
2026 steht im Zeichen des digitalen Umbruchs: Künstliche Intelligenz, nachhaltige Technologien und resiliente Strukturen werden zur Grundlage für den Unternehmenserfolg. Unternehmen müssen sich neuen regulatorischen Anforderungen, Cyberrisiken und dem Fachkräftemangel stellen, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Wer jetzt in Innovation, Talente und verantwortungsvolle Datenstrategien investiert, gestaltet die Zukunft aktiv mit.
In diesem Bericht werden die zentralen Trends, Chancen und Risiken beleuchtet, die das unternehmerische Handeln in diesem und den kommenden Jahren bestimmen. Basis bilden die zahlreichen Einzeltrends, die wir in unserer Online-Rubrik »Trends 2026« veröffentlicht haben.
1. Künstliche Intelligenz (KI) wird produktiv und allgegenwärtig
- Von der Experimentier- zur Produktivphase:
2026 markiert den Übergang von KI-Pilotprojekten zu produktiven, skalierbaren Anwendungen. Unternehmen setzen KI nicht mehr nur testweise ein, sondern integrieren sie fest in ihre Wertschöpfungsketten. Agentenbasierte KI (Agentic AI) übernimmt Routineaufgaben, automatisiert Workflows und ermöglicht eine neue Form der Zusammenarbeit zwischen Mensch und Maschine. KI-Agenten werden zu digitalen Kollegen, die eigenständig Entscheidungen treffen, Prozesse steuern und mit anderen Agenten interagieren. - Messbarer Mehrwert und Fokus auf ROI:
Der Markt verlangt nach klaren, messbaren Geschäftsergebnissen. Unternehmen investieren gezielt in KI-Projekte, die Produktivitätsgewinne, Kosteneinsparungen und Risikoreduktion liefern. Wertbasierte Frameworks und Business-Case-Templates helfen, Effekte transparent zu quantifizieren und den Return on Investment (ROI) frühzeitig sichtbar zu machen. - Multimodale und spezialisierte KI:
KI-Modelle werden zunehmend multimodal – sie verarbeiten Text, Bild, Sprache und strukturierte Daten gleichzeitig. Unternehmen setzen verstärkt auf spezialisierte, kleinere Modelle, die für bestimmte Aufgaben optimiert sind. Synthetische Daten und kontinuierliche Wissenseinspeisung werden zum zentralen Hebel für die Anpassung von KI an spezifische Unternehmensanforderungen.
2. Datenqualität, Governance und Souveränität als Erfolgsfaktoren
- Daten als strategischer Rohstoff:
Die Qualität, Verfügbarkeit und Governance von Daten werden zum entscheidenden Wettbewerbsfaktor. Unternehmen investieren in Data Trust Scores, Echtzeit-Datenarchitekturen und Multi-Cloud-Strategien. Nur wer über eine belastbare, vertrauenswürdige Datenbasis verfügt, kann KI erfolgreich und skalierbar einsetzen. - Regulatorische Anforderungen steigen:
Neue Gesetze wie der EU AI Act, der digitale Produktpass und strengere Datenschutzvorgaben erhöhen die Anforderungen an Unternehmen. Datenresidenz, Datensouveränität und Compliance werden zu zentralen Themen. Unternehmen müssen ihre Datenhaltung und -verarbeitung an nationale und europäische Vorgaben anpassen und transparente, auditierbare Prozesse etablieren. - Data Governance als unternehmensweite Aufgabe:
Daten-Governance wird von einer rein technischen zu einer strategischen, unternehmensweiten Aufgabe. Cross-funktionale Governance Councils, Data Stewards in den Fachbereichen und automatisierte Compliance-Prozesse werden zum Standard. Data Governance as a Service (DGaaS) gewinnt an Bedeutung, insbesondere für mittelständische Unternehmen.
