Ganzheitliche Digitalisierung – Ohne Cloud wird wie ohne Handy sein

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»Es hängt von dir selbst ab, ob du das neue Jahr als Bremse oder als Motor benutzen willst«, soll Henry Ford gesagt haben. Uwe Bergmann, Gründer und Vorstandsvorsitzender der Cosmo Consult Gruppe, rät zum Motor.



Herr Bergmann, vor einem Jahr ahnten Sie richtig voraus, dass es in der IT-Welt neue Trends kaum geben wird, dafür neue Schwerpunkte. Was erwarten Sie in 2020?

Also im vergangenen Jahr spürte man schon, dass sich viele Unternehmen mit der Digitalisierung und Komponenten wie der künstlichen Intelligenz beschäftigten. Aber wenn ich mir speziell den Mittelstand anschaue, war das noch wenig – aus meiner Sicht viel zu wenig. Daher erwarte ich, dass in diesem Jahr die ersten Unternehmen echte Projekte durchführen und damit auch in den Live-Betrieb gehen. Damit sind wir gerade in Deutschland ein bisschen zögerlich und super-kritisch. Da sehen wir in anderen Ländern eine größere Offenheit, eine größere Experimentierfreude und einen stärkeren Willen zur Digitalisierung. Leider.


Woran liegt das?

Es ist ein bisschen eine Mentalitätsfrage, aber auch eine Lobbyfrage. In anderen Ländern werden Technologien viel strategischer gefördert. In einem chinesischen Krankenhaus zum Beispiel, wird zurzeit die komplette Diagnose digital gestellt. Die haben mit den besten 200 Medizinern aus China einen Algorithmus und eine Datenbank mit über 200 Millionen Krankenakten gefüllt. Und diese Technologie wird konstant weiterentwickelt Richtung digitales Krankenhaus. In Deutschland gibt es für solche technologischen Entwicklungen keine Lobby. Man hat überhaupt nicht das Gefühl, dass jemand so etwas wie Technologie- oder Marktführer werden will. Ich hoffe die Brandrede von VW-Chef Herbert Diess vom Anfang dieses Jahrs rüttelt die Verantwortlichen endlich auf. 


Das ist aber auch ein sensibler Bereich. 

Nichtsdestotrotz stimmt es. Es gibt ja andere Beispiele. Ein Freund hat sich neulich eine Solaranlage über eine Online-Plattform gekauft. Die hat er erst einmal gemietet, die Anlage wird komplett installiert ohne Kosten für ihn. Der Lieferant hat bei Google Maps das Haus angeschaut, er musste zwei Bilder vom Gebäude einschicken und erhielt anschließend eine komplette Simulation über das Aussehen. Und in einem Online-Meeting wurde alles detailliert erklärt, die Rate so berechnet, dass sie etwa der Ersparnis entspricht. 

Unser traditioneller Handwerksbetrieb muss dagegen erst einmal vor Ort ein Aufmaß machen, lässt den Kunden mit Prospekten allein und erstellt ein Angebot, in dem alle möglichen Unwägbarkeiten berücksichtigt sind oder auch nicht. Diese Mittelständler werden von digitalisierten Unternehmen einfach überrollt. Denn kommt jemand mit einem besseren, moderneren Produkt und kann man dies durch die einfache digitale Abwicklung auch von Unternehmen beziehen, die nicht in der Nähe oder sogar im Ausland sitzen, wird die Entscheidung schnell gegen den Betrieb um die Ecke fallen.


Jetzt betreten neue Player wie die KI die Bühne. Ist der Mittelstand da nicht überfordert?

Also die KI muss sofort einen Nutzen bringen. Was auch immer, hinterher muss es besser laufen als vorher. Und wie das funktioniert, ist eigentlich egal. Die ersten Leute, die telefoniert haben, die ersten Leute, die ferngesehen haben, wussten wahrscheinlich auch nicht, was da passiert. Aber das Ergebnis hat gestimmt. Also wenn wir jetzt sagen, wir machen eine Optimierung mit einer KI, dann ist natürlich schon das Ziel, dass die KI das besser kann als eine Programmierung. 

Wenn ich aber über eine ganzheitliche Digitalisierung nachdenke und nicht nur über einzelne Bereiche, ist es sinnvoll, sich zu überlegen, wie die gesamte Architektur einmal aussehen soll. Da hole ich mir unter Umständen eine Menge Tools und Funktionen oder Apps ins Haus, die nicht unbedingt optimal miteinander arbeiten. Das ist dann nicht mehr ein integriertes System, sondern eine zu orchestrierende Plattform. Für mich ist die Entscheidung für eine passende Digitalisierungsplattform daher fundamental. Das muss nicht immer Microsoft sein, aber Microsoft ist heute sicher der führende und am breitesten aufgestellte Anbieter der Welt. 


