Teamarbeit à la Millennial: So verändern junge Mitarbeiter Arbeitsstrukturen und kollegiales Miteinander

https://pixabay.com/de/

Die Generation Y prägt einen neuen kollaborativen Arbeitsstil. Wie können Unternehmen hiervon profitieren?

 

Über 19 Millionen Menschen in Deutschland gehören der Generation der sogenannten Millennials an. Diese Jahrgänge 1981 bis 1998, auch häufig Generation Y genannt, gelten als erste Vertreter der sogenannten Digital Natives. Bis 2050 soll rund die Hälfte der weltweiten Belegschaft aus Mitarbeitern dieser Altersklasse bestehen. LogMeIn erklärt nun, welche Veränderungen diese junge Generation an Mitarbeitern für Arbeitsstrukturen in Unternehmen bedeuten.

Arbeitsscheu, Selfie- und Sojamilch-verliebt: Dies sind ein paar Stereotype, die Millennials oft anhaften. Es ginge jedoch zu weit, eine ganze Generation in diese Schublade zu stecken. Denn die Millennials gehen zahlreiche Themen auch vollkommen neu und innovativ an, schaffen so Verbesserungen. So haben sie in der modernen Mitarbeiterschaft den dringend benötigten Kooperationsstil signifikant geprägt.

 

Millennials heben Messlatte für Produktivität

Zunächst einmal gilt es, das gängige Vorurteil zu widerlegen, dass Millennials faul seien. Laut einem Bericht der Harvard Business Review sind junge Mitarbeiter das genaue Gegenteil: regelrechte Workaholics. Sie opfern beispielsweise bereitwillig mehr Urlaubstage, um Arbeit zu leisten als ältere Kollegen.

Da sie mit deutlich mehr Technologie als ihre Eltern oder Großeltern aufgewachsen sind, fühlen sich Millennials auch wohler, wenn es darum geht, die Arbeit außerhalb des Büros zu erledigen, egal wo sie sich gerade befinden. Sie haben kein Problem damit, spätabends mit einem Kollegen zu telefonieren oder wichtige Arbeitsdokumente von ihrem Handy aus zu verschicken, während sie zum Abendessen unterwegs sind. Und weil sie regelmäßig cloud-basierte Projektmanagement-Apps nutzen, ist es Millennials möglich, an den verschiedensten Orten und zu den unterschiedlichsten Zeiten gute Leistungen zu erzielen. Hinzukommt, dass Millennials sich in ihrem Job gut auskennen. Sie wissen genau um die Aufgaben, die sie zu erledigen haben. Gleichzeitig können sie diese To-Dos optimal managen und mit ihrem Team online zusammenarbeiten, indem sie auf Produktivitäts- und Kollaborationstools setzen. Außerdem wissen sie auch, wie, wann und wo sie ihre Arbeit am effektivsten erledigen können.

 

Millennials definieren Büro-Meetings neu

Dieser Umstand erklärt auch die Skepsis der Millennials gegenüber traditionellen Meetings. Sie wehren sich gegen die althergebrachte Idee, dass ein Montagmorgen Grund genug sei, alle Mitarbeiter für eine Stunde in einen Konferenzraum zu ziehen. Millennials wünschen sich, dass ihre Meetings in funktionalen und kreativen Räumen stattfinden, klare Zeitpläne und vor allem einen klar definierten Zweck haben.

Es überrascht also nicht, dass Millennials mit Online-Meetings und vor allem Videokonferenzen bestens vertraut sind. Obwohl 51 Prozent dieser Mitarbeitergeneration Wert auf persönliche Gespräche mit Kollegen legen, glauben sie auch, dass das auch virtuell möglich ist. 60 Prozent sagen darüber hinaus, dass verlässliche Kommunikationstechnologie wie beispielsweise Online-Meeting-Software persönliche Kommunikation in Zukunft sogar überflüssig machen könnte.

