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Mit der zunehmenden Verbreitung von künstlicher Intelligenz (KI) in Unternehmen wächst auch die Zahl der entdeckten Schwachstellen in entsprechenden Diensten. Laut aktuellen Zahlen von Kaspersky aus dem zweiten Quartal 2026 hat sich die Zahl der erfassten Schwachstellen in KI- und LLM-Diensten im Vergleich zum vierten Quartal 2025 verzehnfacht und ist auf 935 gestiegen [1]. Auch die Anzahl kritischer Schwachstellen hat zugenommen: Im zweiten Quartal 2026 wurden 119 kritische Schwachstellen registriert – nahezu fünfmal so viele wie Ende 2025.
Die Analyse der häufigsten Schwachstellenkategorien zeigt, dass insbesondere unzureichende Zugriffskontrollen für kritische Systemobjekte, fehlerhaft implementierte Authentifizierungs- und Autorisierungsmechanismen sowie Injection-Schwachstellen zu den zentralen Sicherheitsproblemen KI-bezogener Software zählen.
Alexander Kolesnikov, Malware-Experte bei Kaspersky, ordnet ein:
»Tools, Plugins und KI-Technologien ermöglichen eine effektive Automatisierung von Aufgaben. Gleichzeitig schafft die schnelle Einführung von KI in Unternehmen neue Herausforderungen für die Cybersicherheit. Schwachstellen bei Zugriffskontrollen, Authentifizierung und der Verarbeitung von Injection-Angriffen zählen zunehmend zu den häufigsten Schwachstellentypen. Um Risiken zu reduzieren, benötigen Unternehmen nicht nur ein klassisches Patch-Management, sondern auch Echtzeit-Transparenz über ihre Infrastruktur und Zugriffskontrollen. Nur so lassen sich Bedrohungen frühzeitig erkennen und zum richtigen Zeitpunkt stoppen.«
Empfehlungen für Unternehmen
- Klare Richtlinien für die Nutzung externer Dienste und Ressourcen festlegen.
- Zugriffsregeln für Unternehmensressourcen wie E-Mail-Konten, freigegebene Ordner und Online-Dokumente definieren.
- Daten regelmäßig sichern, um Unternehmensinformationen im Notfall wiederherstellen zu können.
- Bei der Auswahl geeigneter Sicherheitslösungen Budget, Unternehmensgröße und Branchenanforderungen berücksichtigen. Skalierbarkeit und einfache Integration sollten dabei im Vordergrund stehen. Lösungen wie Small Office Security [2] sind nutzerfreundlich, schützen vor fortgeschrittenen Bedrohungen und bieten Mitarbeitern Zugang zu Schulungen bezüglich IT-Sicherheit. KMU mit fortgeschrittener IT-Expertise können hingegen fortschrittlichere Lösungen wie Next Optimum [3] in Betracht ziehen. Die Lösung wurde speziell für wachsende Organisationen entwickelt und bietet Echtzeitschutz, Transparenz über Bedrohungen sowie Untersuchungs- und Reaktionsfunktionen von EDR und XDR.
Für Teams ohne eigenes Cybersicherheitspersonal oder Kapazitäten eignet sich für eine 24/7-Überwachung ein Managed Service wie Managed Detection and Response [4], der rund um die Uhr den gesamten Incident-Management-Zyklus unterstützt – von der Bedrohungserkennung über kontinuierlichen Schutz bis hin zur Behebung von Sicherheitsvorfällen.
[1] https://securelist.com/vulnerabilities-and-exploits-in-q2-2026/121091/
[2] https://www.kaspersky.de/small-business-security/small-office-security
[3] https://www.kaspersky.de/next-edr-optimum
[4] https://www.kaspersky.de/enterprise-security/managed-detection-and-response
Wenn KI Schwachstellen schneller findet als Unternehmen sie schließen können – Die Mobilisierung der Cybersicherheits-Branche

Mit Project QuiltWorks will CrowdStrike eine branchenweite Antwort auf die neue Dynamik KI-gestützter Cyberrisiken geben. Daniel Bernard, Chief Business Officer bei CrowdStrike erklärt, warum klassische Schwachstellenpriorisierung nicht mehr ausreicht und wie Technologiepartner, Integratoren und Cyberversicherer gemeinsam helfen sollen, Risiken schneller zu erkennen, zu bewerten und zu reduzieren.
Management Summary
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Frontier‑AI beschleunigt Schwachstellenentdeckung massiv – Unternehmen sehen künftig mehr neue Schwachstellen in sechs Monaten als in den letzten 30 Jahren; klassische Priorisierung reicht nicht mehr.
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Project QuiltWorks bündelt ein komplettes Sicherheitsökosystem – OpenAI, AWS, Accenture, EY, Coalition, Marsh und CrowdStrike arbeiten zusammen, um Risiken schneller zu identifizieren, zu bewerten und zu reduzieren.
