
Illustration Absmeier foto freepik
Dänemark gilt als Vorreiter, wenn es um Digitalisierung und moderne Kommunikationsinfrastruktur geht. Ein aktuelles Whitepaper, das von der GlobalConnect Gruppe für Dänemark veröffentlicht wurde, zeigt jedoch eindrücklich: Selbst in hochentwickelten Volkswirtschaften sind digitale Netze verwundbar – und zwar nicht nur durch technische Fehler, sondern durch systemische Risiken. Und in jüngerer Zeit – vor dem Hintergrund der geopolitischen Lage – ist digitale Infrastruktur sogar zu einem Ziel in hybriden Kriegsführungen geworden. Die im Whitepaper simulierten Szenarien großflächiger Internetausfälle verdeutlichen, wie eng die Stabilität digitaler Infrastrukturen heute mit der Funktionsfähigkeit ganzer Gesellschaften verknüpft ist.
Für Deutschland ist das mehr als eine akademische Erkenntnis. Denn auch hier hängt die wirtschaftliche und gesellschaftliche Widerstandsfähigkeit zunehmend davon ab, ob Netze und Rechenzentren im Krisenfall belastbar bleiben. Der dänische Bericht ist daher ein Weckruf: Wir müssen digitale Infrastruktur nicht nur ausbauen, sondern aktiv absichern, resilient gestalten und uns darauf vorbereiten, mit »Worst-Case-Szenarien« umzugehen.
Wenn ein Netz ausfällt, steht mehr als nur das Internet still
Das dänische Whitepaper beschreibt drei Szenarien: von einem vierstündigen regionalen Ausfall über eine 16-stündige Störung bis hin zu einem mehrtägigen, großflächigen Totalausfall – ausgelöst etwa durch Cyberangriffe, Sabotage oder den Ausfall zentraler DNS- und Routing-Systeme.
Die Folgen wären gravierend: öffentliche Dienste würden ausfallen, Finanztransaktionen stocken, Logistik und Energieversorgung ins Wanken geraten. Kurz: die Gesellschaft würde in Echtzeit spüren, wie abhängig sie von funktionierender digitaler Infrastruktur ist.
Solche Szenarien sind auch für Deutschland realistisch. Zwar ist das Netz hierzulande redundant aufgebaut und regulatorisch gut geschützt, doch die zunehmende Vernetzung führt dazu, dass einzelne Störungen Dominoeffekte auslösen können. Erfahrungen zeigen, dass schwerwiegende Systemausfälle meist nicht allein auf technische Ursachen zurückzuführen sind, sondern auf mangelnde Abstimmung, unklare Zuständigkeiten oder fehlende Krisenkoordination.
Vier Handlungsfelder für ein resilienteres Deutschland
Während europäische Rahmenwerke wie NIS2 und CER die regulatorische Grundlage für Cyber- und Infrastruktursicherheit schaffen, verfügt Deutschland zwar bereits über die rechtlichen Vorgaben, benötigt jedoch noch eine operative Resilienzstrategie – eine Strategie, die sicherstellt, dass Pläne nicht nur auf dem Papier existieren, sondern auch in der Praxis wirksam getestet und umgesetzt werden, damit sie im Ernstfall funktionieren.
Aus Sicht von GlobalConnect lassen sich vier zentrale Handlungsfelder ableiten:
- Digitale Infrastruktur als nationales Sicherheitsgut behandeln.
Glasfaser- und Datennetze sind die Lebensadern der modernen Wirtschaft. Sie müssen wie Energie- oder Wasserinfrastruktur behandelt, langfristig geschützt und als systemrelevant eingestuft werden – auch in der staatlichen Förderung und Risikoabsicherung. - Resilienz ganzheitlich denken.
Es reicht nicht, nur physische Leitungen zu sichern. Auch Software, Routing-Systeme, DNS-Strukturen und Cloud-Plattformen müssen in die Resilienzplanung einbezogen werden. Eine Störung in einem dieser Bereiche kann die gesamte Kommunikationskette gefährden. - Krisenkoordination in Echtzeit stärken
Deutschland verfügt bereits über Plattformen zur Krisen- und Lagekoordination, etwa beim BSI oder in sektoralen Netzwerken. Dennoch fehlt eine zentralisierte, sektorenübergreifende Plattform, über die Netzbetreiber, Behörden und kritische Dienstleister im Krisenfall unmittelbar und in Echtzeit kommunizieren können. Reaktionsfähigkeit entscheidet über Stabilität – eine weiterentwickelte, integrierte Lösung ist daher dringend erforderlich. - Regionale und grenzüberschreitende Kooperation stärken.