 

Millennials gestalten kollaboratives Arbeitsumfeld neu

Zahlreiche Studien haben gezeigt, dass sich Millennials mehr Möglichkeiten wünschen, im Home Office oder anderen Arbeitsumfeldern ihrer Wahl, zu arbeiten. Sie verfügen über die Tools und Technologien, um überall arbeiten zu können. Hierzu gehören Projektmanagement-Apps ebenso wie File-Sharing-Anwendungen oder Collaboration- und Videokonferenzplattformen. Diese Werkzeuge geben ihnen die Gewissheit, ihren Arbeitsalltag nicht in einem Bürogebäude verbringen zu müssen.

»Es fällt leicht, jüngere oder ältere Kollegen für ihre Besonderheiten und angeblichen Schwächen zu kritisieren. Stattdessen sollten wir dazu übergehen, die Chancen und Möglichkeiten eines gemischten Teams und verschiedener Altersgruppen in den Vordergrund zu rücken. Statt Generationengrenzen zu betonieren, gelingt es den Millennials, Unterschiede zu überbrücken und sich nicht abzugrenzen. Diese Generation der jüngeren Mitarbeiter trägt dazu bei, den Arbeitsplatz der Zukunft neu zu erfinden. Hierdurch bekommen wir alle mehr Möglichkeiten, produktiver zu sein, wann und wie wir es wünschen und gleichzeitig die richtigen Werkzeuge und Technologien wählen und einsetzen zu können, um noch enger und besser mit unseren Teams zusammenzuarbeiten«, erklärt Sharin Gattung, Regional Marketing Manager, DACH bei LogMeIn.

 

115 search results for „Millennials „

Eingestaubte Kommunikation vergrault Millennials

Digital, vernetzt und kommunikativ – gestatten, Millennial! Die Generation der zwischen 1981-1997 Geborenen macht heute den weitaus größten Anteil der Arbeitnehmer aus und bereiten ihren Chefs neben guter Leistung vor allem eins: Kopfzerbrechen. Die bange Frage lautet: Wie kann man ihren hohen Ansprüchen gerecht werden, um sie als Leistungsträger im Unternehmen zu halten? Eine aktuelle…

Generation Online: Millennials und GenZ können nicht ohne Internet

In einer Welt des digitalen Wandels aufgewachsen, kann sich eine große Mehrheit der Millennials (88 %) und der Gen Z (92 %) ein Leben ohne das Internet nicht mehr vorstellen. Das ergab die repräsentative Studie #MeetTheMillennials des Markt- und Meinungsforschungsinstituts Ipsos [1]. Die Studie gewährt Einblicke in die Lebenswelt der Generation der Millennials (22-37 Jahre…

Beruf & Karriere: Was ist Millennials beim Arbeitgeber wichtig?

Ein gutes Verhältnis zu den Kollegen und die Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben – das sind die Hauptkriterien von Millennials bei der Entscheidung für einen Arbeitgeber. Eine gute Bezahlung ist nur für knapp 40 Prozent der Befragten entscheidend. Wichtiger sind hingegen Karriere- und Weiterbildungsmöglichkeiten, wie die Grafik von Statista zeigt. Befragt wurden für die Kienbaum-Studie…

»Zwischen Einfluss und Kaufkraft – wie Millennials und Babyboomer den globalen Einzelhandel von Heute und Morgen prägen«

Zwar kaufen die Unter-30-Jährigen häufiger im Internet ein als die Über-60-Jährigen, die ältere Generation gibt dabei aber deutlich mehr Geld aus. Einzelhändler sollten mobile Services ausbauen. Alle Altersgruppen begeistern sich für Innovationen, die einen Nutzwert bringen. Verbraucher werden immer anspruchsvoller. Sie erwarten heute einen Service, der auf ihre individuellen Bedürfnisse abgestimmt ist. Auch beim Einkaufen…

Mobile Geräte sind der Schlüssel zu Millennials

Weltweite Studie zu Hotels, Restaurants, Bars oder Coffee Shops: Vor allem in Deutschland gibt es Nachholbedarf beim Einsatz neuer Technologie. Die Studie »Millennials und Hospitality: Die neue Definition von Service« zeigt, wie Unternehmen im Gastgewerbe ihre Services an die Bedürfnisse von sogenannten »Millennials«, also der Generation im Alter zwischen 18 und 35 Jahren, anpassen müssen.…

