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Laut Internationaler Energieagentur konkurrieren Energie‑Startups immer stärker mit KI‑Firmen um Risikokapital (Venture Capital, VC) [1]. Der KI‑Boom verschiebe Kapital und Aufmerksamkeit – auch von großen generalistischen Fonds – in Richtung KI. Die IEA weißt zugleich daraufhin, dass der Rückgang energiebezogener VC‑Finanzierung auch mit dem Auslaufen eines großen Finanzierungszyklus in der Elektromobilität (EVs und EV‑Batterien) zusammenhängt. Neue Energiebereiche wachsen zwar, können den Rückgang in EV‑getriebenen Segmenten aber nur teilweise ausgleichen.
Im Detail ist der VC-Anteil von Startups, die Energietechnologien bzw. -produkte entwickeln (»Energie-Innovatoren«), von 11,4 Prozent im Jahr 2023 auf 6,8 Prozent im Jahr 2025 gefallen. Der Anteil von Startups, die keine neuen Technologien entwickeln, sondern bestimmte etablierte Technologien einsetzen (»Energie-Umsetzer«), ist im selben Zeitraum von 5,9 auf 2,6 Prozent gefallen. Der VC-Anteil von KI-Startups ist hingegen massiv angestiegen: von 12,7 Prozent im Jahr 2023 auf rund 32 Prozent im Jahr 2025. Die Risikokapitalflüsse in Verteidigungs-Startups haben sich im selben Zeitraum von 1,2 Prozent auf 2,3 Prozent nahezu verdoppelt. Matthias Janson
https://de.statista.com/infografik/35854/anteil-ausgewaehlter-sektoren-an-den-gesamtinvestitionen-in-risikokapital/?lid=24llwzynaqvy
[1] https://www.iea.org/reports/the-state-of-energy-innovation-2026/executive-summary/
Wie entwickeln sich die Investitionen in humanoide Roboter?
Der Markt für humanoide Roboter wächst zuletzt deutlich, wie sich an den Investitionen in entsprechende Startups ablesen lässt. So wurden 2025 mit 2,65 Mrd. US-Dollar mehr in Startups für humanoide Robotik investiert als in den Jahren 2018 bis 2024 zusammengerechnet. Das zeigt die Infografik mit Daten der Markt‑ und Unternehmensdatenplattform Tracxn [1]. Diese Entwicklung deutet darauf hin, dass Investoren humanoide Robotik inzwischen als reifere und kommerziell attraktivere Technologie ansehen, sodass Kapital nicht mehr vorsichtig getestet, sondern in größerem Stil investiert wird.
China liegt mit 23 Startups im Bereich humanoide Robotik derzeit knapp vor den USA (22 Unternehmen) an der Spitze. Deutschland liegt auf Rang fünf, hinter Indien und dem Vereinigten Königreich. Humanoide Robotik wird aktuell also klar von den großen Tech‑Nationen und bevölkerungsreichen Märkten dominiert wird.
Humanoide Roboter orientieren sich in Form und Beweglichkeit am menschlichen Körper. Sie haben typischerweise Kopf, Rumpf, zwei Arme und zwei Beine und sollen möglichst viele verschiedene Tätigkeiten in menschengemachten Umgebungen übernehmen. Sie sind in ihren Bewegungen meist langsamer als der Mensch – dafür aber flexibler, können sich frei im Raum bewegen und perspektivisch verschiedenste Aufgaben lernen. Dabei können sie körperlich anstrengende, monotone oder gefährliche Arbeiten übernehmen.
Industrieroboter hingegen sind in der Regel spezialisierte Maschinen, die für eine klar definierte Aufgabe in einer industriellen Umgebung ausgelegt sind, wie zum Beispiel Schweißen, Lackieren oder Palettieren in einer Fabriklinie. Sie stehen meist fest montiert in Zellen, sind sehr schnell und kraftvoll, arbeiten oft hinter Schutzgittern und müssen für jede neue Aufgabe explizit umprogrammiert werden.
