Neue Kommunikationskultur für eine starke und gesunde Generation junger Menschen

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Populismus, Krisen, Klimawandel, Verschwimmen von Fake und Reality in sozialen Netzwerken – unsere Gesellschaft befindet sich derzeit in vielerlei Hinsicht in einer Extremsituation, deren Auswirkungen aber oft die gleichen Ursachen haben und die auf Dauer krank machen: Mangelnder Dialog untereinander, fehlender Dialog mit sich selbst und zu gering ausgeprägte Augenhöhe im Umgang mit Grenzen. Gerade die junge Generation hat mit den Verunsicherungen unserer Zeit zu kämpfen, zugleich ist sie es aber auch, die etwas verändern kann. Genau hier setzt die Stiftung DialogStark! an, die auf Initiative der Ärztin Dr. Mirriam Prieß jetzt in Hamburg gegründet wurde. Sie will junge Menschen zwischen 17 und 25 Jahren dabei unterstützen, sich zu dialogfähigen Persönlichkeiten zu entwickeln, die künftig auf allen Ebenen gesund und erfolgreich handeln können – im Privatleben wie auch beruflich, wirtschaftlich und gesellschaftspolitisch. Dafür zielt DialogStark! auf das Selbstverständnis ab, dass seelische Stärke genauso entscheidend für die Gesundheit ist wie körperliche Stärke. Um dies zu erreichen, entwickelt die Stiftung gemeinsam mit Mentoren und Therapeuten sowie mit Unterstützung der Wirtschaft Programme, die die Generation von morgen in ihrem Umfeld – an Schulen und Universitäten – erreichen. Unterstützung erfährt die Stiftung dabei von diversen Personen aus dem öffentlichen Leben, wie z. B. TV-Moderator Alexander Bommes und den ehemaligen Spitzensportlern Felix Neureuther und Dominik Klein, aber auch durch Topmanager aus der Wirtschaft, wie dem ehemaligen ARD-Vorsitzenden Lutz Marmor oder Hamburgs ehemaligem Wirtschaftssenator Frank Horch.

 

Der Impuls zur Gründung der Stiftung ging zum einen von der Arbeit mit Studierenden aus, wo bereits in den ersten Semestern der Anteil an psychosomatischen Symptomen und seelischer Erschöpfung bedenklich hoch ist. Zum anderen aber auch von den Erfahrungen aus Unternehmen, wo nicht gelebter Dialog in destruktiven Auswirkungen, von Burn-out bis hin zu katastrophalem Betriebsklima, resultiert. Dr. Mirriam Prieß: »Nur, wer mit sich selbst und seiner Umwelt im Dialog ist, kann sich und seinem Umfeld auf Augenhöhe begegnen. Deshalb ist Dialog weit mehr als verbale Kommunikation, er ist eine Haltung und die Fähigkeit, zu erkennen, was es heißt, man selbst zu sein – und was nicht. Mit unserer Stiftung möchten wir jungen Menschen völlig unabhängig von materiellen Voraussetzungen die Möglichkeit geben, zu dieser Identität zu finden. Denn genau die Erkenntnis, was ›Fake‹ und was ›Reality‹ ist, fehlt immer mehr jungen Menschen.«

 

Fatale Auswirkungen auf Ich und Wir

Warum dann Dialog? Weil jeder, der sich erschöpft, die Beziehung zu sich selbst verloren hat und sich in konfliktreichen Beziehungen befindet. Und das wiederum führt nicht nur zu einem kranken Ich, das sich in zwei Dritteln psychosomatisch bedingten Krankschreibungen und einer immer höheren Burn-out-Rate niederschlägt, sondern auch zu einem kranken Wir. Mobbing, geschiedene Ehen, blockierte Prozesse in Unternehmen, politische und gesellschaftliche Spaltungen – das alles sind Symptome fehlenden Dialogs, und genau hier greift die neu gegründete Stiftung jetzt an.

 

Persönlichkeitsbildung und präventive Unterstützung

Um jungen Menschen Orientierung zu geben, präventiv zu unterstützen und seelischer Erschöpfung vorzubeugen, wird DialogStark! unterschiedliche Bezugsgruppen zusammenbringen. Stifter aus Wirtschaft oder Organisationen, die den Wert der Arbeit mit jungen Menschen erkennen und die Ziele der Stiftung unterstützen, Mentoren, die ihre Lebenserfahrung, soziale Kompetenz und innere Stärke weitergeben möchten, Therapeuten, die jungen Menschen ein Bewusstsein über Gesundheit vermitteln können, bevor es zur Erkrankung kommt, und Persönlichkeitsbildung leisten, und natürlich die jungen Menschen selbst als Teilnehmer.

 

Erste Kampagne und prominente Botschafter

In Hamburg gegründet, ist die Stiftung dennoch national ausgelegt und wird ihre Maßnahmen bundesweit ausrollen. Im Fokus stehen dabei vor allem Schulen und Hochschulen. Geplant sind unter anderem Projekte, Vorträge, Workshops, Seminare, Burn-out-Sprechstunden und vieles mehr. Eine erste Aufklärungskampagne mit digitalen Informationsveranstaltungen, die auf das Thema aufmerksam machen, ist noch für dieses Jahr geplant. Aktive Unterstützung erhält die Stiftung bei all ihren Maßnahmen auch von prominenten Botschaftern, die das »Miteinander auf Augenhöhe« als essenziellen Wert und Grundlage für Gesundheit und Erfolg erkannt haben. Darunter unter anderem TV-Moderator Alexander Bommes oder der ehemalige Profi-Skirennläufer Felix Neureuther.

 

Aufmerksamkeit für wichtiges Thema schaffen

Junge Menschen werden konkret adressiert, weil sie die Gesellschaft von morgen repräsentieren und schon heute ihren Beitrag leisten können, unser Zusammenleben zu verändern. Am Ende sieht sich die neu gegründete Stiftung aber auch als Aufruf an alle, innere und äußere Dialogfähigkeit zu erreichen, weil sie uns alle stärkt, Partnerschaften und Freundschaften fördert, das Miteinander an Schulen und Universitäten erleichtert, den Zusammenhalt in Unternehmen und unser gesellschaftspolitisches Miteinander stärkt und für mehr Lebensqualität und Gesundheit steht. Dr. Mirriam Prieß: »Jedes offene und erfüllte Miteinander beginnt mit der offenen und erfüllten Beziehung zu mir selbst. Wenn sich dieses Bewusstsein bei jungen Menschen, aber auch bei uns allen durchsetzt, werden sich viele Konflikte im beruflichen, privaten und gesellschaftlichen Bereich auflösen. Dialog ist die Stärke, die alles verändert!«

Stifter, Therapeuten, Teilnehmer und Mentoren können ab sofort mit DialogStark! unter kontakt@dialogstark.org  oder über das Formular unter www.dialogstark.org  in Kontakt treten.

 

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