Storage-Limitierungen bremsen Unternehmen beim Einsatz von KI aus

foto freepik

Für fast alle deutschen IT- und Business-Entscheider ist klar, dass das Training und der Betrieb von KI im eigenen Rechenzentrum viele Vorteile bringt. Zugleich müssen sie aber mehrheitlich einräumen, dass ihre bestehenden Storage-Landschaften dafür ungeeignet sind. Das geht aus der aktuellen »IT Strategy Pulse«-Umfrage von Dell Technologies hervor.

 

Im Rahmen der Umfrage wurden im November 2025 insgesamt 750 IT- und Business-Entscheider aus verschiedenen Ländern vom Marktforschungsunternehmen Vanson Bourne befragt, darunter auch 150 aus Deutschland. 95 Prozent von ihnen stimmten der Aussage zu, dass KI im eigenen Rechenzentrum größere Werte schafft, unter anderem weil man sie besser kontrollieren und mit aktuellen Daten versorgen kann. Ausgebremst werden die Bemühungen, KI on-premises einzusetzen, allerdings von veralteten Storage-Infrastrukturen, die bei 70 Prozent der Befragten weder ausreichend Speicherkapazitäten bereitstellen noch die benötigten Fähigkeiten bieten. Hierzu zählen beispielsweise eine reibungslose Skalierung, nahtlose Integrationen und eine weitgehend automatisierte Verwaltung.

Darüber hinaus sind Unternehmen bei der KI-Nutzung nicht nur auf leistungsfähige Infrastrukturen im Rechenzentrum angewiesen, sondern auch auf KI-fähige Client-Systeme. 92 Prozent der deutschen IT- und Business-Entscheider sehen es als unabdingbar an, dass die Rechner in ihrem Unternehmen moderne KI-basierte Anwendungen und Workloads unterstützen. 71 Prozent sind jedoch unzufrieden mit der Leistung und Zuverlässigkeit ihrer PC-Flotte und denken über einen Geräte-Refresh nach.

 

Cybersecurity als Top-Priorität

An KI schätzen die Verantwortlichen etwa die Fähigkeit, Daten über verschiedene Quellen hinweg zusammenzuführen, Prozesse zu verschlanken oder die Kommunikation und Zusammenarbeit von Teams zu verbessern. Über allem steht jedoch die Möglichkeit, Bedrohungen in Echtzeit zu erkennen und Daten sowie Mitarbeiter besser zu schützen. Für 52 Prozent der deutschen Befragten ist dieser Aspekt am wertvollsten. Praxiserfahrungen bestätigen den Nutzen: 91 Prozent geben an, Cybergefahren dank KI tatsächlich besser als früher erkennen und Angriffe verhindern zu können und sich leichter von den Auswirkungen von Sicherheitsvorfällen zu erholen.

Überhaupt ist Cybersecurity für deutsche Unternehmen eine Top-Priorität. Für 98 Prozent sind erweiterte Sicherheitsfunktionen häufig der entscheidende Faktor bei der Auswahl von neuen Infrastrukturlösungen und PCs. Überdies wollen 61 Prozent in den nächsten zwölf Monaten in Cybersecurity und Cyberresilienz investieren, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Weitere Investitionsschwerpunkte sind agile und flexible Technologien, die Echtzeiteinblicke in IT-Umgebungen gewähren (49 Prozent), moderne Datenmanagement-Lösungen (47 Prozent) sowie KI-PCs und Agentic AI (jeweils 41 Prozent). Lediglich 37 Prozent planen hingegen Investitionen, um ihre Rechenzentren für KI-Workloads fit zu machen, was angesichts der Unzufriedenheit mit den bestehenden Storage-Infrastrukturen erstaunlich ist.

Dort, wo Modernisierungen im Rechenzentrum geplant sind, setzen Unternehmen wieder verstärkt auf disaggregierte Infrastrukturen (86 Prozent), also separate Server, Storage-Systeme und Netzwerkkomponenten. Nachdem lange hyperkonvergente Lösungen im Trend lagen, die all das in einem System vereinen, rückt nun wieder die Flexibilität in den Fokus, die entkoppelte Architekturen etwa bei der Skalierung bieten. Zumal sie sich dank zentraler Managementtools einheitlich verwalten lassen.

