KI, Low-Code und die Zukunft der Softwareentwicklung: Wie Unternehmen 2026 auf Erfolgskurs bleiben

Foto (c) Mendix

Raymond Kok, CEO von Mendix, ein Siemens-Unternehmen, ordnet die relevanten KI-Trends in der Softwareentwicklung im Gespräch ein und gibt IT-Entscheiderinnen und IT-Entscheidern in Unternehmen klare Empfehlungen, welche Weichen sie 2026 neu stellen müssen, um auf Erfolgskurs zu bleiben.

  

Herr Kok, wie sieht die Zukunft der Anwendungsentwicklung aus und wie sollten sich Unternehmen darauf vorbereiten?

Raymond Kok: Die Anwendungsentwicklung wird künftig stark modell- und KI-getrieben sein. Traditioneller Code wird zunehmend sekundär. Unternehmen müssen den Fokus verstärkt auf strategische Modellierung, Planung und Orchestrierung legen und sollten sich jetzt darauf vorbereiten. Beispielsweise indem sie Silos zwischen Entwicklung, Daten und KI auflösen, Governance-Strukturen etablieren und ihre Mitarbeitenden in neuen Rollen und Methoden schulen. Wer das frühzeitig schafft, legt den Grundstein für stabile, anpassungsfähige IT-Landschaften und nachhaltige Innovation.

 

Der aktuelle Hype um GenAI und Vibe Coding ist enorm. Wann erreicht er seinen Höhepunkt – und was folgt danach?

Raymond Kok: Ich gehe davon aus, dass der Hype bis Ende dieses Jahres seinen Zenit überschritten haben wird. Viele Organisationen erkennen bereits jetzt, dass extrem schnell generierte Anwendungen langfristig zu technischer Schuld, Sicherheitsrisiken und Wartungsproblemen führen. Anfänglich Produktivitätsgewinne werden häufig durch steigenden Aufwand für Korrekturen und Anpassungen aufgefressen. Genau hier zeigen Low-Code-Plattformen mit KI-Unterstützung ihren Wert: Sie kombinieren Produktivität und Geschwindigkeit mit Governance, Wartbarkeit und Modelltransparenz. Anstatt unkontrollierte Code-Bomben zu erzeugen, bieten sie eine strukturierte Umgebung, in der KI die Entwicklung unterstützt, ohne dass die Kontrolle und Qualität verloren gehen. So können Unternehmen sowohl innovativ als auch stabil arbeiten.

 

Ein großes Thema sind Multi-Agent-Systeme und sogenannte Schwarm-Ansätze. Wo stehen wir hier technologisch?

Raymond Kok: Die Idee ist faszinierend, die Realität aber noch ernüchternd. Wenn ein einzelner Agent zu 80 Prozent zuverlässig ist, lässt sich das noch korrigieren. Sobald jedoch mehrere abhängige Agenten ohne klare Orchestrierung zusammenarbeiten, sinkt die Gesamtqualität drastisch. Diese fehlende Vorhersagbarkeit ist aktuell eines der größten ungelösten Probleme. Für einen produktiven Einsatz brauchen wir deutlich stabilere und kontrollierbarere Ergebnisse im Swarm Coding.

 

Welche Rolle bleibt dem Menschen, wenn KI künftig sogar Low-Level-Code oder Assembler erzeugen kann?

Raymond Kok: Fortschrittliche KI wird traditionelle Programmierung bald überflüssig machen. Die eigentliche Umsetzung übernehmen KI-Agenten, einschließlich der Generierung von Roh-Assemblercode. Der Wert liegt dann nicht mehr in der Low-Level-Code-Ausgabe, sondern in der strategischen Modellierungs- und Planungsphase und in der korrekten Abgrenzung der Anforderungen. Damit verschiebt sich der Fokus auf die Modellorchestrierung und hochrangige Wissensarbeit. Menschen definieren das Problem, den Lösungsrahmen und die Erfolgskriterien. Denn wer das Problem und die Erfolgsindikatoren falsch beschreibt, bekommt auch mit KI kein gutes Ergebnis.

