
Illustration Absmeier foto ki designer
Zero Trust in Microsoft 365 ist kein Lizenz- oder Toolprojekt, sondern ein steuerbares Sicherheitsprogramm. Entscheidend sind klare Schutzobjekte, belastbare Entscheidungswege, befristete Ausnahmen und messbare Nachweise – damit aus technischen Kontrollen echte Risikoreduktion für das Unternehmen wird.
Management Summary
- Zero Trust braucht Führung: Der Nutzen entsteht erst, wenn Geschäftsrisiko, technische Kontrolle und überprüfbarer Zielzustand zusammengeführt werden.
- Schutzobjekte vor Produkten: Privilegierte Konten, sensible Datenbereiche und kritische Anwendungen definieren die Reihenfolge – nicht die Navigation im Admin-Portal.
- Identität ist das Fundament: Starke Anmeldung, Conditional Access und geregelte Rollenmodelle reduzieren Risiken, ersetzen aber keine Gesamtstrategie.
- Governance entscheidet: Ausnahmen sind zulässig, müssen aber Eigentümer, Begründung, Geltungsbereich und Ablaufdatum haben.
- Wirkung statt Rollout messen: Fortschritt zeigt sich an Abdeckung, geprüfter Durchsetzung, offenen Ausnahmen und belastbaren Wiederherstellungswegen.
Zero Trust wird in vielen Unternehmen auf Leitungsebene beschlossen und kommt im Betrieb als lose Sammlung technischer Einzelmaßnahmen an: Multi-Faktor-Authentifizierung ist aktiviert, Geräte werden verwaltet, irgendwo existiert eine Richtlinie für externe Zugriffe. Was fehlt, ist selten eine weitere Sicherheitsfunktion. Es fehlt die Verbindung zwischen Geschäftsrisiko, technischer Kontrolle und einem überprüfbaren Ergebnis.
Eine Zero-Trust-Strategie schafft genau diese Verbindung. Sie beschreibt nicht nur eine Zielarchitektur, sondern auch Entscheidungen, Verantwortlichkeiten und Nachweise. Gerade in Microsoft 365 ist das wichtig, weil Identitäten, Geräte, Anwendungen und Daten eng miteinander verzahnt sind. Wird nur eine Ebene betrachtet, bleiben Umgehungswege offen.
Aaron Siller, Microsoft MVP für Security und Gründer von siller.consulting, beobachtet in Hardening-Projekten ein wiederkehrendes Muster: »Zero Trust scheitert fast nie an einer fehlenden Lizenz. Es scheitert an der Frage, wer eine Ausnahme verantwortet und wann sie endet.«
Drei Zero-Trust-Prinzipien werden zu Steuerungsfragen
Microsoft beschreibt Zero Trust über drei Grundsätze: explizit verifizieren, Zugriff mit den geringstmöglichen Rechten vergeben und von einer Kompromittierung ausgehen. Damit daraus mehr als ein Leitbild wird, muss jedes Prinzip in eine konkrete Steuerungsfrage übersetzt werden.
Aus »explizit verifizieren« wird: Unter welchen nachweisbaren Bedingungen darf auf eine kritische Anwendung zugegriffen werden? Dazu können eine starke Anmeldung, ein verwaltetes Gerät, ein akzeptables Anmelderisiko und ein nachvollziehbarer Standort gehören. Entscheidend ist, dass die Bedingungen aus dem Schutzbedarf folgen und nicht nur deshalb gewählt werden, weil eine Lizenz sie ermöglicht.
»Geringstmögliche Rechte« führt zur Frage, ob privilegierte Rollen dauerhaft notwendig sind und wer regelmäßig bestätigt, dass Berechtigungen noch begründet sind. »Von einer Kompromittierung ausgehen« heißt schließlich: Ist protokolliert, ausgewertet und geübt, was passiert, wenn ein Konto, ein Gerät oder eine Anwendung trotz aller Kontrollen übernommen wird?
Schutzobjekte kommen vor Produkten
Der erste Schritt einer Zero-Trust-Architektur ist nicht die Auswahl eines Werkzeugs. Zuerst muss klar sein, was geschützt werden soll: privilegierte Konten, sensible SharePoint-Bereiche, geschäftskritische Fachanwendungen, besonders exponierte Personengruppen oder vertrauliche Kommunikationswege.
