
Illustration Absmeier foto ki designer
KI-Agenten entwickeln sich vom Analysewerkzeug zum operativen Akteur. Sobald sie Daten abrufen, Anwendungen steuern oder Prozesse auslösen, werden Identitäten, Berechtigungen und Abschaltmechanismen zur Managementaufgabe. Unternehmen brauchen deshalb klare Leitplanken, eindeutige Verantwortlichkeiten und technische Kontrollen, bevor KI in geschäftskritische Abläufe einzieht.
Management Summary
- KI-Agenten sind digitale Identitäten: Wer Systeme und Daten eigenständig nutzt, benötigt ein konsequentes Identitäts- und Berechtigungsmanagement.
- Minimalrechte begrenzen den Schaden: Zugriffe sollten auf Aufgabe, Zeitraum und Umgebung beschränkt und nach Abschluss automatisch entzogen werden.
- Menschen behalten die Entscheidungshoheit: Finanzielle, rechtliche, sicherheitskritische oder irreversible Aktionen brauchen technisch erzwungene Freigaben.
- Kontrolle setzt Transparenz voraus: Unternehmen müssen Eingaben, Datenzugriffe, Werkzeugaufrufe und Aktionen lückenlos protokollieren und auf Anomalien überwachen.
- Der Not-Aus gehört in die Architektur: Sitzungen, Zugangsdaten und Schnittstellen müssen sich zentral und ohne Verzögerung sperren lassen.
Vom Zukunftsszenario zum operativen Risiko
Warnungen vor einer langfristig unkontrollierbaren künstlichen Intelligenz prägen die öffentliche Debatte. Für Unternehmen ist die operative Perspektive dringlicher: KI-Systeme greifen bereits heute auf geschäftskritische Informationen, Dienste und Funktionen zu. Fehlerhafte Konfigurationen, übergroße Rechte oder unzureichende Überwachung können dazu führen, dass ein Agent Daten verarbeitet, Aktionen ausführt oder Entscheidungen vorbereitet, die seinen Auftrag überschreiten.
Dafür braucht es kein autonomes System mit eigenem Willen. Schon eine unpräzise Aufgabenbeschreibung, manipulierte Eingaben, falsch konfigurierte Schnittstellen, übermäßige Berechtigungen oder fehlende Prüfmechanismen reichen aus. Die Managementaufgabe lautet daher: den Handlungsraum eines KI-Systems technisch und organisatorisch so zu begrenzen, dass einzelne Fehler keine weitreichenden Folgen entfalten.
KI-Agenten sind privilegierte digitale Identitäten
Ein KI-Agent, der E-Mails auswertet, Kundendaten abruft, Code erzeugt oder Geschäftsprozesse anstößt, ist aus Sicherheitssicht keine gewöhnliche Softwarefunktion. Er agiert als digitale Identität mit eigenen Berechtigungen. Mit der Zahl der angebundenen Systeme und dem Grad der Autonomie wächst seine potenzielle Wirkung. Deshalb müssen für KI-Agenten dieselben Sicherheitsprinzipien gelten wie für Benutzerkonten, Dienstkonten und andere privilegierte Identitäten.
So wenig Rechte wie möglich
Das Prinzip der minimalen Rechte ist der wichtigste Ausgangspunkt. Ein Agent darf nur auf die Daten und Funktionen zugreifen, die er für eine klar definierte Aufgabe benötigt. Schreib-, Lösch- oder Freigaberechte sind gesondert zu prüfen. Wo möglich, sollten Berechtigungen zeitlich begrenzt, an einen konkreten Vorgang gebunden und danach automatisch entzogen werden. Dauerhaft umfassende Rechte vergrößern die Angriffsfläche und erschweren die Kontrolle.