3. Nachhaltigkeit, Energieeffizienz und Digitalisierung
- Nachhaltigkeit als Wettbewerbsvorteil:
Nachhaltigkeit ist kein Nebenschauplatz mehr, sondern strategischer Vorteil. KI und digitale Technologien werden als zentrale Hebel für Klimaschutz und Ressourceneffizienz gesehen. Unternehmen investieren in energieeffiziente Hardware, digitale Effizienzmaßnahmen und Refurbished-IT. Nachhaltigkeitsdaten müssen transparent erfasst und berichtet werden – regulatorische Initiativen wie CBAM und der digitale Produktpass setzen neue -Standards. - Digitale Transformation für mehr Klimaschutz:
Digitale Technologien ermöglichen es Unternehmen, Prozesse messbar, steuerbar und effizienter zu gestalten. Der Verzicht auf Papier, der Einsatz von Videokonferenzen statt Dienstreisen und die Nutzung smarter Gebäudetechnik sind weit verbreitete Maßnahmen. Gleichzeitig investieren Unternehmen verstärkt in digitale Lösungen zur direkten Senkung des Energieverbrauchs. - Herausforderungen bei der Umsetzung:
Nicht alle Unternehmen schaffen den Einstieg in digitale Effizienzmaßnahmen. Finanzielle Mittel, Investitionsmöglichkeiten in gemieteten Gebäuden und administrative Aufwände sind die größten Hemmnisse. Dennoch sind
93 Prozent überzeugt, dass nachhaltige Technologien langfristig Wettbewerbsvorteile bringen.
4. Cybersecurity und Resilienz: Neue Bedrohungen, neue Antworten
- KI als Waffe und Schutzschild:
Die Bedrohungslage im Cyberraum verschärft sich weiter. KI wird sowohl zur Waffe der Angreifer als auch zum Schutzschild der Verteidiger. Identitätsbasierte Angriffe, Deepfakes und KI-gestützte Malware fordern neue Sicherheitsstrategien. Unternehmen setzen auf hybride Schutzmodelle, in denen KI und menschliche Expertise Hand in Hand arbeiten. - Resilienz als zentrale Kennzahl:
Resilienz – die Fähigkeit, Störungen zu absorbieren und schnell wieder handlungsfähig zu sein – wird zur zentralen Kennzahl für operative Exzellenz. Unternehmen investieren in robuste Recovery-Engines, Cyber-Tresore und Integritätsprüfungen, um nach Angriffen schnell wieder einen sauberen Zustand herstellen zu können. - Regulatorische Treiber:
Neue EU-Regulierungen wie NIS2 und der Cyber Resilience Act machen Security zur Chefsache. Die persönliche Haftung des Managements für Cybersecurity-Vorfälle und die Herstellerverantwortung für IoT-Geräte revolutionieren die Compliance-Landschaft. Unternehmen müssen kontinuierliche Schwachstellenmanagement- und Incident-Response-Pläne etablieren.
5. Arbeitswelt und Recruiting: Mensch und Maschine als Team
- Hybride Teams und neue Kompetenzen:
Die Arbeitswelt wird hybrid, da Menschen und KI-Agenten Seite an Seite arbeiten. Kompetenzen wie kritisches Denken, Datenanalyse und KI-Kompetenz werden zur Grundvoraussetzung. Unternehmen investieren in Weiterbildung, setzen auf Skills-First-Recruiting und flexible Arbeitsmodelle, um Talente zu gewinnen und zu halten. - Candidate Experience und Diversity:
Eine positive Candidate Experience, Diversity und eine wertschätzende Führungskultur sind entscheidend, um Talente zu gewinnen und zu binden. Unternehmen setzen auf standardisierte Bewerbungsgespräche, objektive Bewertungskriterien und kompetenzbasierte Auswahlverfahren, um Chancengleichheit zu sichern. - Lebenslanges Lernen und Upskilling:
Der Fachkräftemangel verschärft sich weiter. Unternehmen müssen mit weniger Menschen mehr produzieren und gleichzeitig neue Kompetenzen aufbauen. Lebenslanges Lernen, Microlearning und rollenbasierte Trainings werden zum Standard. Die Fähigkeit, sich schnell neue -Aufgaben und Technologien anzueignen, wird zur neuen Währung.
6. Cloud, Infrastruktur und digitale Souveränität
- Multi-Cloud und hybride Architekturen:
Die Cloud bleibt auch 2026 ein zentraler Motor der digitalen Transformation. Multi-Cloud-Strategien, hybride Architekturen und souveräne Cloud-Angebote werden zur Norm. Unternehmen setzen auf flexible, interoperable Plattformen, um Abhängigkeiten zu reduzieren und regulatorische Anforderungen zu erfüllen. - Digitale Souveränität als Top-Priorität:
Digitale Souveränität ist nicht länger ein politisches Schlagwort, sondern ein entscheidender Wettbewerbsfaktor. Unternehmen müssen die Kontrolle über ihre Daten und Systeme behalten, um regulatorische Vorgaben und Sicherheitsanforderungen zu erfüllen. Europäische Anbieter mit DSGVO-konformen Diensten gewinnen an Bedeutung. - Technologische Innovationen:
Neue Prozessorgenerationen, Photonen-Chips und Edge-Computing gewinnen an Bedeutung. Unternehmen investieren in energieeffiziente Rechenzentren und Green IT, um Nachhaltigkeit und Performance zu verbinden.
