SAP: Unternehmen investieren gezielter – KI etabliert sich, Cloud auf dem Prüfstand

Illustration Absmeier foto freepik

Steigende Budgets, aber differenziertere Investitionsentscheidungen: Der Investitionsreport 2026 der Deutschsprachigen SAP-Anwendergruppe e. V. (DSAG) zeigt, dass SAP für Anwenderunternehmen relevant bleibt – Investitionen jedoch gezielter und kritischer erfolgen [1]. S/4HANA nimmt weiter an Fahrt auf. On-Premises ist hier noch häufiger die Wahl. Cloud-Modelle, neue SAP-Zielbilder und künstliche Intelligenz (KI) stoßen auf Interesse, müssen ihren wirtschaftlichen Nutzen jedoch erst beweisen. Nicht alle Unternehmen werden die S/4HANA-Transformation bis 2027 abgeschlossen haben und nehmen somit höhere Wartungskosten in Kauf.

 

Die Ergebnisse machen aus DSAG-Sicht deutlich: Investitionsentscheidungen folgen weniger Visionen als vielmehr der Frage nach Umsetzbarkeit, Wirtschaftlichkeit und Integrationsfähigkeit.

Nachdem im Jahr 2025 einmalig SAP den Investitionsreport-Fragebogen versendet hatte, war dieses Mal wieder die DSAG im Lead bei der Erhebung der Zahlen. Dadurch wurden, verglichen mit dem Investitionsreport 2025, wieder weniger größere Unternehmen befragt. »Dementsprechend ist die Vergleichbarkeit des DSAG-Investitionsreports 2026 eher zum Investitionsreport 2024 als zum Investitionsreport 2025 gegeben«, erläutert Jens Hungershausen, DSAG-Vorstandsvorsitzender. Das zeigt sich auch in den Top-5-Branchen. »In diesem Jahr ist die Öffentliche Verwaltung wieder stärker vertreten, die erfahrungsgemäß einen etwas anderen Investitionsfokus hat«, so Hungershausen (siehe Erhebungsgrundlage).

 

IT- und SAP-Budgets wachsen weiter

Insgesamt gilt: Auch im Jahr 2026 steigen die IT- und SAP-Investitionsbudgets bei vielen Unternehmen. Allerdings bei weniger als noch im Jahr 2024. Bei 38 Prozent der befragten Unternehmen in Deutschland, Österreich und der Schweiz (DACH) steigt das IT-Gesamtbudget, vor zwei Jahren war das noch bei 43 Prozent der befragten Unternehmen der Fall. Gleich bleibt es bei 35 Prozent (2024: 36 Prozent) und bei 24 Prozent sinkt es (2024: 18 Prozent). Bei den Investitionen in SAP lässt sich festhalten, dass bei 43 Prozent der befragten Unternehmen das Budget steigt (2024: 46 Prozent), bei 26 Prozent unverändert bleibt (2024: 32 Prozent) und bei 28 Prozent sinkt (2024: 19 Prozent).

»Die Entwicklung der Budgets spiegelt den anhaltenden wirtschaftlichen Druck wider, unter dem viele Unternehmen stehen. Energiepreise, geopolitische Unsicherheiten und ein angespanntes Marktumfeld führen dazu, dass Investitionen kritischer hinterfragt und teilweise verschoben werden – auch im SAP-Umfeld«, sagt Hungershausen. Aus DSAG-Sicht investieren Unternehmen gezielter, ohne SAP grundsätzlich infrage zu stellen.

 

SAP bleibt relevant

Diese Einschätzung deckt sich auch mit den Antworten auf die Frage nach der Relevanz von SAP für die zukünftige Ausrichtung der Unternehmen bzw. Organisationen. Hier geben 36 Prozent an, dass die Relevanz zunimmt, bei 48 Prozent bleibt sie gleich und bei 16 Prozent nimmt sie ab. Diese Werte unterscheiden sich nur marginal zu denen aus den Vorjahren.