Aufgaben und Umgebungen trennen
Unternehmen sollten vermeiden, dass ein einzelner Agent gleichzeitig Informationen beschafft, Entscheidungen trifft und irreversible Aktionen ausführt. Eine funktionale Trennung reduziert die Reichweite möglicher Fehlentscheidungen. Auch Entwicklungs-, Test- und Produktivumgebungen sollten voneinander abgegrenzt sein. Besonders sensible Datenbestände benötigen zusätzliche Zugriffshürden, dokumentierte Freigaben und möglichst eine Verarbeitung in kontrollierten Umgebungen.
Menschliche Freigabe für weitreichende Aktionen
Nicht jede automatisierte Handlung braucht eine manuelle Prüfung. Bei Aktionen mit hohen finanziellen, rechtlichen, sicherheitsrelevanten oder reputativen Folgen muss jedoch ein Mensch entscheiden. Dazu zählen das Löschen umfangreicher Datenbestände, Änderungen an Zugriffsrechten, externe Veröffentlichungen und produktive Systemänderungen. Entscheidend ist, diese Freigabe nicht nur organisatorisch festzuschreiben, sondern technisch zu erzwingen.
Beobachtbarkeit ist Voraussetzung für Kontrolle
Leitplanken wirken nur, wenn Unternehmen ihre Einhaltung prüfen können. Deshalb müssen Eingaben, Datenzugriffe, Entscheidungen, Werkzeugaufrufe und ausgeführte Aktionen nachvollziehbar protokolliert werden. Diese Daten dienen nicht nur der nachträglichen Analyse, sondern auch der laufenden Erkennung ungewöhnlicher Muster – etwa unerwartet großer Datenabfragen, Zugriffe außerhalb üblicher Zeiten oder wiederholter Versuche, nicht freigegebene Funktionen zu nutzen.
Zugriffe sofort entziehen können
Weicht ein Agent von seinem vorgesehenen Verhalten ab, darf die Reaktion nicht an manuellen Abläufen scheitern. Sicherheitsverantwortliche brauchen einen zentralen Mechanismus, um Sitzungen zu beenden, Zugangsdaten zu sperren, Schnittstellen zu deaktivieren und laufende Prozesse anzuhalten. Dieser technische Not-Aus ist besonders wichtig, wenn Agenten mehrere Systeme verbinden und Fehler dadurch schnell weitertragen können.
Resilienz statt vollständiger Risikovermeidung
Kein Kontrollsystem kann sämtliche Fehlfunktionen, Manipulationsversuche oder Fehlentscheidungen verhindern. Ein tragfähiges Sicherheitskonzept muss deshalb auch den Umgang mit unvermeidbaren Vorfällen berücksichtigen. Dazu gehören begrenzte Wirkungsräume, belastbare Sicherungen, getestete Wiederherstellungsverfahren und eindeutige Verantwortlichkeiten. Ziel ist, dass ein einzelner Fehler weder den gesamten Geschäftsbetrieb erfasst noch zu einem dauerhaften Problem wird.
Governance verbindet Technik und Verantwortung
Technische Kontrollen allein reichen nicht aus. Unternehmen benötigen ein vollständiges Verzeichnis ihrer KI-Systeme und Agenten – einschließlich Zweck, Eigentümer, Datenquellen, Schnittstellen und Berechtigungen. Für jeden Einsatzfall sind Risikoklasse, Freigabeverfahren, Überwachungsanforderungen und Abschaltwege festzulegen. Die Verantwortung liegt nicht allein bei IT oder Security: Fachbereiche definieren Geschäftszweck und zulässige Handlungen, Datenschutz und Recht bewerten die Verarbeitung, Betrieb und Security setzen die Kontrollen technisch um. Das Management entscheidet über Risikoakzeptanz und Ressourcen.
Ein praxisnaher Maßnahmenplan
- Bestand erfassen: Alle KI-Agenten, Modelle, Schnittstellen und Datenzugriffe dokumentieren.
- Rechte reduzieren: Berechtigungen auf den jeweiligen Auftrag begrenzen und privilegierte Aktionen gesondert absichern.
