
Illustration Absmeier foto ki designer
Der Einsatz von künstlicher Intelligenz verändert die Arbeitswelt spürbar – und nach Einschätzung vieler deutscher Unternehmen wird er in den kommenden Jahren auch die Lohnentwicklung beeinflussen. Das zeigt eine aktuelle Auswertung des ifo Instituts, die auf den Antworten von mehr als 3.000 Unternehmen basiert, die KI bereits produktiv einsetzen. Die Ergebnisse zeichnen ein differenziertes Bild: Während einige Beschäftigtengruppen mit sinkenden Einkommen rechnen müssen, eröffnen sich für andere neue Chancen auf steigende Löhne.
1. Lohndruck bei Berufseinsteigern und weniger erfahrenen Beschäftigten
Besonders deutlich fällt die Erwartung bei Arbeitskräften mit weniger als fünf Jahren Berufserfahrung aus. Rund jedes zweite Unternehmen, das KI nutzt, geht davon aus, dass die Löhne dieser Gruppe in den kommenden fünf Jahren sinken werden. Auch Beschäftigte mit längerer Berufserfahrung sind betroffen: Etwa 40 Prozent der Unternehmen rechnen hier mit Kürzungen. Die Einschätzung variiert jedoch stark zwischen den Branchen. Dienstleistungsunternehmen zeigen sich am pessimistischsten – mehr als die Hälfte von ihnen erwartet sinkende Löhne bei weniger erfahrenen Beschäftigten. Im Handel und im verarbeitenden Gewerbe liegt der Anteil nur geringfügig darunter. Bauunternehmen hingegen äußern sich zurückhaltender: Hier gehen lediglich 39 Prozent von sinkenden Löhnen bei Berufseinsteigern aus, was darauf hindeutet, dass KI in dieser Branche eher ergänzend als substituierend wirkt.
2. Qualifikation als Schlüssel für positive Lohneffekte
Diese Einschätzungen beziehen sich vor allem auf Beschäftigte ohne (Fach‑)Hochschulabschluss. Für höherqualifizierte Arbeitskräfte zeichnet sich ein anderes Bild ab. Zwar erwarten Unternehmen auch hier kaum sinkende Löhne, doch die Chancen auf steigende Einkommen sind deutlich größer. Besonders bei Beschäftigten mit Hochschulabschluss und mehr als fünf Jahren Berufserfahrung sehen viele Unternehmen positive Lohneffekte durch den KI‑Einsatz. Rund ein Viertel der befragten Firmen rechnet mit steigenden Gehältern in dieser Gruppe. Selbst bei Berufseinsteigern mit akademischem Abschluss sehen noch 16,3 Prozent der Unternehmen eine Verbesserung des Gehalts – ein Wert, der bei niedrigqualifizierten Beschäftigten mit kurzer Berufserfahrung lediglich bei 5,9 Prozent liegt.
3. Branchenvergleich: Bauwirtschaft mit optimistischerem Ausblick
Auffällig ist, dass die Bauwirtschaft bei den höherqualifizierten Beschäftigten besonders optimistisch ist. Fast 30 Prozent der KI‑nutzenden Bauunternehmen erwarten steigende Löhne für Fachkräfte mit längerer Berufserfahrung. Auch Dienstleister, Händler und das verarbeitende Gewerbe sehen in dieser Gruppe vergleichsweise häufig positive Lohneffekte. Die Daten verdeutlichen damit eine klare Tendenz: KI verstärkt die Spreizung zwischen Qualifikationsgruppen und begünstigt jene Beschäftigten, deren Tätigkeiten komplementär zu intelligenten Systemen sind.
4. Fazit: KI verstärkt Kompetenz- und Lohnspreizung
Die Ergebnisse der ifo‑Konjunkturumfrage zeigen, dass KI nicht als einheitlicher Treiber für Lohnsteigerungen oder ‑senkungen wirkt, sondern die Arbeitswelt differenziert verändert. Während Routine‑ und Assistenzaufgaben zunehmend automatisiert werden, steigt der Wert analytischer, kreativer und technischer Tätigkeiten. Unternehmen sehen daher vor allem für höherqualifizierte Fachkräfte neue Chancen – und für weniger qualifizierte Beschäftigte wachsende Risiken. Die kommenden fünf Jahre werden entscheidend sein, um diese Entwicklungen durch Weiterbildung, Qualifizierung und strategische Personalpolitik zu gestalten.
