Wie sieht das Teamwork zwischen Mensch und Maschine in vier Jahren aus?

Illustration Absmeier foto freepik ki

Wenn KI-Systeme künftig immer mehr Arbeitsaufgaben übernehmen, welche Rolle spielt dann noch der Mensch? Dieser Frage ist die Digitalberatung valantic in ihrer aktuellen C-Level-Befragung Digital Excellence Outlook 2026 gemeinsam mit dem Handelsblatt Research Institute (HRI) nachgegangen [1]. Es zeigt sich: In den Führungsetagen wird mit tiefgreifenden Veränderungen der Arbeitswelt durch den Einfluss von KI gerechnet – und das bereits in naher Zukunft. Mitarbeitende müssen lernen, Seite an Seite mit KI-Agenten zu arbeiten. Und auch die Rolle von Führungskräften wird neu definiert. Wie können Mensch und Maschine erfolgreich zusammenarbeiten?

 

Gemeinsam mit dem HRI hat valantic mehr als 1.000 Entscheider aus Unternehmen der DACH-Region befragt, wie künstliche Intelligenz die Arbeitswelt, die Märkte und die Unternehmen in den nächsten Jahren verändern wird. Über die direkten Vorteile, die der Einsatz von künstlicher Intelligenz in Unternehmen generiert, scheint weitgehend Einigkeit zu herrschen: 79 Prozent der Befragten sind der Meinung, dass bis 2030 Unternehmen, die KI nicht konsequent in ihre Kernprozesse und Geschäftsmodelle integrieren, ihre Wettbewerbsfähigkeit verlieren werden.

Demnach bringt KI ein Plus an Produktivität, Effizienz und Performance – sofern sie smart, zielführend und im Einklang mit den Unternehmenszielen eingesetzt wird. Doch wie verändert sich die Rolle menschlicher Mitarbeitender in einer Arbeitswelt, in der künftig immer mehr Aufgaben und Verantwortlichkeiten an KI-Systeme übertragen und Teams von selbständig handelnden KI-Agenten durchsetzt werden?

 

Kreativität, Empathie, ethisches Urteilsvermögen: Schlüsselkompetenzen der Zukunft

Die Studie »Digital Excellence Outlook – AI at Scale« zeigt, dass sich die Anforderungen an menschliche Fähigkeiten in der Arbeitswelt bis 2030 grundlegend verändern werden. Während analytische und operative Aufgaben zunehmend durch KI automatisiert werden, sehen 80 Prozent der befragten Entscheider:innen Kreativität, Empathie und ethisches Urteilsvermögen als die wertvollsten Kompetenzen der Zukunft. Diese menschlichen Fähigkeiten werden nicht nur zur Differenzierung in einer zunehmend automatisierten Welt entscheidend, sondern auch zu zentralen Bausteinen für Innovation und nachhaltigen Unternehmenserfolg. Die Ergebnisse unterstreichen, wie wichtig es ist, dass Unternehmen diese Kompetenzen in ihrer Relevanz erkennen, gezielt fördern und in den Arbeitsalltag integrieren.

 

Wandel der Führungsrolle: Von der Entscheiderrolle zur KI-Prüfinstanz

82 Prozent der Befragten sind überzeugt, dass KI bis 2030 einen wesentlichen Einfluss auf die Entscheidungsfindung in Unternehmen haben wird. In diesem Szenario wird die Rolle von Führungskräften stark transformiert – weg von klassischen Entscheidungsprozessen hin zur kritischen Überprüfung von intelligenten KI-Systemen.

Gleichzeitig wird die starke Abhängigkeit von KI als Herausforderung betrachtet: 67 Prozent der Befragten warnen davor, dass zentrale menschliche Fähigkeiten wie Problemlösung, Innovation und unternehmerisches Denken durch die Automatisierung verloren gehen könnten, was die Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen langfristig beeinträchtigen könnte.

