
Die Automobilindustrie steht beispielhaft für den Wandel zu softwarezentrierten Produkten – und zeigt, wie technische Innovation, regulatorische Anforderungen und Ressourcenmanagement in einem komplexen Zusammenspiel die Zukunft ganzer Branchen prägen. Unternehmen müssen dringend ihre Softwarebasis stärken, um Agilität, Sicherheit und Wettbewerbsfähigkeit zu sichern. Wer wissen will, wie sich diese Erkenntnisse auf Medizintechnik, Robotik und Industrieautomation übertragen lassen, findet hier konkrete Impulse für strategische Entscheidungen.
Die Automobilindustrie ist mehr als konjunktureller Seismograf für die deutsche Wirtschaft. Zunehmend ist sie auch Frühindikator für digitale Strukturveränderungen in anderen Branchen. Der Übergang vom rein mechanischen Produkt zum softwaredefinierten System, wie er aktuell im Fahrzeugbau zu beobachten ist, steht vielen Industrien noch bevor. Eine im Auftrag von QNX durchgeführte internationale Entwicklerbefragung liefert nun aufschlussreiche Einblicke in die technische, regulatorische und organisatorische Komplexität dieses Wandels [1]. Damit wird eine wertvolle Orientierung für IT-Entscheider weit über die Mobilitätsbranche hinaus geboten.
Softwareverschiebung und Ressourcenkonflikte. Eine der zentralen Erkenntnisse: 80 Prozent der befragten Automotive-Entwickler sind der Meinung, OEMs sollten ihre Ressourcen stärker in die Applikationsebene investieren, statt weiterhin große Teile auf Basis-Software zu verwenden. Besonders ausgeprägt ist diese Sichtweise im Management: 94 Prozent der befragten Vice Presidents of Engineering (vergleichbar mit technischen Bereichs- oder Entwicklungsleitern) teilen diese Einschätzung.
Der Grund liegt auf der Hand: Funktionen, die das Nutzererlebnis beeinflussen und verbessern, lassen sich dort schneller realisieren und heben Produkte im besten Fall innerhalb des Marktes voneinander ab. In der Praxis zeigt sich jedoch eine Lücke zwischen Anspruch und Realität, denn mehr als die Hälfte (52 Prozent) der Befragten stuft Integrationskomplexität als eine der größten Herausforderungen ein. Gerade diese Entscheider, die für Budgets und Liefertermine verantwortlich sind, warnen zunehmend vor den kumulierten Folgen von Verzögerungen, Kostenüberschreitungen und verpassten SOP-Terminen – Entwicklungen, die die Innovationsfähigkeit unmittelbar ausbremsen.
Diese Zahlen zeigen, dass viele Organisationen derzeit mit veralteten Toolchains, unzureichender Modularisierung und hoher technischer Schuldenlast arbeiten. Besonders problematisch ist dies im Kontext wachsender Erwartungen an die Agilität der Entwicklung. Neue Funktionen, sei es in der Mensch-Maschine-Interaktion oder im Bereich datengetriebener Services, sollen möglichst schnell integriert und validiert werden. Eine fehlende Fokussierung auf die Applikationsebene behindert jedoch genau diesen Innovationsprozess.
Regulatorik: Bremse und Motor für Innovation. Ein weiteres Ergebnis mit branchenübergreifender Relevanz in der Studie: Regulatorische Anforderungen stellen für 35 Prozent der Entwickler eine der fünf größten Herausforderungen dar. Insbesondere genannt werden Datenschutz, Cybersecurity, OTA-Updatepflichten sowie funktionale Sicherheit. Gleichzeitig zeigt sich, dass Regulatorik nicht zwangsläufig nur als Hindernis wahrgenommen wird: 40 Prozent berichten, dass neue regulatorische Vorgaben sogar zu beschleunigten Entwicklungsprozessen führten. Diese Ambivalenz verdeutlicht, wie stark Organisationen in der Lage sein müssen, Compliance als integralen Bestandteil von Innovationsprozessen zu gestalten.
Die regulatorischen Anforderungen steigen zudem nicht nur in quantitativer, sondern auch in qualitativer Hinsicht. Besonders der Umgang mit kritischen Systemfunktionen und der Nachweis ihrer Robustheit rücken stärker in den Fokus. Zertifizierungsprozesse, etwa nach ISO 26262 oder IEC 62304, sind längst nicht mehr nur Thema für Sicherheits- und Qualitätsmanager, sondern betreffen gesamte Softwareentwicklungsabteilungen bis hin zum C-Level.
Projektverzögerungen, Skills-Gaps und Fragmentierung. Lange Entwicklungszyklen, komplexe Integrationen und fragmentierte Plattformlandschaften werden von jeweils 36 bis 37 Prozent der Befragten als erhebliche Bremsfaktoren genannt. Auch hier zeigt die Studie eine strategische Lernkurve: Gerade in regulierten Umfeldern ist es riskant, Basisinfrastrukturen intern aufzubauen, wenn gleichzeitig Entwicklungsteams mit wachsendem KI-, Security- und Safety-Know-how gefordert sind. Die Übertragung auf Branchen wie Medizintechnik, Robotik oder Industrieautomation liegt nahe, denn auch dort stehen Unternehmen unter Druck, mit begrenzten Ressourcen regulatorische Anforderungen und technische Differenzierung gleichzeitig zu bewältigen.
