Risikokapital: Investitionshauptstadt Berlin

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6,2 Milliarden Euro Risikokapital wurden laut der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft EY 2019 in deutsche Start-ups investiert, das entspricht einem Plus von rund 36 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Davon gingen etwa 3,7 Milliarden Euro an Berliner Unternehmen. Damit ist die Bundeshauptstadt gleichsam auch Investitionshauptstadt. Mehr als die Hälfte (59 Prozent), der hierzulande in Start-ups investierten Geldmenge ging an ein Berliner Unternehmen. Einen erheblichen Zuwachs verzeichneten auch Bayern (+93 Prozent) und Baden-Württemberg (+194 Prozent), die auf Platz zwei und fünf im Ranking liegen. In Hamburg wurde hingegen nur etwa halb so viel Geld wie im Vorjahr investiert. Mit zusammengenommen 1,6 Milliarden Euro konnte der Bereich Mobilität das mit Abstand größte Investitionsvolumen verbuchen, gefolgt von FinTech (1,3 Milliarden Euro) und Software & Analytics (1,2 Milliarden Euro). E-Commerce landet 2019 nur noch auf dem vierten Platz, nachdem die Branche im Jahr davor das größte Investitionsvolumen ausgemacht hat. René Bocksch

[1] https://assets.ey.com/content/dam/ey-sites/ey-com/de_de/news/2020/01/ey-start-up-barometer-januar-2020.pdf

 

https://de.statista.com/infografik/10210/in-deutsche-startups-investiertes-risikokapital

 

371 Artikel zu „Start-up Finanz“

Start-up-Finanzierung: Berlin hinter London und Paris, München hinter Reykjavik

16,9 Milliarden Euro Risikokapital wurden laut Ernst & Young im ersten Halbjahr 2019 in europäische Start-ups investiert – das entspricht einem Plus von 62 Prozent. Trotz bevorstehendem Brexit flossen allein 5,7 Milliarden Euro in Unternehmen mit Sitz in London. »Der Finanzierungs-Boom für Jungunternehmen hält an«, beobachtet Hubert Barth, Vorsitzender der Geschäftsführung von EY in Deutschland.…

Finanzierung von Start-ups: Deutsche Gründer setzen ihr Erspartes

Dank des anhaltenden Erfolgs der Vox-Sendung »Die Höhle der Löwen« ist die Finanzierung von Start-ups in Deutschland aktuell in aller Munde. In der Sendung buhlen Gründer um die Gunst von fünf potenziellen Investoren, die im Erfolgsfall bei den teilnehmenden Start-ups einsteigen und diese mit Kapital und Know-how unterstützen. Doch wie finanzieren sich eigentlich die vielen…

Start-ups essenziell für die Produktinnovation deutscher Unternehmen

Durch die Kooperationen mit Start-ups gewinnen Unternehmen Zugang zu neuen Technologien und können durch ein erweitertes Portfolio neue Umsatzquellen erschließen. Start-ups überzeugen dabei vor allem durch eine starke Technologie, ein intuitives Produkt, aber auch durch kundenorientiertes Verhalten und schnelle Projektdurchführung. Kooperationen scheitern meist, weil das Produkt nicht überzeugt, entweder aufgrund des frühen Stadiums, der fehlenden…

»Nie wieder Start-ups«: Unicorns als Arbeitgeber nicht immer top

Die wertvollsten Start-ups sind nicht immer auch als Arbeitgeber erfolgreich. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Analyse von kununu, der Arbeitgeber-Bewertungsplattform. Die Unterschiede zwischen den Unicorns als Arbeitgeber sind groß. Zwischen dem Rankingführer Celonis und dem Tabellenletzten N26 klafft eine riesige Lücke in der Bewertung und Weiterempfehlungsquote. Start-ups, die von den Investoren mit mindestens einer…

Warum viele Unternehmen wie Start-ups arbeiten wollen

In Zeiten des disruptiven wirtschaftlichen Wandels gelten Start-ups und ihre typischen Merkmale für etablierte Unternehmen als der Heilige Gral. Doch was reizt Konzerne an den hippen Jungunternehmen und brauchen gestandene Unternehmen wirklich mehr Start-up-Spirit? Letztendlich dreht sich alles um den unkonventionellen Geist, mit dem Start-ups agieren. Denn den unausgereiften Produkten stehen oftmals enthusiastische Gründer entgegen,…