Hürden bei der KI-Einführung

In vielen Unternehmen wird die Einführung von KI ausgebremst, weil Know-how und Fachkräfte fehlen. Häufig stehen zudem keine ausreichenden Budgets zur Verfügung oder es gibt Unsicherheiten, was die Kosten, den Return on Investment (ROI) und geeignete Anwendungsfälle betrifft. Auch Bedenken bezüglich des Datenschutzes, der Sicherheit sowie der Zuverlässigkeit, Genauigkeit und Ausgewogenheit der Modelle zählen zu den Hürden – ebenso wie Beschränkungen durch die Infrastruktur und die zur Verfügung stehende Datenbasis.

»Viele Unternehmen experimentieren mit KI, doch um einen geschäftlichen Nutzen zu erzielen, benötigen sie moderne Infrastrukturen, die leistungsfähig sind, gut skalieren und Daten nicht in Silos einsperren«, erklärt Christian Winterfeldt, Senior Director Datacenter Sales DACH bei Dell Technologies. »Klare Ziele für den KI-Einsatz und eine durchdachte Strategie bei der Modernisierung der IT-Systeme minimieren Risiken und verhindern Fehlinvestitionen. Unternehmen dürfen aber auch den Aufbau von Wissen nicht vernachlässigen. Dieses ist nicht nur für die Umsetzung von KI-Initiativen unbedingt notwendig, sondern ein entscheidender Faktor, wenn es darum geht, Vorbehalte gegen KI auszuräumen.«

 

 

3945 Artikel zu „Infrastruktur Rechenzentrum“

Leistungsfähigkeit, Verfügbarkeit und Effizienz: Drei Komparative in der Rechenzentrums­infrastruktur

Leistungsfähigkeit, Verfügbarkeit und Effizienz bei der IT-Infrastruktur scheinen oft ein Widerspruch zu sein. Für die Verfügbarkeit eines Rechenzentrums ist die sichere Stromversorgung, die bereits bei der Einspeisung und der Verteilung beginnt, von entscheidender Bedeutung. Ob Core-, Cloud- oder Edge Data Center – die aktuelle Markttreiber erfordern von Rechenzentrums-Infrastrukturen drei Attribute: Smarter, effizienter und sicherer zu…

Hyperkonvergente Infrastruktur – Rüsten Sie Ihr Rechenzentrum für das Hybrid-Cloud-Zeitalter

Deutsche Unternehmen hängen an ihren Rechenzentren. Doch zeitgleich wird vermehrt auf die Cloud gesetzt. Um beides miteinander zu verbinden, wird im Data Center eine IT-Infrastruktur benötigt, die für eine hybride Multi-Cloud ausgelegt ist. Bei der Erneuerung des Rechenzentrums geht es darum, die Vorzüge der Cloud-Architektur auch On-Prem umzusetzen und damit ein einheitliches Betriebsmodell zu etablieren.

Netzwerkinfrastrukturmanagement: Fünf Best Practices, um operative Exzellenz im Netzbetrieb zu erreichen

Das effektive Management ihrer Netzwerkinfrastruktur ist für lokale sowie globale Telekommunikationsanbieter oder Data-Center-Betreiber zu einem kritischen Business-Faktor geworden. Besonders nach vielen Akquisitionen oder vor dem Hintergrund ambitionierter Wachstumspläne sind sie gefordert, ihre Strategien neu zu bewerten, um ihre meist (zu) komplex gewordene Infrastruktur effektiv steuern, skalieren und zukunftssicher aufstellen zu können. Mit den richtigen Ansätzen…

Dateninfrastruktur 2026: sieben Prognosen für Leistung, Compliance und Innovation

2026 wird das Jahr, in dem Leistung, Compliance und Innovation zusammenkommen. Für IT-Führungskräfte und Architekten signalisiert dies einen Paradigmenwechsel: Weg von der reinen Beschleunigung von Systemen, hin zu nachweislich kontrollierbaren Architekturen, in denen Transparenz und Steuerbarkeit die neuen Leistungskennzahlen sind. Mit Blick auf die Infrastrukturlandschaft der Daten sieht Scality in 2026 folgende Trends:   Die…

Cloud-Infrastrukturdienste: Keine wolkigen Umsätze

Rund 107 Milliarden US-Dollar Umsatz wurden laut Synergy Research Group im dritten Quartal 2025 mit Cloud-Infrastrukturdiensten erwirtschaftet. Hochgerechnet könnte das Marktvolumen für das Gesamtjahr auf etwa 413 Milliarden US-Dollar steigen – das entspräche einem Plus von 25 Prozent. Zum Vergleich: 2017 waren es noch weniger als 50 Milliarden US-Dollar. Dabei hatte sich das Wachstum bis…