7. Industrie, Produktion und Lieferketten
- KI in der Fertigung:
Die Fertigungsindustrie steht 2026 vor einem tiefgreifenden Wandel. KI wird zum Haupttreiber für Margengewinne und optimiert Prozesse von der Produktion bis zur Lieferkette. Autonome Systeme und humanoide Roboter halten Einzug in die Werkshallen und übernehmen zunehmend komplexe Aufgaben. - Intelligente Lieferketten und Resilienz:
Unternehmen setzen auf prädiktive KI, um Störungsszenarien zu modellieren und Lieferketten resilienter zu machen. Nearshoring, Friendshoring und die Diversifizierung von Lieferanten werden zu zentralen Strategien, um geopolitische Risiken und Kostensteigerungen abzufedern. - Nachhaltigkeit und Compliance:
Nachhaltigkeit wird zum festen Bestandteil des Lieferkettendesigns. Unternehmen müssen CO₂-Reduktion direkt in Beschaffungsprozesse integrieren und in Ausschreibungen duale Gebotsoptionen (kosten- und emissionsoptimiert) anbieten. Neue Vorschriften wie die EU-Entwaldungsverordnung und der CO₂-Grenzausgleichsmechanismus heben Compliance auf die C-Suite-Ebene.
8. Softwareentwicklung, Testing und Automatisierung
- KI in der Softwareentwicklung:
KI wird 2026 zum dominierenden Thema in der Softwareentwicklung und Qualitätssicherung. Risikobasiertes Testing, Context Engineering und die Verknüpfung von KI-Agenten zu Workflows revolutionieren die Entwicklung. Menschliche Kontrolle bleibt unverzichtbar, um Qualität und Sicherheit zu gewährleisten. - Automatisierung und Hyperautomatisierung:
Hyperautomatisierung verbindet Robotic Process Automation (RPA), KI, Machine Learning und moderne Workflow-Tools zu durchgängig automatisierten Geschäftsprozessen. Unternehmen können so mit weniger Personal effizienter und datenbasierter arbeiten. - Plattformkonsolidierung:
Die Konsolidierung von Technologie-Stacks nimmt Fahrt auf. Unternehmen bündeln ihre Plattformen, um Komplexität zu reduzieren, Innovation zu beschleunigen und die Zusammenarbeit zwischen den Abteilungen zu verbessern.
9. Gesellschaftliche und emotionale Trends
- Gemischte Gefühlslage zum Jahreswechsel:
Die Belegschaften in deutschen Unternehmen starten mit gemischten Gefühlen ins neue Jahr. Wirtschaftliche Unsicherheit, Inflation und gesundheitliche Herausforderungen belasten viele Beschäftigte. Gleichzeitig schöpfen viele Zuversicht aus persönlichen Ressourcen wie Familie, Gesundheit und eigenen Fähigkeiten. - Wertschätzende Führung und psychische Gesundheit:
Offene und wertschätzende Führungskultur, Stärkung der psychischen Gesundheit und Flexibilität im Arbeitsalltag sind zentrale Erwartungen der Beschäftigten an ihre Arbeitgeber. Unternehmen, die emotionale Orientierung bieten, werden als stabilisierende Kraft wahrgenommen.
Fazit: 2026 – Jahr des Umbruchs und der Chancen. 2026 ist das Jahr, in dem KI, Daten und durch gängige Digitalisierung zur Grundlage für nachhaltigen Unternehmenserfolg werden. Die Herausforderungen sind groß: Fachkräftemangel, regulatorischer Druck, Cyberrisiken und die Notwendigkeit, Nachhaltigkeit und Effizienz zu verbinden. Doch die Chancen überwiegen: Wer jetzt in Technologie, Talente und resiliente Strukturen investiert, sichert sich entscheidende Wettbewerbsvorteile und gestaltet die Zukunft aktiv mit.