Resilienz darf nicht an Landesgrenzen enden. Gemeinsame Fallback-Systeme und regelmäßige länderübergreifende Krisenübungen erhöhen die Reaktionsfähigkeit und sichern kritische Infrastruktur auch bei großflächigen Störungen.
Resilienz als Infrastruktur begreifen – nicht als Checkliste
Resilienz darf nicht länger ein theoretisches Ziel oder regulatorischer Begriff sein. Sie muss gebaut, getestet und fortlaufend validiert werden – technisch, organisatorisch und politisch. Dazu gehören regelmäßige Krisenübungen (»Black Sky Exercises«), verpflichtende Belastungstests und unabhängige Zertifizierungen für Betreiber kritischer Netze.
Als Betreiber eines der größten Glasfasernetze in Deutschland engagiert sich GlobalConnect bereits heute aktiv in solchen Initiativen. Die Erfahrung zeigt: Resilienz aufzubauen ist nicht nur ein Kostenfaktor, sondern eine Investition in Vertrauen und Stabilität.
Fazit: Resilienz ist kein Zufall
Der dänische Bericht macht deutlich, dass digitale Sicherheit nicht allein von Technologie abhängt, sondern von Vorbereitung, Kooperation und Mut zur Veränderung. Auch Deutschland muss seine digitale Infrastruktur jetzt auf Krisenfestigkeit prüfen – und zwar ganzheitlich.
Denn die Frage lautet längst nicht mehr, ob ein großflächiger Ausfall eintreten kann, sondern wie gut wir darauf vorbereitet sind. Digitale Kontinuität ist kein Automatismus – sie ist eine strategische Aufgabe, die Wirtschaft, Politik und Betreiber gemeinsam angehen müssen.
Nur so bleibt das Rückgrat der digitalen Gesellschaft stabil – in Deutschland heute und für die Zukunft.
Von Andreas Gerhardt, CEO GlobalConnect Deutschland
Andreas Gerhardt ist Experte für die digitale Transformation und CEO von GlobalConnect in Deutschland. GlobalConnect ist Anbieter von digitaler Infrastruktur und Datenkommunikation in Dänemark, Norwegen, Schweden, Deutschland und Finnland. Mit einem umfangreichen Glasfasernetz fördert das Unternehmen den Ausbau der digitalen Infrastruktur in Deutschland. Dabei geht die Mission über reine Konnektivität hinaus: Auf Basis der skandinavischen Expertise setzt sich das GlobalConnect dafür ein, Deutschland fit für die digitale Zukunft zu machen – mit Innovation, Wettbewerbsfähigkeit und langfristiger Widerstandsfähigkeit.
[1] https://globalconnectgroup.com/#/pressreleases/new-whitepapers-the-nordics-must-strengthen-their-digital-preparedness-to-avoid-a-digital-blackout-3414680
https://globalconnect.de/it-sicherheit-whitepaper/
1484 Artikel zu „Digitale Resilienz“
News | Business | IT-Security | Services
NIS2-Umsetzung: Mehr digitale Resilienz für Europa
Experten begrüßen Kabinettsbeschluss – Dänemark als mögliches Vorbild für nächste Schritte? Ende Juli hat die Bundesregierung den Kabinettsbeschluss zur Umsetzung der EU-NIS2-Richtlinie gefasst und damit den Weg für strengere IT-Sicherheitsanforderungen in Deutschland geebnet. Doch während Deutschland hierbei noch ganz am Anfang steht, hat unser Nachbarland Dänemark die Richtlinie bereits vollständig in nationales Recht umgesetzt…
News | Digitalisierung | Geschäftsprozesse | IT-Security | Rechenzentrum | Services | Strategien | Tipps
Warum digitale Resilienz jetzt zur Pflicht wird: So bauen Unternehmen digitale Standfestigkeit
Die zunehmende Digitalisierung und externe Faktoren wie Klima, Krieg oder KI setzen digitale Systeme massiv unter Druck. Unternehmen müssen daher ihre digitale Resilienz stärken, um auf unerwartete Störungen vorbereitet zu sein. Resilienz bedeutet nicht nur, dass Systeme schnell wieder anlaufen, sondern dass Geschäftsprozesse unter allen Umständen aufrechterhalten werden können. Die Temperaturen steigen – nicht…