Serviceroboter sind Roboter, die Dienstleistungen für Menschen erbringen sollen – etwa Putzen, Transportieren, Servieren, Informieren oder Assistenz in Pflege und Medizin. Sie arbeiten meist in direkt vom Menschen genutzten Umgebungen (Haushalt, Hotel, Krankenhaus, Restaurant), interagieren mit Nutzerinnen und Nutzern und müssen deshalb vergleichsweise sicher und einfach bedienbar sein. Humanoide Roboter können zwar auch Serviceaufgaben ausführen, sie besitzen aber explizit menschenähnliche Form und Bewegungsfähigkeiten und können universell in menschlichen Umgebungen einsetzbar sein. Matthias Janson

https://de.statista.com/infografik/35776/jaehrliche-gesamtfinanzierung-von-startups-fuer-humanoide-robotik-weltweit/
[1] https://tracxn.com/d/trending-business-models/startups-in-humanoid-robot/__XaLjGJXRCO_tCHXYL7TDcFDV2Kbfu3MNQXSVaa4xkas?utm_source=chatgpt.com#funding-trends
225 Artikel zu „Startup“
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Startups sollten Mitarbeiter am Unternehmen beteiligen – aber wie genau?
4 von 10 Startups beteiligen Mitarbeiter am Unternehmen. Weitere 47 Prozent können sich das für die Zukunft vorstellen. Fast alle Startups in Deutschland sind bereit, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter am Unternehmen zu beteiligen. Bislang nutzen 40 Prozent diese Möglichkeit, weitere 47 Prozent können sich das für die Zukunft vorstellen. Nur 8 Prozent beteiligen ihre Beschäftigten nicht…
News | Business | Trends 2025 | Trends Wirtschaft | Services | Strategien
Start-up-Atlas 2025: Diese Länder und Städte ziehen Gründer weltweit an
Gisma University of Applied Sciences untersucht, in welchen Ländern und Städten seit Mitte 2024 am meisten Start-ups gegründet wurden. USA an der Spitze – mit deutlichem Abstand vor China, Großbritannien, Indien und Deutschland. San Francisco ist die weltweite Start-up-Hauptstadt – London und Paris sind die einzigen europäischen Städte in den Top 10. Während die…
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Startups gehen auf Distanz zu den USA
31 Prozent stellen Finanzierung durch US-Investoren auf den Prüfstand. USA unter Trump gelten als Risiko für die deutsche Wirtschaft. Startup-Appell für mehr digitale Souveränität in Deutschland. Die USA galten lange Zeit als Vorbild und wichtigster Partner für die deutsche Startup-Szene, doch seit dem Regierungswechsel dort wächst hierzulande die Skepsis. 7 von 10 Gründerinnen und Gründern…
News | Business | Produktmeldung
World of Start-ups: Wie man seine Daten im Unternehmen managt
In diesem Artikel werden fünf innovative Start-ups vorgestellt, die sich auf verschiedene Aspekte des Datenmanagements und der Cloud-Technologie spezialisiert haben. Aquila Clouds bietet Lösungen für das Finanzmanagement in der Cloud, während Fabrix .ai ein AI Data Grid entwickelt hat, um autonome Unternehmen zu unterstützen. Crystal DBA fokussiert sich auf die Optimierung von PostgreSQL-Datenbanken mit Hilfe…
News | Business | Trends 2025 | Trends Wirtschaft | Künstliche Intelligenz
Jedes zweite Unternehmen in Deutschland plant Start-up-Kooperationen für seine KI-Strategie
75 Prozent der Unternehmen sehen Start-ups als KI-Schlüsselpartner – tatsächliche Umsetzung bleibt hinter Ambitionen zurück. 64 Prozent verfügen über eine eigene Open-Innovation-Abteilung. 51 Prozent der Unternehmen in Deutschland wollen ihre KI-Strategie künftig gemeinsam mit Start-ups entwickeln. Das zeigt der »Open Innovation Report 2025« von Sopra Steria, Ipsos und der INSEAD Business School, für den…
