2026 wird zum Stresstest für den Mittelstand – fünf Trends, die jetzt Handeln erfordern

Illustration Absmeier foto freepik

2026 könnte für viele Mittelständler in der DACH-Region zum Wendepunkt werden, denn Hyperautomatisierung wird zur Notwendigkeit, CBAM tritt voll in Kraft und der Fachkräftemangel verschärft sich weiter. Die Analyse des KI-Agenten Gieni AI von Orderfox zeigt, wo jetzt Handlungsbedarf besteht [1].

 

Der produzierende Mittelstand gilt als Rückgrat der Wirtschaft. Doch während Großkonzerne ihre digitalen Transformationsprojekte vorantreiben, halten sich viele kleine und mittlere Unternehmen noch zurück. Die Gieni AI-Analyse verdeutlicht: im Jahr 2026 treffen fünf Entwicklungen aufeinander, die den Wettbewerb im Mittelstand deutlich verändern könnten.

 

Trend 1: Hyperautomatisierung und KI-Integration

Der deutsche KI-Markt wird 2025 auf über 9 Milliarden Euro geschätzt und soll in den kommenden Jahren stark wachsen. 68 Prozent der deutschen CEOs nennen KI als wichtigstes Investitionsziel, und 80 Prozent planen, kurzfristig mindestens 10 Prozent ihres Budgets in KI zu investieren [2]. Vieles spricht dafür, dass 2026 das Jahr wird, in dem KI und Automatisierung endgültig vom Hype in die Realität des Unternehmensalltags übergehen. Im Zentrum steht dabei die Hyperautomatisierung, die Robotic Process Automation (RPA), KI, Machine Learning und moderne Workflow-Tools so miteinander verbindet, dass komplette Geschäftsprozesse durchgängig automatisiert ablaufen können. Für den Mittelstand entsteht dadurch die Möglichkeit, mit Großkonzernen mitzuhalten – nicht durch mehr Personal, sondern durch effizientere und datenbasierte Abläufe. Entscheidend ist allerdings eine verlässliche Datenbasis. Wer heute nicht in IoT-Sensorik und eine nahtlose Integration seiner ERP-Systeme investiert, wird morgen keine KI-Lösungen erfolgreich einsetzen können.

 

Trend 2: Regulatorischer Druck wird konkret

Ab 1. Januar 2026 ist der Carbon Border Adjustment Mechanism (CBAM) vollständig wirksam [3]. Dieser CO₂-Grenzausgleich soll verhindern, dass Unternehmen ihre Produktion in Länder mit niedrigeren Klimastandards verlagern. Importeure müssen dann für Waren aus Nicht-EU-Ländern CO₂-Zertifikate kaufen, deren Preis an den europäischen Emissionshandel (EU-ETS) gekoppelt ist. Damit tragen importierte Waren denselben CO₂-Preis wie in der EU produzierte Güter. Parallel dazu treten neue Standards für die Nachhaltigkeitsberichterstattung in Kraft, darunter die Corporate Sustainability Reporting Directive (CSRD) [4] und der vereinfachte VSME-Standard (Voluntary SME Standard) [5], der kleinen und mittleren Unternehmen einen schlankeren Berichtsrahmen bietet. In der Praxis bedeutet das: Importierte Rohstoffe werden durch CBAM-Zertifikate teurer, Lieferketten müssen transparent dokumentiert werden und digitale Produktpässe speichern künftig Nachhaltigkeitsdaten über den gesamten Produktlebenszyklus. Anders als oft angenommen gibt es dabei keine Ausnahmen für kleine Unternehmen. Auch KMU müssen ab 2026 ihre Nachhaltigkeitsdaten systematisch erfassen und berichten. Wer erst dann mit der Erfassung von Emissionsdaten beginnt, ist bereits zu spät.

 

Trend 3: Talente sind der größte Wettbewerbsvorteil

Der Fachkräftemangel ist längst eine strukturelle Krise. Im zweiten Quartal 2025 waren in Deutschland rund 1,6 Millionen Stellen unbesetzt [6]. Besonders kritisch sind die Kompetenzlücken bei Herstellern: 51 Prozent berichten Defizite in Cybersecurity, 46 Prozent in KI-Kompetenz und 44 Prozent in ERP-Know-how [7]. Unternehmen müssen mit weniger Menschen mehr produzieren, während sich der Lohnwettbewerb verschärft – mit Gehaltssteigerungen von 2,3 bis 3,3 Prozent in Deutschland, 3,3 Prozent in Österreich und 1,3 Prozent in der Schweiz [8]. Gleichzeitig erwarten junge Talente moderne Technologie und Entwicklungsmöglichkeiten. Wer nicht in Weiterbildung und Employer Branding investiert, verliert den Wettbewerb um die besten Köpfe.

