Jetzt 25 % Ticketrabatt für »manage it« Leser


Unternehmen erwarten grundlegenden Wandel durch agentische KI, bremsen deren Autonomie jedoch selbst aus

foto magnific

 

  • Agentische KI gilt als nächster großer Produktivitätssprung, doch Unternehmen bremsen sich selbst aus: Während 80 % einen grundlegenden Wandel erwarten, verbleiben Systeme überwiegend unter menschlicher Aufsicht.
  • Investitionen steigen schneller als die organisatorische Reife: Europäische Unternehmen erhöhen ihre Ausgaben deutlich, nutzen jedoch weiterhin ungeeignete, klassische Produktivitätskennzahlen.

 

  • Vertrauen und Verantwortlichkeit sind der zentrale Engpass: Nur rund ein Viertel der Unternehmen traut KI‑Agenten echte Autonomie zu – regulatorische, reputative und Governance‑Risiken dominieren.

 

  • Strukturen ändern sich schneller als Rollenbilder: Flachere Organisationen entstehen, doch Qualifikationen, Verantwortlichkeiten und Aufsichtsfunktionen für Menschen halten nicht Schritt.

 

 

  • Prozessreife entscheidet über Skalierung: Nicht die Technologie limitiert Autonomie, sondern unreife Workflows – erst klare Verantwortlichkeit, neue KPIs, befähigte Mitarbeitende und neu gestaltete Prozesse ermöglichen Wirkung.

 

 

Europäische Unternehmen investieren 35 % mehr in agentische KI. Statt der Technologie bremsen fehlende Voraussetzungen im Unternehmen den weiteren Fortschritt aus.

 

In der Studie »Autonomy Requires Trust in AI« von Genpact und HFS Research wird die große Kluft zwischen den Ambitionen im Bereich der agentischen KI und der organisatorischen Bereitschaft aufgezeigt [1]. Die Studie untersucht die Hindernisse, denen Unternehmen bei der Skalierung agentischer KI gegenüberstehen. Dabei wird herausgearbeitet, was erforderlich ist, um KI von einem Produktivitätswerkzeug zu einer autonomen Ausführungsebene innerhalb des Unternehmens zu machen: Verantwortlichkeit, Messbarkeit, Mitarbeiter und Prozesse.

Die Studie basiert auf einer Umfrage von 545 Führungskräften weltweit aus elf Branchen sowie auf Interviews mit Führungskräften der Fortune 2000 Unternehmen.

Weltweit erwarten 80 % der Befragten (82 % in Europa), dass agentische KI – also Systeme, die Aufgaben selbstständig koordinieren und Entscheidungen treffen können – die Art und Weise, wie Arbeit ausgeführt wird, grundlegend verändern wird. Trotz allem betreiben fast 80 % (74 % in Europa) der Unternehmen diese Systeme noch unter Aufsicht, wobei die endgültige Freigabe in den meisten Fällen beim Menschen liegt.

»Unternehmen haben bewiesen, dass generative KI die Arbeit beschleunigen kann; die nächste Herausforderung besteht darin, zu zeigen, dass agentische KI die Verantwortung für die Ausführung dieser Aufgaben übernehmen kann«, sagt Ajay Vasal, Global Leader für Data & AI bei Genpact. »Dieser Wandel von unterstützender zu autonomer KI geht über ein technologisches Upgrade hinaus und erfordert ein grundlegendes Umdenken bei den Betriebsmodellen. Der Erfolg hängt davon ab, wie Unternehmen Prozesse neugestalten und dabei Verantwortlichkeiten und Entscheidungsbefugnisse einbauen. Gleichzeitig müssen sie ihre Mitarbeiter angemessen vorbereiten, um sicherzustellen, dass agentische KI als echte Erweiterung menschlicher Absichten fungiert.«

 

Die größten Hürden für agentische KI

Die Studie nennt vier grundlegende Faktoren, die darüber entscheiden, ob agentische KI zur autonomen Ausführung bereit ist oder beim Experimentstadium bleibt:

  1. Die Vertrauens- und Verantwortlichkeitslücke:
    Nur 22 % der Unternehmen weltweit (26 % in Europa) trauen sich zu, KI-Agenten weitreichende Autonomie zu gewähren. Die größten Hindernisse sind nicht technischer Natur, sondern betreffen vor allem regulatorische Risiken, Reputationsrisiken, mangelnde Nachvollziehbarkeit und unklare Verantwortlichkeiten.
  2. Steigende Investitionen, veraltete Kennzahlen:
    Unternehmen gehen davon aus, dass sie agentische KI innerhalb von durchschnittlich 17 Monaten skalieren können, wobei die Ausgaben im kommenden Jahr voraussichtlich um 38 % (35 % in Europa) steigen werden. Allerdings stützen sich 67 % nach wie vor auf veraltete Produktivitätskennzahlen, die den Wert autonomer Entscheidungsfindung nicht erfassen.
  3. Flachere Organisationsstrukturen, veränderte Qualifikationsanforderungen:
    44 % der Führungskräfte erwarten, dass es künftig weniger Managementebenen gibt, weil autonome KI einen Teil der Koordination übernimmt. Gleichzeitig verschiebt sich der Fokus bei den wichtigsten Fähigkeiten: Weg von der reinen Entwicklung von KI, hin zur Arbeit mit ihr. Gefragt sind vor allem die Steuerung und Integration von Workflows (42 %), Data Engineering (39 %) sowie die Überwachung von Systemen und deren Transparenz (36 %). Somit schreitet die strukturelle Neugestaltung im Hinblick auf Autonomie schneller voran als die Neugestaltung menschlicher Aufgabenbereiche.
  4. Die Prozessreife ist das größte Hindernis:
    33 % der Befragten nennen unausgereifte Geschäftsprozesse als das größte Hindernis für die Einführung agentischer KI. Technologie ist nicht ausschlaggebend dafür, wie weit die Autonomie reicht, sondern die Neugestaltung der Workflows.

 

Was Unternehmen jetzt konkret ändern müssen

Der Bericht leitet daraus vier konkrete Handlungsfelder ab, die Unternehmen adressieren müssen, um agentische KI in die unternehmensweite Anwendung zu überführen:

  1. Verantwortlichkeit:
    Es wird klar festgelegt, wer für die Handlungen und Fehler des Agenten verantwortlich ist.
  2. Messbarkeit:
    Unternehmen führen agentenspezifische KPIs ein, die Ergebnisse wie den Abschluss autonomer Arbeitsabläufe messen.
  3. Mitarbeiter:
    Klare Rollenzuweisung und Festlegung neuer Zuständigkeiten für die menschlicher Aufsicht.
  4. Prozesse:
    Arbeitsabläufe werden neugestaltet, um manuelle Übergaben und sequenzielle menschliche Genehmigungen zu beseitigen.

 

»Der Wunsch nach mehr Autonomie wächst schneller als die Fähigkeit, sie zu steuern«, sagt Phil Fersht, CEO und Chief Analyst bei HFS Research. »Die führenden Akteure im Bereich Agentic AI werden nicht die schnellsten Anwender sein, sondern diejenigen, die Verantwortlichkeit, Messung und menschliche Aufsicht neugestalten. So wächst Autonomie kontrolliert und schafft langfristig Mehrwert.«

[1] Weitere Informationen sowie den vollständigen Bericht zum Herunterladen gibt es unter Autonomy Requires Trust in AI: https://www.genpact.com/insight/autonomy-requires-trust-in-ai

 

292 Artikel zu „agentische KI“

Agentische KI skaliert schneller als Vertrauen, Verantwortung und Verbraucherbewusstsein

Da autonome KI-Agenten in den Handel eintreten, warnt ein Cybersicherheitsexperte die Verbraucher. Laut Miguel Fornes, Information Security Manager bei Surfshark, tritt die beispiellose Beschleunigung der agentischen KI nun in eine neue und potenziell riskante Phase ein: den agentischen Handel, oft als »agentisches Shopping› vermarktet. »Wir erleben den größten technologischen Krieg, den die Menschheit je gesehen…

Agentische KI im Retail-Bereich: Signifikante Steigerung von Gewinn und Wachstum

KI revolutioniert wie wir Ideen und Produkte entwickeln, Handel treiben und Informationen sammeln. Die menschliche Genialität bekommt dabei einen Kompagnon: die KI. Doch obwohl die generative KI häufig den größten Hype erzeugt, wird es die agentische KI sein, die Händlern den größten Nutzen bringt.   Agentische – oder agentenbasierte – KI hat ein enormes Marktpotenzial.…

Sicherheitsprognosen für 2026: Der Kampf um Realität und Kontrolle in einer Welt der agentischen KI

Wie agentische KI Cyberbedrohungen und Abwehrmaßnahmen im Jahr 2026 transformieren wird.   Die Leistungsfähigkeit und das Potenzial agentischer KI-Systeme, die adaptiv, automatisiert und autonom agieren, dominierten die Diskussionen in der Sicherheitsbranche in diesem Jahr. Barracuda befragte daher Experten, die weltweit leitende Funktionen in den Bereichen Cyberbedrohungen und Sicherheit bei Barracuda innehaben, was sie von agentischer…

Gartner: Über 40 Prozent der Projekte mit agentischer KI werden bis Ende 2027 eingestellt

