Cloudspeicher und KI: Sicherheitsfunktionen zwischen Anspruch und Realität

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Cloudspeicher können sich perspektivisch zu intelligenten Assistenzsystemen entwickeln. KI-gestützte Frühwarnmechanismen und automatisierte Sicherheitsfunktionen gelten dann als zentrale Bausteine für Vertrauen und digitale Souveränität.

 

Plötzlich sind die Daten aus dem Cloudspeicher weg. Das Fotoarchiv ist verschwunden, die Diplomarbeit gelöscht oder die Präsentation für den nächsten Tag nicht aufzufinden. Was ist passiert? Jemand hat es geschafft, sich Zugang zur virtuellen Festplatte zu verschaffen, ohne jede Warnung durch eine Security-Software. Dieses Szenario zeigt, dass Cloudspeicher-Systeme nicht ohne automatisierte Frühwarnmechanismen betrieben werden sollten.

Laut einer aktuellen, repräsentativen Forsa-Studie im Auftrag von STRATO erwarten 74 Prozent der privaten Nutzerinnen und Nutzer von Cloudspeicher KI-gestützte Funktionen, die deutliche Hinweise auf verdächtige Aktivitäten geben [1]. Für die Anbieter bedeutet das, dass KI-Integration künftig zur neuen Basistechnologie wird und gleichzeitig zur Grundlage für Vertrauen, wenn es um Cloudspeicher für Privatpersonen geht.

 

Intelligente Funktionen im Cloudspeicher

Die Erwartungen der Nutzerinnen und Nutzer an moderne Cloudspeicher sind hoch und reichen weit über Speicherkapazität und Verfügbarkeit hinaus. Sie fordern aktiv unterstützende Funktionen, mit denen sie mehr Sicherheit erreichen und gleichzeitig die Komplexität der Konfiguration verringern.

Ein Beispiel ist eine intelligente Unterstützung beim Bereinigen des Speichers von unnötigen Dateien und Dubletten. 63 Prozent wünschen sich diese Möglichkeit und weitere 60 Prozent eine ebenfalls intelligente Suchfunktion, die das Auffinden von Dokumenten erleichtert.

 

 

Solche Funktionen sind kein unnötiger Luxus, sondern stehen für einen klaren Bedarf. Cloudspeicher-Anwendungen sollen ihre Nutzerinnen und Nutzer aktiv unterstützen, beim Ordnen der Dokumente ebenso wie bei der Risikoerkennung. Damit werden private Cloudspeicher im übertragenen Sinne zu einem Werkzeug für die digitale Selbstbestimmung.

 

Smarte Unterstützung für alle Nutzergruppen

Der Bedarf an smarten Funktionen für die Arbeit mit Cloudspeichern ist bei allen Altersgruppen ausgeprägt, am stärksten allerdings bei älteren Nutzerinnen und Nutzern: In der Altersklasse 60 bis 75 wünschen sich 80 Prozent automatisierte Sicherheitswarnungen und 75 Prozent aktive Unterstützung bei der Datenpflege.

 

 

Das verdeutlicht, dass vor allem die digital aktive ältere Generation sich Systeme wünscht, die zuverlässig schützen und zugleich den digitalen Alltag entlasten. KI hat hier die doppelte Rolle, für Sicherheit zu sorgen und darüber auch Vertrauen zu schaffen. Letzteres entsteht nicht nur für ältere Nutzerinnen und Nutzer heutzutage weniger durch Technikerjargon, sondern vielmehr durch ein auch für Nicht-Techniker erlebbares und dadurch nachvollziehbares Systemverhalten.

Integrierte Frühwarnsysteme stärken das Gefühl der Kontrolle. Sie stellen in der Anwendung sicher, dass die Nutzerinnen und Nutzer nicht mit komplexen Entscheidungen allein gelassen werden. So entsteht durch intelligente KI-Funktionen ein Mehr an privater, digitaler Souveränität bei der Nutzung eines Cloudspeichers.

 

Vom Datenspeicher zur digitalen Vertrauensumgebung

Anbieter müssen sich daran anpassen, indem sie die Perspektive wechseln. Die Plattformen für Cloudspeicher werden nicht mehr als reine, neutrale Infrastruktur genutzt, etwa wie eine Festplatte. Stattdessen erzeugen sie in zunehmendem Umfang digitale Umgebungen für Menschen, in denen sie ihre Daten vertrauensvoll speichern und ihre Aufgaben oder auch ihren Alltag organisieren.

Das verpflichtet Anbieter, mehr als nur Technik in Form von Stabilität und Skalierbarkeit zu bieten. Sie müssen Risiken vorwegnehmen, nicht nur reagieren. Früher reichten einfache Schwellwerte aus, bei deren Erreichen gewarnt wurde. Heute sind intelligente Logiken gefragt, die kontextbezogen arbeiten.