Datenverfügbarkeit und Dateninfrastruktur entscheiden über KI-Erfolg

Große Unternehmen liegen beim Aufbau KI-fähiger Infrastrukturen vorn.   NetApp, Experte für Intelligent Data Infrastructure, hat eine neue weltweite Studie von IDC zur KI-Reife in Unternehmen vorgestellt [1]. Die zweite jährliche Erhebung zeigt eine deutliche Veränderung in der unternehmerischen Herangehensweise an künstliche Intelligenz (KI): Um aktuelle sowie künftige KI-Modelle zu unterstützen, priorisieren die fortschrittlichsten Unternehmen…

Delta und Siemens stärken ihre Zusammenarbeit, um die Energieinfrastruktur von Rechenzentren im KI- und Cloud-Zeitalter zu optimieren

Delta, Anbieter von Energie- und intelligenten, nachhaltigen Lösungen, und Siemens Smart Infrastructure haben eine globale Partnerschaft geschlossen, um vorgefertigte, modulare Energielösungen zu liefern, die die Bereitstellung von Rechenzentrumsinfrastruktur beschleunigen und gleichzeitig die CAPEX deutlich reduzieren. Die Kooperation verschafft Hyperscalern und Colocation-Anbietern einen strategischen Vorteil im wettbewerbsintensiven KI- und Cloud-Computing-Markt – mit höchster Leistungsfähigkeit, Energieeffizienz und…

5 Hindernisse beim Aufbau eines flüssigkeitsgekühlten KI-basierten Rechenzentrums (AIDC)

Wie Anwender die komplexe Infrastruktur von AIDCs der nächsten Generation in der Praxis meistern können. Aufgrund der rasanten Entwicklung KI-basierter Technologien der nächsten Generation, wie GenAI und AI4S (KI für die Wissenschaft), müssen Rechenzentren Workloads bewältigen, die noch vor wenigen Jahren unvorstellbar waren. Allerdings stellen der deutsche Branchenverband Bitkom und nationale Studien fest, dass die…

Mit KI-Observability gegen Alert Fatigue und Blind Spots in hybriden Multi-Cloud-Infrastrukturen

Security Operations Center (SOC) stehen aus mehreren Gründen unter Dauerstress. Die Komplexität heutiger IT-Landschaften – hybride Multi-Cloud-Infrastrukturen – führt zu einem Mangel an konsistenter und vollständiger Visibilität. Herkömmliche Tools wie Network Detection and Response (NDR) oder Cloud Native Application Protection Platforms (CNAPP) lösen dieses Problem jeweils nur teilweise. NDR lassen sich nicht über Cloud-Anbieter hinweg…

Lokale Rechenzentren: Warum Hyperscaler auf deutsche Infrastruktur setzen – Strategischer Vertrauensanker

Für europäische RZ-Betreiber eröffnet sich mit dem EU Data Act eine historische Chance: Sie können sich als neutrale, resiliente und nachhaltige Partner positionieren, die Hyperscaler bei der Erfüllung lokaler Compliance-Anforderungen unterstützen.

Kritische Infrastrukturen: Risikomanagement in Datenzentren

Ein Systemausfall in einem Rechenzentrum gleicht einem Blackout mit potenziell verheerenden wirtschaftlichen Konsequenzen. Studien belegen eindrucksvoll die finanziellen Risiken: Bereits eine Ausfallstunde kann Unternehmen zwischen 1 und 5 Millionen US-Dollar kosten [1]. Hauptursache für längere Ausfälle sind laut einer Studie des Uptime Institute vor allem Probleme mit der Stromversorgung [2] – ein Risikofaktor, der durch…

Mit der 360-AI-Plattform bieten wir eine vollständig integrierte Infrastrukturlösung, die alles abdeckt

Die digitale Transformation schreitet innerhalb von Mitteleuropa mit ganz unterschiedlichen Geschwindigkeiten voran. Von etablierten Märkten im DACH-Raum bis hin zu den aufstrebenden Digital-Hubs in Polen und im restlichen CEE-Bereich. Zudem verändert KI die Infrastrukturanforderungen von europäischen Rechenzentren und schafft so neue Chancen für datensouveräne Rechenzentren. manage it sprach mit Igor Grdic, Regional Director Central Europe…