Erfolg entsteht dort, wo Mensch und Maschine, Innovation und Verantwortung, Daten und Vertrauen zusammenkommen. 2026 ist das Jahr, in dem die Weichen für eine nachhaltige, digitale und resiliente Zukunft gestellt werden.
Albert Absmeier & KI
Quellen:
6G Summit, Alpega, Amazon Web Services, Atoria, Beyond Buzzwords, Bitkom, Blue Yonder, Bosch, Capgemini, Censys, Claroty, Cloudera, Conivsta, Coupa, Coursera, Customs Support Group, Dataiku, Dell Technologies, Deloitte, Digitalverband Bitkom, Dojo Consulting, DXC Technology, ERA Group, EXTRA Computer GmbH, Forterro, FreedomPay, Frost & Sullivan, Gallup, Genpact, G DATA CyberDefense, GBTEC, Get Started, Gieni AI, GitLab, GlobalLogic, GoTo, Hitachi, Horizon3.ai, HP, IFS, Infosys, Infosys Topaz, IntegrityNext, International Federation of Robotics, IntraFind, IONOS, JAGGAER, Kienbaum, Kubermatic, McKinsey & Company, Mercury Interactive, MIT Technology Review Insights, Nationales MINT Forum, NetApp, Nokia, NordVPN, NTT DATA, One Data GmbH, ONEKEY, Ontinue, Open Systems, Oracle, Orderfox, Palo Alto Networks, Paessler, Personalwirtschaft, Prewave, PricewaterhouseCoopers (PwC), Proalpha, Production & Supply Chain bei NTT DATA DACH, Proxio Systems, Pure Storage, PwC, Qlik, RapidScale, Revalize, Rocket Software, Rubrik, SOTI, SolarWinds, Sonatus, Statista, Stepstone, Sterling Software, Syniti, Tata Consultancy Services (TCS), TestGorilla, ThoughtSpot, Tools for Humanity, Tricentis, USU, Voiio, West Monroe, World.
Illustration: © Palinchak, GenAI | dreamstime.com
857 Artikel zu “ KI, Nachhaltigkeit,Resilienz“
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KI im IAM? Vorsicht walten lassen und mit Kontext prompten
Viele Firmen wollen möglichst zügig künstliche Intelligenz auch im Identity und Access Management nutzen. Larry Chinski, Chief Strategy Officer bei One Identity, argumentiert demgegenüber für eine einheitliche »Identity Fabric«, um die Cyberresilienz zu stärken. Ohne den richtigen Kontext, ohne Kontrolle und Übersicht, so warnt Chinski, bringt KI eher neue Risiken mit sich, statt sie zu…
Ausgabe 1-2-2026 | Security Spezial 1-2-2026 | News | IT-Security
Globale Cyberangriffe im KI-Zeitalter: Warum Deutschland im Fokus steht – und wie sich Unternehmen schützen können
Cyberangriffe gehören längst zum festen Bestandteil internationaler Konflikte und wirtschaftlicher Konkurrenz. Staatliche Akteure, organisierte Cyberkriminelle und ideologisch motivierte Gruppen operieren über Grenzen hinweg – oft mit Deutschland im Zentrum. Wir haben mit Aris Koios, Principal Technology Strategist bei CrowdStrike gesprochen, der darauf hinweist, wie komplex und vielschichtig die digitale Bedrohungslage geworden ist.
