
foto magnific
- Die Bedeutung von Sichtbarkeit in der Netzwerksicherheit kann nicht hoch genug bewertet werden, da viele Unternehmen ihre tatsächliche Geräte- und Systemlandschaft nicht vollständig kennen, was Risiken erhöht.
- Moderne Netzwerke bestehen aus IT, OT, IoT und IoMT, was eine vollständige Kontrolle und Erkennung aller Geräte erfordert, zumal viele Geräte nicht verwaltet oder schwer zu patchen sind.
- Zero-Trust-Modelle basieren auf Identität, Verhalten und Risiko, wobei die praktische Umsetzung durch visuelle Kommunikationsmodelle und Simulationen unterstützt wird, um Fehlkonfigurationen zu vermeiden.
- Honeypots, insbesondere in industriellen Umgebungen, dienen dazu, Angreifer zu täuschen und deren Verhalten zu analysieren, was wertvolle Erkenntnisse für die Sicherheitsforschung liefert.
- Künstliche Intelligenz beschleunigt sowohl Angriffe als auch Verteidigungsmaßnahmen, verschärft jedoch die Remediation-Lücke, da Unternehmen Schwierigkeiten haben, entdeckte Schwachstellen zeitnah zu beheben.
Seit über 25 Jahren prägt Forescout die Netzwerksicherheit – und bleibt erfolgreich, weil das Unternehmen Bedrohungen nicht erst bekämpft, wenn sie bereits öffentlich sichtbar werden. In Eindhoven, dem Sitz der Forschungsabteilung Vedere Labs, zeigt das Führungsteam, warum Transparenz, Geschwindigkeit und automatisierte Abwehr heute über die Sicherheit vernetzter IT-, OT-, IoT- und IoMT-Umgebungen entscheiden.
Bei Forescout in Eindhoven wird Cybersicherheit nicht als abstraktes Strategiespiel beschrieben, sondern als Kampf um Sichtbarkeit. Wer mit dem Führungsteam spricht, landet schnell bei einer unbequemen Wahrheit: Viele Unternehmen wissen nicht genau, was in ihren Netzen wirklich aktiv ist. »Sie kennen ihre Server, Notebooks und zentral verwalteten Systeme«, so Sven von Kreyfeld, Teamleiter Systems Engineering CEE und Presales Berater. »Doch sie übersehen Kameras, Steuerungen, Sensoren, Medizingeräte, industrielle Router, alte Windows-Systeme, Schatten-IT und alles, was irgendwann einmal angeschlossen, aber nie sauber erfasst wurde.«
Gerade diese unbekannten oder falsch eingeschätzten Geräte sind das eigentliche Risiko. Denn moderne Unternehmensnetzwerke bestehen nicht mehr nur aus klassischer Informationstechnik. Sie verbinden IT, Betriebstechnik (OT) und Geräte aus dem Internet der Dinge (IoT) zu hochkomplexen Umgebungen. In solchen Strukturen reicht es nicht, einen Endpunkt-Agenten auszurollen und auf vollständige Kontrolle zu hoffen. Viele Geräte lassen sich nicht mit zusätzlicher Software ausstatten, manche dürfen aus betrieblichen Gründen nicht verändert werden, andere tauchen nur kurzzeitig im Netzwerk auf. Forescouts Botschaft ist deshalb klar: Sicherheit beginnt nicht mit Abwehr, sondern mit Erkennen.
Die gefährlichste Lücke ist die unbekannte Infrastruktur
Schnell wird deutlich, wie groß der Abstand zwischen Annahme und Wirklichkeit in vielen Unternehmen ist. »Verantwortliche glauben, sie hätten alles im Griff – tatsächlich sind über 33 Prozent aller Geräte nicht verwaltet und folgen keinerlei Regeln, die das Unternehmen für Netzgeräte festgelegt hat« zitiert von Kreyfeld die jüngste »Blind Spots«-Studie der Vedere Labs. Das Problem ist nicht nur technisch, sondern auch organisatorisch. IT und OT arbeiten vielerorts weiterhin in getrennten Silos, mit eigenen Prioritäten, eigenen Werkzeugen und eigenen Zuständigkeiten.