- Kontrollpunkte definieren: Für folgenreiche Entscheidungen verbindliche menschliche Freigaben einrichten.
- Aktivitäten protokollieren: Datenzugriffe, Werkzeugaufrufe und ausgeführte Aktionen zentral nachvollziehbar machen.
- Anomalien erkennen: Schwellenwerte und Warnmeldungen für ungewöhnliches Verhalten festlegen.
- Abschaltung testen: Zugangsdaten, Schnittstellen und Prozesse bei einem Sicherheitsorfall schnell sperren können.
- Wiederherstellung üben: Reaktions- und Wiederanlaufpläne regelmäßig anhand realistischer Szenarien prüfen.
Einordnung von Experten
Laura Ellis, SVP of Artificial Intelligence bei Arctic Wolf, ordnet die Debatte über unkontrollierte KI mit einem etablierten Grundsatz der Cybersicherheit ein: Systeme mit weitreichenden Zugriffsrechten sind wie privilegierte Identitäten zu behandeln. Ihre Forderung nach klaren Leitplanken, menschlicher Kontrolle und sofort widerrufbaren Berechtigungen richtet den Blick auf Risiken, die Unternehmen bereits heute beeinflussen können. Dieser Ansatz ersetzt die politische und gesellschaftliche Diskussion über langfristige KI-Risiken nicht. Er übersetzt sie jedoch in konkrete betriebliche Sicherheitsaufgaben.
Fazit
Kontrollverlust über KI beginnt in Unternehmen selten mit einem spektakulären Zukunftsszenario. Er beginnt dort, wo Identitäten unklar, Berechtigungen zu weit gefasst, Datenzugriffe nicht transparent und Verantwortlichkeiten ungeklärt sind. Wer KI-Agenten nach bewährten Prinzipien der Cybersicherheit absichert, reduziert aktuelle Risiken und schafft zugleich eine belastbare Grundlage für leistungsfähigere, autonomere Systeme.
FAQ: KI-Agenten sicher steuern
- Was unterscheidet einen KI-Agenten von einem klassischen Assistenzsystem?
Ein Agent kann nicht nur Inhalte erzeugen oder Empfehlungen geben, sondern selbstständig Werkzeuge aufrufen, Daten abrufen und Aktionen in angebundenen Systemen auslösen. Dadurch steigt seine operative Reichweite. - Warum sollten Unternehmen KI-Agenten als digitale Identitäten behandeln?
Weil jeder Agent mit einem nachvollziehbaren Eigentümer, einem klaren Zweck und definierten Zugriffsrechten verbunden sein muss. Nur so lassen sich Aktivitäten zuordnen, Berechtigungen prüfen und Zugänge gezielt sperren. - Welche Berechtigungen sollte ein KI-Agent erhalten?
Nur die Rechte, die für die konkrete Aufgabe zwingend erforderlich sind. Schreib-, Lösch-, Freigabe- und Administrationsrechte sollten gesondert bewertet, zeitlich begrenzt und möglichst vorgangsbezogen vergeben werden. - Wann ist eine menschliche Freigabe erforderlich?
Immer dann, wenn eine Aktion erhebliche finanzielle, rechtliche, sicherheitsrelevante oder reputative Folgen haben kann. Dazu gehören etwa produktive Systemänderungen, externe Veröffentlichungen und das Löschen größerer Datenbestände. - Welche Aktivitäten müssen protokolliert werden?
Mindestens Eingaben, verwendete Datenquellen, aufgerufene Werkzeuge, gewährte Berechtigungen, Entscheidungen und ausgeführte Aktionen. Die Protokolle müssen eine nachträgliche Zuordnung und eine laufende Anomalieerkennung ermöglichen. - Wie erkennen Unternehmen ungewöhnliches Verhalten eines Agenten?
