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- Cyberangriffe treffen direkt die Wertschöpfung: Moderne Attacken zielen auf Produktionslinien, Logistik und Steuerungssysteme. Segmentierung verhindert, dass ein einzelner kompromittierter Knoten ganze Werke lahmlegt.
- Ransomware breitet sich ohne Segmentierung ungebremst aus: Flache OT‑Netze ermöglichen schnelle laterale Bewegung. Zonen‑ und Mikrosegmentierung begrenzen den Schaden und sichern die Betriebsfähigkeit.
- Regulatorischer Druck zwingt zum Handeln: NIS2, IEC 62443 und KRITIS‑Vorgaben verlangen explizit segmentierte OT‑Architekturen. Unternehmen müssen nachweisen, dass sie kritische Assets isolieren und kontrollieren.
- Vernetzte Smart‑Factories erhöhen die Angriffsfläche: IIoT, Cloud‑Anbindung und Remote‑Wartung schaffen neue Risiken. Segmentierung ermöglicht sichere Digitalisierung ohne Innovationsstopp.
- Lieferketten und Kunden fordern Resilienz: OEMs verlangen Security‑Nachweise und Zero‑Trust‑Konzepte. OT‑Segmentierung wird zum Wettbewerbsfaktor und entscheidet über Auftragsvergabe.
- Cyberangriffe treffen heute direkt die Wertschöpfung
Moderne Angriffe zielen nicht mehr auf Office‑IT, sondern auf Produktionslinien, Logistiksysteme und industrielle Steuerungen. Ein erfolgreicher Angriff bedeutet:
- Produktionsstillstand
- Lieferverzug
- Vertragsstrafen
- Qualitätsprobleme
- Reputationsschäden
OT‑Segmentierung verhindert, dass ein einzelner kompromittierter Endpunkt eine ganze Fertigung lahmlegt.
Business Impact: Schutz der operativen Kontinuität.
- Ransomware breitet sich ohne Segmentierung ungebremst aus
Aktuelle Vorfälle (z. B. JLR‑Hack, siehe dein Tab) zeigen: Angreifer nutzen flache Netzwerke, um sich seitlich auszubreiten.
OT‑Netze sind oft historisch gewachsen, schlecht dokumentiert und kaum isoliert. Segmentierung schafft:
- Zonen (z. B. nach ISA/IEC 62443)
- kontrollierte Übergänge
- Mikrosegmentierung für kritische Assets
Business Impact: Minimierung des Schadensradius und Vermeidung millionenschwerer Ausfälle.
- Regulatorischer Druck steigt massiv
Neue Vorgaben wie:
- NIS2
- DORA (für Finanz‑OT)
- IEC 62443
- KRITIS‑Verordnung
fordern explizit Zonen‑ und Leitungsmodelle, Asset‑Isolation und kontrollierte Kommunikationspfade. Segmentierung ist damit Pflicht, nicht Kür.
Business Impact: Vermeidung von Bußgeldern und Audit‑Risiken.
- OT‑Netze sind heute hochgradig vernetzt – und damit verwundbar
Früher: abgeschottete Produktionsinseln. Heute: vernetzte, datengetriebene Smart‑Factories.
- MES ↔ ERP
- Remote‑Wartung
- Cloud‑Anbindung
- IIoT‑Sensorik
Jede Verbindung ist ein potenzieller Angriffsvektor. Segmentierung schafft kontrollierte Schnittstellen, ohne Innovation zu blockieren.
Business Impact: Sichere Digitalisierung der Produktion.
- Lieferkettenabhängigkeiten erzwingen höhere Resilienz
OEMs verlangen heute:
- Nachweise über OT‑Security
- Segmentierungskonzepte
- Zero‑Trust‑Architekturen
Wer das nicht liefern kann, verliert Aufträge. Segmentierung wird damit ein Wettbewerbsfaktor.
Business Impact: Sicherung von Kundenbeziehungen und Marktposition.
- OT‑Segmentierung reduziert operative Risiken – nicht nur Cyberrisiken
Segmentierung verhindert auch:
- Fehlkonfigurationen
- unautorisierte Zugriffe
- versehentliche Störungen
- Ausbreitung von Softwarefehlern
Damit steigt die Betriebsstabilität – ein zentraler KPI in der Produktion.
Business Impact: Höhere OEE, weniger Stillstände, bessere Planbarkeit.
Kurzfazit für Entscheider
OT‑Segmentierung ist 2026 ein Business‑Thema, weil sie:
- Produktionsausfälle verhindert
- regulatorische Anforderungen erfüllt
- Digitalisierung absichert
- Lieferkettenanforderungen erfüllt
- operative Risiken reduziert
Es geht nicht mehr um Firewalls – es geht um Wertschöpfungssicherung.