Zudem wurde in diesem Jahr erstmals abgefragt, wie stark bestimmte Herausforderungen die SAP-Investitionsentscheidungen beeinflussen. Die Top-5-Herausforderungen:

  • Wirtschaftlichkeit von Investitionen in SAP-Software: 79 Prozent
  • Wirtschaftliche Rahmenbedingungen: 79 Prozent
  • SAP-Lizenz- und Vertragsgestaltung: 70 Prozent
  • Wartungsende: 63 Prozent
  • Umsetzung gesetzlicher Vorgaben: 59 Prozent

Ebenfalls erstmals abgefragt wurde, welche übergeordneten Ziele die SAP-Investitionsplanung prägen. Die Top-3-Antworten lauten hier: Digitale Transformation/Prozessmodernisierung, Kostenoptimierung/Effizienzsteigerung sowie Compliance/Sicherheit. »Die Ergebnisse zeigen deutlich, dass Unternehmen SAP-Investitionen heute nicht mehr isoliert betrachten. Digitale Transformation und Prozessmodernisierung bleiben die zentralen Treiber, werden aber klar flankiert von dem Anspruch, effizienter zu wirtschaften sowie regulatorische und sicherheitsrelevante Anforderungen zuverlässig zu erfüllen«, sagt Hungershausen. »Vor dem Hintergrund wirtschaftlicher Unsicherheiten, steigender Kosten und komplexer Lizenz- und Wartungsmodelle müssen SAP-Investitionen zugleich innovativ, wirtschaftlich tragfähig und resilient sein.«

 

 

Investitionen in S/4HANA

Das Ergebnis auf die Frage, inwieweit die ERP-Lösungen SAP ECC, SAP S/4HANA (On-Premises), SAP S/4HANA (ERP Private Cloud/RISE) und SAP S/4HANA (ERP Public Cloud/GROW) für die SAP-Investitionen 2026 relevant sind, lautet: Hohe und mittlere Investitionen planen 42 Prozent der Befragten in S/4HANA (On-Premises), während 22 Prozent in die Private-Cloud-Variante und 6 Prozent in die Public-Cloud-Variante hohe und mittlere Budgets investieren wollen. Für SAP ECC planen 10 Prozent hohe und mittlere Investitionen.

Aus DSAG-Sicht bestätigen die Ergebnisse den bekannten Trend: Viele Anwenderunternehmen setzen bei der S/4HANA-Transformation weiterhin auf On-Premises bzw. kontrollierte Private-Cloud-Modelle und entscheiden differenziert nach Passfähigkeit, Investitionsschutz und Migrationsaufwand. »Die vergleichsweise geringe Investitionsbereitschaft in die Public Cloud zeigt, dass hier aus Kundensicht noch funktionale Tiefe, Integrationsfähigkeit und verlässliche Rahmenbedingungen entscheidend sind. Wichtig bleibt die echte Wahlfreiheit zwischen den Betriebsmodellen bei klarer Roadmap und Planungssicherheit«, so Hungershausen.

 

Einige SAP-ECC-Kunden planen mit Extended Maintenance

Diejenigen, die angeben, dass sie Investitionen in SAP ECC planen, wurden zusätzlich gefragt, wie ihre weiteren Pläne mit SAP ECC aussehen. Hier gibt fast die Hälfte der Befragten an, die Umstellung auf SAP S/4HANA bis Ende 2030 zu planen. Diese fallen somit in die Extended Maintenance gegen Aufpreis. 37 Prozent wollen bis Ende 2027 umstellen, während 4 Prozent die Umstellung bis Ende 2033 anvisieren und somit planen, SAP ERP, Private Edition, Transition Optionen zu nutzen. »Dass einige Unternehmen den Umstieg auf S/4HANA erst bis 2030 planen, heißt nicht, dass sie bis dahin mit der Umstellung warten. Viel eher benötigen sie aufgrund der Komplexität ihrer Systemlandschaften diese Zeit einfach. Das sehe ich als Ausdruck der Realität in den IT-Abteilungen. Auch Fachkräftemangel, parallele Transformationsprojekte und begrenzte Budgets führen dazu, dass Zeitpläne nach hinten geschoben werden – selbst wenn dies höhere Wartungskosten zur Folge hat«, sagt Hungershausen.