Geeignete Indikatoren sind unerwartet große Datenabfragen, Aktivitäten außerhalb typischer Zeiten, wiederholte Zugriffsversuche auf gesperrte Funktionen oder Abweichungen vom definierten Aufgabenprofil. - Was muss ein technischer Not-Aus leisten?
Er muss laufende Sitzungen beenden, Zugangsdaten sperren, Schnittstellen deaktivieren und nachgelagerte Prozesse stoppen können. Die Funktion sollte zentral verfügbar, dokumentiert und regelmäßig getestet sein. - Wer trägt die Verantwortung für den sicheren Betrieb?
Die Verantwortung ist geteilt: Der Fachbereich definiert Zweck und zulässige Handlungen, IT und Security setzen Kontrollen um, Datenschutz und Recht bewerten die Verarbeitung, und das Management entscheidet über Risikoakzeptanz und Ressourcen. - Reichen technische Schutzmaßnahmen allein aus?
Nein. Ohne Inventar, Risikoklassifizierung, Eigentümer, Freigabeprozesse und verbindliche Betriebsregeln bleiben technische Kontrollen lückenhaft. KI-Sicherheit benötigt deshalb eine gemeinsame Governance von Management, Fachbereich und IT. - Womit sollte ein Unternehmen konkret beginnen?
Mit einem vollständigen Verzeichnis aller eingesetzten KI-Systeme und Agenten. Danach folgen die Prüfung privilegierter Rechte, die Definition menschlicher Kontrollpunkte, eine zentrale Protokollierung sowie getestete Abschalt- und Wiederherstellungsverfahren.
Autor: Albert Absmeier. Management Summary, FAQ und Bild wurden mit Unterstützung von KI erstellt.
Wenn KI ihre Grenzen überschreitet: Kontrollverlust beginnt bei Berechtigungen und Zugriffen
KI-Forscher warnen aktuell vor den möglichen Gefahren unkontrollierter KI und einem langfristigen Kontrollverlust. Während die Debatte über existenzielle Risiken an Fahrt aufnimmt, stellen sich für Unternehmen bereits heute konkrete Sicherheitsfragen: Was passiert, wenn KI-Systeme ihre vorgesehenen Berechtigungen überschreiten, auf sensible Daten zugreifen oder außerhalb bestehender Kontrollmechanismen agieren?
Laura Ellis, SVP of Artificial Intelligence bei Arctic Wolf ordnet die aktuelle Diskussion ein und erklärt, warum Unternehmen bei KI-Agenten auf klare Leitplanken, menschliche Kontrolle und die Möglichkeit setzen sollten, Zugriffsrechte im Ernstfall sofort zu entziehen:
»Diejenigen, die vor den Gefahren einer unkontrollierten KI warnen, haben einen tieferen Einblick in diese Systeme als fast jeder andere. Ihre Warnungen sollten daher ernst genommen werden. Ob KI in zehn Jahren zu einer existenziellen Bedrohung wird, ist eine wichtige Debatte. Es ist jedoch nichts, wogegen Einzelpersonen oder Unternehmen heute konkrete Schutzmaßnahmen ergreifen können. Unternehmen können sich jedoch bereits heute gegen Schwachstellen absichern, die es künstlicher Intelligenz ermöglicht, ihre Berechtigungen zu überschreiten, auf sensible Daten zuzugreifen oder außerhalb der Kontrollmechanismen zu agieren, die sie eigentlich begrenzen sollte.
Diese Schwachstellen sind im Kern Ausdruck desselben Problems, das auch diejenigen beschreiben, die vor den Risiken von KI warnen – nur in einem Maßstab, den wir heute bereits sehen und beherrschen können: Systeme tun mehr als vorgesehen und werden dabei zu wenig überwacht. KI-Agenten sollten wie jede andere Identität mit weitreichenden Zugriffsrechten verwaltet werden: mit klaren Leitplanken, menschlicher Kontrolle bei Entscheidungen mit weitreichenden Folgen und der Möglichkeit, Zugriffsrechte sofort zu entziehen, wenn etwas schiefläuft. Die politischen Debatten werden weitergehen, doch an den grundlegenden Prinzipien der Cybersicherheit ändert sich nichts.