 

Verantwortung und neue Führungsrollen im KI-Zeitalter

Die Studie verdeutlicht, dass Unternehmen bei der KI-Transformation nicht nur technologische, sondern auch gesellschaftliche Verantwortung übernehmen müssen. 75 Prozent der Befragten glauben, dass fortschrittliche Unternehmen bis 2030 gezielte Programme zur Förderung kognitiver Leistungsfähigkeit und mentaler Gesundheit etablieren werden, um die Auswirkungen weniger geforderter menschlicher Denkleistung auszugleichen. Zudem wird erwartet, dass Unternehmen Verantwortung für die faire Nutzung von Daten und die Umschulung der Belegschaft übernehmen.

Eine weitere zentrale Veränderung ist die Einführung neuer Führungsrollen: So sind vier von fünf der Befragten überzeugt, dass Unternehmen in den kommenden Jahren dedizierte KI-Verantwortliche – wie Chief AI Officers oder Agent Workforce Leads – benötigen werden, um den wirtschaftlichen und ethischen Nutzen von KI strategisch zu steuern.

 

Chancen und Herausforderungen einer KI-getriebenen Arbeitswelt

»Unsere gemeinsame Studie mit dem HRI zeigt klar, dass künstliche Intelligenz die Arbeitswelt grundlegend verändern wird – und das nicht nur durch die Automatisierung von Routinetätigkeiten, sondern auch durch die Neugestaltung von Entscheidungsprozessen und Führungsaufgaben«, erklärt Laurenz Kirchner, Managing Director und Leiter der Data & AI Practice bei valantic. »Die eigentliche Herausforderung besteht darin, den technologischen Fortschritt mit der gezielten Förderung menschlicher Fähigkeiten wie Kreativität, Empathie und ethischem Denken zu verbinden. Nur Unternehmen, die die Verantwortung für die Auswirkungen von KI ernsthaft übernehmen, werden auf Dauer erfolgreich sein.«

 

Fazit: Vorbereitung auf eine völlig neue Arbeitswelt

Die Studie verdeutlicht, dass KI die Arbeitswelt in den kommenden Jahren revolutionieren wird. Führungskräfte sehen KI als treibende Kraft hinter der Automatisierung operativer Aufgaben und der Transformation geschäftlicher Entscheidungen. Gleichzeitig mahnen sie zu einem bewussten Umgang mit den Risiken, die eine Abhängigkeit von KI mit sich bringen kann.

Die menschlichen Fähigkeiten – von Kreativität bis Empathie – könnten zu einem entscheidenden Wettbewerbsvorteil werden. Es liegt an den Unternehmen, die Balance zwischen technologischem Fortschritt und der Förderung menschlicher Kompetenzen zu wahren und sich strategisch auf die ethischen und wirtschaftlichen Herausforderungen des KI-Zeitalters einzustellen.

[1] https://www.valantic.com/de/publications/ai-at-scale/c-level-perspektiven?overlay=Interview %20Nico %20Michels
Lesen Sie hier mehr zu den persönlichen Einschätzungen einiger C-Levels zu der Frage, wie KI die Arbeitswelt und das Führungsverhalten beeinflussen wird: Strategische Impulse – Digital Excellence Outlook 2026
https://www.valantic.com/de/publications/ai-at-scale/strategische-impulse?overlay=Artikel %3A %20KI %20bis %202030 %3A %20das %20 %C3 %A4ndert %20sich %20f %C3 %BCr %20Besch %C3 %A4ftigte %20und %20F %C3 %BChrungskr %C3 %A4fte

 

 

Strategische Perspektiven Valantic

KI bis 2030: Das ändert sich für Beschäftigte und Führungskräfte

Die Entwicklung der künstlichen Intelligenz (KI) schreitet rasant voran, und die nächsten fünf Jahre werden von enormen Fortschritten geprägt sein. Hyperscaler wie Google, Microsoft, Amazon, Meta und IBM investieren massiv in Forschung und Entwicklung, um die nächste Generation von KI-Technologien zu gestalten.

