Der WEF-Bericht 2026 bestätigt: Transparenz ist der Schlüssel zur Resilienz

Illustration Absmeier foto freepik ki

Ein Kommentar von Zac Warren, Chief Security Advisor EMEA bei Tanium

 

Der kürzlich veröffentlichte Global Risks Report 2026 des Weltwirtschaftsforums macht eines unmissverständlich klar: Digitale Stabilität und physische Sicherheit lassen sich heute nicht mehr getrennt voneinander betrachten.

 

Es ist bemerkenswert, dass Cyberunsicherheit für die nächsten zwei Jahre zu den wichtigsten globalen Risiken zählt und direkt mit der wachsenden Bedrohung durch Störungen kritischer Infrastrukturen verknüpft ist. Der Bericht hebt ausdrücklich hervor, dass mit der zunehmenden Digitalisierung der Infrastruktur auch das Risiko für cyber-physische Ausfälle steigt, bei denen Angriffe auf Software zu realen Ausfällen bei Energie- oder Wasserversorgung führen können. Für Organisationen in der EMEA-Region, insbesondere in Dänemark, Deutschland, der Schweiz und den Niederlanden, ist diese Botschaft von höchster Dringlichkeit, da diese Risiken dort als nationale Hauptbedrohungen identifiziert wurden.

 

Erschwerend kommt hinzu, dass der Bericht nachteilige Folgen von KI-Technologien als das Risiko mit dem stärksten Anstieg im Ranking identifiziert. KI fungiert hier als Brandbeschleuniger, der Angriffe schneller und komplexer macht. Gleichzeitig nennt der Bericht den akuten Fachkräftemangel als wesentliches Hindernis für die Modernisierung der Infrastruktur. Herkömmliche Sicherheitsansätze, die darauf basieren, Daten erst in eine zentrale Cloud zu verschieben und dort zeitverzögert zu analysieren, sind für diese Bedrohungslage zu langsam und zu datenintensiv.

 

Genau hier unterscheidet sich unsere Plattform fundamental vom Marktstandard. Damit transformieren wir das Management und die Sicherheit von Endpunkten durch eine einzige, vereinheitlichte Plattform, die auf KI und Echtzeit-Intelligenz basiert. Unsere patentierte Linear-Chain-Architektur liefert die nötige Geschwindigkeit und Skalierbarkeit, um Millionen von Endpunkten in Sekundenschnelle zu verwalten und zu sichern. Dies ermöglicht es Teams, dem Fachkräftemangel durch vertrauenswürdige Automatisierung effektiv zu begegnen, die Entscheidungsagilität zu beschleunigen und die Resilienz des Unternehmens nachhaltig zu stärken.

 

In einem Umfeld, das von geoökonomischen Konfrontationen und durch KI beschleunigten Bedrohungen geprägt ist, bilden diese Echtzeit-Sichtbarkeit und die Fähigkeit, ohne Zeitverzug direkt am Gerät zu handeln, das Rückgrat nationaler und wirtschaftlicher Resilienz. Wir stehen bereit, um Unternehmen bei der Bewältigung genau dieser Risiken zu unterstützen und die Unsicherheit der Prognosen in die Gewissheit operativer Einsatzbereitschaft zu verwandeln.

 


 

Der Global Risks Report 2026 Geopolitische und wirtschaftliche Risiken nehmen im neuen Wettbewerbszeitalter zu

  • Die geoökonomische Konfrontation ist das größte globale Risiko für 2026, sie klettert in der Zweijahresprognose um acht Positionen nach oben, während die wirtschaftlichen Risiken kurzfristig am stärksten zunehmen – sowohl die Rezessions- als auch die Inflationsgefahr steigen im Vergleich zum Vorjahr um acht Ränge.
  • Die Angst vor künstlicher Intelligenz nimmt zu, während die Umweltrisiken kurzfristig an Bedeutung verlieren.
  • Die globalen Aussichten bleiben ungewiss: Die Hälfte der Experten rechnet mit turbulenten oder stürmischen globalen Aussichten; nur 1 % erwartet eine Beruhigung.
  • Lesen Sie den Global Risks Report 2026 hier und beteiligen Sie sich an der Diskussion unter #Risks26 [1].

 

 

Aus dem veröffentlichten Global Risks Report 2026 des Weltwirtschaftsforums geht hervor, dass eine geoökonomische Konfrontation das größte Risiko des Jahres darstellt, gefolgt von zwischenstaatlichen Konflikten, extremen Wetterbedingungen, gesellschaftlicher Polarisierung sowie Fehl- und Desinformation.

