Aus- und Weiterbildung: Wie künstliche Intelligenz die IT-Berufe verändert

Illustration: Geralt Absmeier, GDJ

KI wird die Berufswelt verändern und das betrifft auch die Tätigkeitsfelder der IT-Spezialisten selbst. Routinetätigkeiten, teilweise sogar die Programmierung, können von Algorithmen übernommen werden. Übergreifendes Wissen, Beratungskompetenz dagegen werden künftig ebenso gefragt sein wie spezifisches Branchenwissen. Eine zukunftsorientiere Aus- und Weiterbildung von Young Professionals sollte diese Entwicklungstendenzen im Blick haben.

 

Künstliche Intelligenz, kurz KI, rückt derzeit während der Corona-Pandemie stärker ins öffentliche Bewusstsein. Nicht nur hat ein System der künstlichen Intelligenz, die kanadische Gesundheitsplattform BlueDot, bereits vor der offiziellen Information der WHO vor Viren unbekannter Herkunft im Raum Wuhan gewarnt [1]; Auswertungen von Lungenaufnahmen, Trackingverfahren zur Ausbreitung oder die Überwachung von Abständen im Logistikbereich sind nur einige der Einsatzmöglichkeiten, die Ideen und Anwendungsmöglichkeiten sind äußerst vielfältig. Allein auf dem Gebiet der Medikamentensuche laufen aktuell mehrere Forschungsprojekte [2].

Anzeige

Die Corona-Krise kann sich somit als Motor für die Weiterentwicklung artifizieller Intelligenz erweisen. Neu ist das Thema freilich nicht. Längst haben lernende Algorithmen Einzug in den Alltag gehalten – in Gestalt von Navigationssystemen, Sprachassistenten oder Saugrobotern. Komfortabel im täglichen Leben, sind sie vieldiskutiert, mit höchsten Erwartungen verknüpft, aber auch als Jobkiller gefürchtet, in jedem Fall ist die Zeit reif für Anwendungen der künstlichen Intelligenz. Denn anders als früher stehen jetzt auch die dafür benötigten Speicher- und Rechenleistungen zur Verfügung. Skalierbare Speicherkapazitäten durch Cloudplattformen ermöglichen und hohe Verarbeitungsgeschwindigkeiten machen den Einsatz von KI für Unternehmen auch wirtschaftlich.

 

KI schafft Mehrwert

»Viele potenzielle Anwender denken zunächst einmal an Prozessoptimierung, hier sind die Grenzen oft fließend zwischen Digitalisierung und dem Einsatz künstlicher Intelligenz«, sagt Stefan Rühle, Vorstandsvorsitzender von The Digital Workforce Group. Allein durch Automatisierung können bereits viele Routineprozesse, sich wiederholende und für Menschen ermüdende Tätigkeiten, maschinell ersetzt werden. KI kann jedoch viel mehr: Durch Machine Learning, die Generierung von Wissen aus Erfahrung, sind die Algorithmen in der Lage, auch mit unbekannten Daten umzugehen, Muster zu finden und selbstständig Handlungen abzuleiten. Chatbots etwa, die zunehmend im Kundenservice Verwendung finden, werden durch unterstütztes Lernen im Laufe der Zeit immer besser.

Anzeige

Deep Learning auf Basis neuronaler Netze ermöglicht Prognosen auf Basis sehr komplexer Zusammenhänge. Bekannte Anwendungen finden sich im Bereich Predictive Maintenance oder in der Vorhersage von Kundenverhalten. Hier kommt ein entscheidender Aspekt von KI ins Spiel: Das Aufdecken bislang unbekannter Zusammenhänge führt zu neuen Erkenntnissen und verspricht somit echten Mehrwert.

Wie aber können Unternehmen Systeme der künstlichen Intelligenz wertschöpfend einsetzen? Um die eigenen Potenziale zu erkennen und zu nutzen, brauchen Anwender von Seiten der IT nicht nur Entwicklungs- und Implementierungsleistung, sondern auch umfassende Beratung. Denn der Einsatz von KI-Elementen ist nicht vergleichbar etwa mit der Einführung einer neuen Software. Unter dem Begriff der künstlichen oder artifiziellen Intelligenz, auch AI, werden vielmehr ganz unterschiedliche Technologien und Ansätze zusammengefasst. Zu den bekanntesten gehören Sprach- und Bilderkennung oder Datenanalyse. Ein Bitkom-Projekt zum Periodensystem der KI bietet hierzu ausführliche Informationen und einen Gesamtüberblick; verdeutlicht aber auch, wie komplex dieses Thema ist [3].

