5 Gründe, warum Partner PKI-Lösungen in Betracht ziehen sollten

In einer Zeit wo der Trend zum Remote Working unvermindert anhält, sorgen PKI-Lösungen für mehr Sicherheit in Unternehmen.

Illustration: Absmeier, Tumisu

Wer nicht ohnehin schon erwogen hat PKI-Lösungen (Public Key Infrastructure) in sein Portfolio aufzunehmen, sollte jetzt definitiv darüber nachdenken. Laut einem Bericht von »MarketsandMarkets« von 2019 wird der weltweite Markt für Verschlüsselungssoftware bis 2024 von 7,5 Milliarden US-Dollar auf voraussichtlich 16,5 Milliarden US-Dollar wachsen. Wachstumstreiber sind unter anderem zunehmend strengere behördliche Standards und Compliance-Anforderungen. Dazu kommen wachsende Bedenken, was den Verlust sensibler Daten, Cloud-Anwendungen und Virtualisierung anbelangt.

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Anpassungsfähigkeit und Agilität sind heute der Schlüssel für das Überleben von Produkten, Lösungen und Marken. IT-Anbieter sind gefordert, schnell und effizient zu reagieren und einen dedizierten Vertriebskanal bereitzustellen, mit dem sie Partner anforderungsgerecht bedienen können.

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Für diejenigen, die im Verschlüsselungsmarkt wachsen wollen, ist die Public Key Infrastructure (PKI) ein Segment, das sie gerade jetzt in Betracht ziehen sollten. Letztendlich sind es immer das lokale Know-how, die Ressourcen und das Engagement eines Partners, die den Kunden bei der Implementierung einer soliden Identitäts- und Sicherheitsgrundlage unterstützen.

Warum gerade PKI? Bei der Public Key Infrastructure dreht sich alles um Vertrauen, insbesondere darum, wie zwei Entitäten einander vertrauen, um sicher miteinander zu kommunizieren. PKI umfasst eine Fülle von Rollen, Richtlinien und Verfahren sowie Software und Hardware. PKI erleichtert die sichere elektronische Übertragung von Informationen für den E-Commerce, die Online-Zahlungsabwicklung und E-Mail. Dazu gehören digitale Zertifikate, digitale Signaturen, sichere E-Mails, das Management der öffentlichen Schlüssel und so weiter.

 

Fünf Gründe, warum Partner PKI-Lösungen in Betracht ziehen sollten

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  1. Hacker gehen gerne »phishen«.
    Hacking ist ein Problem, und gerade in letzter Zeit haben sich die Akteure alle Mühe gegeben, das unter Beweis zu stellen. PKI-basierte Lösungen geben Partnern ein Werkzeug an die Hand, ihre Kunden besser vor Angriffen zu schützen. Einige Untersuchungen weisen zwar darauf hin, dass die Zahl der Phishing-Attacken zurückgeht. Was positiv ist. Allerdings heißt das nicht, dass Cyberkriminelle weniger aktiv sein werden. Vielmehr kann man davon ausgehen, dass sie gezielter vorgehen werden. Eine Technologie wie die Secure/Multipurpose Internet Mail Extensions (kurz S/MIME) senkt nicht nur das Risiko E-Mail-basierter Phishing-Angriffe. Sie trägt dazu bei, grundsätzlich die Sicherheit von Unternehmen zu gewährleisten.
  2. Remote Working – gekommen, um zu bleiben.
    Für Unternehmen ist es nach wie vor nicht ganz einfach, sich an das Covid-19-getriebene Home-Office-Modell anzupassen. Bis sich die Wogen geglättet haben, ist das unsere »neue« Realität. Eine Option für sichere Remote-Working-Umgebungen sind digitale Signaturen. Sie sind effektiv für kritische Dokumente wie Verträge, Steuerformulare und Rechnungen – und man vertraut ihnen. Digitale Signaturen bestätigen, dass die Unterzeichner tatsächlich die sind, für die sie sich ausgeben, und sie verhindern rückwirkende Änderungen an bereits signierten Dokumenten. Darüber hinaus haben digitale Signaturen den Vorteil einer schnellen Bearbeitung. Man muss sich nicht persönlich treffen oder Dokumente umständlich hin und her schicken, die Signatur ist rechtlich zulässig und gleichwertig zu einer handgeschriebenen Unterschrift.
  3. Das IoT…wächst.
    Laut Security Today hat die Zahl aktiver IoT-Geräte im Jahr 2019 die Zahl von 26,66 Milliarden erreicht. 127 neue IoT-Geräte verbinden sich jede Sekunde mit dem Internet. Bis zum nächsten Jahr sollen weltweit 35 Milliarden an IoT-Geräten installiert sein. Das ist die eine Seite. Leider zeichnen sich viele dieser Geräte dadurch aus, besonders anfällig für Angriffe zu sein. Das liegt nicht zuletzt daran, dass Sicherheit bei der Geräteentwicklung üblicherweise erst im Nachgang berücksichtigt wird. Inzwischen lernt das IoT-Ökosystem – Hersteller und Zulieferer – auf die harte Tour, dass der zweitbeste Ansatz eher schlecht funktioniert, gerade wenn man es mit Cyberkriminellen zu tun hat. Security by Design auf Geräteebene ist unumgänglich. Eine De-facto-Technologie, die sich bereits anderweitig bewährt hat, ist PKI.
  4. Erschließen neuer Märkte.
  5. Der zunehmende Trend zur Automatisierung.
    Es gibt Unternehmen, die dafür noch nicht bereit sind, aber sich dem Trend zur Automatisierung öffnen sollten. Die großen Technologieanbieter wie Microsoft, Apple und Google möchten, motivieren Kunden dazu, eher früher als später den Schritt in diese Richtung zu tun.

 

Was auch immer Sie tun, um Ihr Geschäftsmodell aktuellen und zukünftigen Anforderungen anzupassen, arbeiten Sie mit einem Anbieter zusammen, der es Ihnen ermöglicht, Ihr Geschäft auszubauen und der Ihnen die erforderlichen Tools und Ressourcen zur Verfügung stellt.

Henry Krumins

Henry Krumins ist Vertriebs- und Marketingleiter bei GlobalSign (Amerika und EMEA).

 

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