Für jedes Schutzobjekt sollte festgehalten werden, wer unter welchen Bedingungen zugreifen darf, welche Abhängigkeiten bestehen und welches Restrisiko bewusst getragen wird. Diese Beschreibung bildet den Maßstab für spätere technische Entscheidungen. Ohne sie wird Zero Trust schnell zu einer Produktsammlung, deren Nutzen sich weder priorisieren noch abnehmen lässt.
In Microsoft 365 lässt sich das anschließend einer technischen Architektur zuordnen: Identität und Conditional Access bilden das Fundament, der Gerätekontext ergänzt die Zugriffsentscheidung, danach folgen Anwendungen und Gastzugriffe, zuletzt die Datenebene mit Klassifizierung, externen Freigaben und Schutz vor Datenabfluss. Wer bei der Datenklassifizierung beginnt, ohne Identitäten und Zugriffswege im Griff zu haben, sichert eine Tür in einer Wand, die noch nicht steht.
Das Zero-Trust-Modell ist damit kein fertiger Bauplan, der unverändert übernommen werden kann. Ein Zero-Trust-Framework gibt Prinzipien und Prüffragen vor; die konkrete Architektur entsteht erst aus den Schutzobjekten, Risiken und Betriebsbedingungen des Unternehmens. Diese Übersetzung verhindert, dass abstrakte Sicherheitsziele im Projektverlauf zu einer unverbundenen Liste technischer Aufgaben werden.
Identitäten sind das Fundament, aber nicht die ganze Strategie
Eine starke Authentifizierung reduziert das Risiko gestohlener Kennwörter, löst aber nicht jedes Identitätsproblem. Eine Zero-Trust-Strategie muss ebenso privilegierte Rollen, Notfallkonten, externe Identitäten und Anwendungskonten berücksichtigen. Gerade App-Berechtigungen werden leicht übersehen, weil sie unabhängig von einer interaktiven Benutzeranmeldung auf Daten zugreifen können.
Conditional Access verbindet viele dieser Signale. Richtlinien können Anmelderisiko, Gerät, Standort, Anwendung und Benutzerrolle berücksichtigen. Ihre Wirksamkeit hängt jedoch an der Reichweite: Wer ist ausgenommen, wie lange gilt die Ausnahme und welcher Prozess verhindert, dass eine Übergangslösung dauerhaft bestehen bleibt? Eine formal aktive Richtlinie ist noch kein Nachweis dafür, dass das gewünschte Schutzobjekt tatsächlich abgesichert ist.
Geräte, Anwendungen und Daten bilden die nächste Ausbaustufe
Nach dem Identitätsfundament folgt der Gerätekontext. Zugriff kann davon abhängig gemacht werden, ob ein Endgerät verwaltet wird, definierte Compliance-Anforderungen erfüllt und keine erkennbaren Hochrisikosignale trägt. Dabei muss das Unternehmen entscheiden, welche Anwendungen einen solchen Nachweis zwingend voraussetzen und wo ein eingeschränkter Browserzugriff ausreicht.
Anwendungen benötigen eine eigene Betrachtung. Registrierungen und Einwilligungen können über lange Zeit weitreichende Rechte behalten. Eine Zero-Trust-Roadmap sollte deshalb vorsehen, ungenutzte Anwendungen zu entfernen, privilegierte Berechtigungen zu begründen und neue Einwilligungen kontrolliert zu vergeben.
Erst danach folgt die Datenebene. Klassifizierung, Aufbewahrung und Schutz vor Datenabfluss entfalten ihren Wert nur, wenn bekannt ist, welche Identität über welches Gerät und welche Anwendung auf die Daten zugreift. Zero Trust verbindet diese Signale zu einer Entscheidung; es ersetzt sie nicht durch ein einzelnes Produkt.
Entscheidungswege statt Einzelfreigaben
Der häufigste Rückfall in Einzelmaßnahmen ist organisatorisch. Eine Sicherheitsfunktion darf nicht deshalb tenantweit aktiviert werden, weil sie verfügbar ist. Vor der Entscheidung gehören Auswirkungen auf Anwender, Notfallzugänge, Dienstkonten und Geschäftsprozesse auf den Tisch. Danach folgen technischer Funktionstest, Pilotierung und formale Abnahme.