 

Relevanz von SAP ECC bzw. alter Business Suite nimmt weiter ab

Gefragt nach den eingesetzten SAP-Enterprise-Resource-Planning (ERP)-Lösungen liegt dieses Mal S/4HANA On-Premises mit 56 Prozent (2024: 44 Prozent) vor SAP ECC bzw. der alten SAP Business Suite mit 54 Prozent (2024: 68 Prozent). Verglichen mit dem Investitionsreport 2024 erfährt die Nutzung von S/4HANA Private Cloud einen leichten Zuwachs. So setzen 17 Prozent (2024: 11 Prozent) auf S/4HANA Private Cloud. 5 Prozent (2024: 6 Prozent) wählen S/4HANA Public Cloud.

 

Mehrwert muss erkennbar sein

Erstmals wurde in diesem Jahr abgefragt, wie relevant die SAP Integrated Toolchain (Cloud ALM, Signavio. LeanIX, WalkMe) für die Unternehmen bzw. Organisationen ist. 24 Prozent nutzen die Toolchain bereits teilweise oder vollumfänglich, während 39 Prozent planen, zumindest Teile zu nutzen. Keine Nutzung sehen 17 Prozent vor, während 16 Prozent angeben, sie nicht zu kennen bzw. sie als nicht relevant zu erachten. 4 Prozent machen keine Angaben.

Ebenfalls neu war die Frage, wie stark sich die Unternehmen bei ihrer Investitionsplanung am SAP-Zielbild der »neuen« SAP Business Suite (Cloud-ERP, SAP Business AI, SAP Business Data Cloud und Business Technology Plattform) orientieren. 35 Prozent der Befragten geben an, dies sehr stark/stark zu tun, während 62 Prozent angeben, sich daran weniger stark/gar nicht zu orientieren. Keine Angaben machten 4 Prozent. »Sowohl bei der Integrated Toolchain als auch beim Zielbild der neuen SAP Business Suite zeigt sich ein ähnliches Bild: Die Unternehmen erwarten klare Aussagen zum Mehrwert, zur Integration in bestehende Landschaften und zur wirtschaftlichen Tragfähigkeit. Erst dann werden strategische Zielbilder stärker in reale Investitionsentscheidungen übersetzt«, sagt Hungershausen. Und er ergänzt: »Wenn man berücksichtigt, dass vergleichsweise neue Produkte wie Business AI und die Business Data Cloud bereits für gut ein Drittel der Befragten zum Zielbild gehören, ist das eine positive Botschaft.«

 

BTP und SuccessFactors bleiben Spitzenreiter

Mit Blick auf die Software-as-a-Service (SaaS)-Lösungen und deren Relevanz für Investitionen im Jahr 2026 liegt die SAP Business Technology Platform (BTP) mit hohen und mittleren Investitionen von 39 Prozent (2024: 33 Prozent) auf Platz eins. Für SuccessFactors an Position zwei planen 23 Prozent (2024: 21 Prozent) hohe und mittlere Investitionen. Auf Platz drei folgt die neue SAP Business Data Cloud (inkl. Datasphere) mit 22 Prozent, die erst 2025 von SAP vorgestellt wurde und somit im Investitionsreport 2024 noch nicht abgefragt werden konnte.

Danach gefragt, inwieweit einzelne Bereiche der BTP für SAP-Investitionen relevant sind, planen 45 Prozent (2024: 27 Prozent) der Befragten hohe und mittlere Investitionen beim Thema Integration, gefolgt von den Analyselösungen mit 38 Prozent (2024: 34 Prozent). Für Anwendungsentwicklung und -automatisierung planen 27 Prozent (2024: 17 Prozent) der Befragten hohe und mittlere Investitionen in die BTP. Und für künstliche Intelligenz 16 Prozent (2024: 2 Prozent).

