Ausgabe 5-6-2026
Ausgabe 5-6-2026 | News | Business | Cloud Computing | Infrastruktur | Rechenzentrum | Strategien
Digitale Souveränität im Cloud-Zeitalter: Warum Multi-Cloud zur Schlüsselfrage wird – Bedarfsgerechte Souveränität

Digitale Souveränität im Cloud-Zeitalter erfordert eine pragmatische Balance: Multi-Cloud-Architekturen ermöglichen es Unternehmen, sensible Daten in souveränen Umgebungen zu halten und gleichzeitig globale Cloud-Services für Innovation und Skalierung zu nutzen. Zentrale Governance, klare Richtlinien und verlässliche Partner sind notwendig, um operative Komplexität, Sicherheitsrisiken und Kosten zu kontrollieren. Eine bedarfsgerechte Souveränität stärkt Compliance, Resilienz und Wettbewerbsfähigkeit, ohne Innovationskraft oder Wirtschaftlichkeit zu beeinträchtigen.
Ausgabe 5-6-2026 | News | Business | Cloud Computing | Rechenzentrum | Strategien
Cloud-Strategie ist eine geopolitische Entscheidung – Fremde Server, fremdes Recht

Mit dem Umzug in die Cloud haben viele europäische Unternehmen ihre Geschäftsprozesse, Kommunikation und Datenbestände in die Hände weniger US-amerikanischer Technologiekonzerne gelegt. Diese, einst aus pragmatischen Gründen getroffene, Entscheidung entpuppt sich mehr und mehr als Verwundbarkeit. Denn die Daten, auf denen europäische Wertschöpfung beruht, unterliegen fremden Rechtsordnungen, fremden Regierungen und im Zweifel fremden Interessen.
Ausgabe 5-6-2026 | News | Business | Cloud Computing | Geschäftsprozesse
Wahlfreiheit als Losung – Vom digitalen Dokumentenmanagement zur Plattformstrategie

Knapp 30 Jahre agiert der Softwarehersteller ELO Digital Office mittlerweile als erfolgreicher Player in einem dynamischen Marktumfeld. 2025 wurde der Generationenwechsel vollzogen und damit quasi eine Zeitenwende eingeläutet: weg vom reinen digitalen Dokumentenmanagement hin zu einer ganzheitlichen Plattformstrategie.
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Regionale Rechenzentren – Die souveräne KI-Antwort für den deutschen Mittelstand

Die öffentliche Debatte über digitale Souveränität und KI pendelt zwischen Verheißung und Untergang. Zwischen Produktivitätssprüngen, neuen Geschäftsmodellen und Autonomie auf der einen und Know-how-Verlust, Abhängigkeit und Insolvenz auf der anderen Seite. Die Realität in Deutschland liegt in der Mitte: Die Lücke zwischen globalem Hyperscaler und eigenem Serverraum schließt eine Infrastrukturkategorie, die zur mittelständisch geprägten Wirtschaft passt: das regionale, souveräne Rechenzentrum.
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Wie hybride Microsoft-Strategien in drei mittelständischen Unternehmen überzeugen – Lizenzmanagement 2026

Gemeinsam mit dem Microsoft-Lizenzberater VENDOSOFT haben ein Konstruktionsbüro, ein international tätiger Industriebetrieb und ein Elektronikdienstleister sehr unterschiedliche hybride IT-Strategien entwickelt. Das Spektrum reicht von lokal betriebenen gebrauchten Hochleistungs-Servern und Office-Lizenzen bis hin zu Linux-basierten Infrastrukturen, die gezielt mit Microsoft-365-Diensten kombiniert werden.
Ausgabe 5-6-2026 | News | Business | Cloud Computing | Services
Souveräne Lizenzierung – »Microsoft Cloud ja – aber ohne Kontrollverlust«

Die große Cloud-Euphorie ist vorbei. Nicht, weil Unternehmen digitale Zusammenarbeit infrage stellen würden – sondern weil eine gewisse Ernüchterung eingetreten ist. Darüber, was ein Full-Cloud-Modell dauerhaft kostet und welche Daten wirklich in externe Rechenzentren gehören. Manch IT-Verantwortlicher bevorzugt heute Strategien, die zwar moderne Zusammenarbeit zulassen, jedoch die Kontrolle über Kosten, Daten und Systeme bestmöglich bewahren. Wie das geht, erklärt Björn Orth, Gründer und Geschäftsführer des Microsoft-Lizenzberaters VENDOSOFT.
Ausgabe 5-6-2026 | News | Cloud Computing | Infrastruktur | Kommunikation
Internetknoten machen Europas Cloud-Landschaft souveräner – Mehr Souveränität, weniger Risiko
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Warum Souveränität zur letzten Verteidigungslinie der Unternehmens-IT wird – Die Zukunft gehört den Steuerungsfähigen