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Fokus auf Angreiferperspektive statt reiner Schwachstellenlisten – QuiltWorks priorisiert nur jene Schwachstellen, die Angreifer tatsächlich erreichen und ausnutzen können, und verbindet dies mit operativer Umsetzung durch Integratoren.
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Ganzheitlicher Ansatz statt traditionellem Vulnerability Management – Von KI‑gestützter Erkennung über Priorisierung, Umsetzung, Cloud‑Workloads bis zur finanziellen Risikominderung wird die gesamte Kette abgedeckt.
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CISOs benötigen neue Transparenz und Reaktionsfähigkeit – Technologie allein genügt nicht; entscheidend ist ein kollaboratives Ökosystem, das Organisationen hilft, Angriffsflächen kontinuierlich zu reduzieren und KI sicher einzuführen.
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Viele IT-Verantwortliche werden Project QuiltWorks noch nicht im Detail kennen. Wie würden Sie die Initiative einordnen, welches Problem soll sie lösen und welche Partner bringen sich ein?
Project QuiltWorks ist eine branchenweite Koalition von Ökosystempartnern, die jede Ebene von Frontier-AI-Risiken absichert.
Patching ist lediglich die erste Phase der Disruption, die KI in der Cybersicherheit auslöst. KI verändert grundlegend die Art und Weise, wie Organisationen über ihre Angriffsfläche, die Behebung von Schwachstellen, operative Resilienz und finanzielle Risiko nachdenken. Deshalb haben wir diese Initiative QuiltWorks und nicht PatchWorks genannt. Es geht um mehr als nur das Beheben von Schwachstellen. Es geht darum, die Cybersecurity-Branche zusammenzubringen, um jedem Unternehmen bei der Beantwortung der Frage zu helfen, die sich sein Vorstand stellt: Sind wir gefährdet?
Der »Quilt« ist das Ökosystem selbst. Wir bringen führende Frontier-AI-Anbieter wie OpenAI, die Cloud-Infrastruktur von AWS, globale Systemintegratoren wie Accenture und EY sowie führende Cyberversicherer wie Coalition und Marsh zusammen. Unser Ziel ist es, Organisationen dabei zu helfen, Risiken schneller zu identifizieren, ausnutzbare Schwachstellen zu priorisieren, Risiken zu minimieren und finanzielle Auswirkungen zu mindern.

Daniel Bernard,
Chief Business Officer
bei CrowdStrike
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Warum ist Project QuiltWorks gerade jetzt relevant, da KI eine immer größere Rolle bei der Erkennung und Bewertung von Schwachstellen spielt?
In den nächsten sechs Monaten werden wir mehr neu entdeckte Schwachstellen sehen als in den vergangenen 30 Jahren. Genau das ändert Frontier AI.
Während sich die Entdeckung von Schwachstellen immer weiter beschleunigt, schrumpft das Zeitfenster zwischen deren Bekanntwerden und Ausnutzung immer weiter. Kunden müssen verstehen, was am wichtigsten ist, wie sie Risiken schneller minimieren und gleichzeitig sicher skalieren können.
Deshalb haben wir Project QuiltWorks ins Leben gerufen. Dies ist kein Product Launch – es ist eine Mobilisierung der Branche. Die Koalition kommt zusammen, um Organisationen dabei zu helfen, KI sicher einzuführen, während sich Innovation und Risiko gleichermaßen beschleunigen.
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Viele Unternehmen kämpfen bereits heute mit einer hohen Zahl offener Schwachstellen. Wie kann Project QuiltWorks helfen, Sicherheitsrisiken besser zu priorisieren und schneller in konkrete Maßnahmen zu übersetzen?
Die Herausforderung besteht heute nicht mehr darin, Schwachstellen zu finden. Sie besteht darin, zu verstehen, was am wichtigsten ist.
Project QuiltWorks kombiniert die Schwachstellenerkennung durch Frontier AI mit der auf Angreifererkenntnissen basierenden Priorisierung und Angriffspfadanalyse von CrowdStrike. So können Organisationen die Schwachstellen identifizieren, die ein Angreifer tatsächlich erreichen und ausnutzen kann.
Diese Intelligence erstreckt sich über ein Ökosystem führender Technologiepartner, Systemintegratoren, Cyberversicherer und mehr als 10.000 zertifizierter Cybersecurity-Experten. Diese können Organisationen dabei unterstützen, die Problembehebung operativ umzusetzen, die Angriffsfläche kontinuierlich zu reduzieren und sich anzupassen.
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Was unterscheidet Project QuiltWorks von klassischen Ansätzen im Vulnerability Management?
Traditionelles Vulnerability Management endet bei der Priorisierung. Project QuiltWorks hingegen deckt jede erforderliche Ebene ab, um Frontier-AI-Risiken zu adressieren.