Genauso wichtig ist ein benannter Weg für Ausnahmen. »Ausnahmen sind in einem Zero-Trust-Programm normal«, sagt Siller. »Dauerhafte Ausnahmen ohne Eigentümer und ohne Ablaufdatum sind es nicht.« Jede Ausnahme braucht daher einen Verantwortlichen, eine Begründung, einen Geltungsbereich und einen Termin zur erneuten Prüfung. Ohne diese Mechanik entstehen Richtlinien, deren tatsächliche Reichweite niemand mehr kennt.
Eine gute Governance trennt außerdem die Rollen. Wer eine Ausnahme beantragt, sollte sie nicht allein genehmigen. Wer eine Richtlinie technisch umsetzt, sollte nicht selbst bestätigen, dass der Geschäftsprozess weiterhin funktioniert. Diese Trennung muss nicht bürokratisch sein; sie macht Entscheidungen nachvollziehbar und verhindert, dass technische Übergangslösungen unbemerkt zum Dauerzustand werden.
In Etappen umsetzen, ohne den Betrieb zu gefährden
Zero Trust ist kein Big-Bang-Projekt. Eine belastbare Einführung beginnt mit einem begrenzten Schutzobjekt und einem messbaren Zielzustand. Zugriffsrichtlinien lassen sich zunächst im Berichtmodus auswerten, danach an Pilotgruppen testen und erst nach der Auswertung breiter aktivieren. Für jede Stufe braucht es einen erhaltenen Rückfallweg.
Eine sinnvolle erste Etappe kann privilegierte Identitäten umfassen: starke Anmeldeverfahren, zeitlich begrenzte Rollen, überwachte Notfallkonten und dokumentierte Ausnahmen. Die nächste Etappe verbindet den Zugriff mit verwalteten Geräten. Danach folgen Anwendungen, externe Zusammenarbeit und sensible Datenbereiche. Die genaue Reihenfolge hängt vom Risiko ab, nicht von der Produktnavigation im Admin-Portal.
Fortschritt über Wirkung messen, nicht über Rollout
Eine Roadmap braucht pro Phase einen prüfbaren Zielzustand. »MFA ausgerollt« ist dafür zu ungenau. Aussagekräftiger ist: Privilegierte Konten nutzen ausschließlich freigegebene starke Methoden, Ausnahmen sind dokumentiert und befristet, und ein Test belegt die Durchsetzung. Dasselbe Muster gilt für Geräte, Anwendungen und Datenzugriffe.
Kennzahlen wie der Secure Score können Trends sichtbar machen, ersetzen aber keine Risikobewertung. Ein steigender Wert zeigt, dass mehr empfohlene Kontrollen umgesetzt wurden. Er belegt nicht automatisch, dass die wichtigsten Geschäftsrisiken reduziert sind. Ergänzend braucht es deshalb Nachweise zur tatsächlichen Abdeckung, zu offenen Ausnahmen, privilegierten Zuweisungen, erkannten Vorfällen und erfolgreich geprüften Wiederherstellungswegen.
Wie sich diese Bausteine im Tenant konkret verzahnen, zeigt der Praxisbeitrag Zero Trust in Microsoft 365 umsetzen. Die tragfähige Linie für Entscheider bleibt dieselbe: mit einem klaren Schutzobjekt beginnen, Verantwortung und Abnahmekriterien vorab benennen, Änderungen kontrolliert ausrollen und jede Stufe belegen, bevor die nächste beginnt.
Aaron Siller
Aaron Siller ist Microsoft MVP für Security, Fachbuchautor (»Microsoft 365 absichern«, Rheinwerk Verlag) und Gründer von siller.consulting.
FAQ: Zero Trust in Microsoft 365
- Was ist der Kern einer Zero-Trust-Strategie?
Zero Trust geht davon aus, dass kein Zugriff automatisch vertrauenswürdig ist. Jeder Zugriff muss kontextbezogen geprüft, begrenzt und nachvollziehbar abgesichert werden.
Praxisbeispiel: Ein Vertriebsmitarbeiter greift unterwegs auf Kundenangebote in SharePoint zu. Der Zugriff wird nur erlaubt, wenn MFA erfolgreich ist, das Gerät compliant ist und keine ungewöhnlichen Anmelderisiken vorliegen. - Warum reicht Multi-Faktor-Authentifizierung allein nicht aus?
MFA senkt das Risiko gestohlener Kennwörter, berücksichtigt aber nicht automatisch Gerätequalität, Rollen, App-Berechtigungen, Gastzugriffe oder Datenklassifizierung.