 

Was müssen IT-Führungskräfte in 2026 konkret anders machen, um ihre Unternehmen auf Erfolgskurs zu halten?

Raymond Kok: Sie müssen hartnäckig daran arbeiten die Silos zwischen Anwendungsentwicklung, Daten und KI aufzubrechen und sich intensiv mit der Kluft zwischen DevOps und ModelOps auseinandersetzen. Intelligente Anwendungslandschaften können nur entstehen, wenn die bislang übliche Isolation der Anwendungsentwicklung von KI-Initiativen in IT-Abteilungen aufgehoben wird. Low-Code-Plattformen können dabei eine wichtige Brückenfunktion übernehmen, indem sie Entwicklungs-, Daten- und KI-Teams enger zusammenführen. Bereits im vergangenen Jahr begann sich die klassische Trennung zwischen Pro-Code und Low-Code schrittweise aufzulösen. 2026 gilt es nun, diesen Ansatz konsequent auf DevOps und ModelOps auszuweiten.

Parallel dazu erhält die Qualität in der Softwareentwicklung eine neue Bedeutung. Governance, Sicherheit, Nachvollziehbarkeit und Verlässlichkeit rücken stärker in den Vordergrund. Die erfolgreichsten Organisationen werden diejenigen sein, die frühzeitig in klare Governance-Strukturen, technische Transparenz und gezielte Weiterbildung investieren. Entscheidend ist dabei, Kontrolle zu schaffen, ohne die Produktivität einzuschränken, und gleichzeitig eine belastbare Basis für nachhaltige Innovation zu schaffen.

Darüber hinaus rückt 2026 eine ganzheitliche Prozessorchestrierung in den Fokus. Die Automatisierung einzelner Prozesse reicht in der Regel nicht aus, um den gewünschten Geschäftsnutzen zu erzielen. Stattdessen müssen Geschäftsprozesse funktions- und systemübergreifend automatisiert und orchestriert werden. Dafür sind kluge Entscheidungen bei der Auswahl von Tools und Plattformen im eigenen Tech-Stack notwendig, um eine unternehmensweite Orchestrierung zu ermöglichen.

Low-Code-Plattformen wie Mendix entwickeln sich in diesem Kontext weiter und umfassen inzwischen auch agentenbasierte und BOAT-Funktionen. Gartner beschreibt diese Entwicklung unter dem Begriff »Business Orchestration and Automation Technologies” (BOAT), also konsolidierte Plattformen, die Automatisierungs- und Integrationstechnologien wie BPA, IDP, iPaaS, RPA und Low-Code auf einer gemeinsamen Steuerungsebene vereinen. Mendix bietet Unternehmen eine Plattform, die die Entwicklung beschleunigt, End-to-End-Digitalisierung unterstützt und den Einsatz neuer Technologien in einer sicheren und kontrollierten Umgebung ermöglicht.

All dies geschieht nicht nur vor dem Hintergrund einer beispiellosen technologischen Komplexität. Märkte und Ökosysteme sind hochdynamisch und viele Branchen erwarten durch KI eine erhebliche Disruption. Agilität, Effizienz, digitale Wertschöpfung und Innovationsfähigkeit sind für IT-Führungskräfte dieses Jahr daher noch entscheidender, um den Unternehmenserfolg abzusichern.

 

(c) Foto Mendix

Der gebürtige Niederländer

Raymond Kok ist seit Februar 2024 CEO von Mendix. Er besitzt einen Master of Science und Bachelor of Science in Maschinenbau von der Technischen Universität Eindhoven. Seine Laufbahn bei Siemens Digital Industries Software begann er im Jahr 2003. Dort war er in verschiedenen technischen Führungsrollen, unter anderem in den Bereichen Cloud Application Solutions und Industrial Operations X tätig.

