Fünf Tipps zur Leadgenerierung für Bildungsinstitute

Wie private Hochschulen mit passgenauen digitalen Marketing-Maßnahmen Interessenten gewinnen.

Fernstudiengänge, kleine Kurse, individuelle Angebote, Zulassung ohne Numerus Clausus: Private Hochschulen boomen seit Jahren und können auch in der aktuellen Situation punkten. Demgegenüber stehen jedoch die häufig sehr hohen Kosten für das Studium und ein starker Wettbewerb unter den Bildungsinstituten. Wer neue Interessenten gewinnen will, muss seine Vorteile daher zielgruppengerecht kommunizieren. Bildungsmessen und Print-Anzeigen setzen ein üppiges Budget voraus – und die Erfolge lassen sich meist nicht direkt zuordnen. Gut geeignet ist dagegen ein breiter Online-Marketing-Mix auf verschiedenen Kanälen, u.a. via Social Media: Gerade jüngere Menschen werden in sozialen Netzwerken gut erreicht und die Ergebnisse sind messbar. Allerdings können auch hier hohe Streuverluste auftreten. Was bei einer Kampagne zu beachten ist, weiß die Leipziger Agentur rekordmarke. Die Experten für digitales Marketing haben erfolgreiche Leadgenerierungs-Maßnahmen für private Hochschulen durchgeführt und aus dieser Erfahrung fünf Tipps zusammengestellt.

 

Die zielgruppengerechte Ansprache potenzieller Studierender ist essenziell für eine erfolgreiche Leadgenerierung. Die Motive für ein Studium an einer privaten Hochschule können sehr unterschiedlich sein: Da sind zum einen junge Schulabgänger, die einen speziellen Studienwunsch haben oder solche, die wegen des Numerus Clausus nicht an einer staatlichen Hochschule studieren können. Dazu kommen Berufstätige, die neben ihrer Arbeit von den Vorzügen einer flexiblen Weiterbildung profitieren wollen. Entsprechend heterogen ist die Zielgruppe.

Anzeige

Für die Leadgenerierung ergeben sich daher zwei Varianten: Entweder werden verschiedene, nach Zielgruppen selektierte Kampagnen aufgesetzt oder es wird eine Kampagne entwickelt, die möglichst viele Menschen erreicht und sich daher in erster Linie an der Kernzielgruppe orientiert. Beide Möglichkeiten haben Vor- und Nachteile. So ist die erste passgenau auf die unterschiedlichen Interessenten abgestimmt, aber auch sehr aufwendig. Die zweite lässt sich dagegen mit weniger Budgeteinsatz umsetzen, jedoch wird nicht jeder potenzielle Kandidat erreicht.

Es empfiehlt daher immer genau zu analysieren, ob bei den Maßnahmen nach Zielgruppen separiert werden kann oder ob eine generische Zielgruppenansprache in Frage kommt.

 

Anzeige

Maßnahmen gezielt einsetzen

Die Experten setzen auf einen sorgfältig aufeinander abgestimmten Online-Marketing-Mix aus SEA (Search Engine Advertising), Social Media Advertising, Retargeting und einer passenden Landingpage auf der Website. So lässt sich mit Social Media Advertising Aufmerksamkeit erzeugen, um Zielkunden zu einem Studiengang zu inspirieren. Mit Retargeting-Maßnahmen können sehr gut potenzielle Kunden angesprochen werden, die bereits auf der Website unterwegs waren und etwa Infomaterial angefordert oder sich für einen Studiengang interessiert haben. Ein Beispiel aus der Praxis von rekordmarke: Bei der Werbung für ein Präsenzstudium in unterschiedlichen Städten hat die Agentur standortspezifische Landingpages mit bezahlten Anzeigen in Suchmaschinen sowie mit Facebook- und Instagram-Ads kombiniert und konnte so erfolgreich Leads generieren.

 

Reichweite und Markenbekanntheit erzeugen

Die Teilnahme an einem Fernstudium ist eine fundamentale Entscheidung, die langfristig viel Zeit und Geld bindet. Ein teures Studium wird daher nicht mal eben schnell am Handy über Instagram oder eine Facebook App gebucht. Social Media ist in diesem Fall gut geeignet, um Reichweite aufzubauen und eine Markenbekanntheit zu erzeugen. Dazu müssen allerdings genau auf die Zielgruppe abgestimmte Formate entwickelt werden, die den Nutzer dazu animieren, sich mit mehr Informationen zu versorgen. Das müssen nicht immer Videos sein. Eine Möglichkeit, die bereits erfolgreich erprobt wurde, ist ein über Facebook Ads gesteuertes Quiz, mit dem Kandidaten den für sie passenden Studiengang finden können.

