Microsoft-Lizenzierung – Unternehmen geben zu viel Geld für Software aus

Dabei lässt es sich so leicht sparen – wie ein Kostenvergleich zeigt.

Covid-19 strapaziert die IT-Budgets deutscher Unternehmen. In einer aktuellen Studie von Capterra geben über ein Viertel der befragten Manager an, dass sich ihre Softwareausgaben allein zwischen Januar und Mai 2020 aufgrund der Pandemie um bis zu 50 Prozent erhöht haben. Dabei ließe sich ein erheblicher Teil der Kosten für Anwenderprogramme und Serverinfrastrukturen mit geschicktem Lizenzmanagement reduzieren – das dokumentiert ein Kostenvergleich des Microsoft Gold Partners VENDOSOFT.

Kosteneinsparung um bis zu 84 Prozent möglich. VENDOSOFT gilt als Experte für sämtliche Lizenzierungsmodelle des Herstellers Microsoft: von neuer und gebrauchter Software über hybride Ansätze bis hin zu Cloud-Lösungen. Mit diesem Wissen bieten die Lizenzstrategen eine objektive Beratung in allen Fragen der Microsoft-Lizenzierung. »Wir stellen fest, dass viele Firmen deutlich zu viel Geld für ihre Softwarebeschaffung ausgeben«, erklärt Geschäftsführer Björn Orth. »Das hat uns veranlasst, einen Kostenvergleich über die verschiedenen Lizenzmodelle zu ziehen.« Konkret wurden über eine Laufzeit von sechs Jahren die Ausgaben für eine Microsoft-Exchange-Lizenz inklusive 300 Client Access Licenses (CAL) gegenübergestellt – unter Berücksichtigung peripherer Kosten wie Hardware, Patchings etc. (siehe Tabelle).

 

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Tabelle: Vergleich der der Exchange-Lizenzierungsmodelle.

 

Der Vergleich deckt auf, welche enormen Summen Unternehmen einsparen, die ihre Software gebraucht kaufen. 84 Prozent sind es im Vergleich zum Neukauf mit Software Assurance (SA). Wer seine Neulizenzen bisher als CSP-Kauf bezieht, würde mit Gebrauchtsoftware über 15.000 Euro einsparen. Selbst der Weg in die Cloud will wohl kalkuliert sein. Was zunächst aufgrund der geringen monatlichen Mietkosten günstiger erscheint, erweist sich bei genauerer Betrachtung als das Gegenteil: Ein Exchange Online Plan 1 liegt im Vergleichszeitraum ganze 77 Prozent über den Kosten eines gebrauchten Exchange Servers 2019!

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Es muss nicht immer Cloud sein. Die Cloud rechnet sich nicht zwangsläufig. Das versuchen die Microsoft Licensing Professionals von VENDOSOFT ihren Kunden zu vermitteln. Es ist richtig, dass Unternehmen, die bereits vor der Pandemie auf die Cloud gesetzt hatten, zu Beginn schneller auf Home Office umstellen konnten, als andere. Und es gibt weitere Argumente für deren Nutzung. Doch spricht das nicht automatisch für eine Cloud-Only-Strategie. Nicht umsonst erwägt laut Cloud Data Security Report von Netwrix jeder vierte deutsche Betrieb wegen Sicherheitsbedenken und aus Kostengründen die Verschiebung seiner Daten zurück zu einem On-Premises-Standort. 

 

 

»Entscheidet sich ein Unternehmen für Kauf-Software«, so Björn Orth, »dann machen gebrauchte Lizenzen unbedingt Sinn.« Die Kosteneinsparungen sprechen für sich. Auch gibt es keine Nachteile gegenüber dem Ersterwerber. Software nutzt sich nicht ab und mit dem Erwerb erhält der Zweitkäufer neben dem alleinigen Nutzungsrecht alle Funktionalitäten und regelmäßigen Sicherheits-Updates.

Oftmals müssen große Teile der IT-Infrastruktur einer Organisation nicht Cloud-basiert laufen. Dann greifen die günstigen Gebrauchten oder ein hybrides Konzept aus Cloud-Lösungen und gebrauchten Kauflizenzen. Mit ihnen – das zeigt der Preisvergleich – können Unternehmen zwischen 53 und 84 Prozent sparen. IT-Managern empfiehlt Björn Orth die unabhängige Beratung von VENDOSOFT in Anspruch zu nehmen. Denn, so sein Versprechen: »Mit der richtigen Lizenzstrategie holen wir selbst bei steigendem Softwarebedarf so viel mehr aus Ihren Budgets!«

 

Kostenvergleich

Den Kostenvergleich inklusive Lizenzrechner zur Ermittlung des Einsparpotenzials von Microsoft-Lizenzen stellt VENDOSOFT Interessierten online zur Verfügung:
www.vendosoft.de/kostenvergleich

 


Illustration: © apghedia/shutterstock.com

 

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