Auf diesem Weg begleiten Sie Ihre Kunden mit einer ganzheitlichen Beratung? 

Genau. Dafür haben wir unter anderem den Digital Maturity Check entwickelt, ein Werkzeug zur digitalen Standortbestimmung. Das heißt, wo stehe ich heute – auch im Vergleich zu anderen Unternehmen meiner Branche. Im nächsten Schritt entwickeln wir mit unseren Kunden eine digitale Vision, definieren und beschreiben Ziele. Um diese beiden Punkte zu verbinden und von der Ist-Situation zum Zielbild zu gelangen, erarbeiten wir eine digitale Roadmap. Step by Step. Der eine braucht vielleicht tatsächlich eine ERP- oder Produktionsoptimierung, während bei einem anderen zunächst Themen wie CRM, Modern Workplace oder Kollaboration im Vordergrund stehen. Aber diese Standortbestimmung, erst mal zu sagen, wo verdienen wir unser Geld, wo können wir die größten Hebeleffekte erzielen, und dabei stets den Gedanken, wie es am Ende aussehen soll, im Kopf zu behalten, stellt die ideale Basis für das Erreichen aller Digitalisierungsziele dar. 

Dabei kann man neben eigenen Ideen auch von denen anderer profitieren. Darum investieren wir viel in unsere Beziehung zum Analystenhaus Gartner, die uns immer wieder über die neuesten Trends updaten. Wir holen uns Informationen von Analysten, Kunden und Technologielieferanten über Dinge, die zwar jetzt schon in der Pipeline sind, aber vielleicht erst in zwei oder drei Jahren auf den Markt kommen. Der Mittelstand agiert häufig weniger chancenorientiert, sondern mehr problemorientiert. Hier müssen wir durch kompetente Beratung Ängste nehmen und Chancen aufzeigen.

 

 


Ist ohne Cloud eine erfolgreiche Digitalisierung möglich? 

Wir haben Kunden, die nutzen ihre 15 Jahre alten ERP-Systeme und kommen trotzdem irgendwie durch. Aber ich glaube nicht, dass das noch lange gut geht. Wir sehen bei unseren Kunden aus der Start-up-Szene, was die investieren und in welchem Tempo die digitalisieren. Da möchte man den deutschen Mittelstand warnen, verlasst euch nicht darauf, was ihr in der Vergangenheit erreicht habt. Die Welt wird kleiner. Und die Chancen, die wir im Ausland haben, haben ausländische Unternehmen auch bei uns. Darum haben auch wir – obwohl wir geschäftlich sehr erfolgreich waren – viel Zeit und viel Geld in unsere Digitalisierung und unsere Transformation investiert, nicht erst dann, wenn es schon zu spät ist. So können wir mit unseren eigenen Erfahrungen bei unserer Beratung auch ausgesprochen authentisch sein.


Ihr Rat an den Mittelstand lautet also: Zögert nicht, lasst euch zumindest beraten und analysiert euren Standort?

Ja. Im Mittelstand haben wir das Gefühl, dass zuerst nach Problemen gesucht wird, die dann auch noch groß geredet werden. Nehmen Sie die Cloud und den Sicherheitsaspekt. Die Deutsche Bahn geht jetzt aus Sicherheitsgründen in die Cloud. Der deutsche Mittelstand denkt aber immer noch, er könnte das in den Griff bekommen. Ich glaube, dass in 2020, nach zunehmenden Hackerangriffen, auch viele Mittelständler aus Sicherheitsgründen in die Cloud wechseln. Es gibt jetzt schon Fälle in unserer Kundenklientel, die schwere Datenverluste erlitten haben und massiv erpresst wurden. Allerdings haben wir keinen einzigen Fall, in dem Daten aus der Cloud gehackt wurden. Selbst wir trauen es uns nicht zu, die Angriffe auf unser Netzwerk komplett selbst abzuwehren und vertrauen der Cloud.


Sind diese Investitionen für den Mittelstand überhaupt tragbar und lohnen sie sich?