 

Trend 4: Lieferkettensicherheit

Geopolitische Risiken durch Zölle, Handelskonflikte und Sanktionen zwingen Unternehmen zunehmend zur Diversifizierung [9]. Deutschland setzt dabei auf eine Resilienz-Strategie mit Fokus auf Nearshoring und sogenanntes Friendshoring, also die Verlagerung zu Lieferanten in befreundeten Ländern. In diesem Kontext werden regionale Lieferanten wieder attraktiv und die Nähe zu Kunden entwickelt sich zum echten Wettbewerbsvorteil. Gleichzeitig wachsen die Transparenzanforderungen, denn Unternehmen müssen lückenlos nachweisen können, woher jede Komponente stammt. Dual-Sourcing für kritische Komponenten sowie flexible Verträge mit Preisgleitklauseln werden damit zur Pflicht.

 

Trend 5: Stabilisierung vor Wachstum

Nach drei Jahren wirtschaftlicher Schwächephase bleibt die Stimmung in der deutschen Industrie verhalten. Laut IW-Konjunkturumfrage rechnen drei Viertel der Unternehmen damit, 2026 weniger oder höchstens genauso viel zu produzieren wie derzeit. Nur 23 Prozent wollen im kommenden Jahr mehr investieren als 2025, während 33 Prozent ihre Investitionen sogar zurückfahren wollen [10]. Der Fokus liegt daher auf operativer Stabilisierung, Effizienzsteigerung und Liquiditätssicherung statt auf Expansion. Energiekosten, Bürokratie und hohe Sozialabgaben bleiben dabei eine anhaltende Belastung. Investitionen müssen entsprechend ROI-fokussiert sein, denn nicht jede Digitalisierung ist sinnvoll – nur solche mit klarem Business Case. Als größte Risikofaktoren gelten politische Unsicherheiten durch Handelspolitik und geopolitische Spannungen. Unter den Branchen zeigt sich die Automobilindustrie am schwächsten, während die Transportbranche den stärksten Stimmungsumschwung verzeichnet.

 

Datenbasierte Entscheidungen statt Bauchgefühl

Mittelständische Unternehmen in DACH haben Stärken, die sie nutzen können. Baden-Württemberg und Bayern sind Innovationszentren, »Made in Germany« beispielsweise ist ein Wettbewerbsvorteil, und mittelständische Unternehmen können schneller reagieren als Großkonzerne. Wer jetzt handelt, kann 2026 nicht nur überstehen, sondern gestärkt daraus hervorgehen. Der Schlüssel liegt in datenbasierten Entscheidungen – von der Lieferkettenanalyse über die Identifikation neuer Kundengruppen bis zur strategischen Positionierung in Wachstumsmärkten.

»2026 wird zum Wendepunkt für den produzierenden Mittelstand im DACH-Raum. Die Unternehmen, die jetzt in Daten, Automatisierung und Talente investieren, werden in fünf Jahren zu den Marktführern gehören«, erklärt Timur Göreci, CRO bei Orderfox. »Gieni AI hilft Fertigungsunternehmen, diese Transformation datenbasiert zu steuern – von der Marktanalyse bis zur gezielten Kundenansprache. Wer seine Risiken kennt und seine Chancen systematisch erschließt, macht aus der Krise einen Wettbewerbsvorteil.«

 

[1] Gieni Manufacturing Database – Gieni AI bezieht seine Daten aus aggregierten Internetquellen, spezialisierten Branchendatenbanken und interaktiven, KI-gestützten Dashboards. Die Erkenntnisse basieren zusätzlich auf aktuellen Branchenstudien von Deloitte, West Monroe und weiteren Quellen.
[2] vshosting.de/blog/5-zentrale-Trends-fur-Unternehmen-im-Jahr-2026
[3] www.zoll.de/DE/Fachthemen/Verbote-Beschraenkungen/Schutz-der-Umwelt/CO2-Grenzausgleichssystem-CBAM/co2-grenzausgleichssystem-cbam_node.html
[4] www.csr-in-deutschland.de/DE/CSR-Allgemein/CSR-Politik/CSR-in-der-EU/Corporate-Sustainability-Reporting-Directive/corporate-sustainability-reporting-directive-art.html
[5] www.deutscher-nachhaltigkeitskodex.de/de/berichtspflichten/voluntary-sustainability-standard-for-smes-vsme/
[6] www.bildungsspiegel.de/news/berufswelt-arbeitsmarkt-europa/8032-iab-stellenerhebung-ii-2025-zahl-der-offenen-stellen-faellt-auf-rund-eine-million/
[7] www.produktion.de/wirtschaft/skills-gap-und-cloudangst-bremsen-mittelstand/2147877
[8] www.kienbaum.com/blog/gehaltsentwicklung-2026-unternehmen-personalbudgets/
[9] envoria.com/de/insights-news/the-new-reality-of-supply-chain-management-even-without-regulatory-pressure
[10] www.iwkoeln.de/presse/pressemitteilungen/michael-groemling-jedes-dritte-unternehmen-plant-2026-stellen-abzubauen.html

 

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