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Cyberresilienz beginnt mit Backup: Ein Rahmenwerk für messbare Wiederherstellung
Cyberresilienz entscheidet sich nicht beim Backup, sondern bei der Wiederherstellung. Angesichts von Ransomware, kompromittierten Identitäten und komplexen Cloud‑Abhängigkeiten müssen Unternehmen ihre Backup‑Strategie konsequent auf messbare Recovery‑Ergebnisse ausrichten. Dieser Beitrag zeigt, wie eine architekturgetriebene Enterprise‑Backup‑Strategie Wiederherstellbarkeit, Sicherheit und Resilienz systematisch in den Mittelpunkt stellt. Die Enterprise-Backup-Strategie hat sich weit über ihre traditionelle Rolle als operative…
Ausgabe 1-2-2026 | Security Spezial 1-2-2026 | News | IT-Security | Künstliche Intelligenz | Services
Strategischer Mehrwert intelligenter Co-Piloten in der Cyberabwehr – Warum KI die XDR/MDR-Strategie neu definiert
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Microsoft 365: Jedes zweite Unternehmen stoppt KI-Projekte
Für 82 Prozent stellt Microsoft 365 eine erhebliche operative Herausforderung dar, die mittels Automation noch nicht hinreichend adressiert werden kann. Jedes zweite Unternehmen stoppt KI-Projekte wegen Sicherheits- und Governance-Bedenken. 51 Prozent der Unternehmen weltweit haben KI-basierte Änderungen in Microsoft 365 aufgrund von Sicherheits- oder Governance-Bedenken rückgängig gemacht (Deutschland: 46 %). Gleichzeitig sehen knapp drei…
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Vier Säulen der Cyberresilienz
Trotz langjähriger Investitionen in Abwehrmaßnahmen nehmen Cyberangriffe und kostspielige Ausfallzeiten weiter zu. Traditionelle Sicherheitsmethoden zur Bedrohungsprävention und -erkennung bleiben zwar nach wie vor relevant, doch unter CISOs zeigt sich eine Veränderung in der Herangehensweise. Viele erweitern ihr Aufgabengebiet, um zusätzlich die Leitung von Wiederherstellungsmaßnahmen nach Sicherheitsvorfällen zu übernehmen, damit ihr Unternehmen rasch wieder betriebsbereit ist.…
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Threat Report 2026: KI und Botnetze treiben die Industrialisierung von Cyberangriffen
Die erste Version des Cloudflare Threat Reports 2026 basiert auf Telemetriedaten aus einem Netzwerk, das rund 20 Prozent des weltweiten Internet-Traffics verarbeitet – eine der größten verfügbaren Datenquellen zur globalen Bedrohungslage [1]. Er beschreibt eine zunehmend industrialisierte Cyberbedrohungslandschaft, in der Effizienz und Skalierbarkeit wichtiger sind als technische Raffinesse. Anstelle komplexer Einzelangriffe setzen Akteure immer mehr…
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Nachhaltigkeit bleibt in Unternehmen Chefsache – doch die Dynamik ist dahin
In 73 Prozent der Unternehmen ist die Verantwortung für die Nachhaltigkeitstransformation weiterhin auf Vorstands- oder Geschäftsführungsebene verankert. Die selbstgesteckten Klimaziele haben überwiegend Bestand. Allerdings verliert das Thema merklich an Priorität und Dynamik. Das zeigt der vierte Sustainability Transformation Monitor (STM) der Bertelsmann Stiftung, der Stiftung Mercator, der Universität Hamburg und der Peer School for Sustainable…
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Panduit erhält Auszeichnung für Nachhaltigkeitsleistung
Silbermedaille unterstreicht Nachhaltigkeitsmanagement in Umwelt, Soziales, Ethik und Beschaffung. Panduit, ein weltweit tätiger Hersteller von Lösungen für physische Netzwerk und elektrische Infrastrukturen, wurde von EcoVadis, einem der international führenden Anbieter von Nachhaltigkeitsratings, mit der Silbermedaille ausgezeichnet. Die Bewertung bestätigt die Nachhaltigkeitsstrategie und die unternehmensweiten Maßnahmen von Panduit in den Bereichen Umwelt, Soziales, Ethik und…
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Wie ECM-Lösungen den grünen Wandel weiter beschleunigen – Nachhaltigkeit trifft Digitalisierung
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Wenn KI Cyberangriffe beschleunigt: Diese Maßnahmen sollten Unternehmen jetzt für mehr digitale Resilienz ergreifen
Mit der rasanten Entwicklung künstlicher Intelligenz (KI) erreicht auch die Cyberkriminalität eine neue Dimension. Was früher erheblichen technischen Aufwand und personelle Ressourcen erforderte, lässt sich heute mithilfe intelligenter Algorithmen automatisieren, skalieren und gezielt optimieren. Angriffe werden personalisierter, dynamischer und deutlich schwerer zu erkennen. Unternehmen sehen sich damit einer neuen Qualität digitaler Bedrohungen gegenüber, die klassische…
