Vertiv stellt den ersten digitalen Zwilling für konvergierte physische Infrastruktur für NVIDIA Omniverse DSX vor

foto (c) vertiv-smartrun

Die modellbasierte Digital-Twin-Funktionalität von Vertiv SmartRun trägt dazu bei, die Arbeitsabläufe bei der Planung, Simulation und Implementierung von KI-Fabriken zu beschleunigen.

 

Vertiv, weltweiter Anbieter für kritische digitale Infrastrukturen, gibt Fortschritte bei einer produktionsreifen Digital-Twin-Funktion für Vertiv SmartRun bekannt, die in den NVIDIA Omniverse DSX Blueprint integriert ist. Damit treibt das Unternehmen seine Roadmap voran, die Infrastruktur von KI-Fabriken konfigurierbarer, wiederholbarer und simulationsfähig zu machen.

Da KI-Implementierungen immer höhere Dichten und größere Kapazitäten erreichen, benötigen Rechenzentren einen schnelleren und zuverlässigeren Weg, um jede Generation von Rechenleistung in reale Infrastruktur umzusetzen. Herkömmliche, dokumentbasierte Prozesse und isolierte Übergaben zwischen den Teams für Stromversorgung, Kühlung, Steuerung und Bereitstellung sind dazu nicht mehr ausreichend. Der Vertiv SmartRun Digital Twin verlagert die Planung auf einen modellbasierten Ansatz, sodass die Infrastruktur vor dem Ausbau als ein einziges System entworfen, simuliert und validiert werden kann. Durch die Erfassung von Systemkonfigurationen und Abhängigkeiten in einer virtuellen Umgebung trägt er dazu bei, Designänderungen in späten Phasen und Integrationsrisiken zu reduzieren, das Vertrauen durch Simulation zu stärken und die Zeit von der Planung bis zur Betriebsbereitschaft zu verkürzen – bei gleichzeitiger Verbesserung der teamübergreifenden Koordination.

»KI-Infrastruktur kann nicht mehr Generation für Generation geplant werden«, sagt Scott Armul, Chief Product and Technology Officer bei Vertiv. »Um mehr Token pro Sekunde pro Megawatt zu liefern, müssen Stromversorgung, Kühlung, Steuerung und Bereitstellungsabläufe als ein einziges, ineinandergreifendes System konzipiert werden. Der Vertiv SmartRun Digital Twin hilft dabei, das Infrastruktur-Know-how von Vertiv in konfigurierbare, simulationsfähige Bausteine zu überführen, die eine schnellere und sicherere Planung von KI-Fabriken ermöglichen. Indem wir diesen Ansatz auf Vertiv OneCore Rubin DSX ausweiten, unterstützt Vertiv Kunden dabei, zukünftige Rechenanforderungen in einsetzbare physische Infrastruktur zu übersetzen, bevor diese Anforderungen den vollen Einsatzumfang erreichen.«

Der Vertiv SmartRun Digital Twin ist die erste Phase in Vertivs mehrstufiger Roadmap für digitale Zwillinge von KI-Fabriken. Digitale Zwillinge sollen dazu beitragen, die Lücke zwischen beschleunigter Recheninnovation und der Bereitschaft der physischen Infrastruktur zu schließen, indem sie die technische Absicht von der frühen Konfiguration und Simulation über die Bereitstellung, Inbetriebnahme und Lebenszyklussicherung bis hin zur zukünftigen Optimierung bewahren.

»KI-Fabriken erfordern ein Full-Stack-Co-Design über Rechen- und physische Infrastruktur hinweg«, sagt Vladimir Troy, Vice President of AI Infrastructure bei NVIDIA. »NVIDIA Omniverse DSX Blueprint unterstützt das Ökosystem dabei, digitale Zwillinge für KI-Fabriken im Gigawatt-Maßstab mithilfe von OpenUSD, SimReady-Assets sowie Strom-, Wärme- und Betriebssimulationen zu erstellen, zu simulieren und zu optimieren. Die Einbindung von Vertiv SmartRun in diesen Workflow kann Kunden dabei helfen, Infrastrukturentscheidungen früher zu bewerten und sich auf mehrere Generationen beschleunigter Rechenleistung vorzubereiten.«

Auf der Computex Taipei 2026 wird Vertiv Vertiv SmartRun sowohl als physisches Infrastruktursystem als auch als konfigurierbaren digitalen Zwilling demonstrieren, sodass die Besucher Konfigurationsszenarien erkunden und sehen können, wie modellbasierte Designentscheidungen nachgelagerte Infrastrukturplanungs-, Koordinations- und Simulations-Workflows unterstützen können. Der Demonstrator wurde unter Verwendung der modellbasierten System-Engineering-Funktionen von Dassault Systèmes auf der 3DEXPERIENCE-Plattform erstellt und ist mit NVIDIA Omniverse DSX-Workflows verbunden. Er schafft eine gemeinsame digitale Grundlage für Konfiguration, Simulation, Validierung und zukünftige Optimierung über den gesamten Lebenszyklus der KI-Fabrikinfrastruktur hinweg.

»Digitale Zwillinge ermöglichen es, komplexe Infrastruktursysteme mit der Intelligenz ihrer Konfigurationsregeln, Abhängigkeiten und technischen Absichten darzustellen«, sagt Stéphane Sireau, Vice President der High-Tech-Branche bei Dassault Systèmes. »Auf der Computex demonstrieren Vertiv, Dassault und NVIDIA, wie die KI-Fabrikinfrastruktur von Vertiv sich von dokumentbasierten Design-Workflows hin zu einem industrialisierten, modellbasierten System-Engineering-Ansatz entwickelt, der auf Geschwindigkeit, Qualität und Leistung auf Systemebene optimiert ist.«

Sehen Sie sich das Video «Simulationsfähige konvergierte physische Infrastruktur für KI in großem Maßstab« an, um mehr über die Nutzung digitaler Zwillinge für die Lösungen von Vertiv für KI-Infrastruktur zu erfahren, oder besuchen Sie Vertiv.com.

 

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