Die Prognosen von Führungskräften und Experten sind sehr besorgniserregend. Die Hälfte der Befragten rechnet in den nächsten zwei Jahren mit einer turbulenten oder stürmischen Weltlage, das sind 14 Prozentpunkte mehr als im letzten Jahr. Weitere 40 % rechnen für die nächsten zwei Jahre mit zumindest unsicheren Zuständen, während 9 % Stabilität und 1 % Ruhe erwarten. Was die Aussichten für die nächsten 10 Jahre angeht, so erwarten 57 % eine turbulente oder stürmische Weltlage, 32 % gehen von Unsicherheit aus, 10 % sagen Stabilität voraus und 1 % erwartet Ruhe.

»Eine neue Wettbewerbsordnung nimmt Gestalt an, da die Großmächte versuchen, ihre Interessenssphären zu sichern. Diese sich verändernde Landschaft, in der die Zusammenarbeit deutlich anders aussieht als in der Vergangenheit, spiegelt eine pragmatische Realität wider: kooperative Ansätze und der Geist des Dialogs bleiben unverzichtbar«, sagte Børge Brende, Präsident und CEO des Weltwirtschaftsforums.

»Der Global Risks Report bietet ein Frühwarnsystem, da das Zeitalter des Wettbewerbs die globalen Risiken – von der geoökonomischen Konfrontation über unkontrollierte Technologie bis hin zur steigenden Verschuldung – verschärft und unsere kollektive Fähigkeit, sie zu bewältigen, verändert. Aber keines dieser Risiken muss auch eintreten«, sagte Saadia Zahidi, Geschäftsführerin des Weltwirtschaftsforums.

»Die in dem Bericht hervorgehobenen Herausforderungen unterstreichen sowohl das Ausmaß der potenziellen Gefahren, mit denen wir konfrontiert sind, als auch unsere gemeinsame Verantwortung, die Zukunft zu gestalten.

Der Bericht analysiert die Risiken in drei Zeiträumen: unmittelbar (2026), kurz- bis mittelfristig (in den nächsten zwei Jahren) und langfristig (in den nächsten 10 Jahren). In naher Zukunft werden bewaffnete Konflikte, der Einsatz wirtschaftlicher Mittel als Waffe und die Fragmentierung der Gesellschaft aufeinander treffen. Während sich diese unmittelbaren Risiken verschärfen, haben auch längerfristige Herausforderungen von der technologischen Beschleunigung bis hin zur Verschlechterung der ökologischen Situation Auswirkungen.

 

Geopolitische, wirtschaftliche und geoökonomische Risiken nehmen zu

Die geoökonomische Konfrontation führt die kurzfristige Rangliste an: 18 % der Befragten halten sie für das Risiko, das im Jahr 2026 am wahrscheinlichsten eine globale Krise auslösen wird, und auch hinsichtlich der Bedeutung belegt sie Rang 1, was einem Anstieg um acht Positionen gegenüber dem Vorjahr gleichkommt. Staatliche bewaffnete Konflikte folgen auf Platz 2 für 2026 und fallen im Zweijahreszeitraum auf Platz 5 zurück.

In einer Welt zunehmender Rivalitäten und anhaltender Konflikte bedrohen Konfrontationen die Lieferketten und die Stabilität der Weltwirtschaft im Allgemeinen sowie die Kooperationsfähigkeit, die zur Bewältigung wirtschaftlicher Schocks erforderlich ist. Was die geopolitischen Aussichten betrifft, so erwarten 68 % der Befragten in den nächsten zehn Jahren eine »multipolare oder fragmentierte Ordnung«, vier Prozentpunkte mehr als im Vorjahr.

Die wirtschaftlichen Risiken weisen im Zweijahresausblick die größte Gesamtzunahme auf. Rezessions- und Inflationsrisiko stiegen jeweils um acht Positionen auf Platz 11 bzw. 21, während die Gefahr einer zerplatzenden Geldblase um sieben Ränge auf Platz 18 kletterte. Zunehmende Verschuldungssorgen und mögliche Vermögensblasen könnten vor dem Hintergrund geoökonomischer Spannungen eine neue Phase der Volatilität auslösen.