Der Erfolg einer Leadgenerierungs-Kampagne hängt stark von der Qualität der Website des Anbieters ab. So sollten beispielsweise die Vorteile eines Studiums bei einem bestimmten Bildungsinstitut für potenzielle Studierende sofort erkennbar sein, wenn sie durch die Marketing-Maßnahmen auf die Website geführt werden. Auch die Anmeldung zum Studium sollte unkompliziert sein. Rekordmarke empfiehlt daher, die Website kritisch zu analysieren und in Absprache mit der Agentur zu optimieren, so dass die Kampagne aus einem Guss ist.

 

Auf Qualitätssicherung setzen

Die Erfolge von digitalen Kampagnen sind gut messbar. Bei der hohen Kampagnen- und Kanalkomplexität einer Leadgenerierung mit segmentierten Zielgruppen ist zudem ein organisierter, transparenter Qualitätssicherungsprozess unerlässlich. So bleibt das Budget überschaubar und bei den Maßnahmen kann gegebenenfalls schnell nachjustiert werden. Bei den Experten hat sich hier das »Vier-Augen-Prinzip« aus der klassischen Organisationslehre bewährt. Dabei müssen zwei Personen wichtige Entscheidungen und Arbeitsabläufe gleichermaßen bestätigen.

»Aus unserer Erfahrung profitieren Bildungsinstitute vor allem von Leadgenerierungs-Maßnahmen, bei der die Ansprache und Kanäle je nach Zielgruppe segmentiert werden«, weiß Claudia Baacke, Brand Director bei rekordmarke. »Jedoch ist das Verfahren sehr aufwendig. Eine genaue Analyse, eine engmaschige Zusammenarbeit und ein sorgfältiges Reporting sind daher beste Voraussetzungen, um attraktive Costs per Lead zu erzielen.«

Weitere Informationen sind unter folgendem Link abrufbar: https://www.rekordmarke.de/lead-campaigns

 

Mehr Content, weniger Leadgenerierung – IT-Unternehmen schöpfen Potenziale weiterhin nicht aus

IT-Unternehmen bleiben auch im Jahr 2017 Spitzenreiter in Sachen Leadgenerierung mit Content Marketing. Dennoch werden auch in dieser Branche die vorhandenen Möglichkeiten nicht umfassend genutzt. Es wird zwar zunehmend Content produziert, allerdings wird er oftmals nicht zur Generierung neuer Kontakte eingesetzt. Dies ist das Ergebnis der Content-Marketing-Studie 2017 mit Branchenfokus IT und Software [1]. Auffällig…

Privacy Shield: EuGH-Urteil ein Sieg für den Datenschutz

Spezialisten für Datenschutz begrüßen ausdrücklich die Entscheidung des Europäischen Gerichtshofs in Bezug auf den EU-US Privacy Shield, die den Transfer jedweder persönlicher Daten in amerikanische Public-Cloud-Dienste wie Microsoft OneDrive, Google Drive, Dropbox oder Box.com für unrechtmäßig erklärt. Mit dem Urteil rücken europäische Alternativen wie das Cloud-Projekt Gaia-X und auf Open-Source-basierende Content-Collaboration-, Enterprise-Filesync- und Fileshare-Lösungen wie…

B2B-Marketing 2020: Fünf Wege zu mehr Leads im Ausnahmejahr

Der Tenor zu den B2B-Marketing-Trends im Krisenjahr 2020 ist in Fachportalen und unter Branchenexperten so gut wie einhellig: Entscheider müssen reagieren, Strategien und Instrumente müssen angepasst werden. Mehr denn je ist das Marketing aktuell ein unverzichtbarer Baustein für die Umsatzgenerierung. Wie reagiert man richtig auf diese Herausforderung, was muss man beachten? Sybit zeigt fünf Maßnahmen,…