Für die Sicherheit ist das fatal. Wenn die Informationstechnik nicht weiß, welche Produktionssysteme kommunizieren, und die Betriebstechnik Sicherheitsvorgaben der IT als Risiko für die Verfügbarkeit betrachtet, entsteht genau jener blinde Fleck, den Angreifer suchen. Besonders heikel wird es dort, wo Systeme nicht ohne Weiteres gepatcht werden können. In industriellen Umgebungen kann ein Update Produktionsstillstand, Verzögerungen oder sogar Sicherheitsrisiken im physischen Betrieb auslösen.
Deshalb geht es nicht nur um die Frage, ob eine Schwachstelle existiert. Entscheidend ist, welches System betroffen ist, welche Rolle es im Prozess spielt, mit wem es kommuniziert und ob eine direkte Behebung überhaupt möglich ist. Wo ein Patch zu riskant ist, braucht es kompensierende Maßnahmen: Segmentierung, Zugriffsbeschränkungen, engere Überwachung und eine klare Priorisierung nach tatsächlichem Risiko.
Zero Trust muss im Bestand funktionieren
Ein weiterer Schwerpunkt in Eindhoven war die Frage, wie Zero Trust in gewachsenen Unternehmensnetzen praktisch umgesetzt werden kann. Forescout setzt mit einer neuen, Cloud-nativen Lösung auf einen Ansatz, der nicht von statischen IP-Adressen ausgeht, sondern von Identität, Verhalten und Risiko eines Geräts. Diese Kontextdaten werden in visualisierten Kommunikationsmodellen abgebildet, die es Teams ermöglichen, Sicherheitsrichtlinien vor ihrer Umsetzung zu simulieren. So lassen sich Fehlkonfigurationen reduzieren und die Sicherheit operativer Entscheidungen deutlich erhöhen.
Die Herausforderung ist groß. Klassische Segmentierung gilt zwar als Grundlage moderner Sicherheitsarchitekturen, scheitert in der Praxis aber häufig an fragmentierten Werkzeugen. Manche Lösungen sehen nur klassische Informationstechnik, andere sind auf Betriebstechnik spezialisiert. Agentenbasierte Ansätze wiederum versagen bei nicht verwalteten Geräten. Forescout beschreibt daher einen »Visibility-First«-Ansatz: Erst wenn alle Geräte und Kommunikationsbeziehungen sichtbar sind, lassen sich belastbare Richtlinien definieren.
Besonders wichtig ist die Möglichkeit der Simulation von Segmentierungsregeln, bevor diese in Kraft gesetzt werden. Denn eine falsch gesetzte Regel kann in der Produktion gravierende Folgen haben. Wer kritische Kommunikation unterbricht, verbessert nicht die Sicherheit, sondern gefährdet den Betrieb. Zero Trust wird damit nicht als starre Lösung verstanden, sondern als operatives Modell, das nur mit aktueller Transparenz, Risikoanalyse und kontrollierter Umsetzung funktioniert.
Rik Ferguson, VP Security Intelligence, brachte in diesem Zusammenhang eine wichtige begriffliche Trennung auf den Punkt: »Zero Trust ist nicht das Gleiche wie Zero Trust Network Access (ZTNA) – ersteres ist ein elementares Modell, letzteres gibt es als Produkt.« Diese Unterscheidung ist essenziell. »Wer Zero Trust lediglich einkauft, ohne Prozesse, Sichtbarkeit und Verantwortlichkeiten zu berücksichtigen und abzustimmen, bekommt kein Sicherheitsmodell, sondern nur eine weitere technische Insel.«
Honeypots als Sensoren für reale Angriffsmuster
Besonders anschaulich wird die Sicherheitsforschung beim Blick auf die Arbeit der Vedere Labs. Forescouts Experten nutzen nicht nur Telemetriedaten, Malware-Analysen und Schwachstellenforschung, sondern auch realistische Täuschungsumgebungen, die Angreifer anlocken und ihr Verhalten sichtbar machen sollen. So können die Forscher beobachten, wie Kriminelle vorgehen, welche Schwachstellen sie suchen, welche Befehle sie ausprobieren und ob sie »nur« neugierig sind oder tatsächlich versuchen, den Betrieb zu stören.