News | Infrastruktur | IT-Security | Ausgabe 5-6-2025 | Security Spezial 5-6-2025
Wie ALM sicherheitskritische Systeme zukunftsfähig macht – Digitale Resilienz beginnt im Engineering
News | Infrastruktur | IT-Security
Hohe digitale Resilienz schützt den Einzelhandel vor Verlusten
Netzwerkprobleme sind Gift für das Geschäft. Das gilt insbesondere für den Einzelhandel, wo Ausfälle direkte und weitreichende Konsequenzen haben. Vier Schritte sorgen für eine höhere digitale Resilienz. Der Einzelhandel setzt immer mehr auf eine digitalisierte Einkaufserfahrung. Große Unternehmen, etwa globale Anbieter von Luxusmarken, verwalten dafür ihre Läden über eine zentrale IT. Ihr Ausfall gleicht…
News | Favoriten der Redaktion | IT-Security | Strategien | Tipps
Cyberresilienz als Schlüssel zur Zukunftssicherung: Schutz, Wiederherstellung und Anpassungsfähigkeit im digitalen Zeitalter
Ransomware-Angriffe gehören mittlerweile zum Standardrepertoire von Cyberkriminellen. So weit – so bekannt. Weniger bekannt ist die Erkenntnis, dass 90 Prozent der erfolgreichen Angriffe von nicht-verwalteten Geräten ausgehen [1]. Mithin Geräte, für die die Eigentümer voll verantwortlich sind, einschließlich aller Betriebssystemupdates, Sicherheitspatches und Softwareprodukte. Und damit stellen sie eine Sicherheitsgefahr für Unternehmen dar. Organisationen sollten daher…
Trends 2025 | News | Trends Security | IT-Security | Whitepaper
Softwarestücklisten als Schlüssel zur digitalen Resilienz
Die Software Bill of Materials (SBOM) ist in Unternehmen noch nicht weit verbreitet, wird aber durch den Cyber Resilience Act (CRA) bald zum Standard. Viele Firmen stehen noch am Anfang – und können mit SBOMs ihre Cyberresilienz stärken. Immer mehr Geräte sind mit dem Internet verbunden, vom Smart Home bis zur Industrie 4.0, und…
News | Digitale Transformation | Favoriten der Redaktion | IT-Security | Kommentar | Strategien
Cybersicherheit neu denken – Mehr digitale Souveränität und Resilienz
Die Cybersicherheitslandschaft in Europa verändert sich deutlich. Unternehmen stehen vor einer Zeitenwende, die von steigenden Bedrohungen, der Durchdringung künstlicher Intelligenz und einem wachsenden Bewusstsein für digitale Souveränität geprägt ist. Der HarfangLab State of Cybersecurity Report 2025 zeigt, dass 40 Prozent der befragten Unternehmen ihr Cyberbedrohungsniveau als »extrem ernst« oder »sehr ernst« einschätzen [1]. Zugleich ist…
News | Trends 2024 | Trends Security | IT-Security | Services | Whitepaper
Cybersecurity Report 2025: Resilienztest für die digitale Gesellschaft
Trotz eines starken Rückgangs in der zweiten Jahreshälfte steigt die Anzahl schädlicher Requests im Gesamtjahr 2024 um 25 Prozent. Bots und Hacktivismus: Einflussnahme auf Wahlen und die Bevölkerung nimmt zu. Öffentlicher Sektor bleibt Cyberhotspot: Mehr als die Hälfte der Überlastungsangriffe (55,8 Prozent) sind erfolgreich. Die Bedrohungslage im Internet verschärft sich trotz vereinzelter positiver…
News | Business Process Management | Digitale Transformation | Trends Services | Geschäftsprozesse | Trends 2023
Digitale Transformation entscheidet über Grad der Resilienz des Einkaufs
Wie zukunftsfit sind die Einkaufsteams der DACH-Region? Setzen sie die neuen digitalen Instrumente schon wirksam ein und nutzen alle verfügbaren Technologiehebel zur Optimierung ihrer Beschaffungsprozesse? Diesen und weiteren Fragen geht die Studie »Einkaufsbarometer Mittelstand 2023« nach. Neben dem jährlichen Lagebild zu Beschaffungsprozessen werden die konkreten Handlungsfelder und Maßnahmen zur Umsetzung von Versorgungsicherheit in Zeiten…