 

Mehrzahl der Teilnehmenden noch keine KI-Use-Cases umgesetzt

Gefragt nach künstlicher Intelligenz geben 43 Prozent an, bereits KI-Use-Cases umgesetzt zu haben, während 51 Prozent noch keine realisiert haben und 6 Prozent keine Angaben machen. Von den Befragten, die bereits Use-Cases umgesetzt haben, geben 77 Prozent an, diese mit Non-SAP-Lösungen in Produktion bzw. Nutzung zu haben, während nur 3 Prozent hier auf SAP setzen. 65 Prozent befinden sich mit Non-SAP-Lösungen in der Testphase, bei SAP-Lösungen sind es 8 Prozent. Einen Proof-of-Concept führen 62 Prozent mit Non-SAP-Lösungen und 26 Prozent mit SAP-Lösungen durch. »Diese Zahlen sollten im Kontext der Erhebungsgrundlage gesehen werden sowie der unterschiedlichen Komplexität bei Anwendungsszenarien. Für einen Use-Case im SAP-Umfeld gelten andere Anforderungen als für die Nutzung von z.B. Standardlösungen auf der Basis von Large-Language-Modellen«, sagt Hungershausen.

Aus DSAG-Sicht unterstreichen die Ergebnisse, dass der KI-Einsatz in den Unternehmen im Rahmen von konkreten Use-Cases noch nicht flächendeckend verbreitet ist. Während Non-SAP-Lösungen derzeit häufig den schnelleren Zugang ermöglichen, besteht bei SAP-basierten KI-Szenarien weiterhin Zurückhaltung – nicht zuletzt aufgrund von komplexen Lizenzmodellen und heterogenen Systemlandschaften. Wichtig ist, dass Kunden ihre gewachsenen Systemlandschaften Clean-Core-ready machen, um den vollen Nutzen aus der Vielzahl an SAP-basierten Szenarien ausschöpfen zu können. »Im Realitätscheck zeigt sich auch, dass der KI-Einsatz in den Business-Prozessen noch eher schwierig ist. Dass entsprechende Use-Cases überwiegend mit Non-SAP-Lösungen umgesetzt werden, ist auch ein Signal an SAP. Viele Unternehmen arbeiten noch mit On-Premises-Systemen oder stark individualisierten Landschaften, in denen KI-Innovationen bislang nur eingeschränkt nutzbar sind. Als Anwenderverband wünschen wir uns hier mehr Wahlfreiheit, Transparenz und realistische Migrationspfade«, so Hungershausen.

 

Fazit

Der DSAG-Investitionsreport 2026 zeigt: SAP bleibt für die Mehrheit der Anwenderunternehmen relevant, Investitionen werden jedoch selektiver und stärker unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten priorisiert. Digitale Transformation und Prozessmodernisierung bleiben zentrale Treiber, stehen jedoch zunehmend im Spannungsfeld von Kostenoptimierung, Effizienzanforderungen sowie regulatorischen und sicherheitsrelevanten Vorgaben. Investitionen konzentrieren sich weiterhin auch auf S/4HANA On-Premises, während Cloud-Modelle aber an Fahrt aufnehmen. Einige SAP-Kunden brauchen mehr Zeit für den Umstieg auf S/4HANA und nehmen dafür höhere Wartungskosten in Kauf.

Bei Themen wie der SAP Integrated Toolchain, dem Zielbild der neuen SAP Business Suite und künstlicher Intelligenz zeigt sich ein einheitliches Bild: Das Interesse ist vorhanden, die konkrete Umsetzung bleibt vielfach verhalten. Investitionsentscheidungen orientieren sich an Umsetzbarkeit, Wirtschaftlichkeit, Integrationsfähigkeit und Planbarkeit. Aus DSAG-Sicht macht der Investitionsreport 2026 deutlich, dass Anwenderunternehmen klare Erwartungen an SAP haben: Transparenz, Wahlfreiheit, wirtschaftlich tragfähige Modelle und realistische Migrationspfade. Ob und wie sich strategische Zielbilder in Investitionsentscheidungen niederschlagen, hängt davon ab, wie gut sie unter diesen Rahmenbedingungen umsetzbar sind.