Lange galt die Cloud als Synonym für Effizienz, Tempo und technologische Überlegenheit. Doch diese Erzählung bricht auf. Im Zeitalter von KI, NIS2, DORA und geopolitischer Eskalation wird aus der Architekturfrage eine Machtfrage: Wer seine digitale Wertschöpfung nicht mehr selbst steuern kann, verliert nicht nur Kontrolle über Daten und Prozesse, sondern über die eigene strategische Handlungsfähigkeit. Genau deshalb ist Cloud-Souveränität heute kein IT-Thema mehr, sondern Vorstandssache.
Ausgabe 5-6-2026 | News | E-Commerce | Services | E-Government
Wie digitale Einkaufsportale den Verwaltungseinkauf verändern – Zettelwirtschaft adé!

Vom Fachkräftemangel über Compliance bis Krisensituation: Ein effizienter Beschaffungsprozess sichert die Handlungsfähigkeit öffentlicher Auftraggeber und Unternehmen. Während Excel-Listen, Umlaufmappen und manuelle Freigaben überall an Grenzen stoßen, sorgen digitale Einkaufsplattformenfür Transparenz, Steuerung und Entlastung.
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SaaS Management hilft die Kontrolle zurückzugewinnen – Schatten-KI ist die neue Schatten-IT

Schatten-KI entsteht, wenn Mitarbeitende KI-Tools eigenständig nutzen und dabei offizielle IT-Prozesse umgehen. Das erschwert den Überblick und erhöht Risiken bei Kosten, Datenschutz und Compliance. Mit KI-Discovery, intelligenter Klassifizierung und risikobasierten Richtlinien schaffen Sie Transparenz und klare Verantwortlichkeiten. Integrieren Sie KI-Anwendungen in Ihr SaaS-Management und steuern Sie deren gesamten Lebenszyklus. So behalten Sie Kosten, Sicherheit und Datenschutz jederzeit im Griff.
Ausgabe 5-6-2026 | News | Digitalisierung | E-Government
Hundesteuermarke: Vom Analogen ins Digitale, hin zu weniger Verwaltungsaufwand – Schluss mit Metall

Im Rahmen ihrer Digitalstrategie setzt die Stadt Essen fortlaufend moderne Dienstleistungsangebote um, die Bürgerinnen und Bürger einen besseren Service bieten sollen. Seit Jahresbeginn profitieren Hundebesitzer von der digitalen Hundesteuermarke. Die Implementierung ins Fachverfahren erfolgte innerhalb von nur drei Monaten, der Prozess ist vollautomatisiert.
Ausgabe 5-6-2026 | News | Business | Künstliche Intelligenz | Strategien
KI im Finanzwesen – Wie der »neue« CFO aktiv mitgestaltet

Rund die Hälfte der deutschen Unternehmen hat Standardaufgaben im Finanzwesen mit KI bereits automatisiert oder ist gerade dabei. Künstliche Intelligenz soll aber nicht nur Prozesse optimieren. Sie soll vielmehr helfen, Chancen und Risiken schneller zu ermitteln. Welche neuen Fähigkeiten Finanzteams dafür jetzt brauchen und wie sich die Rolle des CFOs verändert, beschreibt Oliver Rauschil, Senior Director Digital Sales bei Quadient, im Gespräch mit »manage it«.
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Der Schlüssel zu souveräner und vertrauenswürdiger KI in der öffentlichen Verwaltung – Confidential AI

Künstliche Intelligenz verspricht der öffentlichen Verwaltung mehr Effizienz, schnellere Auswertungen und besseren Zugang zu komplexen Wissensbeständen. Doch je sensibler die verarbeiteten Daten sind, desto drängender wird die Frage, wie sich Datenschutz, Sicherheit und digitale Souveränität beim Einsatz moderner KI-Systeme gewährleisten lassen. Confidential AI zeigt, wie Behörden die Potenziale generativer KI nutzen können, ohne die Kontrolle über kritische Informationen aus der Hand zu geben.
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Konsequente Integration als Erfolgsfaktor für KI-Anwendungen – Raus aus dem Piloten, rein in die Kernprozesse

