Die Hälfte der deutschen Dater würde mit einer KI ausgehen

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Einsame Online-Daterinnen und Online-Dater sind offen für romantische Beziehungen mit einer künstlichen Intelligenz – und verwischen die Grenze zwischen Trost, Nähe und Risiko.

 

Würden Sie auf ein Date mit einer künstlichen Intelligenz gehen? Neue Ergebnisse aus dem Insights Report: Artificial Intimacy (NIR) von Norton deuten darauf hin, dass die Idee schnell im Mainstream in Deutschland ankommt: Die Hälfte (50 Prozent) der befragten deutschen Nutzer, die derzeit Online-Dating-Angebote verwenden, geben an, sie könnten sich vorstellen, eine KI zu daten. Darunter würde dies die größte Gruppe vor allem aus Neugier tun (21 Prozent). 18 Prozent möchten sich auf diese Weise verstanden fühlen, ohne bewertet zu werden, 15 Prozent empfinden Dating im realen Leben als zu stressig. Unter den aktuellen Nutzern von Online-Dating-Apps kann sich jede*r Dritte (33 Prozent) sogar vorstellen, KI als Stellvertreter zu virtuellen Dates zu schicken. Mehr als ein Drittel (35 Prozent) ist zudem der Ansicht, dass ein/e KI-Partner*in eine größere emotionale Unterstützung wäre als sein/ihr menschliches Pendant.

 

Wer würde sich schließlich nicht von einem »perfekten« Partner beziehungsweise einer »perfekten« Partnerin angezogen fühlen? Von jemandem, der darauf ausgelegt ist, immer aufmerksam und jederzeit ansprechbar zu sein, zu bestärken und positives Feedback zu geben?

 

Generell ist Online-Dating in Deutschland fest etabliert: Drei von zehn Befragten (30 Prozent) haben schon einmal eine Dating-App genutzt, jeder Zehnte (10 Prozent) nutzt aktuell eine. Die Nutzung von Dating-Angeboten ist bei der Generation Z und den Millennials am weitesten verbreitet. So haben die Hälfte der Generation Z (51 Prozent) und zwei von fünf Millennials (41 Prozent) schon einmal Dating-Apps verwendet. Unter den aktuellen Nutzern von Dating-Apps ist die Generation Z mit 23 Prozent am stärksten vertreten. Das ist nicht nur eine große Reichweite für die digitale Partnersuche – sondern auch eine Angriffsfläche für Missbrauch, Manipulation und Betrug.

 

Der Einstellungswandel rund um Dating und KI lässt sich leicht erklären: Zahlreiche Menschen fühlen sich einsam. Sieben von zehn deutschen Befragten (70 Prozent) berichten davon, sich einsam zu fühlen, in der Generation Z und bei den Millennials sind die Werte noch höher (89 bei der Generation Z und 76 Prozent bei den Millennials). Bei hoher emotionaler Isolation werden viele offener für tiefere Beziehungen mit Technologie – und machen sich damit emotional und finanziell verwundbar, was Betrüger bereits gezielt ausnutzen. Das wird auch dadurch begünstigt, dass Social Media das Einsamkeitsgefühl forcieren kann. Unter den deutschen Befragten, die sich einsam fühlen, gibt fast ein Drittel (29 Prozent) an, dass soziale Medien zu ihrem Einsamkeitsgefühl beitragen, und knapp ein Fünftel (18 Prozent) gibt zu, dass Einsamkeit sie dazu veranlasst, riskantere Entscheidungen beim Online-Dating zu treffen. Wie schnell Gewitterwolken am rosaroten Dating-Himmel aufziehen können, belegen Zahlen aus dem Threat Report von Gen: Social-Engineering-Angriffe – also Bedrohungen, die auf psychologischer und emotionaler Manipulation beruhen – machen mehr als 90 Prozent aller digitalen Bedrohungen für Privatpersonen aus. Dating-Scams gehören dabei zu den häufigsten Maschen, weltweit wurden im Q4 2025 mehr als 17 Millionen Versuche blockiert.

 

»Wenn die Einsamkeit groß ist, fassen wir online sehr schnell Vertrauen, um diese Leere zu füllen – und genau darauf setzen Betrüger, um unser Bedürfnis nach Liebe und Nähe auszunutzen«, sagte Leyla Bilge, Global Head of Scam Research bei Norton. »Je mehr Menschen über Apps, Chatbots und digitale Tools Kontakt suchen, desto wichtiger ist es, innezuhalten und persönliche Daten zu schützen. Echtes Vertrauen sollte niemals mit Druck oder Geheimhaltung einhergehen. KI an sich ist kein Betrug, und viele empfinden sie tatsächlich als unterstützend oder tröstlich – aber sie bleibt künstlich, und nichts ersetzt echte menschliche Verbindung.«

 

Einsamkeit befeuert KI-Intimität

Während traditionelle soziale Netze rissiger werden, wenden sich viele Menschen nach innen oder ins Netz, um Austausch und Trost zu finden. 42 Prozent der aktuellen Online-Dater sagen, sie würden bei Herzschmerz Trost bei einem KI-Chatbot suchen, und fast ebenso viele (41 Prozent) würden einem KI-Beziehungscoach bei Beziehungstipps mehr vertrauen als menschlichen Freundinnen, Freunden oder Familienmitgliedern.