Unternehmen können nicht jedes Risiko ausschließen. In Zeiten von KI werden diejenigen erfolgreich sein, die ihre Angriffsfläche kontinuierlich reduzieren, Probleme frühzeitig erkennen und sich schnell von Vorfällen erholen, damit ein einzelner Fehler nicht zu einem dauerhaften Geschäftsproblem wird.«
4000 Artikel zu „KI Kontrolle“
Ausgabe 7-8-2026 | IT-Security | Künstliche Intelligenz | News | Rechenzentrum
KI verantwortungsvoll einsetzen – Sicherheit, Souveränität und Kontrolle für autonome Systeme
Künstliche Intelligenz ist den Kinderschuhen entwachsen. KI-Agenten – autonome Systeme, die planen, entscheiden und handeln – greifen in operative Geschäftsprozesse ein. Sie steuern Lieferketten, bewerten Kreditrisiken, priorisieren Serviceanfragen und optimieren Produktionsabläufe. Die Effizienzgewinne: kürzere Reaktionszeiten, präziserer Ressourceneinsatz oder automatisierte Entscheidungsketten. Doch mit der Autonomie wachsen Verantwortung und Angriffsfläche.
Business Process Management | Favoriten der Redaktion | IT-Security | Künstliche Intelligenz | News
Laufzeitautorisierung für KI-Agenten: Warum Zugriffskontrolle innerhalb der Sitzung wichtiger wird
KI-Agenten verändern die Sicherheitsarchitektur in Unternehmen. Sie greifen autonom auf Datenbanken, Cloud-Konsolen, Kubernetes-Cluster oder SSH-Hosts zu und führen dort Aktionen mit hoher Geschwindigkeit aus. Klassische Identitäts- und Zugangskontrollen reichen dafür nur bedingt aus: Sie prüfen häufig, ob ein Zugriff erlaubt ist, aber nicht granular genug, was während der Sitzung tatsächlich geschieht. Laufzeitautorisierung setzt genau an…
Business | Business Process Management | Digitalisierung | IT-Security | Künstliche Intelligenz | News | Services | Strategien
Souverän und KI-fähig – wie der öffentliche Sektor seine Daten nutzbar macht, ohne die Kontrolle zu verlieren
Mit dem Digital Austria Act 2.0 hat die Regierung im Sommer 2025 einen strategischen Rahmen geschaffen, der den Einsatz von KI in der Verwaltung in den Mittelpunkt rückt und die digitale Souveränität Österreichs stärken soll [1]. Kritische digitale Dienste sollen so künftig stärker auf europäischen Technologien und offenen Standards basieren, ergänzt um eine nationale…
Business | IT-Security | Kommentar | Künstliche Intelligenz | News | Strategien
»AI Kill Switch Act«: KI braucht Kontrolle
In den Nachrichten: Die Abgeordneten Ted Lieu und Nathaniel Moran haben in den USA den parteiübergreifenden »AI Kill Switch Act« eingebracht. Er würde betroffene KI-Entwickler verpflichten, Kontrollmechanismen vorzuhalten, mit denen sich die Inferenzleistung drosseln, Nutzer oder Funktionen einschränken, Dienste aussetzen oder Systeme abschalten lassen. Das US-Heimatschutzministerium könnte nach einem erfassten Vorfall den Einsatz dieser Kontrollmechanismen…
Ausgabe 5-6-2026 | Künstliche Intelligenz | News | Services | Strategien | Tipps
SaaS Management hilft die Kontrolle zurückzugewinnen – Schatten-KI ist die neue Schatten-IT
Schatten-KI entsteht, wenn Mitarbeitende KI-Tools eigenständig nutzen und dabei offizielle IT-Prozesse umgehen. Das erschwert den Überblick und erhöht Risiken bei Kosten, Datenschutz und Compliance. Mit KI-Discovery, intelligenter Klassifizierung und risikobasierten Richtlinien schaffen Sie Transparenz und klare Verantwortlichkeiten. Integrieren Sie KI-Anwendungen in Ihr SaaS-Management und steuern Sie deren gesamten Lebenszyklus. So behalten Sie Kosten, Sicherheit und Datenschutz jederzeit im Griff.