Einen solchen »Honeypot« betreibt das Vedere Labs seit einigen Jahren in Eindhoven. In diesem Fall erscheint er mit Blick aus dem Internet wie ein echtes Wasserwerk. Es geht also nicht nur um eine einfache Webseite oder eine frei zugängliche Bedienoberfläche. Die Forscher haben eine komplette industrielle Umgebung nachgebildet: mit Steuerungen, Anzeigen, Messwerten, Ventilen, Pumpen, Alarmen, älteren Betriebsdaten und sogar typischen Fehlkonfigurationen, wie sie in realen Anlagen vorkommen können.
Genau diese Details machen den Honeypot glaubwürdig. »Ein Angreifer soll den Eindruck bekommen, er habe es mit einer echten, schlecht geschützten Anlage zu tun«, so Daniel dos Santos, Leiter der Vedere Labs. »Erst dann beginnt er zu scannen, sich einzuloggen, Funktionen zu testen oder Einstellungen zu verändern. Für uns als Forscher öffnet sich dadurch ein wertvoller Blick auf das tatsächliche Verhalten der Angreifer.«
Der Nutzen liegt also nicht darin, einen spektakulären Angriff zu provozieren. Entscheidend ist, was sich daraus lernen lässt: Welche Systeme werden zuerst gesucht? Welche Standardpasswörter werden versucht? Welche Protokolle fallen Angreifern auf? Und wie bewegen sie sich weiter, wenn sie einmal Zugriff erhalten haben?
An einen besonders gut dokumentierten Fall erinnert sich dos Santos dann doch: »Angreifer meldeten sich mit Standardzugangsdaten an der Bedienoberfläche des Wasserwerk-Honeypots an. Anschließend verunstalteten sie die Oberfläche, störten den simulierten Prozess, manipulierten Werte und versuchten, ihre Spuren zu verschleiern. Für Betreiber echter Anlagen ist genau das relevant: Solche scheinbar einfachen Schwächen kommen in gewachsenen Industrieumgebungen weiterhin vor und können dort ernste Folgen haben.«
Vedere Labs stützt diese Forschung auf eine große Datengrundlage: mehr als 19 Millionen überwachte Geräte, mehr als 39 Milliarden eindeutige Datenpunkte, über 6500 Hersteller und mehr als 2300 Betriebssystemversionen. Hinzu kommen Bedrohungsdaten aus mehr als 900 Millionen Angriffen, mehr als 100.000 Malware-Proben, mehr als 100 Leak-Seiten von Ransomware-Gruppen und über 20 beobachtete Command-and-Control-Typen. Bedrohungsforschung ist also alles andere als punktuelle Laborarbeit, sondern kontinuierliche Auswertung eines hochgradig heterogenen Ökosystems.
Künstliche Intelligenz beschleunigt beide Seiten
Als Einrichtung für die IT-Sicherheitsforschung haben die Vedere Labs einen starken Fokus auf Entwicklungen und Rollen von Künstlicher Intelligenz (KI). Dabei wird in Eindhoven nicht der übliche Marketingoptimismus gepflegt. Die Diskussion vor Ort war deutlich nüchterner: KI verändert Angriffe und Verteidigung gleichzeitig, aber sie löst nicht automatisch die Grundprobleme der Cybersicherheit.
