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250 Millionen Bäume und ein neues Digitalmodell: Wie Ecosia die Internetsuche revolutioniert

Illustration Absmeier foto freepik

Europas größte Suchmaschine Ecosia hat weltweit 250 Millionen Bäume gepflanzt – finanziert durch die täglichen Suchanfragen ihrer Nutzerinnen und Nutzer. Diesen Meilenstein feierte das Berliner Unternehmen im Museum für Naturkunde mit einer Veranstaltung, die ökologische Wirkung mit digitaler Zukunft verbindet.

 

Die Veranstaltung brachte Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Wissenschaft und Zivilgesellschaft zusammen, um über die Verbindung von Klimaschutz, technologischer Entwicklung und europäischer Souveränität zu diskutieren.

 

Digitale Nutzung als Motor für Klimaschutz

Das Tech-Unternehmen widmet 100 % seines Gewinns dem Klimaschutz und arbeitet mit 125 lokalen Organisationen in aller Welt, in der über 200.000 Menschen engagiert sind. Mit European Search Perspective (EUSP), einem deutsch-französischen Joint Venture, treibt Ecosia zudem den Aufbau einer souveränen, datenschutzorientierten Suchinfrastruktur für Europa voran.

»250 Millionen Bäume zeigen, dass ein anderes digitales Modell funktioniert: eines, das nicht unkontrolliert Daten abschöpft, sondern Wert an die Welt zurückgibt.

Was für uns 2009 mit ein paar Klicks anfing, ist heute eine globale Infrastruktur für Klimaschutz – getragen von Millionen Menschen. Und genau davon brauchen wir mehr im digitalen Raum: Systeme, die im öffentlichen Interesse wirken«, sagt Ecosia-Gründer und CEO Christian Kroll. »250 Millionen sind ein Beweis. Eine Milliarde ist der nächste Schritt.«

Bundesumweltminister Carsten Schneider pflanzt zur Würdigung dieser Leistung am 17. April symbolisch den 250-millionsten Baum vor dem Reichstag.

Foto: Ecosia

Gesunde Systeme – online wie offline

Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand die Frage, wie nachhaltige Systeme gestaltet werden können.

»Es geht um viel mehr als CO2, nämlich um die Frage, wie wir eine moderne Gesellschaft so bauen können, dass die Welt nicht weiter zerstört wird,« betonte der Sozialpsychologe Harald Welzer.

Die Politökonomin Prof. Dr. Maja Göpel wies in ihrem Vortrag auf das Quasi-Monopol amerikanischer Tech-Unternehmen hin und sagte mit Adresse an die Bundesregierung: »Wenn wir Marktwirtschaft im digitalen Bereich wollen, brauchen wir staatliche Interventionen, um Grundlagen für fairen Wettbewerb und Innovation zu schaffen. Denn nicht nur Elon Musk hat geile Ideen.« Ecosia demonstriere demgegenüber die eigentliche Bedeutung von Unternehmertum: »Wie kann ich privatwirtschaftlich Lösungen für die Herausforderungen einer Gesellschaft anbieten?«

Die grüne Europaabgeordnete Alexandra Geese erklärte, dass digitale Infrastrukturen ebenso wie gesunde Ökosysteme von Vielfalt und Stabilität abhängen. »Können wir es uns eigentlich leisten, unsere digitale Abhängigkeit nicht zu reduzieren? Können wir es uns leisten, diese Monopolisten dafür auch noch zu bezahlen, dass sie unser geistiges Eigentum, unser Talent und unsere Infrasrukturen ausnutzen? Und dafür zahlen die bei uns noch nicht einmal Steuern.«

 

Berlin als Standort für nachhaltige Innovation

Berlins Regierender Bürgermeister Kai Wegner nannte Ecosia »eine Berliner Erfolgsgeschichte«, die zeigen würde, »dass Klimaschutz und wirtschaftlicher Erfolg keine Gegensätze« seien, sondern Hand in Hand gingen. »Ecosia trägt mit seiner Suchmaschine, seinem Browser und KI-Modellen zur europäischen digitalen Souveränität bei. In diesen Tagen erkennen wir, wie wichtig diese Souveränität ist: mehr zugriffssichere Daten in Europa, weniger Abhängigkeit von US-Digitalunternehmen. Unternehmen mit so klugen Köpfen wie wie Ecosia brauchen wir hier in der Weltmetropole Berlin.«

 