Mendix, ein Siemens-Unternehmen und Teil des Xcelerator-Ökosystems, ist eine moderne Entwicklungsplattform für Unternehmen. Mit Mendix nutzen Unternehmen agentenbasierte KI-Technologie und Low-Code, um geschäftskritische Software zu entwickeln. Mehr als 4.000 Organisationen in 46 Ländern nutzen Mendix. Die Entwicklerinnen- und Entwickler-Community von Mendix besteht aus über 300.000 Personen, die über 950.000 Anwendungen erstellt haben.

 

 

Die zentralen Aussagen des Gesprächs mit Raymond Kok, CEO von Mendix

 

Modell- und KI-getriebene Entwicklung:
Die Zukunft der Softwareentwicklung liegt in modell- und KI-basierten Ansätzen. Traditioneller Code wird zunehmend unwichtiger, während strategische Modellierung, Planung und Orchestrierung an Bedeutung gewinnen. Unternehmen sollten Silos zwischen Entwicklung, Daten und KI auflösen, Governance-Strukturen etablieren und Mitarbeitende in neuen Rollen schulen, um stabile und innovative IT-Landschaften zu schaffen.

 

Low-Code-Plattformen und Governance:
Der aktuelle Hype um generative KI und schnelle Anwendungsentwicklung wird abflauen, da langfristig technische Schulden und Wartungsprobleme entstehen können. Low-Code-Plattformen mit KI-Unterstützung bieten eine strukturierte Umgebung, die Produktivität, Geschwindigkeit und Governance vereint, sodass Unternehmen innovativ und gleichzeitig stabil arbeiten können.

 

Rolle des Menschen und neue Anforderungen:
KI wird die klassische Programmierung weitgehend übernehmen, wodurch der Mensch sich auf die Modellierung, Planung und Definition von Anforderungen konzentriert. IT-Führungskräfte müssen die Zusammenarbeit zwischen Anwendungsentwicklung, Daten und KI fördern, Governance und Sicherheit stärken und funktionsübergreifende Automatisierung sowie Orchestrierung von Geschäftsprozessen vorantreiben, um den Unternehmenserfolg in einem dynamischen, von KI getriebenen Marktumfeld zu sichern.

 

Mendix: Sieben zentrale Tech-Trends für 2026

Illustration Absmeier foto freepik

Für Unternehmen wird 2026 stark von Compliance und Governance geprägt sein: Der wachsende Einsatz künstlicher Intelligenz im Geschäftsalltag stellt neue Anforderungen an Kontrolle, Transparenz und regulatorische Absicherung. Themen wie Datenhoheit, digitale Souveränität und verlässliche KI-Leitplanken rücken dabei noch stärker in den Mittelpunkt und werden zu wichtigen Erfolgsfaktoren. Mendix, ein Siemens-Unternehmen, benennt sieben Trends, die für CIOs, CISOs wie Unternehmensentscheider dieses Jahr besonders relevant sind. Sie zeigen, wie sich Innovation, Sicherheit und Regulierung miteinander verbinden lassen.

 

Trend 1: Verbindlichere Compliance

Die Tiefe der Compliance-Berichterstattung wird 2026 deutlich zunehmen. Bisher optionale Compliance-Anforderungen werden beispielsweise für Technologieanbieter in stark regulierten Branchen zunehmend verbindlich und formalisierter eingefordert. Während Compliance-Rahmenwerke früher stärker prinzipienorientiert waren, werden die Vorgaben zur Governance und Datensicherheit immer detaillierter. Anbieter müssen künftig umfassender offenlegen, wie ihre Systeme mit sensiblen Informationen umgehen.

Auch wenn in diesem Jahr keine neuen Gesetze und Regularien zu erwarten sind, die den Status quo der KI-Governance wesentlich verändern werden, bleibt die Herausforderung für Unternehmen hoch. Denn die Regulierungsniveaus variieren weltweit sehr. Es wird eine Gratwanderung sein, zwischen nicht regulierten und stark regulierten Regionen zu navigieren.