Mehr Sicherheit beim Managed File Transfer für kritische Infrastrukturen

Schutz vor Bedrohungen und Compliance-Risiken in komplexen KRITIS-Umgebungen. Organisationen im Bereich kritische Infrastrukturen (KRITIS) sehen sich mit wachsenden Cybersicherheitsbedrohungen, strengen Regulatorien und operativer Komplexität konfrontiert. Ob im Industrie- und Fertigungsbereich, dem Banken-, Finanz- und Versicherungssektor oder für Behörden – ein auf Sicherheit fokussierter Managed File Transfer (MFT) ist heutzutage grundlegend, um hochsensible Daten und kritische…

Industrie 4.0: Wie OT-Segmentierung kritische Produktionsinfrastrukturen vor Cyberangriffen schützt

Die zunehmende Digitalisierung und Vernetzung von Produktionsanlagen erweitert die Angriffsfläche für Cyberkriminelle: Einmal im System, kann sich ein Hacker durch das gesamte Netzwerk arbeiten – mit verheerenden Folgen für die Produktion. OT-Segmentierung schafft Abhilfe.   Ein Cyberangriff, eine kompromittierte Office-IT – und kurz darauf steht die Produktion still. Dieser Ketteneffekt wird für Industrieunternehmen zunehmend zur…

KI-Echtzeit-Lagebild stärkt Schutz kritischer Infrastrukturen

Integration heterogener Datenströme in rollenbasiertes Dashboard überwacht sensible IT-Umgebungen kontinuierlich. KI-gestützte Prognosen und Handlungsempfehlungen. Fachlich übertragbar auf andere essenzielle Versorgungssysteme. Telekom-Lösung in Kooperation mit dem Universitätsklinikum Bonn.   Cyberattacken, Systemausfälle oder unentdeckte Schwachstellen – in hochvernetzten Organisationen wie gerade im Gesundheitswesen können solche Störungen dramatische Folgen haben. Entscheidend ist, jederzeit den Überblick zu behalten, in…

Gefährdungen im Rechenzentrum beurteilen: Haftung steuern, Risiken senken

Mit klaren Prüfstrategien Risiken minimieren und wirtschaftlichen Nutzen sichern.   Die Gefährdungsbeurteilung (GBU) für das Rechenzentrum rettet Leben und sichert den Betrieb. Klare Verantwortlichkeiten, optimierte Prüffristen und gezielte Schutzmaßnahmen reduzieren das Risiko von Personenschäden deutlich. Gleichzeitig sinken Ausfallrisiken, teure Stillstände werden vermieden und Versicherungskonditionen eventuell verbessert. Wer seine GBU professionell angeht, erfüllt nicht nur gesetzliche…

MXDR: Ist Ihre Tech-Infrastruktur wirklich sicher?

IT-Security-Mitarbeiter kommen einfach nicht zur Ruhe: Die Anzahl der Hackerattacken nimmt weiter zu. Experten für Managed Extended Detection and Response (MXDR) nennen die drei größten Gefahren für die Cybersicherheit in den nächsten Monaten und zeigt auf, wie Unternehmen sie in den Griff bekommen.   In der schnelllebigen Welt der Cybersicherheit gibt es keinen Spielraum für…

Cloud-Repatriierung: 10 Empfehlungen für die Rückverlagerung ins eigene Rechenzentrum

Steigende KI-Kosten, neue Regulierungen und der Wunsch nach Kontrolle verändern die Cloud-Strategien vieler Unternehmen. Ein Leitfaden für die richtige Repatriierungsstrategie aus Sicht der Rechenzentrumsplanung.   Lange galt die Cloud als Endpunkt der IT-Modernisierung. Doch mit dem Aufkommen rechenintensiver KI-Workloads, neuen regulatorischen Pflichten und intransparenten Kostenmodellen stellt sich für viele Unternehmen die Frage neu: Welche Workloads…

Cloud-Shift für Softwarehersteller: Infrastruktur raus, Skalierung rein

Mit individueller Cloud-Strategie nachhaltige SaaS-Geschäftsmodelle ermöglichen.   Mittelständische Softwarehersteller stehen oft vor der Herausforderung, ihre IT-Infrastruktur in die Cloud zu migrieren – weg von lokalen Servern, hin zu skalierbaren Lösungen. Während jedoch Public-Cloud-Angebote oft komplex, unsicher oder unflexibel sind, fehlt es intern an Knowhow für den eigenen Betrieb in der Private Cloud. Hier bietet sich…