Praxisbeispiel: Ein Konto besteht die MFA-Prüfung, meldet sich aber von einem privaten, ungepatchten Gerät aus an und lädt sensible Dateien herunter. Ohne Gerätekontext und Datenkontrolle bleibt dieses Risiko bestehen. - Wo sollte ein Unternehmen mit Zero Trust beginnen?
Der Startpunkt sollte ein klar definiertes Schutzobjekt mit hohem Risiko sein, etwa privilegierte Identitäten, vertrauliche SharePoint-Bereiche oder kritische Fachanwendungen.
Praxisbeispiel: Ein Unternehmen startet mit Administratorkonten: Rollen werden zeitlich begrenzt vergeben, Notfallkonten überwacht und jede Ausnahme mit Ablaufdatum dokumentiert. - Welche Rolle spielt Conditional Access?
Conditional Access verbindet Signale wie Benutzerrolle, Gerät, Standort, Anwendung und Risiko zu einer Zugriffsentscheidung. Entscheidend ist, wie vollständig die Richtlinien greifen und wie Ausnahmen gesteuert werden.
Praxisbeispiel: Der Zugriff auf Exchange Online wird für Führungskräfte nur von verwalteten Geräten erlaubt; bei Anmeldung aus einem unbekannten Land wird zusätzlich ein erhöhtes Risiko erkannt und der Zugriff blockiert. - Warum sind Ausnahmen ein Risiko?
Ausnahmen werden gefährlich, wenn sie keinen Eigentümer, keine Begründung, keinen Geltungsbereich und kein Ablaufdatum haben. Dann unterlaufen sie die tatsächliche Reichweite der Sicherheitsrichtlinien.
Praxisbeispiel: Eine Legacy-Anwendung kann zunächst keine moderne Anmeldung nutzen. Statt die Ausnahme dauerhaft offen zu lassen, wird sie auf eine Benutzergruppe begrenzt, einem Service Owner zugewiesen und nach 60 Tagen erneut geprüft. - Wie lässt sich Zero Trust ohne Betriebsrisiko einführen?
Sinnvoll ist ein stufenweises Vorgehen: Berichtmodus, Pilotgruppen, Auswertung, Abnahme und erst danach breitere Aktivierung mit definiertem Rückfallweg.
Praxisbeispiel: Eine neue Richtlinie für SharePoint-Zugriffe läuft zunächst im Berichtmodus. Nach Auswertung falscher Blockierungen wird sie mit 50 Pilotanwendern getestet und erst danach für weitere Bereiche aktiviert. - Welche Kennzahlen sind für Entscheider relevant?
Neben technischen Scores zählen vor allem Abdeckung, offene Ausnahmen, privilegierte Zuweisungen, erkannte Vorfälle und geprüfte Wiederherstellungswege.
Praxisbeispiel: Das Management-Dashboard zeigt nicht nur den Secure Score, sondern auch die Zahl unbefristeter Ausnahmen, privilegierter Konten ohne Just-in-Time-Zuweisung und erfolgreich getesteter Wiederherstellungsprozesse. - Warum kommen Schutzobjekte vor Produkten?
Nur wenn klar ist, was geschützt werden soll, lassen sich passende Kontrollen, Prioritäten und Abnahmekriterien bestimmen. Sonst entsteht eine Produktsammlung ohne belastbaren Steuerungsnutzen.
Praxisbeispiel: Für den Vorstandsdatenraum wird zuerst festgelegt, wer zugreifen darf, welche Geräte zulässig sind und welche Protokollierung erforderlich ist. Erst danach werden passende Richtlinien und Tools konfiguriert. - Welche Bedeutung haben Anwendungskonten und App-Berechtigungen?
Sie können dauerhaft weitreichende Zugriffe behalten, auch ohne interaktive Benutzeranmeldung. Deshalb müssen sie regelmäßig geprüft, begründet und bei Nichtnutzung entfernt werden.
Praxisbeispiel: Eine veraltete Reporting-App besitzt weiterhin Leserechte auf mehrere Teams-Bereiche, obwohl sie nicht mehr genutzt wird. Im Review werden die Berechtigungen entfernt und die App-Registrierung gelöscht. - Wann ist eine Zero-Trust-Etappe abgeschlossen?