Von den Unternehmen erfordert der Einsatz von KI eine strategische Auseinandersetzung. Künftig werden intelligente KI-Anwendungen noch stärker als heute schon analytische und operative Aufgaben übernehmen. Dies hat konkrete Folgen für die Kompetenzanforderungen bei den Beschäftigten. Bei ihnen werden Kreativität, Empathie und ethisches Urteilsvermögen künftig eine zentrale Rolle spielen. Davon sind ein Großteil der von valantic und dem Handelsblatt Research Institut (HRI) befragten Studienteilnehmer überzeugt.

80 Prozent der Entscheider*innen sind der Meinung, dass bis 2030 Kreativität, Empathie und ethisches Urteilsvermögen die wertvollsten menschlichen Fähigkeiten sein werden, während analytische und operative Aufgaben weitgehend automatisiert sind. Bis 2030 werden auch die meisten geschäftlichen Entscheidungen von KI-Systemen stark unterstützt – die Rolle von Führungskräften wandelt sich vom Entscheider zum Prüfer über intelligente Systeme.

Führungskräfte müssen umdenken

Der KI-Einsatz wandelt die Rolle der Führungskräfte. Mit der Verbreitung von KI-Agenten, die stärker in Entscheidungsprozesse eingebunden sind oder Entscheidungen auch ganz autonom treffen, müssen die Führungskräfte selbst immer weniger entscheiden. Für mehr als 80 Prozent der Befragten ist damit klar, dass sich ihre Rolle verändert und sie künftig vermehrt die Entscheidungen der KI-Anwendungen überprüfen.

»Grundsätzlich wird sich durch den KI-Einsatz die Bedeutung von Führungskräften beim klassischen Management verändern«, glaubt Dr. Lutz Seidenfaden, CIO (SVP Information Technology) bei MTU Aero Engines. »Es vollzieht sich ein Wandel weg von ‘Mensch erledigt, Maschine unterstützt’ hin zu ‘Maschine erledigt, Mensch steuert’. Führungskräfte werden sich hierbei in Zukunft vielmehr dem Enablement und der Kompetenzentwicklung der Beschäftigten widmen müssen«, führt Seidenfaden weiter aus.

Werden die Kompetenzentwicklung und die Weiterbildung der Mitarbeitenden vernachlässigt, könnte die starke Abhängigkeit von KI dazu führen, dass in Unternehmen zentrale Fähigkeiten in Problemlösung, Innovation und unternehmerischem Denken verloren gehen. Sie würden dadurch ihre Anpassungsfähigkeit verlieren und an Wettbewerbsstärke einbüßen, befürchten 67 Prozent der Umfrageteilnehmer.

Drei Viertel der Befragten erwarten deshalb, dass fortschrittliche Unternehmen bis 2030 gezielte Programme zur Förderung kognitiver Leistungsfähigkeit und mentaler Gesundheit etablieren, weil mit KI das menschliche Denken weniger gefordert ist. All diese Aspekte haben erst einmal nichts direkt mit dem Technologieeinsatz zu tun, sind aber wesentliche Säulen des Erfolgs und für die Erzielung von Mehrwerten.

KI ist kein Schreckgespenst, wenn Menschen profitieren

Nico Michels, Head of Digital Enterprise bei Siemens Digital Industries Software, empfiehlt eine proaktive und konstruktive Vorgehensweise: »Es kommt auf Mehrwerte für die Menschen durch den Einsatz von KI an«, unterstreicht Michels. »In den Führungsetagen und Belegschaften der Unternehmen sowie in der Gesellschaft ist ein Bewusstsein essenziell, dass der Einsatz von KI nichts Gefährliches ist. Damit steigt die Vertrauenskurve immer weiter an, bis KI-Entscheidungen akzeptiert werden«, erklärt er weiter und ergänzt: »Es wird noch ungefähr zwei bis drei Jahren dauern, dann werden Führungskräfte nicht mehr nur Menschen führen, sondern auch KI-Agents und Bots. Dafür sind neue und weiterentwickelte Kompetenzen erforderlich. Zentral ist dabei die Fähigkeit zum Arbeiten und Agieren in Netzwerkorganisationen – also Kollaborationen über Hierarchiegrenzen hinweg, mit Partnern und auch Wettbewerbern«.