Rik Ferguson formulierte es mit Blick auf aktuelle Entwicklungen rund um Anthropic und das Projekt »Glasswing« drastisch: »Künstliche Intelligenz hat soeben die Schwachstellenentdeckung auf den Kopf gestellt. Innerhalb von nur zwölf Monaten stieg die Erfolgsquote künstlicher Intelligenz bei der Schwachstellenforschung von 55 auf 100 Prozent – das zeigt die aktuelle Forschung zum Thema: ›KI-Security-Testing: Agenten machen den Sprung vom Assistenten zum autonomen Hacker‹ der Forescout Research – Vedere Labs.«
Noch bedeutsamer ist, dass KI-Systeme Zero-Day-Schwachstellen in bereits geprüfter Software fanden, die sowohl konventionelle Tools als auch menschliche Experten zuvor jahrelang übersehen hatten. Fergusons Schlussfolgerung: »Agenten auf KI-Basis werden die Spielregeln der Schwachstellenforschung komplett verändern.«
KI verschärft die Remediation-Lücke
Für Verteidiger ist das eine ambivalente Nachricht. Einerseits lassen sich Analysen beschleunigen, Muster schneller erkennen und Risiken besser priorisieren. Andererseits wächst die Menge der Funde schneller, als viele Unternehmen sie beheben können. Ferguson verweist hier auf die Remediation-Lücke: »Hersteller können Systeme nicht selbst patchen, sondern nur Patches bereitstellen. Die Umsetzung liegt bei den Betreibern. Wenn diese bereits heute mit den bis dato bekannten Schwachstellen im Rückstand sind, verschärft KI die Lage erheblich.
Auch Angreifer nutzen KI längst professionell. Kommerzielle Modelle ersetzen zunehmend spezialisierte Untergrundwerkzeuge. Wissen wird in Foren weitergegeben, Einsteiger werden geschult, Prozesse wie Aufklärung und laterale Bewegung lassen sich zunehmend automatisieren. Besonders alarmierend ist die Geschwindigkeit: Der Zugriff auf kompromittierte Systeme wird im Schnitt nach 22 Sekunden weitergegeben, ohne menschliches Zutun. Ferguson fasst den strukturellen Vorteil der Maschine trocken zusammen: »Autonome Systeme langweilen sich nicht – Menschen schon.«
Kontrolle wird zur entscheidenden Sicherheitsressource
Die Gespräche bei Forescout zeigen ein klares Muster: Die zentrale Frage moderner Cybersicherheit lautet nicht mehr, welches einzelne Werkzeug ein Unternehmen einsetzt. Entscheidend ist, ob es seine Infrastruktur versteht, Risiken im Kontext bewerten kann und schnell genug kontrollierte Gegenmaßnahmen ergreift.
Künstliche Intelligenz verstärkt diese Entwicklung. Sie kann Verteidiger entlasten, aber auch Angreifer beschleunigen. Sie kann Schwachstellen finden, aber nicht automatisch Wartungsfenster schaffen, Verantwortlichkeiten klären oder Produktionsrisiken abwägen. Sie kann Entscheidungen vorbereiten, doch die Frage, wann Maschinen autonom handeln dürfen und wann menschliche Kontrolle unverzichtbar bleibt, ist nicht abschließend gelöst.
Für Unternehmen ergibt sich daraus eine unbequeme, aber notwendige Konsequenz: Sie müssen ihre Netzwerke als lebendige, heterogene und riskante Systeme begreifen. Sie müssen Bereiche sinnvoll voneinander trennen, damit sich Angreifer nicht ungehindert ausbreiten können. Außerdem müssen IT-Teams und OT-Teams enger zusammenarbeiten, weil klassische Büro-IT und industrielle Steuerungstechnik längst miteinander verbunden sind.
Die Verteidigung moderner Unternehmensnetzwerke entscheidet sich nicht an der Firewall allein. Sie entscheidet sich vor allem daran, ob Unternehmen sehen, was wirklich in ihren Netzen passiert – und ob sie aus dieser Sichtbarkeit rechtzeitig handlungsfähige Sicherheit machen.