Business | Favoriten der Redaktion | Infrastruktur | Künstliche Intelligenz | News | Strategien
Souveränität: KI-Verfügbarkeit unter eigener Kontrolle
Der Fall Anthropic zeigt, dass KI‑Souveränität nicht theoretisch, sondern operativ entscheidend geworden ist: Verfügbarkeit unter eigener Kontrolle wird zum neuen strategischen Maßstab. Management Summary KI wird zur kritischen Infrastruktur: Die erzwungene Abschaltung der Anthropic‑Modelle Fable 5 und Mythos 5 verdeutlicht, wie schnell zentrale KI‑Fähigkeiten durch politische Entscheidungen außerhalb Europas ausfallen können. Abhängigkeit wird zum Geschäftsrisiko: Unternehmen, die…
Ausgabe 3-4-2026 | Business | Cloud Computing | Infrastruktur | Künstliche Intelligenz | News | Strategien
Der Mittelstand zwischen Cloud, KI und Regulierung – Der schleichende Verlust digitaler Kontrolle
Digitale Souveränität ist längst kein politisches Schlagwort mehr, sondern entwickelt sich zur Überlebensfrage für Unternehmen, die zwischen geopolitischen Spannungen, neuen EU‑Regeln und rasanter KI‑Nutzung bestehen müssen. Abhängigkeiten von globalen Cloud‑Konzernen, rechtliche Grauzonen beim Datenschutz und unkontrollierte Schatten‑KI entpuppen sich dabei als reale Risiken für Sicherheit, Compliance und Wettbewerbsfähigkeit. Der Mittelstand sollte jetzt handeln– und sich Schritt für Schritt von der technologischen Abhängigkeit lösen.
Business | Favoriten der Redaktion | Geschäftsprozesse | IT-Security | Künstliche Intelligenz | News | Trends 2026 | Trends Security
Unternehmensrisiko: KI im Einsatz ohne Kontrolle
Die meisten Unternehmen können nicht sagen, wie schnell sie ein KI-System in einer Krise stoppen könnten – und viele könnten danach nicht erklären, was schiefgelaufen ist. KI-Technologie wird in europäischen Unternehmen in rasantem Tempo eingeführt, aber viele haben sie ohne die passende Governance- und Sicherheitsinfrastruktur implementiert. Das geht aus einer neuen Studie von ISACA…
Business Process Management | Favoriten der Redaktion | IT-Security | Künstliche Intelligenz | News | Services | Trends 2026 | Trends Security
90 % der Unternehmen setzen Security-Teams unter Druck, Identitätskontrollen für KI zu lockern
Neue Studie zeigt fehlende Transparenz bei KI-Identitäten, wachsende Risiken durch Non-Human Identities (NHI) und ein Vertrauensparadox in der KI-Sicherheit Delinea, ein Anbieter von Lösungen zur Sicherung menschlicher und maschineller Identitäten durch zentralisierte Autorisierung, hat seine neue Studie veröffentlicht, die zeigt, wie die schnelle Einführung von KI die Risiken für Identitätssicherheit in Unternehmen verändert [1].…
IT-Security | Künstliche Intelligenz | News | Trends 2026 | Trends Cloud Computing | Trends Security | Whitepaper
Wachsende KI-Exposure-Lücke durch Supply-Chain-Risiken und fehlende Identitätskontrollen
Der Bericht von Tenable zeigt, dass 86 % aller Unternehmen Code-Pakete von Drittanbietern mit kritischen Sicherheitslücken installiert haben und 65 % wertvolle Assets durch vergessene Cloud-Anmeldedaten gefährden. Tenable, das Unternehmen für Exposure Management, veröffentlichte seinen Cloud and AI Security Risk Report 2026 [1]. Die Studie zeigt, dass Unternehmen vor einer kritischen KI-Exposure-Lücke ohne Fehlertoleranz…
