Mangelnde KI-Kompetenz bei Führungskräften bremst den Erfolg von KI-Investitionen

Illustration Absmeier foto freepik

80 Prozent der Unternehmen bevorzugen den Kauf ganzheitlicher KI-Plattformen gegenüber der internen Entwicklung von KI-Tools oder der Verwendung von Punktlösungen.

 

Trotz umfangreicher Investitionen erzielen viele Unternehmen bislang kaum greifbare Renditen. Eine aktuelle Studie unter mehr als 600 Führungskräften zeigt, dass der Grund dafür seltener in der Technologie selbst liegt, sondern vielmehr an unterschiedlichen Kompetenzniveaus in den Führungsteams. Die Folge ist eine Kluft zwischen den Verantwortlichen, die die KI-Projekte finanzieren, und den Teams, die sie umsetzen sollen. In der Folge bleiben viele Projekte im Pilotstadium stecken oder werden vorzeitig abgebrochen. Die Ergebnisse stammen aus dem neuen Clarity AI Impact Report von Coupa, Anbieter einer KI-Plattform für Total Spend Management, in Zusammenarbeit mit Incisiv Research [1].

 

Maßnahmen bleiben hinter den Ambitionen zurück

Der Bericht legt offen, dass diese Kompetenzlücke auf Führungsebene ein zentraler Grund dafür ist, warum Unternehmen zwar Pilotprojekte starten, aber selten unternehmensweiten Nutzen aus KI ziehen.

Nur fünf Prozent der Entscheidungsträger in Führungspositionen nutzen KI täglich, verglichen mit 57 Prozent ihrer technischen Teams. Das verdeutlicht, dass viele Geldgeber großer KI-Initiativen nicht über das nötige praktische KI-Verständnis verfügen, um realistische Ziele und Strategien festzulegen.

86 Prozent der Unternehmen sehen KI als geschäftskritischen Faktor, doch nur 29 Prozent der Unternehmen verfügen über eine klare, unternehmensweite KI-Strategie. Damit bleibt die konkrete Umsetzung weit hinter den Ambitionen der Unternehmen in puncto KI zurück.

72 Prozent der KI-Initiativen und -Projekte bleiben im Pilotstadium stecken, dennoch erwarten 47 Prozent der Führungskräfte weiterhin innerhalb von sechs bis zwölf Monaten einen bedeutenden geschäftlichen Nutzen. 77 Prozent der Unternehmen nennen Datenqualität und Systemintegration (einschließlich älterer IT-Systeme) als die größten Hindernisse für echte Erfolge.

 

»Dies ist ein Weckruf.«

»Diese Studie ist ein Weckruf. Die Zeiten, in denen KI auf der Grundlage hypothetischer Ergebnisse oder Potenziale finanziert wurde, sind vorbei«, so Dennis Bruder, Chief Product Officer of AI bei Coupa. »Die Messlatte für die Rendite von KI-Investitionen ist deutlich gestiegen – entsprechend setzen Entscheidungsträger auf Technologien, die echten Mehrwert schaffen. 69 Prozent der Unternehmen erwarten bis 2030 einen erheblichen Anstieg der KI-gestützten Automatisierung, 83 Prozent bis zum Jahr 2035. Um diese ehrgeizigen Ziele zu erreichen, müssen Führungskräfte ihren Fokus auf strategische Plattformen legen. Diese sollten sowohl die technische Infrastruktur als auch die integrierte Governance bereitstellen, die für eine unternehmensweite Akzeptanz notwendig sind. Damit hängt die erfolgreiche Umsetzung umso mehr von der Auswahl der passenden Plattform ab.«

 

Ganzheitliche Plattformen werden priorisiert

Der Markt bewegt sich zunehmend in Richtung ganzheitlicher Lösungen, die eine sofortige Umsetzung ermöglichen und sich bereits im produktiven Einsatz bewährt haben.

80 Prozent der Unternehmen nutzen bevorzugt KI aus externen Lösungen wie ganzheitliche Plattformen gegenüber internen Entwicklungen (nur zehn Prozent entscheiden sich für maßgeschneiderte interne Lösungen), was eine entscheidende Veränderung darstellt.

Derzeit fließen lediglich zwei Prozent der KI-Investitionen in die übergreifende Steuerung von KI-Systemen, obwohl 77 Prozent der Führungskräfte der Automatisierung einfacher Aufgaben Priorität einräumen. Dieser Unterschied zeigt, dass sich Unternehmen bislang vor allem auf einzelne KI-Aufgaben oder -Tools konzentrieren. Um jedoch einen unternehmensweiten, deutlich größeren KI-Mehrwert zu erzielen, braucht es umfassendere Ansätze.

Beim Umgang mit kritischen Fehlern setzen 65 Prozent der Führungskräfte auf menschliche Kontrolle. Gleichzeitig wissen 56 Prozent nicht einmal, ob in ihrem Unternehmen eine KI-Governance-Richtlinie existiert. Ohne klare Governance-Vorgaben kann diese notwendige Sicherheitsmaßnahme jedoch schnell zu einem Engpass werden, der den Automatisierungsprozess ausbremst.

Die Diskrepanz zwischen KI-Ambitionen und tatsächlichem ROI entsteht vor allem deshalb, weil eine erfolgreiche Umsetzung mehr braucht als bloßes theoretisches Bekenntnis. Führungsteams müssen sich daher auf realistische und nachhaltige Strategien konzentrieren, die über die Automatisierung einzelner Aufgaben hinausgehen und mit Hilfe integrierter KI-Plattformen echten Mehrwert schaffen.

 

[1] Der vollständige Coupa Clarity AI Impact Report bietet einen Leitfaden für den Übergang von der Experimentierphase zu einem gewinnbringenden Einsatz von KI. Laden Sie hier den vollständigen Bericht herunter, um einen umfassenden Einblick in die Thematik zu erhalten.

https://www.coupa.com/resources/coupa-clarity-ai-impact-report-turning-ai-intent-into-real-roi/?utm_last_engagement=PG37689A1&utm_trm=All

 

Die Ergebnisse stammen aus dem 2025 Clarity AI Impact Report von Coupa und Incisiv, einer Studie mit dem Titel »Beyond the Hype: The Business Impact of Real AI on Spend Management«, die auf den Erkenntnissen von 641 Führungskräften aus den Bereichen Beschaffung, Finanzen, IT und Lieferkette beruht. Alle Befragten waren auf Führungskräfte- oder Vorstandsebene in Unternehmen aus sechs bedeutenden Branchen in Nordamerika, EMEA und APAC tätig.

 

 

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