News | Business | Trends 2025 | Trends Wirtschaft | Digitalisierung | Strategien
Jedes dritte Unternehmen sucht die Nähe zu Startups
Die große Mehrheit ist mit der Zusammenarbeit zufrieden. Größte Hürden für eine Zusammenarbeit sind fehlendes Geld, fehlende Kontakte und fehlende Ideen. Etablierte Unternehmen haben oft hervorragende Marktkenntnisse und eingeführte Produkte, aber häufig fehlen ihnen Erfahrungen mit neuesten digitalen Technologien oder innovativen Geschäftsmodellen. Jedes dritte Unternehmen (32 Prozent) in Deutschland arbeitet deshalb mit Tech-Startups zusammen.…
News | Business | Lösungen | Ausgabe 1-2-2025
Einblicke in die Welt neuer, alternativer IT-Perspektiven – World of Start-ups
News | Business | Trends 2024 | Trends Wirtschaft
Die Situation der Startups in Deutschland: Zwischen Hoffen und Bangen
45 Prozent meinen, die Situation für Startups habe sich verschlechtert – nur 23 Prozent sehen eine Verbesserung. Der Blick auf das eigene Startup ist zuversichtlicher, aber jedes zehnte befürchtet eine Insolvenz in den kommenden zwölf Monaten. Steigende Zinsen, Nullwachstum und globale Krisen: Die schwierige Konjunktur geht auch an den deutschen Startups nicht spurlos vorbei.…
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Startups können Beschäftigte besser am wirtschaftlichen Erfolg beteiligen
Durch das Zukunftsfinanzierungsgesetz wird die Mitarbeiterbeteiligung einfacher und steuerlich attraktiver. Nach jahrelangem Ringen wird der Bundestag heute das Zukunftsfinanzierungsgesetz beschließen und darin auch die Möglichkeiten für die Mitarbeiterbeteiligung bei Startups deutlich verbessern. Dazu erklärt Bitkom-Präsident Dr. Ralf Wintergerst: »Das Zukunftsfinanzierungsgesetz macht den Weg frei für eine deutlich verbesserte Mitarbeiterbeteiligung in Startups. Mitarbeiterbeteiligungen werden zunehmend…
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ADN STARTUP-KAMPAGNE: tegoly E-Signaturen – einfach und rechtssicher
Im Startup-Programm der ADN in Zusammenarbeit mit Microsoft sind Gründer*innen von Beginn an erfolgreich im IT-Business und Cloud-Geschäft. Nun ist das Startup-Förderungsprogramm um eine weitere Erfolgsgeschichte reicher: Mit tegolySIGN entwickelte ein Gründerteam aus Witten eine nahtlose und unkomplizierte eSign-Lösung, um Dokumente in Microsoft Teams rechtssicher zu unterzeichnen und Unterschriften einzuholen. Nachdem die Wittener Gründer…
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Neues Startup-Programm der ADN
Gründer-Kampagne der ADN in Zusammenarbeit mit Microsoft verspricht Erfolg im Cloud-Geschäft – von Anfang an. Gründer können jetzt vom gewaltigen Wachstum des Cloud-Business im vergangenen Jahr profitieren. Allerdings nur, wenn sie ihr Geschäft krisenresilient, zukunfts- und wettbewerbsorientiert aufstellen. Gut gelingen kann das Hand in Hand mit erfahrenen Experten wie den Cloudspezialisten der ADN, die…
News | Künstliche Intelligenz
KI-Karte macht über 700 Start-ups aus Deutschland sichtbar
Initiative »KI Park Deutschland« gibt mit interaktiver KI-Landkarte einen Überblick über KI-Anwendungen deutscher Start-ups Spannende Hintergrundberichte über die Köpfe hinter den Start-ups vertiefen die Informationen der Karte regelmäßig Die Initiative KI Park Deutschland stellt heute die KI-Landkarte vor. Die interaktive Karte verschafft jedem an künstlicher Intelligenz Interessierten einen schnellen und aktuellen Überblick über…
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Etablierte Unternehmen und Startups: Noch beim Vernetzen oder schon beim Transformieren?