Albert Absmeier & KI

2031: Unternehmen erwarten eher sinkende Löhne durch Einsatz von künstlicher Intelligenz
[1] Die Auswertung basiert auf Daten aus der ifo Konjunkturumfrage im Juni 2026 von über 3.000 Unternehmen in Deutschland, die KI bereits nutzen.
https://www.ifo.de/fakten/2026-08-12/unternehmen-erwarten-eher-sinkende-loehne-durch-einsatz-von-kuenstlicher
Lohnentwicklung in Deutschland bis 2031 – Wie Künstliche Intelligenz die Gehaltsstrukturen verändert
Die Löhne in Deutschland werden in den kommenden fünf Jahren durch den Einsatz von Künstlicher Intelligenz deutlich asymmetrisch beeinflusst: Niedrigqualifizierte und Berufseinsteiger müssen häufiger mit stagnierenden oder sinkenden Löhnen rechnen, während Hochqualifizierte mit Berufserfahrung in vielen Branchen steigende Einkommen erwarten können. Dies bestätigen aktuelle Daten des ifo Instituts sowie weitere internationale Studien.
- Ausgangslage: KI als produktiver, aber polarisierender Faktor
KI-Systeme automatisieren Routineaufgaben, beschleunigen Wissensarbeit und ermöglichen neue Geschäftsmodelle. Gleichzeitig verschieben sie die Nachfrage nach Qualifikationen:
- Routine- und Assistenzaufgaben werden zunehmend automatisiert.
- Analytische, kreative und technische Tätigkeiten gewinnen an Wert.
- Unternehmen investieren stärker in KI-komplementäre Skills wie Datenanalyse, Prozessautomatisierung, KI-Management.
Diese Verschiebung führt zu einer Polarisierung der Lohnentwicklung, die sich bereits in Unternehmensbefragungen zeigt.
- Zentrale Erkenntnisse aus der ifo-Konjunkturumfrage (Juni 2026)
Die ifo-Daten basieren auf über 3.000 Unternehmen, die KI bereits einsetzen. Die Ergebnisse sind eindeutig:
2.1 Sinkende Löhne für Beschäftigte ohne Hochschulabschluss
- 50 % der Unternehmen erwarten sinkende Löhne für Beschäftigte mit weniger als fünf Jahren Berufserfahrung.
- 40 % erwarten sinkende Löhne bei Beschäftigten mit mehr Erfahrung.
- Besonders betroffen: Dienstleister, Handel, verarbeitendes Gewerbe.
2.2 Branchenunterschiede
- Dienstleister: 53,3 % erwarten sinkende Löhne bei Berufseinsteigern.
- Handel: 47,9 %.
- Verarbeitendes Gewerbe: 46,5 %.
- Bau: nur 39 % – hier wirkt KI eher ergänzend, nicht substituierend.
2.3 Positive Lohneffekte für Hochqualifizierte
Für Beschäftigte mit (Fach-)Hochschulabschluss zeigt sich ein anderes Bild:
- 26 % der Unternehmen erwarten steigende Löhne bei erfahrenen Fachkräften.
- 16,3 % bei Berufseinsteigern.
- Besonders positiv: Bau, Dienstleistung, Handel, verarbeitendes Gewerbe.
Die Daten zeigen: KI verstärkt die Spreizung zwischen Qualifikationsgruppen.
- Ergänzende internationale Studien und Trends
3.1 OECD & ILO: KI erhöht die Lohnungleichheit
Internationale Arbeitsmarktanalysen zeigen:
- KI führt zu Skill-Biased Technological Change: Nachfrage nach hochqualifizierten Arbeitskräften steigt, nach geringqualifizierten sinkt.
- Länder mit starkem Dienstleistungssektor (wie Deutschland) sind besonders betroffen.
3.2 McKinsey (2025): Produktivitätsgewinne ≠ automatische Lohnsteigerungen
McKinsey prognostiziert:
- KI kann die Produktivität bis 2030 um 20–30 % steigern.
- Löhne steigen aber nur dort, wo Arbeitskräfte komplementär zur KI arbeiten – nicht dort, wo sie ersetzt werden.
3.3 Europäische Kommission (2026): KI schafft neue Rollen
Neue Tätigkeitsfelder entstehen:
- KI-Operations
- Prompt Engineering
- Data Governance
- KI-gestützte Prozessoptimierung
Diese Rollen sind hochqualifiziert und werden überdurchschnittlich vergütet.