News | Business | Digitalisierung | Lösungen | Ausgabe 7-8-2020
Digitale DNA – Digital First als Strategie für Business-Resilienz
Aufgrund der Niedrig- und Nullzinsen sucht heute jeder nach Alternativen zu klassischen Anlageformen. Doch die Investition in Immobilienprojekte bringt für Privatanleger traditionell Hindernisse mit sich, wie beispielsweise den schwierigen Zugang zu geeigneten Immobilienprojekten, fehlende Expertise, hohe Mindestinvestitionen oder beträchtliche Transaktionskosten. Dank des Ansatzes von Exporo, Immobilien digital zu demokratisieren, wird die Zugangsschwelle zu diesem Markt abgeschafft und es jedem ermöglicht, bereits kleine Beträge zu investieren. Das 2014 gegründete, in Hamburg ansässige Unternehmen ist heute eine der führenden Crowdinvestment-Plattformen Europas für digitale Immobilien-Investitionen, auf der bereits mehr als 600 Millionen Euro Kapital vermittelt wurden.
News | Digitale Transformation | IT-Security
Digitale Transformation und Cyberresilienz im Unternehmen: Wo stehen wir?
Die digitale Transformation, die mittlerweile als unerlässlich für die Gewährleistung von Geschäftskontinuität, Wettbewerbsfähigkeit und Unternehmenswachstum gilt, ist seit mehreren Jahren ein Schwerpunkt für Unternehmen. Infolgedessen könnte man annehmen, dass diese Entwicklung der Organisationen und ihrer Arbeitsweise heute im gesamten wirtschaftlichen und institutionellen Gefüge, unabhängig vom Land, weit verbreitet ist. Aber ist dies wirklich der Fall?…
News | Trends Security | Trends Infrastruktur | Business Process Management | Digitale Transformation | Infrastruktur | Trends 2019
Erfolgreiche digitale Transformation braucht IT-Resilienz
Für den »State of IT-Resilience Report 2019« wurden weltweit 500 Führungskräfte sowohl aus der IT als auch aus anderen Geschäftsbereichen befragt [1]. Die Teilnehmer kamen aus über zehn unterschiedlichen Branchen und äußerten sich zu den derzeitigen Herausforderungen von IT-Resilienz im Rahmen der digitalen Transformation. Die Ergebnisse der Befragung geben Einblick in den Stand der Dinge…
News | Digitale Transformation | Favoriten der Redaktion | Künstliche Intelligenz | Services | Strategien | Whitepaper
Whitepaper: Enterprise AI Agents verändern den digitalen Arbeitsplatz
Autonome KI-Systeme revolutionieren Prozesse, Effizienz und Entscheidungsfindung. Die Arbeitswelt durchläuft einen tiefgreifenden Wandel: Mit Enterprise AI Agents halten intelligente, autonome Systeme Einzug in Unternehmensprozesse – und läuten die nächste Stufe der Digitalisierung ein. Diese KI-gestützten Agenten übernehmen nicht nur Aufgaben, sondern denken mit, treffen Entscheidungen, lernen kontinuierlich hinzu und schaffen neue Formen der Zusammenarbeit…
News | Cloud Computing | Digitalisierung | Geschäftsprozesse | Kommunikation | Services
Europa gewinnt digitales Profil – Outlook-Alternative setzt auf Datenschutz und Effizienz
Mit dem Support-Ende für Microsoft Exchange müssen Unternehmen ihre Kommunikationssysteme überdenken. Die tschechische Plattform IceWarp bietet eine kosteneffiziente, kompatible und datenschutzkonforme Lösung – und zeigt, dass Europa auch technologisch konkurrenzfähig ist. Am 14. Oktober endete der Support für Microsoft Exchange Server 2016 und 2019. Für viele Unternehmen ist das mehr als eine technische Formalie.…
Trends 2026 | News | Trends Security | IT-Security | Künstliche Intelligenz
IT-Trends 2026: KI, Cyberrisiken und digitale Souveränität verändern die IT-Landschaft