Schwarmfinanzierungen nehmen stark zu

Die Schwarmfinanzierung in Deutschland verzeichnet auch nach Einführung des Kleinanleger-Schutzgesetzes ein hohes Wachstum. In den 30 Monaten nach Inkrafttreten des Gesetzes 2015 konnten die Schwarmfinanzierer 279 Millionen Euro vermitteln. In den 30 Monaten davor waren es lediglich 70 Millionen. Das geht aus einer Studie des ifo Instituts und der Universität Bremen für das Bundesfinanzministerium hervor.…

Finanzen: Fintech in Deutschland

Mit Wirecard wird in Kürze voraussichtlich ein deutsches Fintech-Unternehmen in den DAX aufgenommen. Die Branche entwickelt sich insgesamt positiv, wie die Infografik zeigt: So ist die Summe der Investitionen in deutsche Fintechs von rund 147 Millionen US-Dollar im Jahr 2014 auf über 650 Millionen US-Dollar im Jahr 2017 angewachsen – ein Plus von knapp 350…

Großunternehmen brauchen mehr Start-up-Mentalität

Trotz stetigen Wachstums wollen Unternehmen weiterhin innovativ bleiben und sich eine gewisse Start-up-Mentalität bewahren. Mit den folgenden vier Maßnahmen kann das bei Unternehmen jeder Größe auch wirklich funktionieren.   Mit der Generation X und den Millenials kommen neue Führungsstile und -Mentalitäten in die Unternehmen. Begriffe wie »agile Projekte«, »Homeoffice« oder »Shared Workspace« gehen immer mehr…

Jedes dritte Start-up verzichtet auf Geld vom Staat

■  Nur zwei Drittel der Gründer haben staatliche Förderung beantragt. ■  Knapp jeder Zweite hat finanzielle Unterstützung aus öffentlichen Mitteln bekommen.   Ob Gründungsstipendien, staatliche Darlehen oder auch Risikokapital – in Deutschland gibt es inzwischen viel staatliche Unterstützung für Start-ups. Aber nur jeder zweite Gründer (47 Prozent) hat auch mindestens eine Form von finanzieller Hilfe…

Mittelstand hat kaum Kontakt zu Start-ups

■  Zwei Drittel der Mittelständler arbeiten nicht mit Start-ups zusammen. ■  Vor allem Großunternehmen entwickeln gemeinsam mit Start-ups Produkte. ■  Große Mehrheit der Start-ups ist offen für eine Zusammenarbeit. Etablierte Mittelständler kennen den Markt und verfügen über innovative Produkte, junge Start-ups setzen auf frische Ideen und neueste digitale Technologien. Wenn beide zusammenkommen, profitieren davon sowohl…

Start-ups sind die wichtigsten Innovatoren für künstliche Intelligenz

Europa muss Rahmenbedingungen schaffen, um wettbewerbsfähig zu bleiben.   Künstliche Intelligenz (KI) gilt als eines der Hauptfelder im wirtschaftlichen Wettbewerb des 21. Jahrhunderts. Nicht große Konzerne, sondern Start-ups sind hier die bestimmenden Innovationstreiber: Auf ihr Konto gehen Technologien wie Bilderkennung, Sprachverarbeitung oder automatisiertes Fahren. Im globalen Konkurrenzkampf liegt es im Interesse aller Wirtschaftsnationen, ein starkes…

Start-ups: Freie Stellen bleiben oft unbesetzt

Start-ups beschäftigen im Durchschnitt 16 Mitarbeiter – und haben 5 offene Stellen. Breite Unterstützung für ein Fachkräfte-Einwanderungsgesetz.   Der einsame Gründer vor dem Computerbildschirm, der eine weltverändernde Web-Plattform programmiert – so sehen Start-ups selbst im Kino nicht mehr aus. Im Durchschnitt beschäftigen Start-ups hierzulande 16 Mitarbeiter, rund jedes fünfte Start-up (21 Prozent) hat dabei sogar…

120 Blockchain-Start-ups in Deutschland

Blockchain und Initial Coin Offerings (kurz ICO) bestimmen thematisch derzeit die Überschriften einschlägiger Tech-Blogs und zunehmend auch der Wirtschaftspresse. Ein Bedeutungszuwachs, der belegbar ist: So übersteigt das weltweite Finanzierungsvolumen durch ICOs mit 6,3 Milliarden US-Dollar im ersten Quartal 2018 bereits das Volumen des gesamten Jahres 2017 (5,3 Milliarden US-Dollar). LSP Digital hat den deutschen Blockchain-Markt…