Eine Etappe ist abgeschlossen, wenn der Zielzustand nachweisbar erreicht ist: Richtlinien greifen, Ausnahmen sind dokumentiert, Verantwortlichkeiten sind benannt und die Wirksamkeit wurde getestet.
Praxisbeispiel: Nach der Einführung für privilegierte Konten prüft das Team stichprobenartig Anmeldewege, testet ein Notfallkonto, kontrolliert offene Ausnahmen und dokumentiert die Abnahme durch Security und Fachverantwortliche.
Management Summary, FAQ und Bild wurden mit Hilfe von KI erstellt
1444 Artikel zu „zero trust“
News | Healthcare IT | Infrastruktur | IT-Security | Kommunikation
TI 2.0 und Cybersicherheit: Was VSDM 2.0, PoPP und Zero Trust für Primärsysteme bedeuten
Die Telematikinfrastruktur (TI) vernetzt Praxen, Apotheken, Kliniken und Krankenkassen im deutschen Gesundheitswesen. Die nächste Ausbaustufe TI 2.0 bringt neue Verfahren wie VSDM 2.0, die elektronische Prüfung und Aktualisierung der Versichertenstammdaten, PoPP, den Nachweis, dass ein Patient vor Ort ist, und ZETA – Zero Trust Access, ein Sicherheitsmodell, das jeden Zugriff einzeln prüft. Für Hersteller von…
News | IT-Security | Künstliche Intelligenz
Zero Trust: Warum das Vertrauen im Firmennetz zum Sicherheitsrisiko geworden ist
Management Summary Zero Trust ist ein strategischer Sicherheitsansatz, der implizites Vertrauen im Firmennetz durch kontinuierliche Prüfung von Identität, Gerät, Kontext und Berechtigung ersetzt. Verteilte Arbeit, Cloud- und SaaS-Nutzung sowie externe Dienstleister machen klassische Perimeter-Sicherheit zunehmend unwirksam. Moderne Angriffe zielen verstärkt auf Identitäten, gestohlene Zugangsdaten, laterale Bewegung und Schwachstellen in der Lieferkette. Zentrale Bausteine sind starke…
News | IT-Security | Ausgabe 3-4-2026 | Security Spezial 3-4-2026
Von strategischer Vision zur gelebten Sicherheitsarchitektur – Zero Trust ist heute wichtiger denn je
Bei Zero Trust handelt es sich nicht um ein Produkt, das man kaufen kann. Zero Trust ist eine strategische Vision für moderne IT-Sicherheit. Doch Strategien benötigen Werkzeuge, Praktiken, operative Disziplin und organisatorische Unterstützung, um real und wirksam zu werden. Was sind die zentralen Bausteine für den Aufbau einer Zero-Trust-Initiative im Jahr 2026?
News | Favoriten der Redaktion | IT-Security | Strategien | Tipps
Zero Trust neu bewertet: Der blinde Fleck im Sicherheitskonzept
Zero Trust verspricht »nie vertrauen, immer überprüfen« – doch der Begriff verdeckt, worum es im Kern wirklich geht: nicht Vertrauen abschaffen, sondern implizites Vertrauen eliminieren. Der blinde Fleck vieler Programme liegt nicht in der Technik, sondern in einem Richtliniendschungel aus Altlasten, Ausnahmen und Regeln ohne klaren Zweck. Warum Policy-Governance zum entscheidenden Maßstab wird, ob Zero…
News | Favoriten der Redaktion | IT-Security | Strategien | Ausgabe 1-2-2026 | Security Spezial 1-2-2026
IT-Security-Strategie: Warum Zero Trust und One Identity jetzt unverzichtbar sind
Die meisten Cyberangriffen in der EU finden in Deutschland statt, und die Schwachstellen in den IT-Infrastrukturen nehmen täglich zu. Viele Unternehmen stehen daher vor der Frage, wie sie ihre IT-Sicherheit strategisch neu ausrichten können. Im Interview stellen Stefan Rothmeier und Sebastian Fuchs von T.CON das Konzept »Zero Trust« vor und erläutern, wie die Umsetzung gelingt.