Business | Favoriten der Redaktion | IT-Security | Künstliche Intelligenz | News | Trends 2026 | Trends Security | Trends Services
Studie enthüllt: Unternehmen verlieren die Kontrolle über KI
Unternehmen nutzen neue KI- und Cloud-Technologien für das Datenbankmanagement schneller denn je. Mitunter so schnell, dass die Sicherheit auf der Strecke bleibt und Kontrollverluste drohen. Das ist eines der zentralen Ergebnisse des State of the Database Landscape Report 2026 von Redgate, einem Anbieter von Database-DevOps-Lösungen für umfassende Datenbankkontrolle [1]. Der Einsatz von KI im…
Digitalisierung | Favoriten der Redaktion | Künstliche Intelligenz | New Work | News | Strategien | Trends 2026
Vertrauen, Kontrolle und Menschlichkeit: Diese Werte sind 2026 wichtig, wenn es um KI geht
Wenn heute über künstliche Intelligenz gesprochen wird, dann meist im Takt der Technologiezyklen: neue Modelle, neue Benchmarks, neue Superlative. 2026 rückt jedoch ein Aspekt stärker in den Vordergrund, der sich nicht in FLOPS, GPU-Generationen oder Parameterzahlen messen lässt – nämlich die Verantwortung, die Unternehmen gegenüber Mitarbeitenden, Kunden, Partnern und letztlich der Gesellschaft tragen. Gregor von…
IT-Security | Künstliche Intelligenz | News | Trends 2026 | Trends Security | Whitepaper
KI-Identitäten außer Kontrolle: Massive Governance-Lücken in deutschen Unternehmen
Künstliche Intelligenz ist längst kein Zukunftsthema mehr. Sie agiert in Arbeitsumgebungen bereits heute autonom. Das ist auf der einen Seite ein Riesenvorteil, auf der anderen Seite jedoch schwierig überwachbar. Eine neue internationale Umfrage, beauftragt von Saviynt und in Deutschland, Großbritannien und den USA durchgeführt, zeigt: KI-Identitäten greifen bereits tief in kritische Systeme ein [1].…
E-Commerce | Künstliche Intelligenz | Marketing | News | Trends 2026 | Trends E-Commerce | Trends Geschäftsprozesse
Marken verlieren massiv an Sichtbarkeit und Kontrolle: Wie KI die Produktentdeckung verändert
Auf der NRF 2026 hat Google das »Universal Commerce Protocol« (UCP) vorgestellt – eine offene Infrastruktur für agentische KI-Systeme im Handel, die den Checkout direkt in KI-Assistenten wie Gemini ermöglicht. Was als technologischer Durchbruch gefeiert wird, entpuppt sich für viele Konsumgüterhersteller als strategisches Risiko. Eine aktuelle Studie des Technologieunternehmens Publicis Sapient im Rahmen seines »Guide to…
IT-Security | Künstliche Intelligenz | News | Trends 2026 | Trends Security
Sicherheitsprognosen für 2026: Der Kampf um Realität und Kontrolle in einer Welt der agentischen KI
Wie agentische KI Cyberbedrohungen und Abwehrmaßnahmen im Jahr 2026 transformieren wird. Die Leistungsfähigkeit und das Potenzial agentischer KI-Systeme, die adaptiv, automatisiert und autonom agieren, dominierten die Diskussionen in der Sicherheitsbranche in diesem Jahr. Barracuda befragte daher Experten, die weltweit leitende Funktionen in den Bereichen Cyberbedrohungen und Sicherheit bei Barracuda innehaben, was sie von agentischer…