Ein Jahr Digital Hub Initiative: 350 Start-ups, 150 Unternehmen, 45 Hochschulen sind bereits dabei

■  Großunternehmen, Mittelstand und Start-ups bringen gemeinsam die Digitalisierung der deutschen Leitbranchen voran. ■  Bundesregierung will Hub-Initiative in der laufenden Legislaturperiode ausbauen. ■  Bitkom: Mittelstand muss Chance nutzen, die Digitalisierung aktiv zu gestalten. Nicht nur über die Digitalisierung sprechen, nicht nur ihre Probleme sehen, sondern ganz praktisch gemeinsame neue Technologien erproben und Lösungen entwickeln –…

Rekordinvestitionen in Blockchain-Start-ups

Fintechs, die sich mit der Blockchain-Technologie beschäftigen, geraten verstärkt in den Fokus der Investoren. So haben vor allem Risikokapitalgeber im vergangenen Jahr 512 Millionen Dollar in Blockchain-Unternehmen gesteckt – das sind 65 Prozent mehr als noch 2016 und damit so viel wie noch nie. Auffällig ist auch das wachsende Interesse von Private Equity-Firmen an Start-ups…

Warten auf das erste digitale Ökosystem im Finanzbereich

First Movers unter den Banken winken Vorteile bei Kundengewinnung und Kundenbindung. Google ist längst mehr als eine Suchmaschine, Amazon mehr als ein Online-»Geschäft«. Nun beginnen digitale Ökosysteme wie die der Digital Giants auch in der Finanzbranche zu wachsen. Banken könnten damit den Wettbewerbern bei Kundenbindung und -gewinnung ein Stück weit enteilen, so Stefan Roßbach, Partner…

Trendprognosen für die Finanzbranche 2018: Plattform-basiert und auf den Menschen fokussiert

Die Finanzbranche ist im Umbruch. Im Rahmen der Digitalisierung drängen immer mehr Wettbewerber mit neuen Geschäftsmodellen auf den Markt. »Um zukunftsfähig zu bleiben, müssen sich etablierte Finanzdienstleister verstärkt mit innovativen Technologien und Möglichkeiten auseinandersetzen«, so Werner Rieche, Geschäftsführer der Software AG Deutschland. Was wird sich im kommenden Jahr durchsetzen? Hier sind die IT-Trends der Software…

78,7 Prozent der Umsätze deutscher Start-ups werden in der Bundesrepublik erwirtschaftet

Fest verankert im eigenen Land: Deutsche Start-ups generieren durchschnittlich 78,7 Prozent ihres Umsatzes in der Bundesrepublik. Das belegt der neue Startup-Monitor 2017. »Diese hohe Prozentzahl zeigt, dass Deutschland einen guten Nährboden für Start-ups bietet. Die Gründerinnen und Gründer haben Zugang zu einem starken Netzwerk aus Mittelständlern und Konzernen, die als Kooperationspartner oder Investoren einen wichtigen…

Gründer: Digitalisierung prägt das Geschäft deutscher Start-ups

Wer in Deutschland ein Start-up gründet, kommt an der Digitalisierung nicht vorbei. Laut des »Deutschen Startup Monitors 2017« der Wirtschaftsprüfer von KPMG geben 61,1 Prozent der deutschen Gründer an, dass die Digitalisierung einen sehr großen Einfluss auf ihr Geschäftsmodell hat. Wie die Infografik zeigt, ist zudem Deutschland mit 78,7 Prozent des Umsatzes der wichtigste Markt…

(Nicht nur) Start-up-Gründer wünschen sich eine digitale Verwaltung

■ Start-up-Politik dieser Legislaturperiode wird mit der Schulnote Vier bewertet. ■ In den vergangenen zwei Jahren hat sich Situation für Start-ups aber verbessert. Start-up-Gründer in Deutschland haben für die kommende Legislaturperiode klare Wünsche an die Politik: Vor allem Bürokratieabbau (72 Prozent) und die Digitalisierung von Verwaltungsvorgängen (63 Prozent) stehen ganz oben auf der Wunschliste. Auch…