Die Zielgruppe Millennials

Wer sie sind, welche Branchen sich für sie interessieren und wie man sie am besten erreicht. Eine Datenanalyse von Turn, Anbieter einer Programatic Advertising-Plattform für Werbetreibende, hat jetzt offengelegt, dass 500 Prozent mehr in Marketingbudgets für Millennials investiert werden, als in andere Zielgruppen. Dabei fließt vier Mal so viel Budget in Bannerwerbung und das Marketing…

Millennials bevorzugen lokale Händler mit aktiver Online-Präsenz

Eine europäische Studie zeigt: Viele junge Menschen misstrauen Unternehmen, die sie auf gängigen Informationsportalen nicht finden. Vor allem bei jungen Deutschen unter 30 Jahren, den sogenannten »Millennials«, führt es zu einem erheblichen Imageverlust, wenn lokale Händler und Unternehmen auf bekannten Online-Plattformen nicht präsent sind: 29 Prozent der unter 30-Jährigen geben an, ein Unternehmen in diesem…

Millennials lieben Smartphones und Tablets

Global betrachtet verbringt die Zielgruppe der sogenannten Millennials – also Onliner im Alter zwischen 16 und 30 Jahren – durchschnittlich 3,2 Stunden pro Tag mit ihren mobilen Devices. Das entspricht 22,4 Stunden und damit fast einem Tag pro Woche. Im Laufe eines Jahres nutzen die Millennials 1.168 Stunden oder 49 Tage lang ihre Smartphones oder…

Deshalb folgen Millennials Marken auf sozialen Netzwerken

Es gibt viele Gründe, warum Millennials (geboren zwischen 1990 und 2000) Fan einer Marke auf den sozialen Netzwerken werden. Einer der wichtigsten Beweggründe für die Kunden ist der, die Marke unterstützen zu wollen. Andere wiederum wollen lediglich regelmäßige Updates erhalten oder keine Sonderrabattaktionen versäumen. Ein weiterer Teil will die Marke nur beobachten um zu sehen,…

Effizienz von Meetings

Büroangestellte verbringen im Durchschnitt einen Tag pro Woche in Meetings (insgesamt 50 Tage/Jahr). Trotzdem verlaufen viele Meetings immer noch ineffizient. Mitarbeiter verschwenden so durchschnittlich 2 Tage pro Monat – fast einen Monat im Jahr – mit unproduktiv genutzter Besprechungszeit. Die neue Barco-Studie basiert auf einer Umfrage von 3000 Mitarbeitern weltweit, davon 770 Büroangestellte in Europa,…

Fachkräftemangel für IT Security steigt gravierend – was tun für mehr Sicherheit?

Jedes zweite Unternehmen fürchtet Probleme durch fehlende IT Security Fachkräfte. Fünf Maßnahmen helfen Schließen der Qualifikationslücken und für mehr IT-Sicherheit auf.   Dem Global Risks Report 2019 des Weltwirtschaftsforums zufolge, sind Datenbetrug und -diebstahl mittlerweile das drittgrößte Risiko für die Weltwirtschaft, dicht gefolgt von anderen Internetattacken. Eine Bitkom-Studie  ergab, dass in der deutschen Industrie in…

Was uns ein US-Präsidentschaftskandidat über Hacker lehrt

Im letzten Monat wurde ein nicht ganz uninteressanter Fakt publik gemacht. Beto O’Rourke, der neueste Kandidat im Wettlauf um die US-Präsidentschaft und potenzieller Gegner von Donald Trump, ist ein ehemaliges Mitglied einer der ältesten Hackergruppierungen in den USA, den – Cult of the Dead Cow. Eine Gruppierung, die insbesondere dafür bekannt war, sich gegen staatliche…

Weitere Artikel zu