Darüber hinaus wird deutlich, dass sich der Wettbewerb um Fachkräfte mit Embedded-Softwarekompetenz weiter verschärft. Nur drei von zehn Entwicklern bewerten ihre aktuelle Arbeitsumgebung in Bezug auf Produktivität als »ausgezeichnet« – was sich negativ auf Themen wie Mitarbeiterbindung und Innovationsfähigkeit auswirken kann. In Branchen mit langen Produktlebenszyklen wie dem Maschinenbau oder der Bahntechnik sind diese Faktoren besonders kritisch, da hier ein stabiler Entwicklungskern über Jahre notwendig ist, um Softwarepflege, Zertifizierungen und Weiterentwicklungen abzusichern.
Führung gefragt: Die Managementperspektive. Der Umbau zu softwarezentrierten Produkten ist keine rein technische, sondern eine strategisch-organisatorische Aufgabe. Mehr als jede zweite Führungskraft fühlt sich laut Deloitte-Untersuchung nicht ausreichend vorbereitet, um künftige regulatorische Anforderungen zu erfüllen. Das ist nur logisch, schließlich bewerten Entscheidungsträger Risiken oft breiter als technische Experten und sehen den Umbau von Organisation, Skill-Profilen und Technologie-Stacks in ihrer Gesamtheit. Wer also heute Embedded-Software entwickelt, muss dies in Einklang mit Ressourcenplanung, Zeitfenstern für Zertifizierungen und Sicherheitsnachweisen tun.
Diese Sichtweise unterstreicht zudem die Notwendigkeit strategischer Plattformentscheidungen. Make-or-Buy-Fragen zur Softwarebasis, der Aufbau interner Safety-Kompetenz und die Fähigkeit zur Modularisierung über Produktlinien hinweg zählen zu den zentralen Hebeln für mehr Time-to-Market. IT- und Entwicklungsverantwortliche sind zu-nehmend gefordert, Schnittstellenkompetenz zwischen Engineering, Compliance, IT-Infrastruktur und Produktmanagement zu fördern.
Was andere Industrien daraus lernen können. Ob in der Bahnindustrie, der Medizintechnik oder der industriellen Robotik: Überall dort, wo aus physischer Hardware softwarezentrierte Produkte werden, zeigt die Autoindustrie die nächsten zu erwartenden Reibungspunkte auf. Die Balance zwischen Entwicklungsflexibilität und Compliance-Vorgaben, zwischen Plattformstrategie und Applikationsinnovation ist kein Spezifikum des Fahrzeugs, sondern archetypisch für den Wandel in vielen Branchen. Es wird zunehmend wichtiger, sich auf sichere, zertifizierbare und skalierbare Softwarefundamente zu stützen, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Anbieter wie QNX stellen in diesem Kontext Betriebssysteme und Werkzeuge bereit, die insbesondere in regulierten Märkten die notwendige Verlässlichkeit und Zertifizierungsunterstützung liefern, ob im OP-Saal, auf der Schiene oder im Produktionsroboter.
Ein aktuelles Beispiel für die Übertragbarkeit ist der zunehmende Einsatz von Remote-Operation-Technologien in der Medizintechnik, bei denen Anforderungen an Latenz, Ausfallsicherheit und funktionale Sicherheit ähnlich hoch sind wie bei fahrerlosen Transportsystemen in der Logistik. Auch hier gilt: Ohne robustes Software-Backbone mit nachweisbarer Sicherheit und Echtzeitfähigkeit wird der Marktzugang deutlich erschwert. Vergleichbares gilt für industrielle Edge-Lösungen, die zunehmend auf Safety- und Security-by-Design-Prinzipien angewiesen sind, um in digitalisierten Produktionsumgebungen zuverlässig zu funktionieren.
Fazit. Der Wandel zum softwaredefinierten Produkt ist weder technologisch trivial noch organisatorisch beliebig skalierbar. Die oben erwähnte Studie zeigt exemplarisch am Beispiel der Automobilindustrie, wie Komplexität, Regulierung und Innovation zusammenspielen. Für IT-Entscheider in anderen Industrien bietet sie damit nicht nur ein frühzeitiges Lagebild, sondern auch einen klaren Handlungsauftrag: Software muss als strategischer Enabler verstanden und gemanagt werden. Das geht nur mit klaren Plattformentscheidungen, realistischen Ressourcenplänen und einem proaktiven Umgang mit regulatorischer Dynamik. Organisationen, die jetzt in ihre Softwarebasis investieren, schaffen sich einen entscheidenden Vorteil: Sie legen das Fundament, um regulatorische Anforderungen nicht nur zu erfüllen, sondern künftig schneller und robuster zu innovieren; im Fahrzeug genauso wie im Operationssaal, in der Fertigungshalle oder auf dem Werksgelände.
Niko Boeker
ist Director Business Development
bei QNX
[1] https://qnx.software/en/resources-knowledge-hub/insights/under-the-hood
Illustration: © Wrightstudio | Dreamstime.com
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