Trends Wirtschaft

Fast drei Prozent Zeitarbeiter

Etwa 2,84 Prozent aller Angestellten in Deutschland sind Zeitarbeiter. Dies geht aus Zahlen hervor, die die OECD jüngst veröffentlicht hat und sich auf 2012 beziehen. Damit ist der Wert in Deutschland vergleichsweise hoch. In Italien liegt er bei 0,65 Prozent und im krisengeschüttelten Griechenland bei nur 0,36 Prozent. Auch in Frankreich ist der Wert niedriger…

Jedem dritten Produktionsbetrieb ist Industrie 4.0 kein Begriff

Industrie 4.0 ist in Medien, Politik und Wirtschaft hochaktuell und auf der diesjährigen Hannover Messe das bestimmende Thema. Dennoch ist der Begriff in deutschen Fertigungsunternehmen noch nicht hinlänglich bekannt. Das zeigt eine Umfrage im Auftrag des Digitalverbands BITKOM. Demnach sagen die Führungskräfte von gut jedem dritten Unternehmen (32 Prozent) aus der Automobilbranche, dem Maschinenbau, der…

Bezahlschranken bei Zeitungen im Internet

106 Zeitungen haben laut Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger mittlerweile eine Bezahlschranke im Netz eingeführt. Davon setzen 63 Zeitungen auf ein Freemium-Modell. Dabei bleibt ein Teil der Artikel kostenfrei, während der Rest des Online-Angebotes nur nach Erwerb eines Tagespasses oder Abos zugänglich wird. Ein Beispiel für dieses Modell ist BILDplus bei Bild.de. 36 weitere Blätter setzen auf…

Die Suche nach einem neuen Job

Das Internet ist mittlerweile für die Suche nach einem neuen Arbeitsplatz unverzichtbar geworden. Das zumindest legt die von Monster veröffentlichte Studie »Bewerbungspraxis 2015« nahe. Demnach sind Internet-Stellenbörsen der mit Abstand populärste Informationskanal bei der Jobsuche. 66,4 Prozent der Befragten gaben an, sie für die Arbeitsplatz-Recherche genutzt zu haben. Auf Platz zwei folgen Unternehmens-Webseiten mit 37,9…

Betriebsgründungen 2014

Die GmbH ist bei deutschen Gründern weiter hoch im Kurs. Insgesamt 48.689 Betriebsgründungen als GmbH gab es in Deutschland im vergangenen Jahr. Das sind fast 40 Prozent aller eingetragenen Betriebsgründungen. An zweiter Stelle folgen Einzelunternehmen, gefolgt von der Gesellschaft bürgerlichen Rechts. Mit der Unternehmergesellschaft (haftungsbeschränkt), der sogenannten „kleinen GmbH“ und der GmbH & Co. KG…

Fast 1 Million Beschäftigte in der ITK-Branche

Bei den deutschen IT- und Telekommunikationsunternehmen werden Ende des Jahres voraussichtlich knapp eine Million Mitarbeiter beschäftigt sein. Allein im vergangenen Jahr sind nach einer aktuellen Schätzung des Digitalverbands BITKOM 26.000 neue Arbeitsplätze entstanden und damit zweieinhalb Mal so viele wie ursprünglich angenommen. Im laufenden Jahr rechnet der Verband mit einem weiteren Wachstum um 21.000 Stellen.…

Wer hat die meisten Mitarbeiter?

In den vergangenen Jahren ist Volkswagen massiv gewachsen. Ihren Umsatz haben die Wolfsburger seit Mitte der 2000er Jahre verdoppelt, auch die Mitarbeiterzahl wächst und wächst. Ende 2014 beschäftigte VW weltweit 592.586 Menschen. Die Grafik ordnet diese Zahl ein und zeigt einige Arbeitgeber, die auch Deutschlands größten Autobauer in den Schatten stellen. https://de.statista.com/infografik/3305/personalbestand-ausgewaehlter-grosser-arbeitgeber-im-vergleich/

Firmenneugründungen erneut rückläufig

In Deutschland wird weniger gegründet. Das zeigen Daten des Statistischen Bundesamtes. Im vergangenen Jahr hat die Zahl der Neuerrichtungen von Gewerben den tiefsten Stand seit 2002 erreicht. Die Aufgabe von Gewerben lag dabei in etwa auf Vorjahresniveau und somit nur noch knapp über der Zahl der Neuerrichtungen. Der Wert der Neuerrichtungen besteht weitestgehend aus dem der…

Veränderung der Arbeitskosten in Europa

In Deutschland sind die Arbeitskosten im vergangenen Jahr moderat um 1,5 Prozent gestiegen. Damit liegt die Steigerung etwa auf EU-Duchschnittsniveau, das 1,4 Prozent betrug. Deutlich höher der Anstieg in den baltischen Ländern (Estland zum Beispiel mit 6,6 Prozent) oder im Vereinigten Königreich (6,7 Prozent). In einigen Ländern wurde Arbeit sogar billiger, wie in Tschechien (-3,8…

Transformation der Geschäftsprozesse in der Bankenbranche: Digital-Business-Potenziale

