
Illustration Absmeier foto freepik
Ob NIS2, KRITIS, ISO oder DORA – das regulatorische Umfeld für den Betrieb von IT-, Rechenzentrums- und Netzwerkinfrastrukturen war noch nie so dynamisch wie heute. Um die steigenden Compliance-Anforderungen erfolgreich zu meistern, sind Verantwortliche auf intelligente Lösungen und Tools angewiesen. Eine wichtige Rolle hierbei spielt ein digitaler Zwilling der Infrastruktur. Er ermöglicht eine hohe strategische Transparenz und unterstützt Unternehmen operativ bei der Dokumentation, Simulation und dem Nachweis von Resilienz. Dies garantiert ein Höchstmaß an Sicherheit, Zuverlässigkeit und Wettbewerbsfähigkeit.
Aufgrund der komplexen regulatorischen Rahmenbedingungen wird das Thema Compliance für die Betreiber von IT-, Rechenzentrums- und Netzwerkinfrastrukturen immer mehr zur Herausforderung. Im Zentrum der Diskussionen standen bis vor kurzem vor allem drei Regelwerke:
- Die NIS2-Richtlinie verschärft die Anforderungen an Netzwerke und Informationssysteme und verpflichtet kritische Einrichtungen, die Sicherheit und Widerstandsfähigkeit gegenüber Cyber-Bedrohungen zu gewährleisten.
- Die KRITIS-Verordnung definiert kritische Infrastrukturen und legt Verpflichtungen für die Berichterstattung und die Planung der Resilienz fest.
- ISO-Normen, insbesondere ISO 27001, bieten Rahmenbedingungen für das Management von Informationssicherheit und fördern strukturierte Prozesse sowie kontinuierliche Verbesserungen.
Diese Bestimmungen legen den Schwerpunkt auf Dokumentation, den Schutz kritischer Assets sowie strukturierte Ansätze für das Incident Management und die Risikominimierung. Für deren Einhaltung ist ein klares, einheitliches Verständnis von Assets, Abhängigkeiten und Betriebsprozessen erforderlich. Unternehmen müssen hierfür nicht nur geeignete Maßnahmen festlegen, sondern diese auch auf transparente und überprüfbare Weise nachweisen. Die Regelwerke verpflichten Firmen, sich systematisch mit Resilienz auseinanderzusetzen und Sicherheits- sowie Risikobewusstsein in ihren Infrastrukturbetrieb zu integrieren. Dennoch lassen sie viel Spielraum für Interpretationen und ihr Fokus liegt eher auf präventiven Maßnahmen als auf dem aktiven Nachweis von Resilienz.
DORA schließt Regelungslücke
Diese Lücke wird nun durch den Digital Operational Resilience Act (DORA) geschlossen. Während NIS2, KRITIS und ISO den Schwerpunkt auf Sicherheit und Kontinuität legen, fordert DORA eine ganzheitliche operative Resilienz. Dabei zeichnet sich die Regelung durch mehrere Aspekte aus: Sie gilt domänenübergreifend und erweitert die Compliance-Verpflichtungen ausdrücklich auf Drittanbieter, Service-Netzwerke und sogar Lieferketten. Sie verlangt nicht nur die Dokumentation von Richtlinien, sondern auch operative Tests.
Dementsprechend müssen Unternehmen Störungen simulieren und nachweisen, dass Wiederherstellungsprozesse lückenlos funktionieren. Dies soll die nahtlose Integration von Resilienz-Prinzipien in den täglichen Betrieb demonstrieren. Zudem gestalten sich durch DORA die Berichtspflichten deutlich anspruchsvoller und erfordern kontinuierliche, datengestützte Nachweise anstelle von einmaligen Audits. Darüber hinaus dehnt das Regelwerk die Rechenschaftspflicht auf die höchsten Ebenen des Unternehmens aus: So sind Vorstände und Führungskräfte nun persönlich für die Resilienz verantwortlich, sodass diese sowohl zu einer Führungsaufgabe als auch zu einer technischen Herausforderung wird.
Das bedeutet: Für die Einhaltung von DORA reicht das bloße Vorhandensein von dokumentierten Verfahren oder die Abgabe unverbindlicher Absichtserklärungen nicht mehr aus. Vielmehr müssen Betreiber ihre Widerstandsfähigkeit in der Praxis unter Beweis stellen – und zwar unter genauer Beobachtung und über ihr gesamtes Ökosystem von Abhängigkeiten hinweg. Dadurch werden die Compliance-Anforderungen nicht nur umfassender, sondern auch dringlicher. So sind Infrastrukturanbieter gezwungen, ihre Vorgehensweise in Bezug auf Transparenz, Tests und Berichterstattung zu überdenken.