»Grundsätzlich ist KI bei uns die Basis für umfassende Automatisierung, die angesichts des demografischen Wandels und des abnehmenden Arbeitskräfteangebots immer wichtiger wird«, sagt Dr. Sebastian Träger, Bereichsleiter Digitalisierung und IT (CDO / CIO) bei enercity AG. Enercity setzt aktuell sehr stark auf Agenten, die einfache Routine- Prozesse automatisieren oder Wissen bereitstellen. Damit erreicht das Unternehmen deutliche Effizienzsteigerungen.

KI-Königsdisziplin: Neue Geschäftsfelder entwickeln

»Wir arbeiten derzeit an Support- und Wissensagenten, die uns im Tagesgeschäft oder bei unseren großen IT-Transformationsprojekten unterstützen. Letztere sollen zum Beispiel bei der Datenmigration, der Dokumentation sowie der Schulung von Mitarbeitern helfen oder Großteile klassischer PMO-Arbeit automatisieren«, erklärt Träger und wirft einen Blick in die Zukunft: »Als ›Königsdisziplin‹ ist ein Bereich zu nennen, der künftig noch wichtiger wird, nämlich die Entwicklung neuer Geschäftsfelder mittels KI. Allerdings sind wir heute noch nicht so weit, da hierfür noch wesentliche Grundlagen fehlen«.

Eine Lernkultur der Gemeinsamkeit und die Fähigkeit zur Zusammenarbeit sind auch für Dr. Kerstin Borgards, Global Head of Strategy Realization and Process Improvements – Pharma Clinical Manufacturing Network bei Roche, sehr wichtig für den Erfolg mit KI: »Ob der Einsatz von KI gut funktioniert, hängt auch mit der persönlichen Einstellung zusammen. Experimentierfreudig zu sein, auf die KI vertrauen und offen dafür sein, Tools immer wieder neu auszuprobieren, hilft sehr.« Eine Anwendung könne im ersten Moment vielleicht ein nicht zufriedenstellendes Er­gebnis liefern, drei Monate später aber so weiterentwickelt sein, dass sie dann funktioniere. Hier müsse man am Ball blei­ben. »Im Fokus steht die adaptive Kom­pe­tenz­entwicklung im Um­gang mit KI-Systemen. In Zukunft sind die Bereit­schaft und die Fähigkeit zur Zu­sam­men­arbeit mit KI essentiell für die eigene Weiter­entwicklung«, so Borgards.

Mensch-Maschine-Kooperation

Wie sich die Kooperation und Zusammenarbeit zwischen Mensch und KI in den nächsten Jahren verändert, lässt sich durch die Parole »Vom Job zum Aufgabenraum« beschreiben. Jede Fachkraft arbeitet, so ein heute schon mögliches Szenario, mit zwei bis fünf spezialisierten KI-Agenten zusammen und erzielt dadurch Mehrwerte entlang der Dimensionen Zeit, Effizienz und Qualität. Ein gemischtes Team sähe zum Beispiel so aus:

  • Analyse-Agenten: Daten, Märkte, Forschung
  • Strategie-Agenten: Optionen, Risiken/Erfolgswahrscheinlichkeiten, Simulationen
  • Umsetzungs-Agenten: intelligente Tools, Code-Generierung, Dokumente
  • Qualitäts-Agenten: Fehler, Bias, Compliance.

Der Mensch – human in the loop – legt Ziele fest, entscheidet bei Zielkonflikten und bewertet die Wirkung und den Erfolg. Menschliche Arbeit wandelt sich dadurch vom Abarbeiten zum Gestalten.

Die Gefahr, dass menschliche Mitarbeitende in Zukunft von einer allwissenden und rasend schnellen Super-Intelligenz dominiert werden, sehen die von valantic und dem HRI befragten Entscheider:innen nicht, ganz im Gegenteil. »Kritisches Denken bleibt wichtig, damit die Ergebnisse intelligenter Anwendungen hinterfragt und auf Plausibilität geprüft werden. Dafür ist weiterhin eine fachliche Expertise erforderlich – auch, um die KI weiter zu trainieren«, urteilt Dr. Lutz Seidenfaden von MTU Aero Engines. »Darüber hinaus benötigen die Beschäftigten Kreativität, da KI noch nicht wirklich gut darin ist, neues Wissen zu generieren«.