Stefan Mutschler, freier Journalist
Stefan Mutschler ist ein erfahrener freier IT‑Journalist, der seit vielen Jahren für führende Fachmedien über IT‑Security, Infrastruktur, Industrie 4.0 und Digitalisierung berichtet. Seine Beiträge zeichnen sich durch klare Analyse, technische Präzision und praxisnahe Einordnung aus. Als unabhängiger Autor unterstützt er Verlage und Unternehmen dabei, komplexe IT‑Themen verständlich und zielgruppengerecht aufzubereiten.

Blick in den »Showroom« der Vedere Labs. Ein internationales Expertenteam konzentriert sich darauf, Cyberbedrohungen und Schwachstellen bei allen Arten vernetzter Assets besser sichtbar zu machen und konkrete Maßnahmen bereitzustellen, mit denen sich Organisationen wirksam schützen können. Foto: Stefan Mutschler

»Agenten auf Basis künstlicher Intelligenz werden die Spielregeln der Schwachstellenforschung komplett verändern«, so Rik Ferguson, VP Security Intelligence. Foto: Stefan Mutschler

Auf den ersten Blick nur ein wilder Haufen an Geräten und Kabeln – tatsächlich aber das Herz eines der erfolgreichsten Honeypots in Europa, der nach außen wie ein voll funktionstüchtiges Wasserwerk erscheint: Daniel dos Santos, Leiter der Vedere Labs, erklärt Zweck und Funktionsweise der raffinierten Angreiferfalle. Foto: Stefan Mutschler
621 Artikel zu „Netzwerksicherheit“
News | IT-Security | Künstliche Intelligenz | Lösungen | Services
Sichtbarkeit in der Netzwerksicherheit: Vom blinden Fleck zur kontrollierten Abwehr
Die Bedeutung von Sichtbarkeit in der Netzwerksicherheit kann nicht hoch genug bewertet werden, da viele Unternehmen ihre tatsächliche Geräte- und Systemlandschaft nicht vollständig kennen, was Risiken erhöht. Moderne Netzwerke bestehen aus IT, OT, IoT und IoMT, was eine vollständige Kontrolle und Erkennung aller Geräte erfordert, zumal viele Geräte nicht verwaltet oder schwer zu patchen…
News | Infrastruktur | IT-Security | Ausgabe 7-8-2025 | Security Spezial 7-8-2025
Secure Access Service Edge (SASE): Netzwerksicherheit neu gedacht – Sicherheitsmodell transformiert
Klassische Modelle mit VPN und zentralen Firewalls können mit den Anforderungen moderner, cloudbasierter und hybrider IT-Strukturen nicht mehr Schritt halten. SASE etabliert ein neues Paradigma: Es kombiniert Netzwerk- und Sicherheitsfunktionen in einem cloudnativen Architekturmodell – granular, skalierbar und standortunabhängig.
News | Infrastruktur | IT-Security | Produktmeldung
Kyndryl und Palo Alto Networks bieten gemeinsame SASE-Dienste für einheitliche Netzwerksicherheit an
Kyndryl, Anbieter von IT-Infrastrukturdiensten, führt End-to-End-SASE-Dienste (Secure Access Service Edge) ein, die mit dem KI-gestützten Prisma SASE von Palo Alto Networks kombiniert werden. So können Kunden die Netzwerksicherheit und das Sicherheitsmanagement mit Hilfe einer Cloud-first- und Zero-Trust-Netzwerksicherheitslösung verbessern und diese in Echtzeit beschleunigen. Kyndryl selbst setzt als Teil seiner Netzwerk- und Sicherheitsarchitektur auf die SASE-Lösung…
News | Trends 2025 | Cloud Computing | Trends Security | IT-Security
Diese drei Trends prägen die Netzwerksicherheit in diesem Jahr
Open Systems hat die aktuellen Entwicklungen im Bereich der Netzwerksicherheit unter die Lupe genommen. Das Ergebnis: drei brandaktuelle Trends, die Unternehmen auf dem Radar haben sollten. Wer mit den wachsenden Herausforderungen im Cyberraum Schritt halten will, muss den immer perfideren digitalen Bedrohungen innovative Technologie und geschultes Personal gegenüberstellen. Als ein zentrales Instrument stellt sich dabei…
News | Favoriten der Redaktion | Internet der Dinge | IT-Security | Künstliche Intelligenz
OSINT: Mehr Netzwerksicherheit durch Open Source Intelligence – aber wie?