Wenn ich in die Cloud gehe, spare ich mir die Hardware, den Raum, die Belüftung und Kühlung, die Absicherung und und und. Habe ich einen schwankenden Geschäftsverlauf mit saisonalen Spitzen und Pausen, bietet mir die Cloud den Riesenvorteil, dass ich nur die IT-Ressourcen nutze und zahlen muss, die ich auch wirklich verwende. Ich muss nicht ständig irgendwelche Maximalkapazitäten vorrätig halten, die ich vielleicht nur zwei- oder dreimal im Jahr nutze. Ich kann mir IT-Power für einen Tag gönnen, die sonst nur ein Großkonzern hat. Außerdem gibt es viele Angebote und Services, die überhaupt nur in der Cloud zur Verfügung stehen, etwa Cognitive Services und die ganzen Machine-Learning-Geschichten. Das bedeutet viel, viel mehr Freiheit und Flexibilität für jedes Unternehmen. Man nutzt das Know-how von tausenden Menschen im eigenen kleinen Unternehmen und erhält so Vorteile, die man sonst nicht hat. 


Aber wie sieht es mit der Individualität eines Unternehmens aus, das bestimmte spezielle Prozesse braucht, für die es auch keine individuellen Branchenmodule oder Speziallösungen gibt?

Es ist ja nicht so, dass man Software-as-a-Service-Systeme nicht anpassen kann. Cloud-Systeme wie Microsoft Dynamics Business Central oder Finance and Operations kann man ebenfalls auf die individuellen Bedürfnisse der Kunden anpassen. Jedoch wird der Anteil der wirklichen Anpassungsprogrammierung aus meiner Sicht zurückgehen und durch die individuelle Nutzung von Cloud Services und Apps auf einer einheitlichen Datenplattform ersetzt. So hat zwar jeder Kunde ein individuelles System, das aber in erster Linie aus Standardlösungen besteht. Die Orchestrierung dieser Cloud-Lösungen ist dann die eigentliche Herausforderung. Daher ist die Plattformauswahl so wichtig.


Ich denke, da plädieren Sie für eine Plattform auf der Basis von Microsoft Azure?

Wenn ich mir heute so eine Plattform anschaue, dann ist ERP für den betriebswirtschaftlichen Kern gedacht. Aber da gibt es auch ein CRM-System, außerdem ist Marketing dabei, Social Listening, dann vielleicht ein BI-System mit ungeheuer vielfältigen Analyse- und Dashboard-Möglichkeiten. Darunter habe ich ein Data Warehouse, wo ich viele weitere Daten einfließen lassen kann. Modern Workplace, künstliche Intelligenz und Datenmanagement sind weitere Themen. Letztlich geht es darum, die gesamte betriebswirtschaftliche Welt eines Unternehmens abzubilden. Das machen wir heute eben nicht mehr mit einer Einzelapplikation, sondern mit vielen Applikationen auf einer Plattform. Die Grundidee »Alles aus einer Hand« wird quasi wieder modern. 

Es gibt keine abgeschotteten Monolithen mehr, sondern in die Plattform kann ich etwa über APIs immer wieder neue Programme integrieren. Ich möchte das als ganzheitliche Digitalisierung bezeichnen. Cloud, KI und IoT sind Dinge, die auf alle zukommen. Und wenn man sich einmal ganz nüchtern, unabhängig von uns – von Cosmo Consult, Microsoft im Bereich Technologie und Digitalisierung unseres Planeten anguckt, sind sie eindeutig die Taktgeber. Und im Business gibt es immer nur einen Sieger: Den, der den Auftrag bekommt. Und wir wollen, dass unsere Kunden mithilfe des besten »Materials« zu den Siegern gehören. 


Was können wir künftig noch erwarten?

Ich glaube, der nächste große Schritt besteht in der Automatisierung vieler Routinetätigkeiten im großen Stil. Alles, was standardisierbar ist, wird mithilfe von KI auch zu einem
sehr, sehr großen Teil automatisiert. Womit wir wieder bei der Cloud wären. Aus meiner Sicht ist eine wirkliche Digitalisierung ohne Cloud nicht machbar. Ich sehe schon, dass sich die Politik vielleicht auch mal was einfallen lassen muss. Wenn ein großer Teil der deutschen Wirtschaft irgendwann alle ihrer digitalen Systeme in der Cloud betreibt, ist das natürlich nicht ganz unkritisch. Hier würde ich mir Klarheit und Pragmatismus erhoffen. Denn genauso wie es heutzutage nicht ohne Strom oder Handy geht, wird es nach meiner Überzeugung spätestens in fünf Jahren nicht ohne Cloud gehen. Und wer würde heute schon trotz der entstehenden Abhängigkeit auf Alltagstechnologien wie das Handy verzichten?

Herr Bergmann, vielen Dank für das Gespräch.


Das Gespräch führte Volker Vorburg.

 

Bilder: © Cosmo Consult

 

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