 

Technologie, Gesellschaft und Umwelt

Der Punkt Fehl- und Desinformation rangiert auf Platz 2 der Zweijahresprognosen, die Cyberunsicherheit liegt auf Platz 6. Nachteilige Folgen der KI zeigen die deutlichste Entwicklung: ein Anstieg von Platz 30 im Zweijahresausblick auf Platz 5 in der Zehnjahresprognose, was die Angst vor den Auswirkungen auf die Arbeitsmärkte, die Gesellschaft und die Sicherheit widerspiegelt.

Der Faktor Gesellschaftliche Polarisierung liegt 2026 auf Platz 4 und 2028 auf Platz 3. Die Ungleichheit liegt in den Zwei- und Zehnjahresprognosen auf Platz 7. Ungleichheit wurde auch das zweite Jahr in Folge als das am stärksten mit anderen Gefahren verbundene Risiko ausgewählt, das durch die schwindende soziale Mobilität andere Risiken verstärkt. Die Gefahr eines Wirtschaftsabschwungs wird als das am zweitstärksten mit anderen Gefahren gekoppelte Risiko empfunden. Hinter diesen Zusammenhängen steht die Sorge, dass sich der Druck auf Lebenshaltungskosten und K-Ökonomien verfestigen könnten.

Da kurzfristige Bedenken gegenüber langfristigen Zielen in den Hintergrund getreten sind, haben die Umweltrisiken in der Zweijahresprognose an Bedeutung verloren. Extreme Wetterbedingungen fielen von Platz 2 auf Platz 4, Verschmutzung von Platz 6 auf Platz 9, während kritische Veränderungen der Erdsysteme und Verlust der biologischen Vielfalt um sieben bzw. fünf Plätze zurückfielen. Bei allen Umweltrisiken ging der Schweregrad zurück, was nicht nur eine relative, sondern auch eine absolute Veränderung bedeutet. Über den 10-Jahres-Zeitraum hinweg bleiben sie jedoch die schwerwiegendsten – die drei wichtigsten sind extreme Wetterverhältnisse, der Verlust der biologischen Vielfalt und kritische Veränderungen der Erdsysteme. Drei Viertel der Befragten erwarten turbulente oder stürmische Umweltaussichten, das sind die negativsten Prognosen aller Kategorien.

 

Über den Global Risks Report
Der Global Risks Report ist das Flaggschiff des Weltwirtschaftsforums zum Thema globale Risiken und erscheint nun in seiner 21. Ausgabe. Der Bericht stützt sich auf die Erkenntnisse der Global Risks Perception Survey, die sich auf die Ansichten von mehr als 1.300 globalen Führungskräften und Experten aus Wissenschaft, Wirtschaft, Regierung, internationalen Organisationen und der Zivilgesellschaft sowie des Global Risks Report Advisory Board, des Global Future Councils Network und der C-Suite Communities des Forums stützt. Der Bericht identifiziert und analysiert die drängendsten Risiken über unmittelbare, kurz- und langfristige Zeithorizonte hinweg. Ziel ist es, Führungspersönlichkeiten mit dem nötigen Weitblick auszustatten, um aufkommende Herausforderungen anzugehen und kollektives Handeln zu fördern, um eine widerstandsfähigere Zukunft zu schaffen. Weitere Informationen finden Sie bei der Global Risks Initiative: https://initiatives.weforum.org/global-risks/home  
Die Dialogreihe »Szenarien für die Weltwirtschaft« des Forums ergänzt diesen Ansatz zur Entwicklung einer Vorausschau. In zwei kürzlich erschienenen Veröffentlichungen werden die strategischen Auswirkungen verschiedener Entwicklungspfade der Weltwirtschaft bis 2030 auf die Unternehmen untersucht. Four Futures for the New Economy (Vier Zukunftsszenarien für die Neue Ökonomie) https://www.weforum.org/publications/four-futures-for-the-new-economy-geoeconomics-and-technology-in-2030/ untersucht das Zusammenspiel von geopolitischen und technologischen Antriebsfaktoren, während sich Four Futures for Jobs in the New Economy (Vier Zukunftsszenarien für Jobs in der Neuen Ökonomie) auf kritische Unsicherheiten in Bezug auf KI- und Talenttrends konzentriert https://www.weforum.org/publications/four-futures-for-jobs-in-the-new-economy-ai-and-talent-in-2030/ . Beide Publikationen bieten Instrumente zur Bewältigung der Ungewissheit, indem sie Indikatoren, auf die man achten sollte, Auswirkungen der einzelnen Szenarien und entschiedene Maßnahmen aufzeigen, um sich auf verschiedene Zukunftsszenarien vorbereiten.
 
[1] https://www.weforum.org/publications/global-risks-report-2026/

 

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