 

Beratungskompetenz, Wissen über KI-Systeme und Branchenkenntnis werden wichtiger

Daraus ergibt sich nicht nur ein sehr breites Spektrum an Spezialisierungen und Fachkenntnissen für die Entwickler und Programmierer von KI-Modellen. »Auch IT-Berater und Business Analysten werden einen entsprechenden Wissenshintergrund brauchen, um potenziellen Anwendern zunächst einmal mit den Möglichkeiten der künstlichen Intelligenz vertraut zu machen. Im nächsten Schritt geht es dann darum, gemeinsam konkrete Anwendungsfälle im Unternehmen zu finden und dafür ein geeignetes Modell zu konzipieren. Unternehmen benötigen Unterstützung bei der Analyse der Optionen und der Aufwandsabschätzung: Welche Datenmengen werden benötigt und liegen diese in ausreichender Qualität vor? Falls nicht, wie hoch wäre der Aufwand für die Datenaufbereitung? Wieviel Zeit ist für »Training« des Chatbots einzuplanen?

Das KI-Modell muss auch zur Anwendung passen. Sub-symbolische Verfahren wie neuronale Netze sind zwar äußerst leistungsstark, sie eignen sich zum Beispiel für Bilderkennung, sind aber in ihren Entscheidungen für Menschen nicht nachvollziehbar. Wenn es auf Nachvollziehbarkeit und Dokumentierbarkeit ankommt, wären sie also nicht geeignet. IT-Know-how allein genügt also noch nicht, wie Stefan Rühle, selbst lange Jahre im Bankenumfeld tätig, erklärt: »Um hier kompetent zu beraten und auf Augenhöhe mit den Anwendern sprechen zu können, brauchen IT-Spezialisten zudem auch Kenntnisse über die spezifischen Abläufe, das Geschäftsumfeld und die gesetzlichen Vorgaben in der jeweiligen Branche«.

Parallel werden künftig auch im IT-Bereich regelbasierte Routinetätigkeiten durch KI-Algorithmen übernommen. Das könnte, so Stefan Rühle, zum Beispiel das User Interface Design betreffen, aber auch die Kerndisziplin, das Programmieren: »In Zukunft wird sich KI sogar selbst schreiben und verbessern«, prognostiziert Rühle. Einen entsprechenden Erfolg vermeldete Google Brain bereits 2017 mit der Entwicklung einer Spracherkennungssoftware durch ein KI-System [4].

Zusammengefasst: IT-Experten werden Unternehmen in puncto KI am besten unterstützen können, wenn sie sich Hintergrundwissen über die Möglichkeiten und Technologien der KI aneignen, über Beratungs- und Problemlösungskompetenz sowie spezifische Branchenkenntnisse verfügen.

 

IT-Nachwuchsförderung: Zukunftsorientiert aus- und weiterbilden

Spezialisten mit diesem Profil dürften allerdings rar sein. Unternehmen sind daher meist auf externe Unterstützung angewiesen. Die Nachwuchsförderung wäre auf längere Sicht oft die bessere Alternative, aber vielen Unternehmen fehlen die Ressourcen für die betreuungsintensive Einarbeitung der IT-Berufseinsteiger oder für interne Traineeprogramme.

