Wie fit ist die IT-Infrastruktur für Modern Workplaces?

Mit innovativen, mobilen Endgeräten und Anwendungen flexibel und agil arbeiten – Arbeitnehmer haben klare Vorstellungen ihres zukünftigen Arbeitsplatzes. Doch allein der Wunsch danach reicht nicht. Die technischen Vorrausetzungen müssen seitens der IT-Infrastruktur gegeben sein. Und hier gibt es noch dringenden Handlungsbedarf, wie die von techconsult durchgeführte Multiclient-Studie »My Modern Workplace – welche künftigen Anforderungen haben Arbeitnehmer an ihren Arbeitsplatz« zeigt [1].

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Problem Nr. 1 – Mobile IT-Sicherheit

Die Wünsche und Erwartungen der Arbeitnehmer an einen modernen Arbeitsplatz sind die eine Seite, auf der anderen steht die IT und es stellt sich die Frage: Ist die IT-Infrastruktur für moderne Arbeitsplätze gut und sicher aufgestellt? Die Bereitstellung und Umsetzung eines modernen Arbeitsplatzes ist für Unternehmen kein »Spaziergang«. Die Verfügbarkeit von innovativer Hardware und Softwareanwendungen allein reicht nicht. Für ein sicheres und mobiles Arbeiten müssen seitens der IT-Infrastruktur die Weichen gestellt und entsprechende Voraussetzungen geschaffen werden.

Ein zentrales Anliegen der Erwerbstätigen an den modernen Arbeitsplatz ist die Mobilität. Das belegen die Ergebnisse der Arbeitnehmerbefragung. Doch die Zunahme an mobilen Geräten und die Einbindung dieser Geräte im eigenen Unternehmensnetzwerk stellt IT-Verantwortliche noch immer vor große Herausforderungen. Sind mobile Geräte ungeschützt, machen sich potenzielle Angreifer diese Schwachstellen schnell zunutze. Unabdingbar für die Unternehmen ist der Einsatz eines Mobile Device Managements oder Unified Endpoint Managements zur zentralen Verwaltung und Absicherung von mobilen Endpoints. Bislang spielen Lösungen für die Absicherung mobiler Geräte erst bei knapp der Hälfte der Unternehmen eine wichtige Rolle.

Die IT ist in der Pflicht die Vorrausetzungen für eine sichere Einbindung von mobilen Endgeräten im Unternehmen zu schaffen, um eine der größten Hürden für die Modernisierung des Arbeitsplatzes zu überwinden. Doch die Zufriedenheit mit den eingesetzten Sicherheits-Tools ist noch verbesserungswürdig. Dies betrifft auch die Lösungen für die mobile Sicherheit. Denn mehr als ein Drittel der befragten Unternehmen ist mit den derzeit eingesetzten Tools nicht ausreichend zufrieden. Nicht richtig funktionierende Sicherheitslösungen stellen eine ernsthafte Gefahr für das Unternehmensnetzwerk dar. Mehr als die Hälfte der befragten Unternehmen sieht in der IT-Sicherheit das größte Problem bei der Modernisierung der Arbeitsplätze.

 

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Modern Workplace ist keine Frage

Aus Sicht der IT-Verantwortlichen ist die Notwendigkeit der Schaffung innovativer Arbeitsplätze keine Frage. Die vielen Vorteile werden nicht nur seitens der Benutzer erkannt, sondern auch von den IT-Abteilungen gesehen: Hierzu zählen vor allem Flexibilität und Produktivitätssteigerung, sicherer und schneller Daten- und Informationstransfer sowie effiziente und einfache Kommunikationswege.

Um eine Brücke zwischen den Anforderungen der Mitarbeiter an einen modernen Arbeitsplatz und den Möglichkeiten der Umsetzung durch die IT des Unternehmens zu schaffen, bedarf es einer klaren Zielsetzung. 70 Prozent der IT-Verantwortlichen möchten bis 2025 alle Arbeitsplätze mit den modernsten IT-Technologien ausstatten. Doch die Modernisierung der IT-Infrastruktur darf nicht willkürlich erfolgen, sondern muss konsequent einem festen, zielgerichteten Plan folgen, um einen erfolgreichen Abschluss zu gewährleisten. Dem Weg einer solchen Roadmap folgen bislang nur knapp ein Viertel der Befragten. Weitere 20 Prozent haben zwar eine Roadmap definiert, aber es hapert noch mit der Umsetzung. Bei 41 Prozent ist eine Roadmap in Planung beziehungsweise in der Erarbeitungsphase. Und 12 Prozent der befragten IT-Verantwortlichen haben noch keine Idee. Auch diejenigen Unternehmen, die noch keine festen Zielsetzungen definiert haben, sollten keine Zeit verstreichen lassen und seitens der IT-Infrastruktur die notwendigen Ziele für ein sicheres und mobiles Arbeiten definieren, um auch in Zukunft für Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen ein attraktiver Arbeitgeber mit Modern Workplaces zu sein.

 

[1] Die Multi-Client-Studie »My Modern Workplace« wurde von der techconsult GmbH im Auftrag von Bechtle AG und Deutsche Telekom AG konzipiert und durchgeführt. Im Juli 2019 wurden dazu 800 Arbeitnehmer mit verschiedenen Tätigkeitschwerpunkten befragt. Im Rahmen der Studie werden drei Zielgruppen analysiert, die sich in ihrem Tätigkeitsfeld grundlegend unterscheiden. Dies sind Arbeitnehmer mit einem Büroarbeitsplatz (Desk Worker), Arbeitnehmer, die intern in der Arbeitsstätte unterwegs sind ohne festen Büroarbeitsplatz (Internal Mobile Worker) und Arbeitnehmer, die maßgeblich außerhalb der Arbeitsstätte ihrer Tätigkeit nachgehen (Mobile Worker extern). Darüber hinaus wurden IT-Verantwortliche in 200 Unternehmen zur derzeitigen und zukünftigen Bereitstellung der Client-Infrastruktur interviewt.

 

 

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