Für Banken und Sparkassen hat die Digitalisierung der Bankprozesse in der Kunde-Bank-Interaktion, insbesondere im Retail Banking und im Corporate Banking, höchste strategische Relevanz. Werden die Digitalisierungsstrategien nicht stringent nach Plan umgesetzt, riskiert das Management eine Abwärtsspirale der Marktanteile und Erträge (Zinsen und Provisionen) aus dem operativen Geschäft. Traditionelle Geschäftsmodelle geraten unter Druck, weil einzelne Geschäftsfelder…

Online-Shops verlieren Umsatz durch lange Ladezeiten der Webseite

Online-Händlern entgeht durch langsame Webseiten ein großer Teil ihres Umsatzes. Zu diesem Ergebnis kommt eine weltweite Umfrage unter 300 IT-Führungskräften [1]. 95 Prozent der Befragten sind der Meinung, dass lange Ladezeiten der Webseiten zu Umsatzeinbußen führen. Nur 25 Prozent glauben, dass ein Kunde wartet bis die Webseite vollständig lädt. Entsprechend glauben nur 25 Prozent der…

US-Unternehmen lagern Geld gerne auswärts

Amerikanische Unternehmen horten Unmengen an Geld im Ausland. Einem aktuellen Bericht von J.P. Morgan zufolge belaufen sich die Cash-Reserven von US Firmen im Ausland mittlerweile auf mehr als 2 Billionen US-Dollar. Alleine Apple verfügt demnach außerhalb der USA über flüssige Mittel in Höhe von fast 160 Milliarden Dollar, wie unsere Grafik zeigt. Der Grund warum…

Online-Banking in Europa im Vergleich

49 Prozent der Deutschen nutzten laut Angaben von Eurostat im vergangenen Jahr Online-Banking. Das entspricht einem Plus von zwei Prozentpunkten gegenüber 2013. Damit ist die Begeisterung der Deutschen für Bankgeschäfte im Internet vergleichsweise überschaubar. Spitzenreiter beim E-Banking sind die skandinavischen Länder wie beispielsweise Norwegen mit einer Nutzungsreichweite von 89 Prozent. Ähnlich populär ist Online-Banking in…

Urlaubstage weltweit im Vergleich

In Deutschland haben Arbeitnehmer gesetzlich einen Urlaubsanspruch von 24 Tagen – oder genauer vier Wochen. Bei einer Fünftage-Woche sind es nämlich 20 Tage. In den meisten europäischen Ländern sind Urlaubsansprüche in diesem Rahmen üblich. Anders die Situation in Asien oder den USA, wo deutlich weniger – oder gar keine Urlaubstage vorgeschrieben sind. Zu beachten ist…

30 Tage Urlaub sind die Regel

In den meisten Branchen sind in Deutschland tariflich 30 Tage Urlaub vereinbart. Das zeigen Daten des WSI. Dazu zählen etwa der Öffentliche Dienst in Bund, Ländern und Gemeinden, das Bankgewerbe und der Einzelhandel. Weniger Urlaubstage gibt es zum Beispiel bei der Bahn (28) und der Post (26). Auch im Hotelgewerbe (west) mit 25,4 Tagen im…

IT-Mittelstandsindex Februar 2015: Winterflaute adè

Im Februar zog die Wachstumsdynamik der mittelständischen Unternehmen nach dem Tiefpunkt im Januar wieder an. Auch der Index der wirtschaftlichen Prognose ist vielversprechend und deutet auf eine positive Umsatzentwicklung in den bevorstehenden drei Monaten hin. Im Aufwärtstrend liegt ebenfalls der Indikator der getätigten ITK-Ausgaben. Die für die kommenden drei Monate prognostizierte Ausgabentätigkeit in ITK-Produkte und…

Social Talent Management – Die richtige Ansprache der »Generation Y« im »War for Talents«

Social Talent Management Software/Services dienen zum einen dazu, interne Mitarbeiter hinsichtlich deren Skills zu managen beziehungsweise zu entwickeln, aber vor allem auch dazu, den Recruiting-Prozess nach außen und innen zu unterstützen. Im Rahmen des Recruitments gilt dabei zunehmend der Dreiklang von Talent Sourcing Strategy, Talent Engagement und Talent Acquisition. Talent Sourcing Strategy bedeutet, schon früh…

Bis 2020 überholt Streaming und Co. das klassische Fernsehen

Wachablösung in der deutschen Fernsehlandschaft: Experten gehen davon aus, dass Streaming und Co. das klassische Fernsehen bis zum Jahr 2020 überholt haben wird. Für Michael Westphal, Leiter der eco Kompetenzgruppe Streaming Media, steht fest: »Livestreaming und Video on Demand nehmen an Fahrt auf. Vor allem durch die Ausweitung des Netflix-Angebots auf den deutschen TV-Markt nimmt…

So wichtig ist das Internet für die Musikbranche

Der Umsatz mit digitaler Musik ist laut Angaben des Bundesverbands Musikindustrie im vergangenen Jahr auf 371 Millionen Euro geklettert. Damit wurde jeder vierte in Deutschland mit Musik umgesetzte Euro digital erwirtschaftet. Gegenüber dem Vorjahr hat der Online-Musikverkauf um rund 13 Prozent zugelegt. Wichtigste digitaler Umsatzbringer waren Album-Downloads (145 Millionen Euro), Streaming (108 Millionen Euro) und…