- Prognose für die nächsten fünf Jahre (2026–2031)
4.1 Niedrigqualifizierte
- Lohnentwicklung: stagnierend bis leicht negativ (-2 % bis -6 % real)
- Gründe:
- Automatisierung von Routineaufgaben
- Verlagerung in KI-gestützte Self-Service-Prozesse
- Geringere Verhandlungsmacht
4.2 Berufseinsteiger
- Lohnentwicklung: leicht negativ bis neutral (0 % bis -4 % real)
- Unternehmen investieren weniger in Juniorrollen, da KI viele Aufgaben übernimmt.
4.3 Hochqualifizierte Fachkräfte
- Lohnentwicklung: positiv (+4 % bis +12 % real)
- Besonders in:
- IT & Software
- Ingenieurwesen
- Bau & technische Dienstleistungen
- Forschung & Entwicklung
4.4 KI-Spezialisten
- Lohnentwicklung: stark positiv (+15 % bis +25 % real)
- Hohe Nachfrage, geringer Talentpool.
- Strategische Empfehlungen für Unternehmen und Beschäftigte
Für Unternehmen
- Upskilling-Programme für bestehende Mitarbeitende
- KI-komplementäre Rollen schaffen statt reine Substitution
- Transparente Lohnmodelle zur Vermeidung von Ungleichheit
- Investition in Weiterbildung statt Outsourcing
Für Beschäftigte
- Fokus auf KI-komplementäre Skills:
- Datenkompetenz
- Prozessautomatisierung
- KI-gestützte Entscheidungsfindung
- Weiterbildung in digitalen Tools und analytischen Fähigkeiten
- Nutzung von KI als persönliches Produktivitätswerkzeug
- Fazit
Die Lohnentwicklung in Deutschland wird durch KI nicht homogen, sondern differenziert verlaufen. Während einige Gruppen reale Einkommensverluste erleben werden, profitieren andere deutlich. Die nächsten fünf Jahre werden entscheidend sein, um durch Weiterbildung, strategische Personalpolitik und gezielte Investitionen eine faire und produktive KI-Arbeitswelt zu gestalten.
Genki Absmeier
FAQ
Warum können Löhne durch KI sinken?
Weil KI Routine- und Assistenzaufgaben automatisiert und dadurch die Nachfrage nach bestimmten Tätigkeiten sinken kann.
Wer profitiert am ehesten von KI?
Beschäftigte mit Hochschulabschluss, Berufserfahrung und Fähigkeiten in Datenanalyse, Prozessautomatisierung oder KI-gestützter Entscheidungsfindung haben bessere Perspektiven.
Welche Branchen sind besonders betroffen?
Vor allem Dienstleister, Handel und verarbeitendes Gewerbe erwarten häufiger sinkende Löhne; im Bau fallen die Erwartungen etwas weniger negativ aus.
Was sollten Unternehmen jetzt tun?
Sie sollten Weiterbildungsprogramme aufsetzen, KI-komplementäre Rollen schaffen und Vergütungsmodelle transparent an neue Kompetenzprofile anpassen.
Management Summary, FAQ und Bild wurden mit Hilfe von KI erstellt
11126 Artikel zu „KI Arbeit“
Trends 2026 | News | Business Process Management | Trends Infrastruktur | Effizienz | Favoriten der Redaktion | Künstliche Intelligenz | New Work | Services | Whitepaper
Die neue Bürokratie: KI-Komplexität erhöht den Arbeitsaufwand und drückt auf die Motivation der IT-Teams
Während sich politische Entscheidungsträger und Wirtschaftsvertreter in Deutschland weiterhin darauf konzentrieren, Effizienz zu steigern und Bürokratie abzubauen, deutet eine neue Studie von Freshworks darauf hin, dass viele Unternehmen stattdessen eine neue Ebene interner Bürokratie durch zunehmend komplexe KI-Umgebungen schaffen. Die Ergebnisse des Freshworks Global Cost of Complexity Report – einer Studie unter 12.021 IT-Entscheidungsträgern…
Trends 2026 | News | Künstliche Intelligenz | New Work | Whitepaper
KI-Tools erobern den Arbeitsalltag – Studie zeigt: Jedes dritte Unternehmen hat keine klaren Richtlinien
75 Prozent der Beschäftigten nutzen inzwischen KI-Tools im Arbeitsalltag. Gleichzeitig verfügt jedes dritte Unternehmen über keine klaren Richtlinien für deren Einsatz. Der »Arbeitsplatz-Trendreport 2026« von SPS und der WORKTECH Academy zeigt: Nicht die Technologie selbst wird für Unternehmen zur Herausforderung, sondern ihre Integration in bestehende Kernprozesse.