Laut einer aktuellen Einschätzung von Gartner, Inc. wird mehr als jedes dritte Projekt im Bereich agentischer künstlicher Intelligenz (KI) bis Ende 2027 wieder eingestellt. Gründe dafür sind unter anderem steigende Kosten, unklare wirtschaftliche Vorteile und unzureichende Maßnahmen zur Risikokontrolle.   Laut einer aktuellen Einschätzung von Gartner, Inc. wird mehr als jedes dritte Projekt im Bereich agentischer künstlicher…

KI wird zum strukturbildenden Element des Gesundheitswesens

Der Trendreport beschreibt, wie sich das deutsche Gesundheitswesen 2026 im Spannungsfeld zwischen rasanter KI‑Innovation und komplexer Regulierung neu ausrichtet [1]. KI entwickelt sich vom Pilotprojekt zum strukturbildenden Element – sowohl in Versorgung als auch Verwaltung – während gleichzeitig eine Vielzahl großer Reformpakete (Krankenhaus, ambulante Versorgung, Pflege, Apotheken, Datenräume) die Rahmenbedingungen neu definieren.   KI als…

Von KI-Implementierung zu Business Value: Was Unternehmen jetzt richtig machen müssen

Management Summary KI-gestützte Software-Innovation ist laut GitLab-Studie ein konkreter Produktivitätshebel: Unternehmen berichten von durchschnittlich rund 29.000 Euro eingesparter Entwicklerzeit pro Mitarbeitendem und Jahr – hochgerechnet ergibt sich für Deutschland ein Potenzial von über 26 Milliarden Euro jährlich. Für CTOs verschiebt sich der Fokus von «­KI einführen­» zu «­Business Value realisieren­»: Erfolgreiche Organisationen priorisieren wenige, wirkungsstarke…

KI erhöht Softwarekomplexität: Rückbesinnung auf Engineering-Grundlagen

Die 34. Ausgabe des halbjährlichen Technology Radar markiert einen entscheidenden Wendepunkt: Während die KI-gestützte Softwareentwicklung eine radikale Transformation darstellt, zwingt sie Technologieexperten gleichzeitig zur Rückbesinnung auf grundlegende Engineering-Praktiken [1].   Frühere Ausgaben beleuchteten die wachsenden Fähigkeiten aufstrebender KI. Die 34. Ausgabe konzentriert sich darauf, wie die Branche Reibungsverluste und Risiken beim Einsatz dieser Technologien in…

Verhaltensanalysen für KI-Agenten in Cloud-Umgebungen: Transparenz und Anomalieerkennung als Sicherheitsfaktor

Wie Security-Teams autonome Software-Agenten über den Lebenszyklus hinweg beobachten, Normalverhalten modellieren und Abweichungen frühzeitig erkennen können.   Mit der zunehmenden Verbreitung von KI-Agenten in Unternehmen entsteht eine neue Herausforderung für die IT-Sicherheit: Autonome Systeme handeln eigenständig, interagieren miteinander und greifen auf Daten sowie Dienste zu – häufig bei eingeschränkter Nachvollziehbarkeit von Entscheidungen und Aktionen. Klassische…

KI im Patch-Management – Weniger Ausfälle, mehr Stabilität

Patch-Management entscheidet heute mit über Stabilität, Sicherheit und Kundenvertrauen. KI-gestützte Automatisierung hilft Informationstechnologie-Teams, Schwachstellen gezielt zu priorisieren, problematische Updates früh zu erkennen und Wartung so zu planen, dass aus potenzieller Downtime planbare Uptime wird. Intelligente Priorisierung macht Updates sicherer und Wartung zum Business-Vorteil.

Revenue Intelligence: Wie KI Transparenz in umsatzrelevante Kommunikationsprozesse bringt

In vielen Vertriebsorganisationen entstehen täglich große Mengen an Kommunikationsdaten – aus Telefonaten, Videomeetings, Chats oder E‑Mails. Obwohl diese Interaktionen einen entscheidenden Einfluss auf Abschlussquoten, Kundenbindung und Forecast-Genauigkeit haben, bleiben die darin enthaltenen Informationen häufig ungenutzt. Moderne Revenue‑Intelligence‑Ansätze setzen genau an dieser Stelle an und zielen darauf ab, Kommunikationsdaten systematisch auszuwerten und für vertriebsnahe Entscheidungen nutzbar…

Agentic AI: Warum ein Großteil der KI-Agenten im technischen Einkauf scheitern wird

Kommentar von Robert Hilmer, CEO PartSpace »Die Unternehmensberatung McKinsey & Company hat kürzlich eine unbequeme Wahrheit ausgesprochen: Das Problem mit KI im Einkauf ist kein Technologieproblem, sondern ein Leadership-Problem. In ihrem Report »Redefining procurement performance in the era of agentic AI« beschreibt die Beratung den Wandel von analytischer KI nach dem Motto »Zeig mir die…

