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Viele Beschäftigte fühlen sich nicht ausreichend vorbereitet.
Generative AI (GenAI) hält in immer mehr Unternehmen Einzug – auch außerhalb von IT- und Technologieunternehmen, wie aktuelle Arbeitsmarktdaten zeigen: Klassische Bürojobs verzeichnen einen deutlichen Zuwachs bei Stellenausschreibungen mit KI-bezogenen Anforderungen. Konkret hat sich dieser Anteil in Deutschland zwischen Januar und November 2025 im Marketing (+123 Prozent), im Projektmanagement (+117 Prozent) und im Personalwesen (+139 Prozent) jeweils mehr als verdoppelt – obwohl die Gesamtzahl der Stellenausschreibungen in diesen Bereichen seit dem Jahr 2022 rückläufig ist [1]. Darüber hinaus zeigt eine aktuelle Studie von Coursera und Amazon Web Services, dass 72 Prozent der Technologieverantwortlichen weltweit erwarten, dass neue Mitarbeitende – unabhängig von ihrer Rolle – verstehen, wie sich GenAi in ihren Arbeitsalltag integrieren lässt [2].
Nachfrage nach GenAI-Weiterbildung stark gewachsen
GenAI-Fähigkeiten sind somit keine technische Zusatzqualifikation mehr, sondern zunehmend eine tätigkeitsübergreifende Grundkompetenz. KI-Tools können bislang zeitintensive Routineaufgaben automatisieren und so mehr Zeit für anspruchsvollere und kreativere Tätigkeiten schaffen. Damit jedoch technische wie nicht-technische Rollen hiervon profitieren können, benötigen Mitarbeitende ein umfassendes, rollenspezifisches Verständnis von GenAI-Tools sowie deren Fähigkeiten und Grenzen.
Viele Mitarbeitende haben dies erkannt und investieren aktiv in ihre »GenAI-Literacy«, die Kompetenz, KI-Systeme souverän und verantwortungsvoll zu nutzen. Dies zeigen die Weiterbildungsprioritäten auf der Online-Lernplattform Coursera: Die Einschreibungen von Lernenden aus Unternehmen in Deutschland in GenAI-Kurse sind zwischen 2024 und 2025 tätigkeitsübergreifend um 148 Prozent angestiegen [3].
Weiterbildungsangebot in deutschen Unternehmen häufig unzureichend
Zugleich bleibt die Unterstützung durch Arbeitgebende vielerorts ausbaufähig, wie eine repräsentative EY-Studie zeigt. So war im vergangenen Jahr nur jeder vierte deutsche Angestellte (25 Prozent) mit dem Umfang und der Qualität der betrieblichen Weiterbildungsmöglichkeiten zum Thema KI zufrieden, 40 Prozent wünschten sich ausdrücklich mehr und bessere Angebote [4]. Themenübergreifend beklagen Mitarbeitende hierzulande zudem häufig, dass Lerninhalte nicht zu ihrem individuellen Jobprofil passen oder sich zeitlich schwer in den Arbeitsalltag integrieren lassen [5].
Weiterbildungsstrategien müssen daher beides adressieren: inhaltliche Relevanz und praktische Anwendbarkeit. Eine einfach umsetzbare Möglichkeit hierfür sind berufsbezogene Zertifikate auf Lernplattformen wie Coursera [6], die Mitarbeitende dabei unterstützen, zeitlich flexibel praxisnahe KI-Kompetenzen zu erwerben – von Grundlagen über Content Creation bis hin zu datengestützter Analyse und App-Entwicklung.
Anthony Salcito, General Manager Enterprise bei Coursera, kommentiert:
»Die sogenannte hybride Transformation – also die Verbindung klassischer Arbeitsmodelle mit KI-gestützten Arbeitsweisen – ist in vielen Unternehmen bereits Realität. Daher sollten KI-bezogene Weiterbildungsstrategien nicht nur auf technische Rollen beschränkt bleiben, sondern auch nicht-technische Mitarbeitende einbeziehen – etwa in Marketing-, Vertriebs- oder Operations-Teams.
Dazu braucht es gezielte Investitionen und klare Anreize seitens der Weiterbildungsverantwortlichen. Berufsbezogene Zertifikate helfen Fachkräften dabei, neben Grundlagenwissen auch spezialisierte Kompetenzen zu erwerben, um KI mit praktischen, direkt anwendbaren Fähigkeiten in ihre tägliche Arbeit zu integrieren.«
Um deutschen Beschäftigten den Einsatz von KI im Arbeitsalltag zu erleichtern, ist das berufsbezogene Zertifikat »Google AI« auf Coursera ab sofort neben Englisch auch auf Deutsch sowie in weiteren Sprachen verfügbar: www.coursera.org/professional-certificates/google-ai
Quellen
[1] www.hiringlab.org/de/blog/2025/12/11/indeed-jobs-hiring-trends-report-deutschland-2026/
[2] blog.coursera.org/coursera-aws-research-reveals-tech-leaders-prioritizing-cloud-ai-skills-to-drive-transformation/
[3] Die Datenbasis umfasst Coursera Enterprise-Nutzende, die im Rahmen einer Partnerschaft zwischen Coursera und einem Unternehmen, einer Regierung oder einer Hochschuleinrichtung auf der Plattform Kurse belegen.
[4] www.ey.com/de_de/newsroom/2025/07/ey-european-ai-barometer-2025
[5] www.mysteryminds.com/knowledge-center/pressemitteilung-studie-zur-mitarbeiterentwicklung-2026
[6] www.coursera.org/professional-certificates/google-ai
1604 Artikel zu „KI Kompetenzen“
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Model Collapse und Datenökologie: Warum die englischsprachige Wikipedia KI‑generierte Artikeltexte untersagt
Abstract Die englischsprachige Wikipedia hat den Einsatz großer Sprachmodelle (LLMs) zum Generieren oder Umschreiben von Artikelinhalt untersagt und nur eng begrenzte Ausnahmen für Copyediting eigener Texte sowie Übersetzungsunterstützung zugelassen. Diese Entscheidung lässt sich nicht allein als redaktionelles Qualitätsinstrument verstehen, sondern als datenökologischer Eingriff in ein globales Trainingsdaten‑Ökosystem, das zunehmend durch synthetische Inhalte geprägt wird. Zentraler…