KI-Investitionen erzielen oft nur begrenzten Nutzen, weil KI-Tools nicht tief in Kernprozesse und Unternehmenssysteme integriert wurden. Eine konsequente Integration erfordert gemeinsames Sicherheits- und Rollenmanagement, einheitliche Datenzugriffe, Aktionsfähigkeit der KI mit eingebetteten Compliance- und Kontrollmechanismen sowie Privacy-by-Design-Architekturen, damit Präzision, Datenschutz und Auditierbarkeit gewährleistet sind. Durch kontextualisierte KI in vertrauten Systemen lassen sich repetitive HR- und Finance-Aufgaben automatisieren, Supportanfragen reduzieren, Entscheidungsprozesse beschleunigen und messbare betriebliche Effekte erzielen, sofern Führung, Governance und Change-Management die verantwortungsvolle Einführung begleiten.
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Wenn Automatisierung die Spielregeln im Endpoint-Management verändert – Reaktive Service-Modelle sind out

Automatisierung skaliert Patching, Richtliniendurchsetzung und Konfigurationsmanagement und entlastet Techniker für komplexere Aufgaben. Erfolgreiche MSPs sehen Automatisierung als kulturellen Wandel: sie etablieren auditierbare, transparente Prozesse, beginnen mit risikoarmen Workflows und messen Erfolg anhand von Kundenzufriedenheit und langfristigem Wert. Automatisierung dient als Fundament für Vorhersagbarkeit, partnerschaftliches Arbeiten und nachweisbaren Mehrwert über den Kundenlebenszyklus.
Ausgabe 5-6-2026 | Security Spezial 5-6-2026 | News | IT-Security
Regulatorien wie NIS2 als Taktgeber für Cyberresilienz – Die eigentliche Botschaft des Gesetzes
Ausgabe 5-6-2026 | Security Spezial 5-6-2026 | News | IT-Security
VPN-Nachfolger Privileged Access Security im Kommen – Steigende IT-Sicherheitsrisiken erfordern Umdenken beim Fernzugriff Externer

Die breite Nutzung von VPN vergrößert das Risiko von Cyberangriffen, da klassische VPN-Modelle weitreichenden Netzwerkzugang gewähren und schwer zu kontrollieren sind. Organisatorische Schwächen sowie das exponentielle Wachstum vernetzter Geräte (IoT) erhöhen das Risiko für Kompromittierungen zusätzlich. Privileged Access Security (PAS) bietet als granulare, zeitlich begrenzte, protokollierte und Zero-Trust-kompatible Alternative stärkere Sicherheit, Nachvollziehbarkeit und Kontrolle. Nicht zuletzt wegen des regulatorischen Drucks und Cyberbedrohungen wird Privileged Access Management zunehmend als Ersatz für traditionelle VPN-Lösungen betrachtet. Als Vendor und Customer Privileged Access Management wird PAM eingesetzt, um Zugriffe Externer abzusichern.
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Was die Straße von Hormus über moderne Identity Security lehrt – Das digitale Nadelöhr

Unternehmen unterschätzen das Risiko der digitalen Identitäten. KI-Identitäten greifen bereits auf Kernsysteme zu, jedoch hat nur ein Bruchteil der Organisationen klare Richtlinien, Kontrolle und Lifecycle Management dafür implementiert. Während Regulierungen wie NIS2, DORA und der EU AI Act strengere Nachvollziehbarkeit und Verantwortlichkeit fordern, bleibt die dringende Aufgabe, Identitäten transparent zu machen, Zugriffe in Echtzeit zu steuern und ungenutzte oder unsanktionierte Identitäten automatisiert stillzulegen.
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Interview mit Georgeta Toth – Wer den Prozess weglässt, hat das Tool umsonst gekauft

Viele Unternehmen haben ihre Sicherheitsarchitektur mit Tools zugeschüttet – und trotzdem keine Kontrolle. Georgeta Toth, Senior Regional Director Central Europe bei der Rapid7 Germany GmbH, erklärt, warum Security-Operations-Center-Projekte scheitern, wie KI die Angreiferseite verändert und weshalb NIS2 für IT-Verantwortliche ein Befreiungsschlag war.
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Klassische Cyberabwehr gegen autonome KI-Systeme stößt an ihre Grenzen – Wenn Maschinen Maschinen kompromittieren

Die nächste große Sicherheitskrise wird nicht mit einem Klick beginnen. Nicht mit einer Phishing-Mail. Nicht mit einem kompromittierten Passwort. Nicht mit einem Mitarbeiter, der einen Fehler macht. Die nächste große Sicherheitskrise beginnt mit Maschinen, die selbstständig handeln. Genau das erleben Unternehmen derzeit. KI-Assistenten schreiben Code. Sie installieren Software. Sie analysieren Daten. Sie treffen Entscheidungen. Immer schneller. Immer autonomer. Und häufig mit weitreichenden Zugriffsrechten. Was als Produktivitätsgewinn begann, entwickelt sich zur neuen Angriffsoberfläche moderner Unternehmen.