Finanzverantwortlichen fehlen weiterhin Mindestregeln für den KI-Einsatz

Fast die Hälfte der selbsternannten KI‑Vorreiter im Finanzbereich fehlt es laut einer neuen Studie an grundlegender Governance, um KI sicher zu skalieren. Statt eines einheitlichen Reifegrads zeigen sich sechs unterschiedliche Umsetzungsstadien – mit klaren Schwächen bei Regeln oder Daten. Die Studie macht deutlich: Nicht die KI‑Leistung, sondern fehlende Steuerbarkeit bremst den Fortschritt.   Fast die…

Unternehmen mit erfolgreichen KI-Initiativen investieren mehr in die Grundlagen für Daten und Analysen

Bis 2030 wird es die zentrale Aufgabe von D&A-Führungskräften sein, neue vertrauenswürdige Daten, kontextbezogene Grundlagen und fundierte Erkenntnisse bereitzustellen.   Unternehmen, die über erfolgreiche KI-Initiativen berichten, investieren, gemessen am Umsatz, bis zu viermal mehr in grundlegende Bereiche wie Datenqualität, Governance, KI-Kompetenzen der Mitarbeitenden und Change Management als solche, die mit KI nur geringe Erfolge erzielen.…

Neuronal-symbolisches Hybridkonzept: Sprach-KI erhält »Leitplanken«

Moderne Speech-to-Speech-Modelle sorgen für flüssige Dialoge, Leitplanken stellen sicher, dass die KI nicht außer Kontrolle gerät: Spitch setzt auf neuronal-symbolisches Hybridkonzept.   »Es gibt viele beeindruckende Demonstrationen über die Leistungsfähigkeit von KI-Systemen, aber die Herausforderung für Unternehmen besteht darin, diese alltagstauglich zu machen«, sagt Joe Novak, Chief Innovation Officer and Co-Founder der Spitch AG. Der…

Vorbereitung auf offensive KI: Neue Anforderungen an die Sicherheitsbewertung von IT‑Infrastrukturen

Die rasante Entwicklung offensiver künstlicher Intelligenz verändert die Bedrohungslandschaft für Unternehmen grundlegend. Autonome Systeme sind inzwischen in der Lage, digitale Umgebungen selbstständig zu analysieren, Schwachstellen zu identifizieren und Exploits nahezu ohne menschliches Zutun zu entwickeln. Dadurch verkürzen sich Entwicklungs- und Angriffszyklen erheblich – von ehemals Monaten auf teilweise nur noch wenige Tage. Klassische Sicherheitsansätze geraten…

Island stellt SASE für das KI-Zeitalter neu auf – im Rahmen der Perfect-Packet-Architektur

Bei Fortune-500-Firmen in der Praxis bewährt: Die Perfect-Packet-Architektur analysiert, prüft und schützt Datenverkehr genau dort, wo es sinnvoll ist – auf dem Endgerät oder in der Cloud. So entfallen Reibungsverluste klassischer SASE-Modelle.   Island, die Plattform für Enterprise Work und Entwickler des Enterprise Browsers, präsentiert eine grundlegend neue Secure Access Service Edge (SASE)-Architektur [1]. Ihr…

Governance von KI‑Agenten auf Datenebene: Anforderungen und Architekturansätze für regulierte Umgebungen

Der Einsatz von KI‑Agenten in Unternehmensprozessen stellt insbesondere stark regulierte Branchen vor neue Governance‑Herausforderungen. KI‑Agenten agieren zunehmend als autonome oder teilautonome Akteure, die auf sensible und regulierte Daten zugreifen, diese verarbeiten und weitergeben. Klassische Sicherheitsmechanismen auf Modell‑ oder Anwendungsebene reichen dabei häufig nicht aus, um regulatorische Anforderungen zuverlässig umzusetzen. Vor diesem Hintergrund gewinnen Governance‑Ansätze auf…

TechTalk: Wir schaffen eine Hochleistungsplattform für das KI-Zeitalter

Auf dem CloudFest 2026 hatten wir die Gelegenheit, mit Sean Varley von Ampere Computing dieses Videointerview zu führen. Darin spricht er über seine Keynote, die gleich am ersten Tag stattfand, sowie über die Leistungsfähigkeit der Ampere-Prozessoren, speziell im KI-Kontext. Das hat unter anderem ganz viel mit angepassten Sourcecodes zu tun.

Vertrauenswürdige KI ist mehr als ein Prompt

Warum verlässliche KI-Ergebnisse eine strukturierte Wissensbasis voraussetzen und wie Unternehmen diese systematisch aufbauen können.   Über ein Viertel der deutschen Unternehmen sieht den Einsatz künstlicher Intelligenz inzwischen als potenzielles Geschäftsrisiko, so das Ergebnis des Allianz Risk Barometer 2026 [1]. Fehlerhafte KI-Ergebnisse im Kundenkontakt oder in der Produktion werfen zunehmend Haftungsfragen auf. Die Risiken generativer KI…