 

Trend 2: Digitale Souveränität stärkt Wettbewerbsfähigkeit

Das Bewusstsein für die Herkunft von Technologien und Dienstleistungen wird weiter wachsen. Unternehmen müssen nachvollziehen können, wo ihre Software betrieben wird, wer sie entwickelt hat und wer Support leistet. Gerade in geopolitisch angespannten Zeiten gewinnt die Nachvollziehbarkeit der »letzten Meile« einer Dienstleistung strategische Bedeutung. Transparente Lieferketten und Herkunftsnachweise für Software und Cloud-Services werden 2026 zum Wettbewerbsfaktor.

Unternehmen müssen sicherstellen, dass ihre Daten, Systeme und digitalen Plattformen konform, resilient und unabhängig genug sind, um auch in unsicheren Markt- und politischen Umfeldern handlungsfähig zu bleiben. Die digitale Souveränität wird zu einem zentralen strategischen Faktor und die Unabhängigkeit von globalen Technologieanbietern bestimmt immer stärker die digitale Agenda hin zu nachhaltiger Innovation, besserem Risikomanagement und der langfristigen Wettbewerbsfähigkeit digitaler Geschäftsmodelle.

 

Trend 3: KI-Einsatz nur mit starken Leitplanken

Künstliche Intelligenz bleibt 2026 die größte Chance – und das größte Risiko. Damit Unternehmen KI verantwortungsvoll und effektiv einsetzen können, müssen sie robuste Leitplanken etablieren – etwa durch zentralisierte private Plattformen mit GPT-Funktionalität, auf denen Informationen nach klar definierten Anforderungen geprüft, geschützt und gesteuert werden. Denn KI ermöglicht immer mehr Menschen, Software zu entwickeln. Das macht die Qualitätssicherung komplexer und erhöht das Risiko neuer Schatten-IT. Eine starke Governance auf Organisationsebene wird daher essenziell, um die Vielzahl neuer Entwicklungsaktivitäten zu kontrollieren und die Qualität der resultierenden Software sicherzustellen. Governance-Tools werden damit zu unverzichtbaren Bestandteilen jedes Technologie-Portfolios, damit Unternehmen jederzeit Transparenz darüber haben, wie Modelle zu ihren Ergebnissen gelangen und auf welche Daten sie zugreifen. Organisationen, die diese Nachvollziehbarkeit schaffen, gewinnen einen entscheidenden Vertrauensvorsprung.

 

Trend 4: Human-in-the-loop als »Guardian Agent«

KI-Agenten werden immer mehr Aufgaben übernehmen und das verändert die Rollen in der Softwareentwicklung grundlegend. Statt operativ auszuführen, werden Teams künftig überwachen, prüfen und autorisieren. Sie werden von Ausführenden zu Genehmigenden. Es werden auch völlig neue Rollenbilder wie die sogenannten »Guardian Agents« entstehen: Mitarbeitende, die für die Steuerung und Kontrolle von KI-Agenten zuständig sind – mit dem Ziel, dass sie nachvollziehbar, überprüfbar und erklärbar sind – ohne die Effizienz zu beeinträchtigen. Dies erfordert künftig gerade von Führungskräften, dass sie die Notwendigkeit von Innovation sorgfältig mit dem richtigen Maß an Sicherheit und Schutz in Einklang bringen.

 

Trend 5: Verhaltensänderungen nach erster großer KI-Krise

Fachleute rechnen in diesem Jahr mit einem einschneidenden Sicherheitsvorfall im Zusammenhang mit KI – vergleichbar mit großen Datenskandalen früherer Jahre – die das Vertrauen in die Technologie kurzfristig erschüttern werden. Sensibilisierung und Schulungen werden deshalb zu den wichtigsten Sicherheitsmaßnahmen. Unternehmen, die ihre Mitarbeitenden im Umgang mit KI, Daten und Governance-Systemen schulen, werden resilienter gegenüber Fehlern und Fehlentscheidungen sein. Auch die Zuständigkeit für KI wird sich verändern. In diesem Jahr wird sie wahrscheinlich entweder in den Aufgabenbereich des Daten- und Analyseteams oder der Sicherheitsabteilung fallen. Am erfolgreichsten werden diejenigen Unternehmen sein, die verstehen, wie man Vertrauen und Kontrolle aufbaut, ohne die Produktivität einzuschränken. Und die es den Fachexperten in ihren Unternehmen ermöglichen, zu sehen, zu überwachen und zu verstehen, was vor sich geht.