Die digitale Welt befindet sich im Umbruch – sie wird komplexer, schneller und zugleich deutlich angreifbarer. Vor allem künstliche Intelligenz und moderne IT-Sicherheitskonzepte gehören zu den zentralen Trends, die bestimmen, wie Unternehmen ihre Netzwerke, Schutzmechanismen und Datenstrukturen künftig gestalten müssen. »Wir stehen an einem Punkt, an dem Unternehmen ihre technologische Zukunft konsequenter denn je…
Trends 2025 | News | Trends Wirtschaft | Business | Favoriten der Redaktion | Geschäftsprozesse | Strategien | Whitepaper
Unvorbereitet in die Zukunft: Dramatische Lücken in der organisatorischen Resilienz europäischer Unternehmen
Nur jedes dritte Unternehmen in Europa bereitet sich proaktiv auf Veränderungen vor. Strategische Maßnahmen im Workforce Management können währenddessen die Vorbereitung um das Drei- bis Neunfache steigern und so die Resilienz stärken. Europa steckt mitten in der Transformation. Während Unternehmen von disruptiven Kräften wie technologischer Transformation, Fachkräftemangel und wirtschaftlicher Instabilität getrieben werden, zeigen neue…
Trends 2025 | News | Trends Wirtschaft | Künstliche Intelligenz | Strategien
Deutsche Unternehmen streben nach digitaler Souveränität und erhöhen Investitionen in KI
Für 80 % der Befragten in Deutschland nimmt die digitale Souveränität eine Top-Priorität in ihrer IT-Strategie ein. Für 96 % der Befragten ist eine Open-Source-Strategie von entscheidender Bedeutung, insbesondere im Hinblick auf digitale Souveränität, Hybrid- und Multi-Cloud, Virtualisierung sowie Sicherheit. 98 % der Befragten stimmen zu, dass Deutschland bereits weltweit führend im Bereich KI ist…
Trends 2025 | News | Business | Trends Geschäftsprozesse | Effizienz | Favoriten der Redaktion | Geschäftsprozesse | Nachhaltigkeit | Strategien
Nachhaltigkeit verankert im Geschäftsmodell beschert Poleposition in Resilienz, Innovation und finanzielle Rendite
83 % der befragten deutschen Unternehmen betrachten IT als einen wichtigen Faktor, um ihre Umweltziele zu erreichen. Global sind es 78 %. Kyndryl, Anbieter von unternehmenskritischen Technologiedienstleistungen, hat in Zusammenarbeit mit Microsoft die Ergebnisse der dritten jährlichen Global Sustainability Barometer Study von Ecosystm veröffentlicht [1]. Die Studie zeigt, dass integrationsorientierte Unternehmen – also solche,…
News | Business | Effizienz | Favoriten der Redaktion | Geschäftsprozesse | Infrastruktur | Künstliche Intelligenz | Rechenzentrum | Strategien
SAP und französische KI-Unternehmen stärken gemeinsam Europas digitale Souveränität
Die SAP SE hat eine engere Zusammenarbeit mit französischen KI-Unternehmen bekannt gegeben, die sowohl neue als auch vertiefte Partnerschaften mit Bleu, Capgemini und Mistral AI einschließt. Ziel dieser Zusammenarbeit ist es, die SAP-Expertise bei Unternehmensanwendungen mit dem dynamischen KI-Ökosystem Frankreichs zu vereinen. Damit sollen sichere, skalierbare und KI-gestützte Cloud-Lösungen entwickelt werden, die den Schutz von…
Trends 2025 | News | Trends Wirtschaft | Business | Digitale Transformation | Digitalisierung | Favoriten der Redaktion | Strategien
Europa muss die digitale Zukunft selbst schaffen
Die deutsche Wirtschaft ist stark abhängig von digitalen Technologien und Dienstleistungen aus dem Ausland, insbesondere aus den USA und China. Diese Abhängigkeit hat sich im Laufe des Jahres 2025 weiter verstärkt, wobei das Vertrauen in die USA aufgrund politischer Unsicherheiten schwindet. Nur 4 Prozent der Unternehmen wären dauerhaft überlebensfähig, wenn diese Importe wegfallen würden. Der…