 

889 Artikel zu „KI-Agent Arbeit“

Von sechs Stunden auf 60 Minuten: KI-Agent beschleunigt Analysearbeit

Daten zentral befragen: Eine Frage im Chat statt Suche in verstreuten Datensilos. Agenten erstellen automatische Analysen und Grafiken in Sekundenschnelle. Souveräne Infrastruktur bietet volle KI-Power und höchste Datensicherheit.   Unternehmen horten enorme Datenmengen, doch ihr Potenzial bleibt oft ungenutzt. Informationen liegen in dutzenden Datenbanken und Anwendungen in unterschiedlichen Formaten vor. Studien von McKinsey und dem…

KI-Agenten am Arbeitsplatz machen Identity Resilience unerlässlich

Angreifer brechen nicht mehr ein; sie melden sich einfach an.   Eine neue Studie zeigt eine besorgniserregende Lücke zwischen der wachsenden Angriffsfläche für Identitätsdiebstahl und der Fähigkeit von Unternehmen, sich von Kompromittierungen zu erholen [1]. Die KI-Welle führt zu einer Zunahme von KI-Agenten am Arbeitsplatz und damit zu mehr nicht-menschlichen Identitäten (NHIs) sowie agentenbasierten Identitäten.…

KI-Agenten werden Arbeitskräfte ersetzen – aber später als gedacht

Lediglich 15 % der IT-Anwendungsleiter gaben an, dass sie derzeit vollständig autonome KI-Agenten – also zielorientierte KI-Tools, die ohne menschliche Aufsicht arbeiten – in Betracht ziehen, testen oder bereits einsetzen. Das geht aus einer Umfrage von Gartner hervor [1]. Im Mai und Juni 2025 befragte Gartner insgesamt 360 IT-Anwendungsleiter aus Unternehmen mit mindestens 250 Vollzeitbeschäftigten…

KI-Agenten sollen durchschnittlich 18 Arbeitsstunden pro Woche einsparen

IT-Verantwortliche in Deutschland vertrauen auf KI-Agenten und investieren mit 2,6 Millionen Euro mehr als britische und US-amerikanische Unternehmen.   Nach einer Umfrage der generativen Integrationsplattform SnapLogic gehen deutsche Führungskräfte im IT-Bereich davon aus, dass KI-Agenten im Durchschnitt 18 Arbeitsstunden pro Woche einsparen könnten [1]. Fast die Hälfte (47 %) vertraut ihnen dabei, so effizient wie…

Cybersecurity-Trends in 2025: KI-Agenten, Finanzsysteme und Zusammenarbeit

  Trend 1: Außer Kontrolle geratene KI-Agenten Laut Untersuchungen von Gartner werden KI-Agenten zu den wichtigsten Technologietrends im Jahr 2025 gehören. Die Analysten gehen derzeit davon aus, dass bis 2028 bereits 15 Prozent der täglichen Arbeitsentscheidungen autonom von KI-Agenten getroffen werden. Während dies einen enormen Produktivitätszuwachs bedeutet, muss die Cybersecurity-Branche dringend über die Kontrolle sowie…

Agents of Chaos: KI-Agenten als neue Risikoklasse

Autonome KI‑Agenten auf Basis von Large Language Models (LLMs) entwickeln sich rasant von experimentellen Chatbots zu handlungsfähigen Systemen, die eigenständig Aufgaben ausführen, Werkzeuge nutzen, kommunizieren und Entscheidungen treffen. Das Paper »Agents of Chaos« analysiert erstmals systematisch, welche neuen Sicherheits‑, Datenschutz‑ und Governance‑Risiken dadurch entstehen [1].   Die Studie basiert auf einer zweiwöchigen Red‑Teaming‑Untersuchung mit realistisch…

Wo Cyberangriffe ihr Ende finden: Ein Blick in die Arbeitsweise eines Managed Security Operations Centers