Anisa Karajbic, Talentschmiede Unternehmensberatung AG

 

The Digital Workforce Group hat hierfür ein ganzheitliches Modell entwickelt, um Young Professionals und Unternehmen zusammenzubringen. Maßgeschneiderte Förderkonzepte und Mentoring, Projekteinsätze und Internalisierung bilden die Eckpfeiler. Ergänzt wird die personalisierte Ausbildung durch Angebote von Expertenvorträgen und regelmäßig stattfindende TechTalks. Workshops gemeinsam mit Unternehmen bieten Plattformen für Diskussion und Erfahrungsaustausch. »KI ist eines unserer Hauptthemen. Mit speziellen Projektlabs eröffnen wir jungen IT-Talente die Möglichkeit, eigene Entwicklungen, etwa mit humanoiden Robotern, umzusetzen und so ihre Fähigkeiten im Bereich der KI weiterzuentwickeln«, erläutert Stefan Rühle. Eigenständiges Lernen ist es schließlich, was Menschen antreibt und voranbringt – die Vorlage, auf der KI überhaupt entwickelt wurde.

 

Quellen:

[1] https://www.ingenieur.de/technik/fachbereiche/medizin/ki-erkannte-coronaviren-frueher-als-die-who/, zuletzt abgerufen am 15.05.2020
[2] https://t3n.de/news/corona-diese-kuenstlichen-suchen-1272580/, zuletzt abgerufen am 15.05.2020
[3] https://periodensystem-ki.de/Mit-Legosteinen-die-Kuenstliche-Intelligenz-bauen und http://danielschristian.com/learning-ecosystems/2017/01/23/the-periodic-table-of-ai-hammond/, zuletzt abgerufen am 15.05.2020
[4] https://t3n.de/news/ki-ai-software-787665/, zuletzt abgerufen am 15.05.2020

 

517 Artikel zu „Künstliche Intelligenz Bildung“

Studie zu künstlicher Intelligenz: Erfolgreiche Unternehmen gewichten Technologie und Qualifizierung gleich

Sabine Bendiek: »Erfolg von KI hängt in großem Maße davon ab, wie es gelingt, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für den Einsatz zu qualifizieren.« Unternehmen mit KI-Projekten sind dann am erfolgreichsten, wenn die Qualifizierung der eigenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter den gleichen Stellenwert wie Investitionen in intelligente Technologien hat. Dazu gehört auch das Schaffen einer Lernkultur, die diese…

Künstliche Intelligenz zur Rettung von Korallenriffen

Intel kooperiert mit Accenture und der Sulubaï Environmental Foundation, um durch den Einsatz künstlicher Intelligenz zum Erhalt von Korallenriffen beizutragen. »Project: CORaiL« basiert auf intelligenten Unterwasserkameras, die es Forschern ermöglichen, datenbasierte Entscheidungen zum Schutz von Riffen zu treffen.   Was ist neu? Anlässlich des Earth Day 2020 stellt Intel gemeinsam mit Accenture und der Sulubaï…

Künstliche Intelligenz ist wichtiges Thema im Gesundheitswesen

Die Bedeutung von Technologie im Gesundheitswesen ist aktuell allgegenwärtiger denn je. Egal ob Telemedizin, die schnelle Auswertung von Befunden oder schlichtweg das Datenmanagement – moderne Informations- und Datentechnik spielt im Gesundheitswesen eine zentrale Rolle. Der Einsatz von künstlicher Intelligenz im Gesundheitswesen nimmt ebenfalls rasch zu, wie Pure Storage berichtet. KI wird bereits zur Verbesserung der…

Gezielte Weiterbildung: IT-Security in der Wasser- und Stromversorgung

Fachbeitrag der Fraunhofer Academy: Dem Blackout keine Chance geben. Spätestens dann, wenn in Millionen Haushalten das Licht ausgeht, aus den Hähnen kein Wasser mehr fließt und Produktionsanlagen stillstehen, wird deutlich, dass ohne eine funktionierende Wasser- und Stromversorgung die Gesellschaft stillsteht. Kein Wunder, dass diese als kritische Infrastrukturen ein beliebtes Ziel für Hacker darstellen. Allein 2018…

Künstliche Intelligenz ist zum integralen Bestandteil des Digital Workplace geworden

DW-Anbieter realisieren KI-Funktionen entweder selbst oder über Partner.   Bei Digital-Workplace-Lösungen gehören Funktionen der künstlichen Intelligenz (KI) mittlerweile zum Standard. KI-gestützte Hilfen etwa durch Service-Bots oder automatisierte Fehleranalysen bieten nicht mehr nur die großen Anbieter am deutschen Markt. Dies stellt der neue »ISG Provider Lens Digital Workplace of the Future Germany 2019« fest, eine Studie…