Open Source Intelligence ist eine Technik, mit der sich öffentlich zugängliche Informationen aktiv nutzen lassen. Cyberkriminelle bringen damit Daten zu Benutzerverhalten, Aufenthaltsorten und andere sensible oder heikle Informationen aus dem Internet in Erfahrung, um sie für Angriffe zu verwenden. Aber auch IT-Sicherheitsexperten profitieren von OSINT: Mithilfe diverser Tools lassen sich potenzielle Schwachstellen aufdecken und beheben,…
News | IT-Security | Services
Warum Netzwerksicherheit professionelle Partner braucht
In den letzten 18 Monaten hat sich die Arbeit für Netzwerkexperten und IT-Sicherheitsverantwortliche drastisch verändert. Die Einrichtung, Verwaltung und Absicherung von Remote-Zugängen für das Homeoffice wurden zur Hauptaufgabe, oft ohne, dass die IT-Mitarbeitenden selbst uneingeschränkten physischen Zugang zur IT-Infrastruktur ihres Unternehmens hatten. Die mit der Pandemie verbundene Zunahme von Cyber-Angriffen machte ihren Job auch nicht…
News | Ausgabe 3-4-2020 | Security Spezial 3-4-2020
Darum ist eine automatisierte Verwaltung wichtig für die Netzwerksicherheit – Die Automatisierung des Sicherheitsmanagements
Eine Studie des Netzwerksicherheitsanbieters AlgoSec aus dem Jahr 2019 ergab, dass über 42 Prozent der Unternehmen einen Anwendungs- oder Netzwerkausfall erlebten, den ein menschlicher Fehler oder eine falsche Konfiguration verursachte. Warum ist diese Zahl so hoch und wie kann Automatisierung hier Abhilfe schaffen?
News | Trends Security | Digitalisierung | IT-Security | Trends 2019
Zögerliche Prozessautomatisierung gefährdet die Netzwerksicherheit
Automatisierung von Sicherheitsprozessen ist eine Grundvoraussetzung für die erfolgreiche Umsetzung digitaler Transformationsinitiativen. Zunehmende Netzwerkkomplexität und mangelnde Kenntnis des Sicherheitsstatus leistet Fehlkonfiguration Vorschub, die Angriffsfläche für Datenschutzverletzungen bieten. Die von FireMon veröffentlichte Studie mit dem Titel »2019 State of the Firewall« zeigt die größten Herausforderungen auf, denen sich Unternehmen in Sachen Firewall-Management aktuell stellen müssen…
News | Digitale Transformation | Infrastruktur | IT-Security | Online-Artikel | Services
Digitale Transformation: Die Netzwerksicherheit ist geschäftskritisch
So bedienen Unternehmen die Anforderungen an Konnektivität und Datensicherheit. Die digitale Transformation führt zu einem rasanten Wachstum an Netzwerkendpunkten, die es zu versorgen und zu managen gilt. Gleichzeitig steigt die Gefahr durch Cyberangriffe. Gemischte Netzwerkarchitekturen aus On-Premises- und Cloud-Lösungen sind das Mittel der Wahl. Sicherheitsexperten gehen davon aus, dass mehrere hundert Millionen Malware-Proben im…