Frontier AI findet Schwachstellen in beispiellosem Umfang und CrowdStrike liefert die Priorisierung auf Basis von Angreifererkenntnissen. Globale Systemintegratoren setzen die Gegenmaßnahmen um, während führende Cyberversicherer dabei helfen, das finanzielle Risiko zu mindern. AWS erweitert die Koalition auf die Cloud-Workload-Infrastruktur, in der Frontier-AI-Schwachstellen entstehen und ausgenutzt werden.
Project QuiltWorks schließt den Kreis, indem es alle erforderlichen Fähigkeiten zusammenbringt, um Risiken zu identifizieren, zu priorisieren, zu beheben, geschäftliche Auswirkungen zu mindern und die Angriffsfläche kontinuierlich zu reduzieren.
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Welche Rolle spielt die Zusammenarbeit zwischen Security-Anbietern, Technologiepartnern und Unternehmen, wenn es darum geht, KI-gestützte Sicherheitsrisiken wirksam zu adressieren?
Keine Organisation kann die Risiken von Frontier AI allein bewältigen. Um Risiken zu bewerten, zu priorisieren, Schwachstellen zu beheben und geschäftliche Auswirkungen zu kommunizieren, benötigen Organisationen Expertise.
Dafür sind Technologie, Services und ein kollaboratives Ökosystem erforderlich, um Organisationen dabei zu unterstützen, die neue Welle von KI-entdeckten Schwachstellen zu bewältigen. Genau das ist die Idee hinter Project QuiltWorks.
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Was sollten CISOs und IT-Verantwortliche aus Project QuiltWorks mitnehmen? Geht es vor allem um bessere Transparenz, schnellere Reaktion oder eine neue Form der Zusammenarbeit im Cybersecurity-Ökosystem?
Die wichtigste Erkenntnis ist: Frontier AI verändert mehr als nur die Geschwindigkeit der Cybersicherheit. Es verändert das, was Organisationen benötigen, um erfolgreich zu sein.
Entscheidend ist eine bessere Sichtbarkeit. Auch eine schnellere Reaktion ist entscheidend. Doch Technologie allein löst das Problem nicht. Project QuiltWorks bringt die erforderliche Technologie, Expertise und das Ökosystem zusammen, damit Organisationen Risiken kontinuierlich verstehen, ihre Angriffsfläche reduzieren und KI sicher einführen können.
Vielen Dank für das Interview.
Illustration:© Oleksii Tyshchenko | Dreamstime.com
FAQ
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Was ist Project QuiltWorks? Eine branchenweite Koalition, die Frontier‑AI‑Risiken über alle Ebenen hinweg adressiert – von Erkennung über Priorisierung bis Risikominderung.
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Warum ist die Initiative gerade jetzt relevant? KI beschleunigt die Entdeckung von Schwachstellen extrem; das Zeitfenster zwischen Bekanntwerden und Ausnutzung schrumpft drastisch.
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Welche Partner sind beteiligt? OpenAI, AWS, Accenture, EY, Coalition, Marsh sowie CrowdStrike als zentraler Orchestrator.
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Welches Problem soll QuiltWorks lösen? Nicht das Finden von Schwachstellen, sondern das Erkennen der wirklich kritischen Risiken und deren schnelle operative Behebung.
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Wie unterscheidet sich QuiltWorks vom klassischen Vulnerability Management? Es endet nicht bei der Priorisierung, sondern deckt die gesamte Wertschöpfungskette bis zur Risikominderung ab.
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Welche Rolle spielt Frontier AI? Frontier AI entdeckt Schwachstellen in beispiellosem Umfang und verändert die Anforderungen an Transparenz, Geschwindigkeit und Zusammenarbeit.
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Wie hilft QuiltWorks bei der Priorisierung? Durch Angreiferintelligenz und Angriffspfadanalyse werden nur ausnutzbare Schwachstellen priorisiert – nicht bloße Listen.
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Welche operativen Partner unterstützen Unternehmen? Mehr als 10.000 zertifizierte Experten sowie globale Systemintegratoren setzen konkrete Maßnahmen um.
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Wie wird das finanzielle Risiko adressiert? Cyberversicherer wie Coalition und Marsh helfen, finanzielle Auswirkungen zu mindern und Risikomodelle zu verbessern.
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Was sollten CISOs aus QuiltWorks mitnehmen? KI verändert nicht nur Geschwindigkeit, sondern die gesamte Sicherheitsarchitektur – entscheidend sind Sichtbarkeit, schnelle Reaktion und ein starkes Ökosystem.
Management Summary und FAQ wurden mit Hilfe von KI erstellt
2584 Artikel zu „Schwachstellen KI“
Ausgabe 7-8-2026 | Security Spezial 7-8-2026 | News | Favoriten der Redaktion | IT-Security | Strategien
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