News | Favoriten der Redaktion | IT-Security | Künstliche Intelligenz | Ausgabe 9-10-2025 | Security Spezial 9-10-2025
Zero Trust wird 15 und ist im Zeitalter von KI aktueller denn je – Zeitlose Sicherheitsstrategie
News | Favoriten der Redaktion | IT-Security | Services | Strategien
Identity-Fundament: Damit Zero Trust nicht auf Sand gebaut ist
Der Zero-Trust-Ansatz existiert schon länger und ist schnell zu einem festen Grundsatz für die Sicherheit geworden. Er basiert bekanntermaßen darauf, weder einer Identität noch einem Benutzer oder einem System standardmäßig zu vertrauen – weder innerhalb noch außerhalb des Netzwerks. Dabei werden Identitäten kontinuierlich überprüft und erst nach ihrer Autorisierung ein Zugriff gewährt. Das bedeutet, Zugriffsrechte…
News | Trends 2025 | Trends Security | Favoriten der Redaktion | IT-Security | Strategien
Zero Trust: Cyberbedrohungen kennen keine Grenzen
Nur jedes dritte Unternehmen hat Zero Trust Network Access für Remote-Mitarbeitende implementiert. Trotz steigender Sicherheitsrisiken fehlen den meisten Unternehmen weiterhin robuste Zugangskontrollen – mit kritischen Folgen für die Cybersicherheit. Ivanti, ein globales Unternehmen für IT- und Sicherheitssoftware, hat seinen Report zur Sicherheit in einer offenen digitalen Arbeitsumgebung veröffentlicht, der verdeutlicht, dass schwache Zugangskontrollen und…
News | Favoriten der Redaktion | Infrastruktur | IT-Security | Rechenzentrum | Services | Strategien | Tipps
CISA-Leitfaden: Warum ist Mikrosegmentierung so grundlegend für Zero Trust?
Jahrelang galt Mikrosegmentierung als zu komplex, zu manuell oder zu anspruchsvoll für die meisten Unternehmen. Eine Zeit lang war dieser Ruf gerechtfertigt – ältere Mikrosegmentierungslösungen sind bekanntermaßen langsam in der Bereitstellung, schwierig zu konfigurieren und ebenso mühsam zu skalieren. Die Zeiten – und die Technologie – haben sich jedoch geändert. Als die NSA vorschlug, dass…
News | Cloud Computing | Favoriten der Redaktion | IT-Security | Kommentar | Künstliche Intelligenz | Rechenzentrum | Strategien | Tipps
Zero Trust wird 15 und ist im Zeitalter von KI aktueller denn je
Künstliche Intelligenz hat nicht nur das Potenzial, Produktivität und Effizienz zu steigern – sie revolutioniert auch die Cybersicherheit. Dabei ändert KI jedoch nichts am Zero-Trust-Paradigma – vielmehr stärkt sie es. Auch KI operiert innerhalb der grundsätzlichen Regeln der IT-Sicherheit, und auch KI-gestützte Angriffe funktionieren nur dann, wenn es eine offene Tür gibt. Diese vier…
News | Effizienz | Favoriten der Redaktion | IT-Security | Services | Strategien | Whitepaper
Was ist Cybersicherheit: Zero Trust und Mikrosegmentierung
Cyberresilienz, Data Security, Data Protection … die Liste ließe sich beliebig fortsetzen. Vor allem für Entscheider, die sich nicht täglich mit der Thematik befassen, ist mittlerweile kaum verständlich, worum es im Kern geht. Zero Networks, Experte für Mikrosegmentierung und Zero Trust, erläutert daher im folgenden Beitrag die Grundlagen klassischer Cybersicherheit. Cybersicherheit Cybersicherheit ist…
News | IT-Security | Ausgabe 5-6-2025 | Security Spezial 5-6-2025
Zero Trust – Warum Mikrosegmentierung zum Erfolg führt
News | TechTalk | IT-Security
»manage it« TechTalk: So profitieren industrielle Unternehmen von Zero Trust
Der Mittwoch auf der Hannover Messe 2025 führte uns an den Stand von Nokia, wo wir Anne-Queline Keller zum Videogespräch trafen. In demselben verriet sie uns, warum das Thema Zero Trust in industriellen Umgebungen immer wichtiger wird und welchen Beitrag Kyndryl in diesem Kontext leistet.