News | Business Process Management | Effizienz | Infrastruktur | Infografiken | IT-Security | Lösungen | Rechenzentrum | Strategien
Netzwerksicherheit: große Herausforderungen und neue Lösungsansätze
Infografik zeigt Probleme und Lösungswege auf. Im Vorfeld der IT Security Fachmesse it-sa steht das Thema Sicherheit sogar noch stärker im Fokus vieler Unternehmen als sonst. Vor allem die Netzwerksicherheit gehört für viele IT-Verantwortliche heute zu den Top-Prioritäten, denn ohne Netzwerke findet kein Austausch von Informationen statt. Zudem bilden sie die Grundlage für die Digitalisierung…
News | Business Process Management | Geschäftsprozesse | Infrastruktur | Kommunikation | Whitepaper
Warum sichere Konnektivität zum strategischen Erfolgsfaktor wird
Management Summary Sichere Konnektivität entwickelt sich vom Infrastrukturthema zum strategischen Faktor für Resilienz, Compliance und Wettbewerbsfähigkeit in verteilten IT-Umgebungen. Pfadbewusste Netzwerkarchitekturen können wirtschaftliche Vorteile bieten, insbesondere in WAN- und MPLS-nahen Szenarien, sofern Verfügbarkeits- und Sicherheitsziele mit flexibleren Strukturen erreicht werden. Zu den wesentlichen technischen Stärken zählen höhere Pfadkontrolle, geringere Abhängigkeit von einzelnen Providern sowie bessere…
Ausgabe 3-4-2026 | Security Spezial 3-4-2026 | News | IT-Security
Von strategischer Vision zur gelebten Sicherheitsarchitektur – Zero Trust ist heute wichtiger denn je
Bei Zero Trust handelt es sich nicht um ein Produkt, das man kaufen kann. Zero Trust ist eine strategische Vision für moderne IT-Sicherheit. Doch Strategien benötigen Werkzeuge, Praktiken, operative Disziplin und organisatorische Unterstützung, um real und wirksam zu werden. Was sind die zentralen Bausteine für den Aufbau einer Zero-Trust-Initiative im Jahr 2026?
Ausgabe 3-4-2026 | Security Spezial 3-4-2026 | News | IT-Security
Sicherheit für Identitäten und Daten – Identität ist der Zugangsweg, Daten sind das Ziel
Zu der Arbeit an einem modernen PC-Arbeitsplatz gehört heute der Umgang mit mehreren persönlichen Benutzerkonten genauso selbstverständlich dazu wie Maus und Tastatur. In Unternehmen stehen CISOs und IT-Mitarbeiter deshalb vor der Aufgabe, immer mehr Benutzeridentitäten verwalten und umfassend absichern zu müssen. Doch damit nicht genug: Sie sind auch dafür verantwortlich, Ordnung in rasant wachsende Datenmengen zu bringen, den sicheren Zugriff darauf zu gewährleisten und Verluste sensibler Geschäftsinformationen zu verhindern. Handelt es sich hierbei um vollkommen unterschiedliche IT-Herausforderungen? Keinesfalls, denn Identitäts- und Datensicherheit sind heute mehr denn je miteinander verknüpft.