Über Ecosia:
Ecosia, mit Hauptsitz in Berlin, ist die größte gemeinwohlorientierte Suchmaschine der Welt. Das Tech-Unternehmen widmet 100 % seines Gewinns dem Klimaschutz und hat in Zusammenarbeit mit lokalen Communities in über 35 Ländern mehr als 250 Millionen Bäume gepflanzt. 2014 wurde Ecosia als erstes deutsches Unternehmen als B-Corporation zertifiziert und seit 2019 wird Ecosia auch nach den Kriterien der Gemeinwohlökonomie bilanziert. Seit 2017 baut Ecosia Solaranlagen, um sicherzustellen, dass die weltweiten Serverleistungen für Suchanfragen mit erneuerbarer Energie kompensiert werden können. Mittlerweile produzieren die Solaranlagen mehr als 200 % des eigenen Energieverbrauchs. 2018 verschenkte Ecosias Gründer und Geschäftsführer Christian Kroll seine Anteile an die Purpose Foundation, um es ins sogenannte Verantwortungseigentum zu überführen und so unwiderruflich rechtlich verbindlich zu machen, dass das Unternehmen unverkäuflich bleibt und dass Gewinne gemeinwohlorientiert genutzt werden müssen. Ecosia wurde im Jahr 2009 von Christian Kroll gegründet.

 

Ecosia im Vergleich zu Google und Bing

Ecosia unterscheidet sich grundlegend von etablierten Suchmaschinen wie Google oder Bing, nicht primär auf der Ebene der Suchfunktion, sondern auf Ebene des Geschäftsmodells, der Zielsetzung und der gesellschaftlichen Wirkung.

Zweck und Ausrichtung

Während Suchmaschinen wie Google oder Bing in erster Linie als profitorientierte Plattformen betrieben werden, verfolgt Ecosia einen explizit gemeinwohlorientierten Zweck. Das Berliner Unternehmen widmet 100  % seines Gewinns dem Klimaschutz. Die Nutzung der Suchmaschine ist damit direkt mit ökologischer Wirkung verknüpft und kein reines Digitalprodukt ohne realwirtschaftliche Folgen.

Nutzung mit messbarer Wirkung

Ecosia zeigt, dass digitale Alltagsnutzung unmittelbare gesellschaftliche Effekte haben kann:

Durch Suchanfragen seiner Nutzerinnen und Nutzer wurden weltweit über 250 Millionen Bäume gepflanzt. Diese Aufforstungen erfolgen nicht isoliert, sondern in Zusammenarbeit mit 125 lokalen Organisationen in über 35 Ländern, getragen von mehr als 200.000 beteiligten Menschen. Bei klassischen Suchmaschinen ist eine vergleichbare direkte Kopplung von Nutzung und Klimaschutz nicht Teil des Geschäftsmodells.

Klimaschutz auch in der IT‑Infrastruktur

Ein weiterer Unterschied liegt im eigenen Betrieb der Suchmaschine. Ecosia setzt seit 2017 auf eigene Solaranlagen, um die energieintensiven Serverleistungen für Suchanfragen zu kompensieren. Mittlerweile erzeugt Ecosia damit über 200  % des eigenen Energiebedarfs. Der Anspruch geht damit über reine Kompensation hinaus und zielt auf eine insgesamt klimapositive digitale Infrastruktur. [PM_Ankündi…ge IT.docx | Word]

Datenschutz und digitales Modell

Laut der Pressemitteilung steht Ecosia für ein digitales Modell, das nicht auf unkontrolliertem Abschöpfen von Daten basiert. Damit positioniert sich Ecosia bewusst anders als datengetriebene Plattformmodelle, bei denen möglichst umfassende Datennutzung ein zentrales wirtschaftliches Element darstellt.

Europäische digitale Souveränität

Ecosia verbindet seine Suchmaschine mit einem politischen und strategischen Anspruch: Gemeinsam mit Partnern treibt das Unternehmen über das deutsch‑französische Joint Venture European Search Perspective (EUSP) den Aufbau einer souveränen, datenschutzorientierten Suchinfrastruktur für Europa voran. Damit adressiert Ecosia die wachsenden Abhängigkeiten von außereuropäischen Tech‑Konzernen, die bei Suchdiensten wie Google oder Bing strukturell gegeben sind.

Rechtlich abgesicherte Gemeinwohlorientierung

Im Unterschied zu klassischen Suchmaschinen ist Ecosia organisatorisch und rechtlich auf Wirkung ausgelegt:

 

Zertifizierung als B‑Corporation

  • Bilanzierung nach den Kriterien der Gemeinwohlökonomie
  • seit 2018 im Verantwortungseigentum, wodurch das Unternehmen unverkäuflich ist und Gewinne dauerhaft gemeinwohlgebunden bleiben

Diese Struktur stellt sicher, dass der gesellschaftliche Zweck nicht durch Investoreninteressen oder Eigentümerwechsel infrage gestellt werden kann – ein zentraler Unterschied zu börsennotierten oder kapitalmarktorientierten Suchmaschinenanbietern.

 

Kurzfazit

Ecosia ist keine »alternative Google‑Oberfläche«, sondern ein bewusst anders gebautes Suchmaschinenmodell:

Die Funktion ist vergleichbar, der Zweck jedoch grundlegend verschieden. Während Google und Bing primär digitale Services bereitstellen, ist Ecosia als Instrument für Klimaschutz, Gemeinwohl und europäische digitale Souveränität konzipiert.

 

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