50 Jahre Internet: Wie präsentieren sich deutsche Unternehmen heute im Internet?

Zum 50. Geburtstag des Internet am 29. Oktober veröffentlicht eco ausführliche B2B-Studie. Wie ist der Status der Internetnutzung in 5.048 deutschsprachigen Top-Unternehmen? Weniger als 20 Prozent der Firmen schützen ihre Domain wirksam vor Missbrauchsversuchen.   Nicht einmal zwei von zehn Unternehmen schützen ihre Internet-Domain wirksam vor Phishing-Attacken durch Cyberkriminelle. Das stellt die Studie »Internetnutzung deutschsprachiger…

Best-of-Suite oder Best-of-Breed? Lösungen im Datenmanagement

Bei der Implementierung externer Dienstleistungen stehen Unternehmen nicht selten vor der Frage, ob sie ihre Software und Technologien von einem Anbieter beziehen oder verschiedene Experten zu Rate ziehen. Best-of-Suite meint alle Anwendungen aus einer Hand zu nutzen, also quasi eine All-in-One-Lösung, Best-of-Breed bedeutet für jede individuelle Leistung das Beste auf dem Markt zu verwenden. Unternehmen…

In Köthen wächst Konkurrenz für Alibaba und Amazon Business

Der Online-Händler Mercateo entwickelt ein bislang einzigartiges Geschäftsmodell und durchbricht 2017 erstmals die Schallmauer von mehr als einer Viertel Milliarde Euro Umsatz.   Mercateo – rot leuchtet der Schriftzug von einer Hausfassade in der Köthener Innenstadt. Europas größter digitaler B2B-Marktplatz entwickelt seit 2004 den Großteil seines operativen Geschäfts für seine Online-Beschaffungsplattform von Sachsen-Anhalt aus –…

Online-Zustimmungsbarometer: Fünf Tipps fürs Einholen von Zustimmung in Zeiten der DSGVO

Commanders Act, Anbieter der ersten europäischen integrierten Consent-Management- (CMP) und Customer-Data-Plattform (CDP), veröffentlicht erstmals ein Online-Zustimmungsbarometer. Mit dieser Studie zu den Herausforderungen des Datenschutzmanagements wird die Performance verschiedener durch die DSGVO geforderter Opt-In-Mechanismen gemessen. Banner, Pop-ups, Bestätigung durch Klick oder Scrollen: Welchen Einfluss hat in Zeiten der DSGVO die Art der Abfrage auf die Zustimmungsrate?…

Marketingbudget der ITK-Unternehmen beträgt im Schnitt 4 Prozent des Umsatzes

Marketingbudget fließt vor allem in Events und Online. Unternehmen sehen Datenschutz als größte Herausforderung im Marketing. Digitalunternehmen planen im kommenden Geschäftsjahr vor allem für die Marketingthemen Suchmaschinenoptimierung (SEA / SEO), Social Media und registrierungspflichtiger Content höhere Ausgaben ein. Das ist das Ergebnis einer Umfrage des Digitalverbands Bitkom unter Marketing-Verantwortlichen in der ITK-Branche. Demnach sagen jeweils…

Podcasts: Die Deutschen sind Podcast-Muffel

In Deutschland mausern sich die Podcasts in letzter Zeit zu einer echten Alternative zu Print und Video. Doch im Vergleich zu anderen Ländern, entdecken die Bundesbürger ihre Liebe zu dem Format relativ spät. In den USA beispielsweise, gehören die gestreamten Sendungen bereits seit einiger Zeit fest zum Medieninventar jedes Medienhauses. Wie eine Studie des Reuters…

Jeder Fünfte hört Podcasts

■  Am liebsten wird auf Reisen und beim Putzen gehört. ■  Bitkom startet Tech-Podcast »Strg-Alt-Entf«.   Comedy, Krimi oder Coaching to go: Jeder fünfte Bundesbürger (22 Prozent) hört Podcasts. Im Jahr 2016 waren es erst 14 Prozent. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage unter 1.006 Personen ab 14 Jahren im Auftrag des Digitalverbands Bitkom…

IT-Unternehmen schöpfen Potenziale bei der Lead-Generierung zunehmend aus

IT-Unternehmen sind im Jahr 2018 Spitzenreiter in Sachen Lead-Generierung mit Content Marketing. Es zeigt sich ein signifikanter Unterschied zu den Zahlen von 2017 und in der Gesamtbetrachtung der verschiedenen Branchen. Dies ist das Ergebnis der Content Marketing Studie 2018 mit Branchenfokus IT und Software [1].   Immer mehr Content Whitepaper (76,5 Prozent), E-Books (52,9 Prozent)…