News | Business Process Management | Infrastruktur | IT-Security | Kommunikation | Künstliche Intelligenz | New Work | Produktmeldung | Services
Island stellt SASE für das KI-Zeitalter neu auf – im Rahmen der Perfect-Packet-Architektur
Bei Fortune-500-Firmen in der Praxis bewährt: Die Perfect-Packet-Architektur analysiert, prüft und schützt Datenverkehr genau dort, wo es sinnvoll ist – auf dem Endgerät oder in der Cloud. So entfallen Reibungsverluste klassischer SASE-Modelle. Island, die Plattform für Enterprise Work und Entwickler des Enterprise Browsers, präsentiert eine grundlegend neue Secure Access Service Edge (SASE)-Architektur [1]. Ihr…
News | Favoriten der Redaktion | IT-Security | Strategien | Tipps
Zero Trust neu bewertet: Der blinde Fleck im Sicherheitskonzept
Zero Trust verspricht »nie vertrauen, immer überprüfen« – doch der Begriff verdeckt, worum es im Kern wirklich geht: nicht Vertrauen abschaffen, sondern implizites Vertrauen eliminieren. Der blinde Fleck vieler Programme liegt nicht in der Technik, sondern in einem Richtliniendschungel aus Altlasten, Ausnahmen und Regeln ohne klaren Zweck. Warum Policy-Governance zum entscheidenden Maßstab wird, ob Zero…
Trends 2026 | News | Trends Infrastruktur | Trends Kommunikation | Infrastruktur | Kommunikation
Frankfurt ist weltweit größtes Internet-Drehkreuz
Unternehmen sind heute auf hochperformante Netzwerkanbindungen und schnelle Internetzugänge für ihre datenintensiven Anwendungen, Cloud-Services und KI-Workloads angewiesen. Dabei ist Frankfurt weiterhin das Internet-Drehkreuz mit der weltweit größten Bandbreitenkonzentration. Das zeigen aktuelle Daten von TeleGeography zur internationalen Internetbandbreite nach Metropolregionen [1]. Mit einer Internetbandbreite von 279,4 Tbit/s führt die Main-Metropole das weltweite Ranking der Metropolregionen…
News | Infrastruktur | IT-Security | Services | Tipps
Auch bei Netzwerkausfällen gilt Murphys Gesetz
Murphys Gesetz besagt: Was schiefgehen kann, geht auch schief. Leider bewahrheitet sich diese universale Weisheit auch im Falle von Netzwerkausfällen viel zu oft. Sieben typische Fehler bei der Behebung von Downtimes und wie Unternehmen sie vermeiden. Wenn um 4 Uhr nachts das Telefon bei einem Netzwerkadministrator klingelt und ihn aus dem Schlaf reißt, dann…
News | IT-Security | Ausgabe 1-2-2026 | Security Spezial 1-2-2026
Whitelisting im Unternehmen: Wie Allow-Listing Zero-Day-Angriffe stoppt und die Angriffsfläche reduziert
Unternehmen stehen heute vor einer Sicherheitslage, in der klassische Abwehrmechanismen allein nicht mehr ausreichen. Malware, Ransomware, Schatten-IT, komplexe Multi-Cloud-Architekturen und strenge Datenschutzvorgaben treffen auf eine Arbeitswelt, die von Dynamik und Flexibilität geprägt ist. In diesem Spannungsfeld gewinnt ein Sicherheitsprinzip zunehmend an Bedeutung, das zwar traditionell wirkt – aber gerade deshalb enorme Stärke entfaltet: konsequentes Whitelisting.
News | Business | IT-Security | Produktmeldung | Services
Versa erneut Branchenführer und Outperformer im Bereich SASE
Neuer GigaOm-Report: Versa erzielt Höchstpunktzahl für wichtige SASE-Funktionen und Fünf-Sterne-Bewertungen in zehn Kategorien wie Sovereign SASE und Edge-Computing-Integration. Versa Networks wurde im neuen »GigaOm Radar for Secure Access Service Edge (SASE)« als Branchenführer und Outperformer bewertet [1]. Damit zeichnen die Analysten zum zweiten Mal in Folge Versa Secure Unified SASE als herausragende Lösung aus.…
News | Digitalisierung | Favoriten der Redaktion | IT-Security
Identität ist der Zugangsweg, Daten sind das Ziel
Zu der Arbeit an einem modernen PC-Arbeitsplatz gehört heute der Umgang mit mehreren persönlichen Benutzerkonten genauso selbstverständlich dazu wie Maus und Tastatur. In Unternehmen stehen CISOs und IT-Mitarbeiter deshalb vor der Aufgabe, immer mehr Benutzeridentitäten verwalten und umfassend absichern zu müssen. Doch damit nicht genug: Sie sind auch dafür verantwortlich, Ordnung in rasant wachsende Datenmengen…