Cyberangriffe auf Unternehmen sind trauriger Alltag. Dabei nutzen die Angreifergruppen auch die kleinste Lücke aus, um die IT-Systeme zu infiltrieren. Ein Managed Security Operations Center (Managed SOC) ermöglicht das Entdecken und Stoppen von Attacken bereits in der Frühphase. Dabei ist ein Analystenteam eines Dienstleisters rund um die Uhr aktiv. Im zweiten Teil des Interviews spricht…

Superintelligenz für die Arbeit, die Antworten findet, handelt und Arbeitsabläufe automatisiert

Sana for Workday bringt ein neues konversationelles KI-Erlebnis in Workday Der neue Sana Self-Service Agent startet mit 300+ Fähigkeiten und übernimmt bereits tägliche HR- und Finanzaufgaben für Kunden weltweit. Sana Enterprise verbindet Workday mit Apps wie Gmail, Microsoft Outlook, Salesforce und SharePoint, um die Arbeit systemübergreifend zu erledigen.   Workday, die KI-Plattform für Unternehmen zur…

KI und Arbeit: Warum der große Jobabbau ausbleibt – und was sich stattdessen verändert

Während viele vor einer KI‑bedingten Entlassungswelle warnen, zeigen Daten und Praxis ein deutlich widersprüchlicheres Bild. KI ersetzt bislang kaum Jobs, sondern verschiebt Aufgaben, scheitert aber an Datenqualität und schafft neue Rollen dort, wo Prozesse neu gedacht werden. Warum Angst schneller wächst als Produktivität – und weshalb Europas Herausforderung weniger im Personalabbau als in Qualifizierung und…

Ein Blick in die Arbeitsweise eines Managed Security Operations Centers – Wo Cyberangriffe ihr Ende finden

Jeden Tag werden Unternehmen von Cyberkriminellen angegriffen. Ein Managed Security Operations Center (Managed SOC) ermöglicht das Entdecken und Stoppen von Attacken bereits in der Frühphase. Dafür ist ein Analystenteam eines Dienstleisters rund um die Uhr im Einsatz. Sie haben alles, was im Netzwerk passiert, genau im Blick und greifen sofort ein, wenn sie einen Cyberangriff aufdecken.

Können Firmen mit KI-Agenten Geld verdienen?

Künstliche Intelligenz (KI) und insbesondere KI-Agenten sind in den letzten Jahren zu einem zentralen Innovationstreiber in Unternehmen geworden. Doch während die technologischen Möglichkeiten rasant wachsen, bleibt die Frage nach der Monetarisierung dieser Lösungen offen: Können Firmen mit KI-Agenten tatsächlich Geld verdienen? Status Quo: Skepsis und erste Ansätze Laut der aktuellen Studie »Vertrauen in KI-Agenten« herrscht…

So ticken KI-Agenten für Cybersicherheit wirklich ​

Immer mehr Security Operation Centers (SOC) setzen im Kampf gegen Hacker und Downtimes auf die Hilfe künstlicher Intelligenz. KI-Agenten, die wie SOC-Teams miteinander autonom kollaborieren, sind in diesem Zusammenhang die neueste Evolutionsstufe. Ontinue, der führende Experte für Managed Extended Detection and Response (MXDR), wirft einen Blick unter die Haube solcher Multi-Agenten-Systeme.   Multi-Agenten-Systeme (MAS), bestehend…

Die Frage ist, worauf ein KI-Agent Zugriff hat

Die Series-C-Finanzierung zielt darauf ab, GitGuardian so zu skalieren, dass Unternehmen Maschinenidentitäten und Zugangsdaten über den gesamten Lebenszyklus hinweg governancefähig verwalten können, da autonome KI-Agenten und deren Zugangsdaten exponentiell zunehmen. Ein aktueller Fall mit dem KI-Agenten Moltbot zeigt, wie schnell und unkontrolliert Zugangsdaten entstehen und in öffentliche Repositories gelangen, was erhebliche Sicherheitsrisiken birgt. GitGuardian reagiert…