E-Privacy-Verordnung: So können Werbetreibende B2B-Entscheider zukünftig erreichen

ePVO-Leitfaden gibt Orientierungshilfe und klärt auf. Die gewünschte Zielgruppe zu erreichen, war für Werbetreibende seit jeher eine nicht zu unterschätzende Herausforderung. Es ist davon auszugehen, dass es in Zukunft noch schwerer sein wird, Werbebotschaften gezielt zu platzieren. Denn die E-Privacy-Verordnung (ePVO) wird es verbieten, Daten ohne ausdrückliche Erlaubnis des Nutzers zu sammeln und detaillierte Nutzerprofile…

Das Potenzial von guten Inhalten – Was Sie mit Content Marketing bewirken können

Content Marketing ist eines von vielen Buzzwords in der Branche und heiß diskutiert. Wer tiefer in die Materie einsteigt, dem wird jedoch schnell klar, dass es sich dabei um weitaus mehr als nur um ein gehyptes Trend-Tool im Kommunikationswerkzeugkasten handelt. Interessant aufbereitet und effektiv eingesetzt, werden mit guten Inhalten langfristig Kunden gebunden. Content Marketing ist…

Expertentipps für mehr B2B-Erfolg mit Google AdWords

Die Präsenz in Suchmaschinen ist auch für B2B-Unternehmen unabdingbar geworden. Denn die Recherche zu den verschiedensten Themen im B2B-Bereich findet zunehmend auch online statt. Google AdWords bietet für B2B-Unternehmen zahlreiche Instrumente, womit sich qualifizierte Leads generieren und die Markenbekanntheit effektiv steigern lassen. Google AdWords ist ein effektiver Weg, um die eigene Sichtbarkeit im Internet zu…

5 gute Gründe für die Verknüpfung von MIM- und Leadmanagement-Systemen

Unternehmen stehen heute vor der Herausforderung, ihre Zielgruppen über eine ständig steigende Anzahl interaktiver Kommunikationskanäle anzusprechen. Um sicherzustellen, dass die kommunizierten Inhalte sowohl personalisiert als auch konsistent sind, kommen immer häufiger professionelle Softwarelösungen für E-Mail-Marketing-Automation/Leadmanagement und Marketing Information Management (MIM) zum Einsatz. Doch erst wenn beide Systeme miteinander kombiniert werden und eine gemeinsame Datenquelle nutzen,…

iBeacon: kurzes Strohfeuer oder Dauerbrenner?

Fast schon üblich bei neuen Technologietrends: Die Anfangseuphorie ist riesig, doch nach erfolgreich etablierten Anwendungen sucht man vergebens. Wie auch im Fall von iBeacon. Ist iBeacon nur ein Hype oder bietet die neue Mobiltechnologie Messebesuchern und Ausstellern einen echten Mehrwert? Um diese Frage zu beantworten, setzt die Messe Frankfurt die Funktechnik testweise auf allen Messen…

B2B-Unternehmen verkennen Potenzial von Social Media

Eine aktuelle Studie [1] zeigt, vor welchen Herausforderungen B2B-Unternehmen im digitalen Zeitalter stehen. Auffällig dabei: Die Offline-Kundenbindungsinstrumente wie Messeauftritte und Werbegeschenke sind trotz voranschreitender Digitalisierung am wichtigsten. Der Bereich Social Media ist für den Großteil der B2B-Unternehmen nach wie vor Terra incognita. Kundenbeziehungen: Online gewinnen und Offline binden Obwohl 81 % der befragten Unternehmen die…

Versicherungen im Hyperwettbewerb: Chancen für neue Geschäfts- und Servicemodelle durch kooperatives CRM

Vergleichsplattformen, Webseiten, Call Center, Versicherungsagenturen – für nur einen Versicherungsvertrag werden mehrere Offerten, Kontakte und Unmengen an Daten generiert. Jeder Touchpoint versucht, möglichst schnell einen Abschluss zu erzielen. Was bleibt, ist ein fragmentiertes Bild beim Kunden. Die aktuelle Studie von BSI Business Systems Integration AG in Zusammenarbeit mit der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften ZHAW…