IT-Fortbildung: Führungskräfte brauchen Geduld, Vertrauen und langfristiges Denken

Der Fachkräftemangel bremst die deutsche Digitalwirtschaft aus: Nach einer Studie des Branchenverbands Bitkom waren Ende 2019 124.000 Jobs für IT-Experten unbesetzt – ein Anstieg um 51 Prozent im Vergleich zu 2018 mit 82.000 offenen Stellen. Für die Wachstumspläne von Unternehmen ist der Mangel fatal.   Ein Mittel dagegen besteht darin, die vorhandenen Kräfte höher zu…

Künstliche Intelligenz, Green IT & Hyperautomation: die wichtigsten IT-Trends für 2020

Automatisierung hilft Druckereien, profitable Businessmodelle zur Unterstützung von Kunden aus Werbung und Marketing zu entwickeln. Produktionsanlagen warten, Verkehr in Smart Cities steuern oder Bilder digital erkennen: Künstliche Intelligenz wird in vielen Bereichen eingesetzt und ist daher das zentrale IT-Thema 2020. Hundertfach kürzere Latenzzeiten durch 5G und Hyperautomatisierung werden KI weiter vorantreiben und das tägliche Leben…

Manager stehen dem Einsatz künstlicher Intelligenz positiv gegenüber

Vorteile und Chancen durch KI werden vor allem von Managern der Generation Y gesehen. Keine Angst vor Jobverlusten, aber Veränderung der eigenen Führungsrolle erwartet. Dreiviertel der Führungskräfte im Raum D-A-CH begegnen Anwendungen künstlicher Intelligenz (KI) in ihren Unternehmen positiv und aufgeschlossen, wie das neue Manager-Barometer 2019/2020 von Odgers Berndtson ergeben hat. Dabei werden die größten…

Neun von zehn Unternehmen investieren in künstliche Intelligenz

Eine höhere Produktivität der Mitarbeiter ist für Unternehmen der wichtigste Vorteil einer KI-Lösung. Die Mehrheit plant jedoch nicht, Arbeitsplätze zu streichen.   Mehr als 90 Prozent der Unternehmen verschiedener Branchen planen derzeit, in künstliche Intelligenz (KI) zu investieren. Den größten Vorteil (60 Prozent) von KI sehen sie in einer gesteigerten Produktivität ihrer Mitarbeiter. Das zeigt…

Digitalisierung: Jeder zweite Manager ist für Weiterbildung auch nach Feierabend  

Der Aufbau digitaler Kompetenz wird für die Wirtschaft in Deutschland zum Kraftakt. Mehr als die Hälfte der Entscheider (53 Prozent) halten es für notwendig, dass sich Mitarbeiter auch in der Freizeit zu Digitalthemen informieren und weiterbilden. 44 Prozent erwägen eine Entlastung im Tagesgeschäft, damit Mitarbeiter Neues erlernen. Zu diesem Ergebnis kommt die Studie »Potenzialanalyse Transformation…

Ethik bei künstlicher Intelligenz entscheidend für Vertrauen der Öffentlichkeit in Unternehmen

Verbraucher fordern neue Regulierungen für KI und sind bereit, bei positiven KI-Erfahrungen mehr zu kaufen. Führungskräfte aus neun von zehn Unternehmen haben eine ethisch fragliche KI-Nutzung beobachtet. Unternehmensführung, Datenwissenschaftlicher und HR/Marketing bei der Umsetzung von ethischen KI-Strategien gefragt.   Ethische Grundsätze gewinnen für das Vertrauen der Öffentlichkeit in die künstliche Intelligenz (KI) eine immer bedeutendere…

Ersetzt künstliche Intelligenz das Security Operations Center?