Fragmentierte Systeme für Resilienz-Nachweis unzureichend
Zur Einhaltung von Compliance-Vorschriften wurden bislang häufig fragmentierte Systeme eingesetzt: Dazu zählen Tabellenkalkulationen für die Dokumentation, eigenständige Konfigurationsdatenbanken für das Asset Management und manuelle Prozesse für die Berichterstattung. Diese Ansätze bieten jedoch keine Echtzeitansicht der Infrastruktur. Sie können die komplexen Abhängigkeiten zwischen physischen Assets, logischen Netzwerken und virtualisierten Umgebungen nicht transparent darstellen. Es lässt sich damit nicht visualisieren, wie sich eine Störung in einem Bereich auf andere Dienste auswirkt.
Darüber hinaus fehlt fragmentierten Systemen die Fähigkeit, Resilienz-Szenarien schon vor deren Eintritt realistisch zu simulieren und zu planen. Hinzu kommt: Manuelle Berichtsprozesse verschwenden wertvolle Ressourcen und erhöhen die Fehlerwahrscheinlichkeit. Sie bieten Führungskräften, die nun gemäß DORA persönlich haften, nur wenig Sicherheit. Im Ergebnis sind herkömmliche, fragmentierte Methoden rein reaktiv und nicht in der Lage, mit den heutigen Anforderungen einer dynamischen Compliance-Landschaft Schritt zu halten.
Digitaler Zwilling als virtuelles Abbild der Infrastruktur
Um die Herausforderungen von DORA und anderen Regularien wie NIS2, KRITIS und ISO erfolgreich zu meistern, erweist sich das Konzept des digitalen Zwillings für IT-, Rechenzentrums- und Netzwerkinfrastrukturen als überzeugende Lösung. Im Gegensatz zu einer einfachen Bestandsaufnahme oder CMDB bietet ein digitaler Zwilling ein lebendiges, visuelles Modell der gesamten Infrastruktur. Er integriert physische, logische und virtuelle Ebenen in einer einheitlichen Darstellung, die kontinuierlich aktualisiert wird und Abhängigkeiten in Echtzeit abbildet.
Die Vorteile sind sowohl praktischer als auch strategischer Natur: Fotorealistische Ansichten der Rack-Höhe machen die Dokumentation greifbar und präzise. Dank zwei- und dreidimensionalen Visualisierungen der Grundfläche im Rechenzentrum können Manager alle Kapazitäten und Abhängigkeiten auf einen Blick erfassen. Domänenübergreifendes Mapping verbindet Anlagenkomponenten, Netzwerktopologien und virtualisierte Dienste in einem Modell. Diese ganzheitliche Transparenz bildet die Grundlage für verlässliche Compliance und operative Exzellenz.
DORA und Co. sicher und nachweisbar einhalten
Ein digitaler Zwilling der Infrastruktur dokumentiert nicht nur den aktuellen Zustand. Vielmehr ebnet er auch den Weg für umfassende Simulationen und Planungen: Unternehmen können damit die Auswirkungen von Veränderungen testen, Störungsszenarien modellieren und Lücken in der Resilienz identifizieren, bevor sie sich kritisch auswirken. DORA verlangt genau diese Fähigkeit – die Resilienz durch nachweisbare Planungen und Tests zu belegen. So verwandelt das Tool die Compliance in eine proaktive Disziplin: Es verändert die Denkweise von der reinen Erstellung statischer Berichte hin zur dynamischen, evidenzbasierten Steuerung und Gewährleistung der Ausfallsicherheit. Unternehmen profitieren dadurch von einem Maximum an Transparenz, Effizienz und strategischer Weitsicht.
Für Infrastrukturbetreiber wird die tägliche Arbeit dadurch deutlich überschaubarer. Anstatt mit unterschiedlichen Tools und unvollständigen Aufzeichnungen zu jonglieren, erhalten sie eine einzige zuverlässige Informationsquelle, welche die tatsächliche Infrastruktur realistisch widerspiegelt. So lassen sich Risiken früher erkennen und Korrekturmaßnahmen effektiver umsetzen.
Auch Manager und Führungskräfte profitieren vom digitalen Zwilling: Sie erhalten Gewissheit, dass ihr Unternehmen nicht nur konform, sondern auch widerstandsfähig ist. Entscheidungen über Investitionen, Ressourcenzuweisung oder Outsourcing basieren auf klaren Daten anstatt auf Annahmen. Über die Einhaltung von Vorschriften hinaus sorgen Effizienzsteigerungen und reduzierte Ausfallzeiten für eine greifbare Kapitalrendite. Und schließlich sichert der Resilienz-Nachweis einen langfristigen Wettbewerbsvorteil.
Andreas Thieme ist Experte für Dokumentation und IT-Infrastrukturmanagement bei der FNT Software GmbH
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