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KI wächst schneller als IT-Security
Schnelle KI-Adaption hat ihren Preis: 123 Tage längere Recovery-Zeiten, höhere Schadenskosten und eine wachsende Angriffsfläche. Der aktuelle Global Security Research Report zeigt: Viele Unternehmen modernisieren ihre Sicherheitsarchitektur nicht im gleichen Tempo wie ihre KI-Infrastruktur [1]. Die Edge-Cloud-Plattform Fastly Inc. hat die Ergebnisse ihres vierten jährlichen Global Security Research Reports veröffentlicht. Der Bericht belegt, dass…
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Wachsende KI-Exposure-Lücke durch Supply-Chain-Risiken und fehlende Identitätskontrollen
Der Bericht von Tenable zeigt, dass 86 % aller Unternehmen Code-Pakete von Drittanbietern mit kritischen Sicherheitslücken installiert haben und 65 % wertvolle Assets durch vergessene Cloud-Anmeldedaten gefährden. Tenable, das Unternehmen für Exposure Management, veröffentlichte seinen Cloud and AI Security Risk Report 2026 [1]. Die Studie zeigt, dass Unternehmen vor einer kritischen KI-Exposure-Lücke ohne Fehlertoleranz…
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KI in der Lieferkette: Celonis und LeafLabs setzen auf Robotic Systems Intelligence
Celonis, globaler Marktführer im Bereich Process Intelligence, einer Schlüsseltechnologie für den erfolgreichen Einsatz von künstlicher Intelligenz (KI) in Unternehmen, kündigt die Einführung des Celonis Robotic Systems Intelligence Managers by LeafLabs an. Mit der neuen Anwendung konnte die Pickle Robot Company, ein Pionier im Bereich Physical AI für Supply-Chain-Anwendungen, die Entwicklung zentraler Kernprozesse um 50 Prozent…
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Die Agenten-Ökonomie: Der leise Übergang zur Super-KI
Während öffentlich noch über die Qualität von Chatbot-Antworten diskutiert wird, entsteht im Hintergrund eine neue KI-Infrastruktur: autonome, vernetzte Agenten, die nicht nur Inhalte erzeugen, sondern handeln. Der entscheidende Fortschritt Richtung Super-KI liegt nicht in besseren Texten, sondern in der Systemintegration handlungsfähiger KI. In Unternehmen wird KI vielfach noch als Effizienzwerkzeug verstanden. Man optimiert Prompts,…
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Bis 2028 wird fehlkonfigurierte KI die kritische Infrastruktur eines G20-Staates lahmlegen
Ein sicherer Übersteuerungsmechanismus in KI-Systemen, die nationale kritische Infrastrukturen unterstützen, ist unerlässlich, um die letztendliche Kontrolle durch den Menschen sicherzustellen. Gartner, Inc., ein Unternehmen für Geschäfts- und Technologieanalysen, prognostiziert, dass bis 2028 eine fehlkonfigurierte KI in cyber-physischen Systemen (CPS) die kritische Infrastruktur eines G20-Landes zum Erliegen bringen wird. Gartner definiert cyber-physische Systeme (CPS)…
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KI in der Fertigungsindustrie: KI muss endlich produktiv werden
Für die Fertigungsindustrie markiert 2026 einen Wendepunkt: Nach Jahren technologischer Experimente rücken belastbare Ergebnisse, wirtschaftlicher Nutzen und operative Resilienz in den Mittelpunkt. Denn der Produktionsalltag ist weiterhin geprägt von steigender Komplexität und regulatorischen Anforderungen sowie volatilen Lieferketten. Das zwingt Unternehmen jetzt dazu, den tatsächlichen Mehrwert von Technologie neu zu bewerten – vor allem dort, wo…
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Barrierefreie KI: Zehn praxisnahe Schritte für inklusive Innovation am Arbeitsplatz
Generative KI verändert rasant die Art, wie wir arbeiten. Sie schreibt Texte, generiert Bilder und Videos, unterstützt Entscheidungen, automatisiert Prozesse. Doch allzu oft bleibt ein zentraler Aspekt unbeachtet: Barrierefreiheit. Wer Inklusion ernst nimmt, muss sicherstellen, dass KI-Systeme für alle zugänglich sind – unabhängig von körperlichen oder kognitiven Fähigkeiten. Diese zehn Schritte zeigen, wie Organisationen GenAI…
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Zwischen KI-Hype und Kostenrealität: Trends im Retourenmanagement 2026
Kommentar von Artjom Bruch, CEO von Trusted Returns Schon seit Jahren wächst der Onlinehandel – doch 2026 steht der E‑Commerce unter ganz anderem Druck als noch in den letzten Jahren: Margen schrumpfen, Marktplätze gewinnen an Macht, KI verändert Einkaufspfade – und die Retourenabwicklung bleibt der teuerste blinde Fleck. Artjom Bruch, CEO von Trusted Returns,…