Trends 2026 | News | Business | Business Process Management | Trends Wirtschaft | Effizienz | Favoriten der Redaktion | Trends Services | Künstliche Intelligenz | New Work | Services | Whitepaper
AI Slop und ROI-Realitätslücke: Warum mittelständische IT-Teams mit KI mehr Arbeit statt Entlastung bekommen
Deutsche Unternehmen verlieren durchschnittlich 26 % ihres KI-Budgets, bevor überhaupt ein Mehrwert entsteht. Eine globale Studie unter mehr als 12.000 IT-Entscheidern zeigt: 86 % sagen, dass die Komplexität von KI die Arbeitsleistung ihrer Teams erhöht hat. 75 % der deutschen IT-Führungskräfte berichten, dass KI-Ergebnisse zu Rauschen, Fehlern oder Nacharbeit führen – ein Phänomen, das die…
Uncategorized
Aufstrebende Technologien für 2026: KI beschränkt sich nicht mehr auf digitale Arbeitsabläufe
Der Wechsel von KI in die physische Welt hat bereits spürbare Auswirkungen auf die Verbraucher. Forrester hat den Bericht »The Top 10 Emerging Technologies In 2026« veröffentlicht , der einen entscheidenden Wandel in der KI von digitalen Experimenten hin zur realen Transformation hervorhebt [1]. KI bewegt sich über Software hinaus in physische Umgebungen –…
News | Digitalisierung | Infrastruktur | Künstliche Intelligenz | Rechenzentrum | Services
NEURA Robotics und AWS treten in strategische Zusammenarbeit ein, um physische KI in großem Umfang zu beschleunigen
AWS wird als primärer Cloud-Anbieter von NEURA fungieren und die Neuroraverse-Plattform für Physical-AI-Schulungen, Echtzeit-Datenverarbeitung und gemeinsame Intelligenz über Roboterflotten hinweg hosten. NEURA Gym wird sich in AWS-Services, einschließlich Amazon SageMaker, integrieren, um Schulungspipelines zu beschleunigen, die reale Sensordaten mit High-Fidelity-Simulation kombinieren. NEURA wird über das AWS Partner Network mit AWS zusammenarbeiten, um die Markteinführungsaktivitäten für…
News | Cloud Computing | TechTalk
TechTalk: Sensitive KI-Daten sollten in privaten Rechenzentren verarbeitet werden
Mit Paul Hoecherl von Lenovo durften wir in der Vergangenheit schon das ein oder andere Videogespräch führen. So wie auf dem CloudFest 2026 auch. Dort wollten wir von ihm wissen, warum die souveräne Cloud mehr und mehr in den Vordergrund rückt und welche Antworten Lenovo darauf hat. Seine Antworten dazu finden Sie in diesem gut zweiminütigen Video.