Business Process Management | Digitalisierung | Geschäftsprozesse | IT-Security | Künstliche Intelligenz | News | Services
Low-Code meets KI: Wie der Mittelstand die Kontrolle über seine Digitalisierung zurückgewinnt
Mittelständische Unternehmen stehen vor einer Zwickmühle: Geschäftssysteme werden komplexer, die Anforderungen an digitale Integration steigen – doch Entwickler für maßgeschneiderte Anpassungen fehlen. IT-Abteilungen sind überlastet, Änderungen dauern Monate, spezifische Anforderungen werden zu teuren Sonderprojekten. Künstliche Intelligenz und Low-Code-Plattformen versprechen nun einen Ausweg: Fachabteilungen können selbst Software entwickeln, ohne Programmierkenntnisse. Die Marketing-Managerin baut ihr Dashboard, der…
Favoriten der Redaktion | IT-Security | Künstliche Intelligenz | News | Services | Trends 2025 | Trends Security
Umgang mit KI-Risiken: Identity, Zugriff und Kontrolle
Datenschutz und Sicherheitsrisiken durch KI bereiten Führungskräften die größten Sorgen. Damit KI-Agenten die ihnen zugedachten Aufgaben erfüllen können, benötigen sie oft Zugriff auf die Daten, Systeme und Ressourcen des Unternehmens. Je mehr Zugriff sie dabei besitzen, desto mehr können sie leisten. Daher drängt es sich – vor allem in dieser »Wild-West-Phase« der Tests und Experimente…
Cloud Computing | Favoriten der Redaktion | Infrastruktur | Künstliche Intelligenz | News | Rechenzentrum | Services
Volle Kontrolle über die KI: Souveräne Cloud für flexible Entwicklung und sicheren Betrieb
Der Erfolg von KI-Anwendungen steht und fällt mit der Infrastruktur: Leistungsfähige Rechenressourcen, sichere Datenumgebungen und hohe Verfügbarkeit sind entscheidend. Doch standardisierte Public-Cloud-Angebote stoßen an Grenzen – insbesondere, wenn es um Datenschutz, Integrationen oder regulatorische Anforderungen geht. Wer KI nicht nur einsetzen, sondern gestalten will, braucht eine souveräne Umgebung, die sich flexibel anpassen lässt und gleichzeitig…
Industrie 4.0 | Künstliche Intelligenz | News | Trends 2025 | Trends Infrastruktur
Deutschland übertrifft Europa bei GenAI-Investitionen und ROI mit KI-Einsatz in Prozessoptimierung, Cybersicherheit und Qualitätskontrolle
Eine globale Studie zeigt, dass deutsche Hersteller trotz Herausforderungen bei der Personalentwicklung und Datennutzung die höchsten GenAI-Renditen in Europa erzielen. Rockwell Automation, das Unternehmen für industrielle Automatisierung und digitale Transformation, hat die deutschen Ergebnisse seines 10. jährlichen Berichts zur intelligenten Fertigung vorgestellt [1]. Die Daten zeigen, dass der Fertigungssektor erhebliche Investitionen und Erträge in…
Künstliche Intelligenz | News | Trends 2023 | Trends 2025
Die Kontrolle über generative KI behalten
Laut Gartner werden bis 2025 mehr als die Hälfte aller Rollenbeschreibungen für Software Engineering Leader (SWEL) ausdrücklich die Aufsicht über generative künstliche Intelligenz (KI) enthalten. »Abgesehen von den Auswirkungen generativer KI auf die Technologieumsetzung verändert sie auch die Führungsaufgaben in der Softwareentwicklung«, sagt Haritha Khandabattu, Senior Director Analyst bei Gartner. »Dazu gehören die Bereiche…