 

Einschätzung der zentralen Ergebnisse aus der Schweiz und aus Österreich

Markus Bierl, DSAG-Fachvorstand Schweiz:

»Angesichts der weiterhin angespannten Weltmarktlage ist es nachvollziehbar, dass Unternehmen ihre Investitionen ganz genau auf den Prüfstand stellen. Auf die Frage, wie stark bestimmte Herausforderungen ihre SAP-Investitionsentscheidungen beeinflussen, nennen jeweils 79 % der Befragten sowohl die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen als auch die Wirtschaftlichkeit von Investitionen in SAP-Software. Das sendet eine klare Botschaft in Richtung des Software-Konzerns: Transformationsprojekte bedeuten einen hohen Kosten- und Ressourcenaufwand. Will SAP seine Kunden auf neue Lösungen und in die Cloud führen, muss der Konzern überzeugende Anreize schaffen und einen schnellen, spürbaren Mehrwert bieten.

Auch die Antworten zur »neuen« SAP Business Suite unterstreichen dieses Bild: Die Mehrheit der Befragten richtet ihre Investitionsplanung bislang weniger stark oder gar nicht an dem neuen Zielbild aus. Mit anderen Worten: SAP-Lösungen ja – aber nicht um jeden Preis und nur bei klar erkennbarem Nutzen.«

 

Walter Schinnerer, DSAG-Fachvorstand Österreich:

»Aus DSAG-Sicht ist es wenig überraschend, dass viele Anwenderunternehmen bei der S/4HANA-Transformation weiterhin On-Premises bevorzugen – und sich im Cloud-Fall überwiegend für kontrollierte Private-Cloud-Modelle entscheiden. Cloud-Lösungen lassen sich schließlich nicht in allen Unternehmen und Branchen gleichermaßen realisieren. Regulatorische Vorgaben und Sicherheitsanforderungen setzen hier teilweise enge Grenzen. Zudem muss sich in der Praxis erst noch zeigen, inwieweit souveräne Cloud-Angebote den spezifischen Anforderungen tatsächlich gerecht werden.

Deshalb lautet der Appell in Richtung des Software-Konzerns einmal mehr: weniger Druck zur Cloud-Migration, mehr Fokus auf verlässliche Rahmenbedingungen, funktionale Tiefe und nachhaltige Planungssicherheit. Transformation braucht Augenmaß. Ebenso gilt weiterhin: Innovationen dürfen nicht exklusiv der Cloud vorbehalten sein, sondern müssen mit vergleichbarem Leistungsumfang auch S/4HANA-On-Premises-Kunden zur Verfügung stehen – im Sinne echter Wahlfreiheit und im Interesse der Anwender.«

 

 

[1] Erhebungsgrundlage
Im Zeitraum vom 08. Dezember 2025 bis 21. Januar 2026 haben 198 Personen an der Umfrage teilgenommen. Pro Mitgliedsunternehmen wurde nur eine Person befragt. Dabei handelte es sich um CIOs, CC-Leitende oder Ansprechpersonen ausschließlich aus Anwenderunternehmen. Bei den Branchen dominierten unter den TOP-5 der Maschinen-, Geräte- und Komponentenbau mit 12 Prozent, gefolgt vom öffentlichen Sektor mit 9 Prozent sowie der Chemieindustrie mit 8 Prozent.
Die Versorgungswirtschaft sowie die Konsumgüterbranche stellten jeweils 7 Prozent der Teilnehmenden. 40 Prozent der Unternehmen beschäftigen 500 bis 2.499 Mitarbeitende, 28 Prozent beschäftigen 5.000 oder mehr Mitarbeitende, 20 Prozent 2.500 bis 4.999 und 12 Prozent haben 0 bis 4.999 Mitarbeitende. 73 Prozent der Unternehmen haben ihren Hauptsitz in Deutschland, 10 Prozent in Österreich, 12 Prozent in der Schweiz und 5 Prozent in sonstigen Ländern. Anders als beim Investitionsreport 2025 hat die DSAG dieses Mal wieder selbst die Umfrage versendet und nicht SAP. Dementsprechend wurden deutlich weniger größere Unternehmen befragt als bei der letzten Umfrage.

 

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