 

Vom Support-Tool zum romantischen Partner

Was als emotionale Unterstützung beginnt, entwickelt sich zunehmend zu etwas Tieferem. KI-Systeme sind darauf ausgelegt, aufmerksam, empathisch und jederzeit verfügbar zu sein – Eigenschaften, die schnell eine Bindung entstehen lassen können.

Die Befragten, die aktuell eine Dating-App nutzen, zeigen dafür durchaus bereits Offenheit. 29 Prozent von ihnen glauben, dass man romantische Gefühle für einen KI-Chatbot entwickeln kann, und 26 Prozent würden sogar eine romantische Beziehung mit einem KI-Bot in Betracht ziehen.

Auch wenn ein Crush auf KI für viele noch ein gewöhnungsbedürftiger Gedanke ist: Als Support-Tool ist sie schon fest in die Online-Dating-Welt integriert. Während mehr als ein Viertel (26 Prozent) der aktuellen Online-Dater KI zur Gesichtserkennung oder Rückwärtssuche nach Bildern nutzt, kommt sie bei 15 Prozent entweder zur Standortbestimmung oder zum Backgroundcheck des Gegenübers zum Einsatz. 14 Prozent der aktuellen Nutzer setzen sogar für romantische Nachrichten auf die Schreibkünste der KI. Und 40 Prozent der aktuellen Dating-App-Nutzer haben KI-Tools schon genutzt, um ihre Fotos zu verbessern.

 

Liebe, Vertrauen und eine neue Betrugslandschaft

Je stärker emotionale Bindungen (auch digital) werden, desto angreifbarer sind sie. So geben 31 Prozent der aktuellen Nutzer an, bereits Ziel eines Dating-Scams gewesen zu sein. Viele erleben Sicherheitsrisiken als Dauerzustand: Mehr als die Hälfte (59 Prozent) der aktuellen Nutzer stößt mindestens wöchentlich auf verdächtige Profile.

Die Betrugsdynamik eskaliert häufig über emotionale Manipulation mit finanziellen Forderungen: Fast zwei von fünf Befragten (38 Prozent) geben an, sie seien bereits dazu gedrängt worden, Geld an jemanden zu senden, den sie online kennengelernt haben.

 

Wo KI, Dating und digitales Vertrauen aufeinandertreffen

Der NIR beleuchtet ein zentrales Spannungsfeld heutiger Beziehungen: KI verändert, wie Menschen Trost, Rat und Nähe suchen – erweitert jedoch zugleich die Angriffsfläche für emotionale Manipulation und Betrug. Mehr als ein Drittel (37 Prozent) der aktuellen Nutzer von Dating-Apps geben an, dass sie von jemandem in sozialen Medien oder einer Dating-App kontaktiert wurden, der behauptete, eine Berühmtheit oder eine Persönlichkeit des öffentlichen Lebens zu sein. Als Reaktion fordern viele der aktuellen Online-Dater Belege (bei 44 Prozent). Jedoch teilte fast die Hälfte (49 Prozent) persönliche Daten, 31 Prozent ließen ihren Gegenübern sogar Geld zukommen.

Einige Nutzer setzen bereits auf Schutzmaßnahmen, etwa ihren vollständigen Namen nicht zu nennen (51 Prozent), das Privatsetzen ihres Profils (41 Prozent) oder Zwei-Faktor-Authentifizierung (47 Prozent). Dennoch erfordert KI in der Dating-Welt besondere Aufmerksamkeit. Schließlich soll der Traum vom Liebesglück nicht zum Albtraum werden.

 
[1] Methodik: Die Studie wurde online in Deutschland von Dynata im Auftrag von Gen vom 31. Juli bis zum 11. August 2025 unter 1.001 Erwachsenen durchgeführt. Die Daten wurden bei Bedarf nach Alter, Geschlecht und Region gewichtet, um national repräsentativ zu sein.
Den globalen Norton Insights Report: Artificial Intimacy mit einem internationalen Vergleich finden Sie hier.
https://us.norton.com/blog/research/romance-scams-insights-report-2026
Norton 360 mit KI-gestützter Scam-Erkennung, erweiterte Versionen von Norton VPN und Norton Mobile Security verbessern den Schutz für Online-Dater*innen, indem sie Fake-Profile erkennen, Phishing-Links blockieren, Betrug in Echtzeit identifizieren und persönliche Informationen geräteübergreifend absichern.

 

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