News | Business | Effizienz | Favoriten der Redaktion | Künstliche Intelligenz | New Work | Strategien | Tipps
KI und Arbeit: Warum der große Jobabbau ausbleibt – und was sich stattdessen verändert
Während viele vor einer KI‑bedingten Entlassungswelle warnen, zeigen Daten und Praxis ein deutlich widersprüchlicheres Bild. KI ersetzt bislang kaum Jobs, sondern verschiebt Aufgaben, scheitert aber an Datenqualität und schafft neue Rollen dort, wo Prozesse neu gedacht werden. Warum Angst schneller wächst als Produktivität – und weshalb Europas Herausforderung weniger im Personalabbau als in Qualifizierung und…
News | Business | Business Process Management | Effizienz | Favoriten der Redaktion | Geschäftsprozesse | Künstliche Intelligenz | Lösungen | Rechenzentrum | Services | Strategien | Tipps
Von sechs Stunden auf 60 Minuten: KI-Agent beschleunigt Analysearbeit
Daten zentral befragen: Eine Frage im Chat statt Suche in verstreuten Datensilos. Agenten erstellen automatische Analysen und Grafiken in Sekundenschnelle. Souveräne Infrastruktur bietet volle KI-Power und höchste Datensicherheit. Unternehmen horten enorme Datenmengen, doch ihr Potenzial bleibt oft ungenutzt. Informationen liegen in dutzenden Datenbanken und Anwendungen in unterschiedlichen Formaten vor. Studien von McKinsey und dem…
News | Effizienz | Künstliche Intelligenz | Nachhaltigkeit | New Work | Services
Barrierefreie KI: Zehn praxisnahe Schritte für inklusive Innovation am Arbeitsplatz
Generative KI verändert rasant die Art, wie wir arbeiten. Sie schreibt Texte, generiert Bilder und Videos, unterstützt Entscheidungen, automatisiert Prozesse. Doch allzu oft bleibt ein zentraler Aspekt unbeachtet: Barrierefreiheit. Wer Inklusion ernst nimmt, muss sicherstellen, dass KI-Systeme für alle zugänglich sind – unabhängig von körperlichen oder kognitiven Fähigkeiten. Diese zehn Schritte zeigen, wie Organisationen GenAI…
News | Business | Künstliche Intelligenz | New Work | Strategien | Tipps
Wie Mitarbeitende lernen, KI zu vertrauen
Die meisten Unternehmen stehen KI inzwischen offen gegenüber, aber bei der praktischen Nutzung gibt es noch Nachholbedarf. Wichtig ist, dass Mitarbeitende KI tatsächlich im Arbeitsalltag einsetzen. Nahezu jedes große Unternehmen experimentiert heute in irgendeiner Form mit KI. Trotzdem bleibt es schwierig, die Technologie in den Arbeitsalltag zu integrieren. Was steht dem im Weg? Zweifel…
News | Business | Trends 2025 | Trends Wirtschaft | Digitale Transformation | Effizienz | Künstliche Intelligenz | Whitepaper
KI und Arbeitswelt: Überwiegend positiv
Die Auswirkungen von KI auf die Arbeitswelt sind noch wenig erforscht, besonders in Bezug auf spezifische Veränderungen für Unternehmen und Beschäftigte. Laut einer OECD-Umfrage unter 5.334 Beschäftigten und 2.053 Unternehmen in mehreren Ländern bewerten Arbeitgeber und Arbeitnehmer im Finanzsektor und im verarbeitenden Gewerbe den Einfluss von KI auf Produktivität und Arbeitsbedingungen überwiegend positiv: 80 %…
Trends 2026 | News | Business Intelligence | Künstliche Intelligenz
Daten- und KI-Trends 2026: Agentic AI, Kompetenzen für Mitarbeitende, KI-fähige Datenbasis
Agentic AI verändert die Business Intelligence, indem Mitarbeitende direkt in natürlicher Sprache Fragen stellen und sofort verständliche Antworten erhalten, was die Arbeit effizienter macht und IT-Abteilungen entlastet. Damit Unternehmen wirklich von KI profitieren, müssen alle Mitarbeitenden gezielt geschult werden, um Kompetenzlücken zu schließen und präzise Fragen zu stellen. Eine vertrauenswürdige und vollständige Datenbasis wird immer…
News | Business | Digitalisierung | Favoriten der Redaktion | Infrastruktur | Künstliche Intelligenz | New Work | Strategien | Tipps
Wenn KI nicht mehr antwortet, sondern arbeitet
Unternehmen setzen große Hoffnungen in künstliche Intelligenz. McKinsey schätzt das weltweite Produktivitätspotenzial auf rund 4,4 Billionen Dollar pro Jahr, und mehr als neun von zehn Firmen planen höhere KI-Investitionen [1]. Gleichzeitig nutzt bislang nur ein kleiner Teil KI so, dass sie im Alltag echte Wirkung entfaltet. Viele Systeme liefern zwar Antworten, bleiben aber oberflächlich,…