Modernisierungsbedarf bei Netzwerk-Infrastrukturen

Veraltete Technologien und mangelndes Monitoring in standortübergreifenden Netzwerken erschweren die digitale Souveränität deutscher Unternehmen. Die digitale Transformation stellt Unternehmen vor die Herausforderung, ihre Netzwerk-Infrastrukturen an steigende Anforderungen hinsichtlich Performance, Sicherheit und Flexibilität anzupassen. Wie groß der Modernisierungsbedarf bei WAN-Architekturen ist, zeigt die Studie »Zukunftssichere Netzwerke für das Business« von techconsult in Kooperation mit 1&1 Versatel…

Peering: Der unterschätzte Erfolgsfaktor der KI-Infrastruktur

Während KI ins Zentrum der Wertschöpfung rückt, bleibt eine zentrale Herausforderung oft unbeachtet: die Latenz – und damit die Zeit, die bei einer Datenübertragung vergeht. Denn: Rechenleistung und intelligente Algorithmen allein reichen in der KI-Ökonomie nicht aus. Entscheidend ist die Geschwindigkeit, mit der sich Daten übertragen lassen. »KI wird nur dann flächendeckend funktionieren, wenn die…

Wer KI richtig wertschätzen will, muss in die zugrundeliegende Infrastruktur investieren

Ein Kommentar von Jeff Wittich, Chief Product Officer bei Ampere. Anlässlich des AI Appreciation Day schenkt die Tech-Branche weltweit dem Thema künstliche Intelligenz mehr Aufmerksamkeit. Dabei rücken häufig jedoch nur die erstaunlichen Fähigkeiten der Technologie ins Rampenlicht der Feierlichkeiten – von autonomen Systemen und Sprachmodellen bis hin zu Echtzeitentscheidungen. Vielmehr beginnt die Wertschätzung für KI…

Der KI-Goldrausch hat begonnen – MSP plus KI für Infrastruktur-Erfolg und Wachstum

In den 2020er Jahren haben wir im Bereich künstliche Intelligenz einen Wendepunkt erreicht. Was lange Zeit nur theoretisch diskutiert wurde – Chancen wie Risiken – ist nun Realität. Generative KI-Tools revolutionieren Content-Erstellung, Datenanalyse und Softwareentwicklung. Die Marktdynamik spiegelt diese Entwicklung wider: Der KI-Markt soll von 93 Milliarden US-Dollar im Jahr 2020 auf über 826 Milliarden…

Grünes Reisen beginnt im Rechenzentrum

Ein Kommentar von Jeff Wittich, Chief Product Officer bei Ampere Computing   Der Sommer steht vor der Tür und Millionen von Europäern bereiten sich darauf vor, über Luft, Schienen oder Straßen in ihren wohlverdienten Urlaub zu fahren. Doch bevor sie Sonne, Strand und Sehenswürdigkeiten in vollen Zügen genießen können, müssen sie sich mit Dingen wie…

Einmal in die Cloud und wieder zurück: Unternehmen wollen wieder mehr Kontrolle über ihre IT-Infrastruktur

Das Thema Cloud ist in fast allen IT-Abteilungen nach wie vor allgegenwärtig. Aber immer häufiger stellt sich auch Ernüchterung ein: Die hohen Erwartungen an Kosteneinsparungen und Komplexitätsreduktion haben sich nicht überall erfüllt – oft ist sogar das Gegenteil eingetreten. Hinzu kommen neue Unsicherheiten durch aktuelle geopolitische Veränderungen und eine neue Wahrnehmung der Bedeutung von digitaler…

IT mit digitalem Zwilling managen: Drei neue Funktionen in DC Vision machen Infrastrukturmanagement noch effizienter

Pünktlich zur Data Centre World in Frankfurt stellt DC Smarter drei neue Funktionen der KI-basierten Software DC Vision vor: Ab sofort lassen sich auch Netzwerkkabel im digitalen Zwilling abbilden, Racks können zunächst digital hinzugefügt und anschließend physisch erfasst werden. Zusätzlich wird der Servicestatus von DCIM, KI und der Infrastrukturservices in Echtzeit angezeigt. Live-Demos auf der…