Ein Beispiel: Ein Anmeldeversuch aus dem Ausland ist für sich genommen unverfänglich. Doch wenn es um ein Nutzerkonto geht, dessen Anmelde-Historie noch nie solche Zugriffe hatte, sollte eine Reaktion folgen. Das könnten zum Beispiel ein automatischer Hinweis oder eine zusätzliche Anfrage zur Bestätigung sein. Durch einen solchen Automatismus erzeugt das mitdenkende System Vertrauen.

Vertrauen entsteht aber nicht nur durch Funktionen der Software, sondern insbesondere mit Blick auf den Serverstandort, also die physische Hardware, und den damit einhergehenden rechtlichen Rahmen: Wie die Studie zeigt, erwarten 75 Prozent der deutschen Cloud-Nutzenden, dass keine außereuropäischen Institutionen Zugriff auf ihre Daten haben. Für viele beginnt Verlässlichkeit also bei europäischen Serverstandorten und klarer europäischer Rechtszuständigkeit beim Datenschutz. Inzwischen ist der breiten Öffentlichkeit bewusst geworden, dass es wahre digitale Souveränität, also die tatsächliche Hoheit über die eigenen Daten, nur dann geben kann, wenn der Hosting-Anbieter seinen Unternehmenssitz in Deutschland beziehungsweise in Europa hat. Nur dann können angesichts der aktuellen internationalen politischen Herausforderungen alle Abhängigkeiten und vor allem – faktischen Risiken durch politische Einflussnahme – ausgeschlossen werden.

 

Die neue Verantwortung der Anbieter

Für die Anbieter von Cloudspeicher bedeutet das, ihre Prozesse zu dynamisieren und intelligenter zu machen. Dazu gehören komplexe technische Prozesse, von denen die Nutzerinnen und Nutzer nichts bemerken sollten. Erreichen lässt sich das durch die entsprechende technische Entwicklung, aber auch ein neues Rollenverständnis: Der Anbieter ist ein aktiver Begleiter, das Produkt Cloudspeicher ein vertrauenswürdiges, intelligentes Assistenzsystem.

Vor allem die Anbieter innerhalb des europäischen Rechtsraums stehen dabei vor einer zentralen Frage: Wie werden nützliche KI Funktionen so gestaltet, dass die Prinzipien von Transparenz, Datenschutz und digitaler Souveränität berücksichtigt werden?

Regulatorische Rahmenbedingungen wie NIS2, der AI Act oder der Digital Services Act machen hier klare Vorgaben. Sie stellen Nachvollziehbarkeit, Erklärbarkeit, Risikoanalysen und eine ausreichende Governance in den Vordergrund. Die Anbieter müssen KI deshalb so in ihre Architekturen integrieren, dass sie zu einem nachvollziehbaren Teil des Sicherheitskonzepts wird.

 

Integration intelligenter Technologien

Dabei geht es nicht in erster Linie um technische Machbarkeit, denn hier ist inzwischen vieles möglich. Für die Anbieter ist es wichtig, die Technik verantwortungsvoll zu organisieren. Die Nutzerinnen und Nutzer von Cloudspeicher wollen ihre Dokumente nach Belieben organisieren und selbst konfigurieren, was nötig ist. Gleichzeitig verlassen sie sich darauf, dass die Automatisierung Schutzräume verstärkt und keine Lücken lässt.

Das erfordert Systeme, die sicher, auditierbar und gut konfigurierbar ausgelegt sind. Anbieter sollten nicht versuchen, möglichst viel KI in die eigene Lösung zu integrieren. Im Vordergrund steht die Aufgabe, genau den richtigen Funktionsumfang zu bieten, diesen richtig einzubinden und den Anwendenden zu erklären.

Eins ist sicher: KI ermöglicht lernfähige Cloudspeicher. In Zukunft erkennt sie Risiken im Kontext, unterstützt alle Nutzerinnen und Nutzer automatisiert und handelt nachvollziehbar. Entscheidend ist nicht ein großer Funktionsumfang, sondern eine möglichst intelligente Integration von Technologie. Dazu gehört auch strukturelle Verantwortung. Wer diese unterschiedlichen Aspekte verbindet, wird im Cloudspeicher-Bereich die digitale Infrastruktur von morgen prägen.

Dr. Jens Reich

 

(c) STRATO

Dr. Jens Reich ist seit September 2025 Geschäftsführer der STRATO GmbH. Bereits seit Juli 2023 ist er Chief Commercial Officer und stellvertretender Vorstandsvorsitzender der IONOS Group, zu der STRATO gehört. In dieser Funktion verantwortet und koordiniert er alle globalen Marketing- und Vertriebsaktivitäten. Für IONOS leitet er die zentralen Kundenschnittstellen Brand Marketing, Sales sowie das Neu- und Bestandskundenmanagement.

 

[1] https://www.strato.de/cloud-speicher/studie/

 

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