Albert Absmeier & KI
Steigende Nachfrage an OT-Mikrosegmentierung in Industrieunternehmen
Weltweit entscheiden sich mehr und mehr Industrieunternehmen die OT-Segmentierung voranzutreiben, um so Cyberrisiken zu reduzieren, die Ausfallsicherheit zu verbessern und konvergierte IT/OT-Umgebungen zu schützen
Zero Networks, Anbieter von Zero-Trust-Sicherheitslösungen, hat bekannt gegeben, dass der OT-Bereich (Operational Technology) an Dynamik gewinnt. So setzen führende Industrieunternehmen zunehmend auf Mikrosegmentierung, um ihre OT-Segmentierungsinitiativen zu beschleunigen und Strategien zur Cyberresilienz zu modernisieren. Zu den Anwendern zählen mehrere der 20 weltweit führenden Fertigungsunternehmen. Dies belegt die steigende Marktnachfrage nach OT-Sicherheitslösungen, die eine Ausbreitung von Ransomware verhindern, Cybervorfälle eindämmen und die Uptime sicherstellen, ohne die Produktion zu stören. Zero Networks verzeichnet ein Wachstum von 80 Prozent bei OT-Unternehmen im Vergleich zum Vorjahr.
Das rasante Wachstum von Zero Networks spiegelt einen breiteren Marktwandel wider. Fertigungsunternehmen, Energieanbieter, Versorgungsunternehmen und Transportbetreiber suchen nach praktischen Wegen, um industrielle Netzwerke zu segmentieren. Angesichts eskalierender Bedrohungen und zunehmenden regulatorischen Drucks gilt es konvergierte IT- und OT-Umgebungen zu schützen. Jüngste Vorfälle unterstreichen die Dringlichkeit: Ransomware-Angriffe haben den Produktionsbetrieb bei Unternehmen wie Jaguar Land Rover gestört, die Produktion in mehreren Werken zum Erliegen gebracht und wirtschaftliche Schäden in Milliardenhöhe verursacht [1].
Angriffe auf Flughafen- und Verkehrssysteme haben den kritischen Betrieb in den manuellen Modus gezwungen. Gleichzeitig zielen staatliche Akteure aktiv auf industrielle Steuerungssysteme in der Energie- und Wasserinfrastruktur ab und zeigen damit, wie ein einziger Angriff zu einer Kettenreaktion von Betriebsstörungen führen kann, darunter Stromausfälle, Unterbrechungen der Wasserversorgung und Produktionsstillstände. In OT-Umgebungen sind die Folgen nicht nur Datenverlust, sondern auch Ausfallzeiten, Sicherheitsrisiken und Umsatzeinbußen.
»Die meisten Industrieunternehmen haben überhaupt keine sinnvolle OT-Segmentierung implementiert – nicht, weil sie das Risiko nicht erkennen, sondern weil herkömmliche Ansätze zu komplex und störend waren«, erklärte Benny Lakunishok, CEO und Mitbegründer von Zero Networks. »Unternehmen benötigen eine einfache, sichere Methode, um Bedrohungen einzudämmen, ohne den Betrieb zu beeinträchtigen. Führende Unternehmen setzen deshalb auf Zero Networks, um Mikrosegmentierung in OT-Umgebungen zu implementieren – und so Risiken schnell zu reduzieren, ohne die Produktion zu stören.«

Schnelles Wachstum in den Industriemärkten
Weitere geschäftliche Impulse sind:
- 26 Prozent der Net New Deals umfassen nun OT-Umgebungen.
- 37 Prozent der Kunden haben Zero Networks zunächst in der IT eingesetzt und später auf die OT ausgeweitet.
- Kunden haben durchschnittlich sechs Standorte oder Werke pro Einsatz.
Diese Trends zeigen eine steigende Nachfrage nach einem einheitlichen Sicherheitsmodell, das sowohl die IT-Systeme des Unternehmens als auch den industriellen Betrieb abdeckt.
OT-Segmentierung wird zu einer geschäftlichen Priorität
Industrieunternehmen sehen sich einer wachsenden Zahl von betrieblichen und cybersicherheitstechnischen Herausforderungen gegenüber, darunter:
- Zunehmende Ransomware-Angriffe und staatlich gelenkte Angriffe, die auf industrielle Umgebungen abzielen.
- Eine zunehmende Konvergenz von IT und OT, die die Angriffsfläche vergrößert.
- NIS2-Anforderungen in kritischen Sektoren der EU, die den Fokus auf Resilienz, Risikomanagement, Vorfallmeldesysteme, Lieferkettensicherheit und die Rechenschaftspflicht der Führungskräfte verstärken.
- Hohe finanzielle Auswirkungen durch ungeplante Ausfallzeiten oder Produktionsunterbrechungen.
- Altsysteme, die herkömmliche endpunktbasierte Sicherheitstools nicht unterstützen.
Infolgedessen sind OT-Segmentierung, Eindämmung und die Verhinderung lateraler Bewegungen neben der Erkennung zu obersten Prioritäten geworden. Für Unternehmen in der EU macht NIS2 dies noch dringlicher: Bei der industriellen Sicherheit geht es nicht mehr nur um Sichtbarkeit oder Reaktion, sondern darum, nachzuweisen, bei kritischen Betriebsabläufen Cybervorfällen standzuhalten, diese eindämmen und sich davon erholen zu können. Mikrosegmentierung unterstützt diesen Wandel, indem sie den Ausbreitungsradius begrenzt und das Prinzip der geringsten Berechtigungen in IT-/OT-Umgebungen durchsetzt. Auf diese Weise verringert sich die Wahrscheinlichkeit, dass ein kompromittiertes System die Produktion oder wesentliche Dienste stört.
[1] https://www.bbc.com/news/articles/cy9pdld4y81o
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Fünf Gründe, warum Mikrosegmentierungsprojekte scheitern
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