News | IT-Security | Rechenzentrum | Services
Der einfache Weg zu Zero Trust: Mit Controlware zur zeitgemäßen Security-Architektur
Im Zuge der Digitalisierung setzen sich zunehmend offene Netzwerkstrukturen durch, die ein hohes Maß an Flexibilität bieten, sich aber nicht mit traditionellen Security-Lösungen schützen lassen. Der Zero-Trust-Ansatz ersetzt das alte »Burggraben«-Modell – und bietet einen deutlich robusteren Schutz vor Angriffen. Controlware unterstützt Unternehmen dabei, moderne Zero-Trust-Architekturen (ZTA) zu implementieren und zu betreiben. Der Begriff »Zero…
News | IT-Security | Künstliche Intelligenz
Zero Trust gegen KI-basierte Cyberangriffe
Das Thema künstliche Intelligenz ist weiterhin omnipräsent. KI wird ein ähnliches Potenzial nachgesagt wie der Dampfmaschine oder dem elektrischen Strom. Auch der Bereich der Cybersicherheit wird durch KI umgekrempelt. Insbesondere KI-basierte Angriffe und die beste Verteidigung dagegen stehen in vielen Diskussionen im Fokus. KI-basierte Angriffe sind sehr wahrscheinlich noch raffinierter, zielgerichteter und hartnäckiger als…
News | Trends 2024 | Trends Security | IT-Security
Visibility, Deep Observability und Zero Trust: Das Problem der blinden Flecken
Ein Blick auf die letzten zwölf Monate zeigt: Deutsche IT- und Security-Entscheider erkennen mittlerweile, dass die Themen Deep Observability und Zero Trust wesentlich zum Erfolg der eigenen Sicherheitsstrategie beitragen. Entsprechende Investitionen haben dazu geführt, dass sie sich weniger um Sicherheitsvorfälle sorgen und in – womöglich falscher – Sicherheit wägen. So scheint der Ernst der Lage…
News | Favoriten der Redaktion | IT-Security | Strategien
Security by Design, Zero Trust und Deep Observability: Dreifaltigkeit der IT-Sicherheit
Ali Moniri, Senior Sales Engineer bei Gigamon, weiß: Security by Design und Deep Observability müssen für optimale Netzwerksicherheit Hand in Hand gehen. Wer Softwareprodukte entwickelt, hat schon einmal von Security by Design als idealen Sicherheitsansatz gehört. Dabei handelt es sich um ein Design-Konzept, bei dem das Produkt über den gesamten Entwicklungsprozess hinweg – von…
News | Digitalisierung | IT-Security
Cybersecurity Trends 2023 von Zscaler: 5G, KI und Zero Trust
»manage it« im Gespräch mit Nathan Howe, VP Emerging Technologies bei Zscaler auf der Zenith Live in Berlin vom 28. bis 29. Juni 2023. Deutschland zählt bei der Digitalisierung jetzt nicht unbedingt zu den Innovationstreibern, wo müssten Unternehmen ihrer Meinung nach ansetzen, um diesen Eindruck zu ändern? In Europa gibt es eine Menge WiFi.…
News | Trends Security | IT-Security | Trends 2023
Zero Trust und Selbstüberschätzung? Wenig Vertrauen in Sicherheitsteams
40,0 Prozent glauben, dass ihr Team die Gefahr, die von Cyberangriffen ausgeht, nicht richtig einschätzen kann. Nur 56,5 Prozent trauen dem Team die Identifizierung und Priorisierung von Risiken und Schwachstellen zu. Allerdings glauben 41,5 Prozent an minutenschnelle Vorfallerkennung. Entscheider in Unternehmen in Deutschland zweifeln in vielen Fällen die Fähigkeiten ihres IT-Sicherheitsteams an, wie die…
News | IT-Security | Veranstaltungen
Sicherheit im Wandel: Zero Trust als Wegbereiter für die Zukunft von CIAM und IAM
In der heutigen digital vernetzten Welt ist der Bedarf an starken Sicherheitsmaßnahmen noch nie so groß gewesen wie heute. Angesichts zunehmender Cyber-Bedrohungen und Datenschutzverletzungen überdenken Unternehmen ihre Sicherheitsstrategien, um ihre sensiblen Daten und Benutzeridentitäten bestmöglich zu schützen. Ein solcher Ansatz, der zunehmend an Bedeutung gewinnt, ist das Konzept von Zero Trust. Lassen Sie uns untersuchen, wie sich Zero Trust auf die Bereiche Customer Identity & Access Management (CIAM) und (Workforce) Identity & Access Management (IAM) auswirkt und warum Sie diesem aufkommenden Trend Aufmerksamkeit schenken sollten.