Von einer Kooperation profitieren sowohl digitale Newcomer als auch alteingesessene Marktgrößen, sobald sie die Hürden gemeinsam angehen. Ein klares Erwartungsmanagement und eine deutliche Kommunikation auf Augenhöhe sind bereits zu Beginn ein wichtiges Mittel für eine erfolgreiche langfristige Zusammenarbeit. Digitale Projekte haben oftmals einen Hang zu Komplexität. Die Skills, die man dafür benötigt, sind vielfältig, technologisch…
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Start-ups essenziell für die Produktinnovation deutscher Unternehmen
Durch die Kooperationen mit Start-ups gewinnen Unternehmen Zugang zu neuen Technologien und können durch ein erweitertes Portfolio neue Umsatzquellen erschließen. Start-ups überzeugen dabei vor allem durch eine starke Technologie, ein intuitives Produkt, aber auch durch kundenorientiertes Verhalten und schnelle Projektdurchführung. Kooperationen scheitern meist, weil das Produkt nicht überzeugt, entweder aufgrund des frühen Stadiums, der fehlenden…
News | Business | Trends Wirtschaft | Trends 2019
Startups: Wo am häufigsten gegründet wird
Trotz drohender Rezession herrscht bei deutschen GründerInnen gute Laune. Das geht aus der heute veröffentlichten siebten Ausgabe des Deutschen Startup Monitors (DSM) hervor. »Während in vielen Branchen die Sorgen vor einer Wirtschaftskrise zunehmen, sehen Startups weiterhin gute Marktchancen. Ein Erfolgsrezept der Gründerinnen und Gründer: Sie setzen in ihren Geschäftsmodellen konsequent auf Zukunftsthemen wie Digitalisierung und…
News | Business | Trends Wirtschaft | Trends 2019 | Strategien
Start-up-Finanzierung: Berlin hinter London und Paris, München hinter Reykjavik
16,9 Milliarden Euro Risikokapital wurden laut Ernst & Young im ersten Halbjahr 2019 in europäische Start-ups investiert – das entspricht einem Plus von 62 Prozent. Trotz bevorstehendem Brexit flossen allein 5,7 Milliarden Euro in Unternehmen mit Sitz in London. »Der Finanzierungs-Boom für Jungunternehmen hält an«, beobachtet Hubert Barth, Vorsitzender der Geschäftsführung von EY in Deutschland.…
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»Nie wieder Start-ups«: Unicorns als Arbeitgeber nicht immer top
Die wertvollsten Start-ups sind nicht immer auch als Arbeitgeber erfolgreich. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Analyse von kununu, der Arbeitgeber-Bewertungsplattform. Die Unterschiede zwischen den Unicorns als Arbeitgeber sind groß. Zwischen dem Rankingführer Celonis und dem Tabellenletzten N26 klafft eine riesige Lücke in der Bewertung und Weiterempfehlungsquote. Start-ups, die von den Investoren mit mindestens einer…
News | Business
Warum viele Unternehmen wie Start-ups arbeiten wollen
In Zeiten des disruptiven wirtschaftlichen Wandels gelten Start-ups und ihre typischen Merkmale für etablierte Unternehmen als der Heilige Gral. Doch was reizt Konzerne an den hippen Jungunternehmen und brauchen gestandene Unternehmen wirklich mehr Start-up-Spirit? Letztendlich dreht sich alles um den unkonventionellen Geist, mit dem Start-ups agieren. Denn den unausgereiften Produkten stehen oftmals enthusiastische Gründer entgegen,…
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Startups: An jedem zweiten Arbeitstag ein Pitch
Startups in Deutschland haben im vergangenen Jahr im Schnitt 121-mal ihre Geschäftsidee präsentiert. Große Startups pitchen dabei deutlich häufiger als kleine. Am häufigsten wird vor potenziellen Kunden gepitcht, am seltensten vor Jurys. Ob vor der Jury für den Gründerpreis, potenziellen Kunden oder Geschäftspartnern oder vor interessierten Investoren – zum Startup-Leben gehört es dazu, seine Geschäftsidee…
News | Business | Online-Artikel | Strategien
Wer nicht mit Startups kooperiert, handelt leichtsinnig
67 Prozent der etablierten Unternehmen arbeiten nicht mit Startups zusammen. Das ergab eine aktuelle Bitkom-Studie. Als Gründe dafür nannten die Manager mangelnde Zeit und fehlende Budgets. Der Großteil sieht zudem keinen Mehrwert in einer solchen Kooperation. Doch wer so denkt, hat das Wesen der Digitalisierung nicht verstanden und handelt betriebswirtschaftlich fahrlässig. Denn künftig wird der…