Deutschland im KI-Wettlauf: Chancen nutzen, Risiken minimieren, Infrastrukturen bereitstellen

Künstliche Intelligenz (KI) ist die Schlüsseltechnologie für Innovationen, Effizienz und Wettbewerbsfähigkeit. Wie können deutsche Unternehmen die Chancen von KI nutzen, mutig voranschreiten und bestehende Hürden bei der breiten Umsetzung überwinden? Auf dem 14. Frankfurter Symposium für Digitale Infrastruktur am 22.05.2025 in der Union Halle wurden diese Themen gerade diskutiert und konkrete Handlungsempfehlungen erarbeitet. Dabei standen…

Controlware optimiert IIoT-Infrastrukturen

Die digitale Transformation leitete in den letzten Jahren eine Revolution in der industriellen Landschaft ein. Das Industrial Internet of Things (IIoT) spielt eine zentrale Rolle, um Betriebsabläufe zu optimieren und die Produktivität zu steigern. Oft bremsen spezifische Anforderungen sowie physische und cyberbezogene Bedrohungen die Transformation allerdings aus. Controlware steht Unternehmen mit maßgeschneiderter Architekturberatung und der…

IT Container Eco Fix: Das CO₂-optimierte Rechenzentrum aus Holz

Vollausgestattetes Green Data Center aus X-LAM erfüllt alle Anforderungen der EN 50600.   Mit dem IT Container Eco Fix bringt Prior1 ein vollständig ausgestattetes Rechenzentrumsmodul in Holzbauweise auf den Markt – technisch hochmodern, ressourcenschonend und sofort betriebsbereit. Entwickelt in enger Kooperation mit dem Ingenieurholzbau-Unternehmen Derix vereint die modulare Lösung alle Anforderungen moderner IT-Infrastruktur mit konsequenter…

Digitale Souveränität am Rand – Europas Infrastrukturpläne für das MEC-Zeitalter

Digitale Souveränität stärken und den Ausbau moderner Infrastrukturen vorantreiben sind die Vorgaben der Stunde. Ein zentrales Element dieser Strategie ist das Multi-Access Edge Computing (MEC), das insbesondere im Kontext von 5G-Netzen an Bedeutung gewinnt. MEC verlagert Rechenleistung näher an den Nutzer, indem es Datenverarbeitung an den Rand des Netzwerks bringt, beispielsweise in Antennenstandorte oder lokalen…

Robuste Cyberresilienz für kritische Infrastrukturen: Mehrschichtiger Sicherheitsansatz zum Schutz von KRITIS

Kritische Infrastrukturen stehen mehr und mehr im Visier von Cyberkriminellen und staatlich gesponserten Angreifern. Ob Cyberangriffe auf Versorgungsnetzwerke, Kommunikations- und Verkehrssysteme, staatliche und medizinische Einrichtungen oder auf den Banken- und Finanzsektor, erfolgreiche KRITIS-Attacken können enorme Kosten verursachen und teils verheerende Folgen für die öffentliche Sicherheit haben. Laut eines aktuellen Berichts der European Union Agency for…

Rechenzentrums-Branche: Ein Papier als Türöffner?

Jerome Evans, Gründer und Geschäftsführer der firstcolo GmbH, ordnet die Bedeutung der Inhalte des neuen Koalitionsvertrags für die Rechenzentrums-Branche ein: »Mit dem neuen Koalitionsvertrag der Bundesregierung zeichnen sich weitreichende Veränderungen für die Rechenzentrumsbranche und die Digitalwirtschaft in Deutschland ab. Die geplanten Maßnahmen dienen zur Stärkung des Rechenzentrumsstandorts Deutschland, während sich zugleich der realistische Blick auf…

Abwärme aus Bestandsrechenzentrum ermöglicht klimaschonendes Wärmekonzept in neuem Berliner Quartier

Spandauer Rechenzentren versorgen mehr als 10.000 Menschen zuverlässig mit CO2-freier Wärme. Am Rechenzentrumsstandort Berlin 1 von Global Data Centers, einem Geschäftsbereich von NTT DATA, fiel der Startschuss für ein zukunftsweisendes Wärmekonzept im Neubaugebiet »Das Neue Gartenfeld«: Aus den beiden Rechenzentren in Spandau werden bis zu 8 MW Heizleistung für das Projekt mit der Quartierswerk Gartenfeld…