Quantencomputer: Euro-Q-Exa nimmt am LRZ seine Arbeit auf

Am Leibniz-Rechenzentrum (LRZ) der Bayerischen Akademie der Wissenschaften (BAdW) geht mit Euro-Q-Exa der erste europäische Quantencomputer der EuroHPC Joint Undertaking in Deutschland in Betrieb. Das System verfügt über 54 Qubits, wird bis Ende 2026 um ein zusätzliches System mit mehr als 150 Qubits ergänzt und ist mit dem LRZ-Höchstleistungsrechner verbunden. Euro-Q-Exa wird Forschenden in Europa…

Wo KI-Agenten für Verbraucher nützlich sind

https://de.statista.com/infografik/35700/unterstuetzung-durch-ki-agenten/?lid=qdudofbzcv53 Was Kunden erwarten – und wie Unternehmen reagieren sollten KI-Agenten, also Programme, die selbstständig Aufgaben umsetzen können, sind der nächste große Trend in der künstlichen Intelligenz. die Telekom MMS Studie zeigt: 43 % der Verbraucherinnen und Verbraucher nutzen bereits KI-Agenten oder können sich das vorstellen. 75 % der IT-Entscheider erwarten, dass ihre Kunden künftig…

Barrierefreie KI: Zehn praxisnahe Schritte für inklusive Innovation am Arbeitsplatz

Generative KI verändert rasant die Art, wie wir arbeiten. Sie schreibt Texte, generiert Bilder und Videos, unterstützt Entscheidungen, automatisiert Prozesse. Doch allzu oft bleibt ein zentraler Aspekt unbeachtet: Barrierefreiheit. Wer Inklusion ernst nimmt, muss sicherstellen, dass KI-Systeme für alle zugänglich sind – unabhängig von körperlichen oder kognitiven Fähigkeiten. Diese zehn Schritte zeigen, wie Organisationen GenAI…

OpenClaw & Moltbook: KI-Agenten, die handeln – und die Menschen, die zuschauen

KI-Agenten wie OpenClaw unterscheiden sich von klassischen Chatbots, da sie eigenständig handeln, Informationen speichern und Aufgaben über längere Zeiträume koordinieren können, was neue Sicherheitsrisiken birgt. Besonders gefährlich ist, dass Angreifer durch Prompt Injection die Agenten dazu bringen können, ihre legitimen Zugriffsrechte missbräuchlich zu nutzen, ohne das System direkt zu hacken. Um Risiken zu minimieren, sollten…

Vom Projekt zur Betriebslogik: Wie UiPath seine SAP-Landschaft mit KI-Agenten neu erfindet

Warum orchestrierte, KI-basierte Agenten zum strategischen Hebel in der SAP-S/4HANA-Transformation werden und was sich aus der »Customer Zero«-Initiative von UiPath und Deloitte lernen lässt.   In vielen Unternehmen wird die Umstellung auf SAP S/4HANA noch immer als notwendige Pflichtübung gesehen: teuer, riskant und mit ungewissem Mehrwert jenseits der technischen Erneuerung. UiPath hat diese Transformation anders…

Wie Mitarbeitende lernen, KI zu vertrauen

Die meisten Unternehmen stehen KI inzwischen offen gegenüber, aber bei der praktischen Nutzung gibt es noch Nachholbedarf. Wichtig ist, dass Mitarbeitende KI tatsächlich im Arbeitsalltag einsetzen.   Nahezu jedes große Unternehmen experimentiert heute in irgendeiner Form mit KI. Trotzdem bleibt es schwierig, die Technologie in den Arbeitsalltag zu integrieren. Was steht dem im Weg? Zweifel…

Produktivität und ROI in hybriden Arbeitswelten maximieren

Deutschlands Wirtschaft steht vor einer großen Herausforderung: Immer mehr erfahrene Fachkräfte gehen in den Ruhestand, das wertvolle Know-how der älteren Generationen droht verloren zu gehen. Gleichzeitig erwarten 64 Prozent der Unternehmen starke Disruptionen durch technologische Fortschritte. Ein Viertel der Unternehmen sieht sich gezwungen, seine Strategie grundlegend zu überdenken.   Eine neue globale Studie von IDC…