Künstliche Intelligenz (KI) ist nicht mehr nur eine Vision. KI, maschinelles Lernen (ML), Deep Learning (DL) und andere Formen algorithmisch basierter, automatisierter Prozesse sind heute Mainstream und auf dem Weg zu einer tiefgehenden Integration in ein breites Spektrum von Front-Office-, Back-Office- und In-the-Field-Anwendungen. Ebenso gibt es viele gute Beispiele dafür, wie KI eingesetzt wird, um…

Künstliche Intelligenz hängt noch immer in den Startlöchern fest

Viele Unternehmen denken darüber nach, künstliche Intelligenz zu nutzen. Wirklich im Einsatz sind bislang aber nur vereinzelt KI-Anwendungen.   Das ist das Ergebnis einer aktuellen Studie des IT-Dienstleisters adesso zum Status quo. adesso wollte wissen, welche Technologien rund um künstliche Intelligenz Unternehmen bereits einsetzen, welche Strategien sie verfolgen und wo sie die größten Herausforderungen sehen.…

Mythos künstliche Intelligenz – eine kritische Betrachtung des Hypes

Übernehmen die Maschinen? Es herrscht große Unsicherheit darüber, wie der Einsatz künstlicher Intelligenz, maschinellen Lernens und Automatisierung unseren Arbeitsalltag beeinflussen wird. Lernexperte Skillsoft sprach mit Datenwissenschaftlern und entmystifiziert den KI-Hype. Was verstehen Experten unter den Begrifflichkeiten, welche Entwicklungen haben den großen Aufschwung rund um den Einsatz von KI und Co bewirkt und warum bleiben gut…

Künstliche Intelligenz treibt Nachfrage bei IT-Projektdienstleistern

Vier von zehn Großunternehmen beauftragen IT-Projektdienstleister für ihre KI-Projekte oder ziehen dies in Betracht. Fast alle Großunternehmen erwarten eine steigende Nachfrage nach IT-Projektdienstleistern durch KI-Projekte. Jede dritte Arbeitsstunde in IT-Projekten erbringen externe Projektdienstleister.   Beim Einsatz von künstlicher Intelligenz (KI) setzt die Wirtschaft oft auf externe Spezialisten. Vier von zehn Großunternehmen (44 Prozent), die bereits…

Künstliche Intelligenz kann beim Kampf gegen Antibiotikaresistenzen helfen

Studie am DIW Berlin zeigt: Systematische Analyse umfassender Patientendaten mit einem Algorithmus hilft, Antibiotika bei Harnwegsinfektionen gezielter zu verschreiben. Breiterer Einsatz von künstlicher Intelligenz im deutschen Gesundheitssystem mit Potenzial, wird aber durch dezentrale Struktur erschwert.   Setzt man maschinelles Lernen, ein zentrales Element der künstlichen Intelligenz (KI), bei der Verschreibung von Antibiotika ein, können diese…

Künstliche Intelligenz (KI) treibt die Automatisierung von SIAM voran

Neuer ISG-Anbietervergleich sagt weiteres Wachstum des deutschen Marktes voraus, zumal immer mehr mittelständische Unternehmen auf SIAM (Service Integration and Management) und ITSM (IT Service Management) setzen.   Dank Technologien der künstlichen Intelligenz (KI) wie Bots und Machine Learning (ML) sowie durch die verstärkte Nutzung von Big Data und Analytics bieten SIAM-/ITSM-Anbieter ihre Lösungen immer automatisierter…

Karriere und Weiterbildung in der IT

Eine neue Studie beschäftigt sich allem mit einer Lücke, die sich zwischen künftigen Technologien in der IT – deren Umgang noch zu erlernen wäre – und beruflichen Gegebenheiten auftut, die einer entsprechenden Weiterbildung im Wege stehen. Nachfolgend finden Sie die wichtigsten deutschen Forschungsergebnisse.   Der »SolarWinds IT Trends Report 2019: Skills for Tech Pros of Tomorrow« nimmt Themen wie Zuversicht, aktuell…

Künstliche Intelligenz verbessert Stromübertragung

Um die in der Regel volatilen erneuerbaren Quellen in die Energieversorgung zu integrieren, sind höhere Kapazitäten im Stromnetz erforderlich. Der Bedarf an Neubautrassen lässt sich jedoch reduzieren, wenn vorhandene Freileitungen je nach Witterungsbedingungen besser ausgelastet werden können. Dazu arbeiten Forscherinnen und Forscher am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) im Verbundvorhaben »PrognoNetz« an selbstlernenden Sensornetzwerken, welche…