Trends 2026 | News | Trends Infrastruktur | Industrie 4.0 | Künstliche Intelligenz
Verarbeitendes Gewerbe will signifikant in industrielle KI investieren
Jedes vierte Unternehmen will mehr als 20 Prozent der Gesamtinvestitionen in industrielle KI fließen lassen. Überbordende Regulatorik schreckt auf: Fast jedes zweite Unternehmen erwägt Investitionen außerhalb der EU. Die industrielle Nutzung künstlicher Intelligenz (KI) hat enormes Potenzial für den Industriestandort Deutschland. Das zeigt eine aktuelle Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Civey im Auftrag des ZVEI unter…
News | Effizienz | Infrastruktur | Nachhaltigkeit | Produktmeldung | Rechenzentrum
Delta und Siemens stärken ihre Zusammenarbeit, um die Energieinfrastruktur von Rechenzentren im KI- und Cloud-Zeitalter zu optimieren
Delta, Anbieter von Energie- und intelligenten, nachhaltigen Lösungen, und Siemens Smart Infrastructure haben eine globale Partnerschaft geschlossen, um vorgefertigte, modulare Energielösungen zu liefern, die die Bereitstellung von Rechenzentrumsinfrastruktur beschleunigen und gleichzeitig die CAPEX deutlich reduzieren. Die Kooperation verschafft Hyperscalern und Colocation-Anbietern einen strategischen Vorteil im wettbewerbsintensiven KI- und Cloud-Computing-Markt – mit höchster Leistungsfähigkeit, Energieeffizienz und…
News | Trends 2025 | Trends Security | Favoriten der Redaktion | IT-Security | Strategien | Whitepaper
KI-Agenten am Arbeitsplatz machen Identity Resilience unerlässlich
Angreifer brechen nicht mehr ein; sie melden sich einfach an. Eine neue Studie zeigt eine besorgniserregende Lücke zwischen der wachsenden Angriffsfläche für Identitätsdiebstahl und der Fähigkeit von Unternehmen, sich von Kompromittierungen zu erholen [1]. Die KI-Welle führt zu einer Zunahme von KI-Agenten am Arbeitsplatz und damit zu mehr nicht-menschlichen Identitäten (NHIs) sowie agentenbasierten Identitäten.…
News | Trends 2025 | Trends Security | IT-Security | Künstliche Intelligenz
Eigeninitiative bei KI-Nutzung birgt Sicherheitsrisiken: Mitarbeiter oft auf sich allein gestellt
Learning by Doing im KI-Zeitalter – Eigeninitiative von Mitarbeitern kann zu schweren Sicherheitsrisiken führen. 85 Prozent halten KI-Sicherheit für sehr wichtig, doch viele werden bei Einführung und Fortbildung oft sich selbst überlassen. Bei dem Großteil der Deutschen kommt KI bereits im Arbeitsalltag zum Einsatz, 62 Prozent nutzen Tools wie ChatGPT sogar täglich. Doch bisher wird…
News | Business | Digitalisierung | Kommunikation | Künstliche Intelligenz | Services
Wie Unternehmen Mitarbeitende im Umgang mit KI schulen können
Die produktive Nutzung von KI setzt eine adäquate Qualifizierung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter voraus. Durch die Automatisierung von Aufgaben, die Bereitstellung von Erkenntnissen und die Förderung der Zusammenarbeit ermöglicht KI Mitarbeitern, sich auf höherwertige Tätigkeiten zu konzentrieren, die Kreativität, kritisches Denken und strategische Entscheidungen erfordern. Da Unternehmen KI zunehmend nutzen, ist es entscheidend, die…
News | Business | Trends 2025 | Digitalisierung | Trends Geschäftsprozesse | Geschäftsprozesse | Künstliche Intelligenz
Digitale Verwaltung: Zwei Drittel möchten, dass ihre Anträge von einer KI bearbeitet werden
65 Prozent wollen, dass die Verwaltung Vorreiter bei künstlicher Intelligenz wird. Die Mehrheit der Bürgerinnen und Bürger in Deutschland möchte, dass Ämter und Behörden KI zur Bearbeitung von Anträgen einsetzen. 7 Prozent wollen, dass bei einem eigenen Antrag die KI den Antrag selbsttätig prüft und auch entscheidet. 17 Prozent möchten, dass die KI die…
News | Trends 2025 | Trends Geschäftsprozesse | Geschäftsprozesse | Trends Services | Künstliche Intelligenz
KI-Agenten werden Arbeitskräfte ersetzen – aber später als gedacht
Lediglich 15 % der IT-Anwendungsleiter gaben an, dass sie derzeit vollständig autonome KI-Agenten – also zielorientierte KI-Tools, die ohne menschliche Aufsicht arbeiten – in Betracht ziehen, testen oder bereits einsetzen. Das geht aus einer Umfrage von Gartner hervor [1]. Im Mai und Juni 2025 befragte Gartner insgesamt 360 IT-Anwendungsleiter aus Unternehmen mit mindestens 250 Vollzeitbeschäftigten…