 

Trend 6: Kipp-Punkt für GenAI-Coding

Der Hype um GenAI- und Vibe-Coding erreicht 2026 seinen Höhepunkt – und kippt. Die anfängliche Begeisterung über blitzschnell generierte Apps weicht Ernüchterung, da sich zeigt, dass viele dieser in Minuten erzeugten Anwendungen zu tickenden Zeitbomben aus technischen Schulden und Risiken geworden sind. Vibe-Coding-Plattformen verlieren massiv Nutzer, der Traffic könnte laut ersten Einschätzungen um 30 bis 40 Prozent einbrechen. Gleichzeitig kämpfen Unternehmen mit von niemandem wirklich verstandenen Code, sodass die Wartung zur größten Hürde KI-gestützter Coding-IDEs wird. Anfängliche Produktivitätsgewinne werden durch den hohen Aufwand für Korrekturen und Nacharbeiten wieder zunichte gemacht. Da Large Language Models weiterhin weit von einer compiler-ähnlichen Zuverlässigkeit entfernt sind, können sich Entwickler noch nicht auf natürliche Spracheingaben verlassen, um konsistenten, sicheren und lauffähigen Code zu erzeugen.

2026 rücken daher Entwicklungsplattformen in den Fokus, die KI-Funktionen ermöglichen, dabei aber robuste Sicherheitsvorkehrungen und -kontrollen durchsetzen. Nur mit solchen »kontrolliert-intelligenten« Plattformen lassen sich verlässliche, konsistente und funktionsfähige Ergebnisse sicherstellen, die den Standards von menschlich geschriebenem Code entsprechen und industrietauglich sind.

 

Trend 7: Start ins Schwarm-Zeitalter

Swarm Coding steht 2026 noch ganz am Anfang, gewinnt aber als Vision einer agentenbasierten Softwareentwicklung rapide Aufmerksamkeit. Erste Unternehmen experimentieren bereits damit, mehrere spezialisierte KI-Agenten gemeinsam Anwendungen bauen zu lassen. Doch die Technologie steckt noch in den Kinderschuhen und die Abhängigkeit der Agenten voneinander verschärft die Qualitätsprobleme: Während ein einzelner Agent eine akzeptable Genauigkeit liefern kann (ca. 80 Prozent), bricht die Gesamtqualität bei koordinierten Multi-Agenten-Architekturen dramatisch ein. Der Verzicht auf formale Orchestrierung und die Übergabe der Koordination an ein LLM verschärft diese Effekte weiter. Damit Agentenschwärme zuverlässig über mehrere Technologien hinweg kooperieren können, benötigen sie eine gemeinsame, saubere Datenbasis und ein einheitliches Begriffs- und Informationsmodell.

Langfristig deutet sich ein Paradigmenwechsel an: Menschen werden weniger Code schreiben und sich stattdessen auf Modellorchestrierung, Problembeschreibung und fachliche Intentionsmodellierung konzentrieren, während KI-Agenten den Aufbau übernehmen, einschließlich der Generierung von Roh-Assemblercode.

»Unternehmen, die frühzeitig in Governance-Strukturen, technische Nachvollziehbarkeit sowie die Sensibilisierung und Weiterbildung ihrer Mitarbeitenden im Zuge der Veränderung von Rollenbildern investieren, legen den Grundstein für eine stabile und anpassungsfähige IT sowie nachhaltige Innovationen«, sagt Mendix-CEO Raymond Kok.

 

 

 

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