Jetzt 25 % Ticketrabatt für »manage it« Leser


Von KI-Implementierung zu Business Value: Was Unternehmen jetzt richtig machen müssen

Illustration Absmeier foto magnific ki

Management Summary

  • KI-gestützte Software-Innovation ist laut GitLab-Studie ein konkreter Produktivitätshebel: Unternehmen berichten von durchschnittlich rund 29.000 Euro eingesparter Entwicklerzeit pro Mitarbeitendem und Jahr – hochgerechnet ergibt sich für Deutschland ein Potenzial von über 26 Milliarden Euro jährlich.
  • Für CTOs verschiebt sich der Fokus von «­KI einführen­» zu «­Business Value realisieren­»: Erfolgreiche Organisationen priorisieren wenige, wirkungsstarke Use Cases (Automatisierung monotoner Tätigkeiten, Optimierung von Entwicklungs-Workflows) und skalieren diese über einen plattformbasierten Ansatz.
  • Sicherheit ist die Voraussetzung für Skalierung: CISOs sollten KI-Observability und Auditierbarkeit etablieren, Identitäten von KI-Agenten konsequent mit verantwortlichen Nutzern verknüpfen (Accountability) und Monitoring über Code, Staging, Produktion sowie angebundene Datenquellen hinweg durchsetzen.
  • Das angestrebte 50/50-Modell (Mensch/KI) beschreibt eine neue Arbeitsteilung, nicht den Ersatz von Entwicklern: KI übernimmt repetitive Aufgaben (Boilerplate, Tests, Erkennung typischer Schwachstellen), Menschen verantworten Kontext, Architektur-Entscheidungen und neuartige Problemlösungen.
  • Neue Rollenprofile entstehen: «­Cognitive Architects­» orchestrieren KI-Agenten auf Systemebene; «­AI Guardians­» sichern Qualität, Tests und Standards für (teilweise) nicht-deterministische KI-Outputs über den gesamten Lifecycle.
  • Führung muss phasengerecht agieren: Builder schaffen die KI-Basis und validieren schnell; Strategists industrialisieren Plattformen und Partnerschaften; Guardians etablieren Governance, Stabilität und Effizienz – besonders in komplexen IT-Landschaften.

 

GitLab hat eine Studie zur wirtschaftlichen Bedeutung von KI-gestützter Software-Innovation veröffentlicht. Die Ergebnisse zeigen ein Potenzial von über 26 Milliarden Euro jährlich für Deutschland. ManageIT sprach mit André Braun, Vice President & Managing Director EMEA bei GitLab, über die Chancen und die Rolle von CTOs bei der Erschließung dieses Potenzials.

Studie: «­Die Ökonomie der Software-Innovation­» wurde von The Harris Poll im Auftrag von GitLab durchgeführt. Im Jahr 2025 wurden 2.524 C-Level-Führungskräfte weltweit befragt, darunter 252 aus Deutschland.

 

Alle sprechen über KI-Implementierung – aber was sind die tatsächlichen Vorteile für deutsche Unternehmen? Wie können Unternehmen KI richtig einsetzen, und welche Rolle spielen CTOs dabei?

André Braun: Das geschieht bereits heute. Allein durch eingesparte Entwicklerzeit berichten Unternehmen von durchschnittlich 29.000 Euro Einsparungen pro Mitarbeiter und Jahr. Hochgerechnet auf die etwa 900.000 Entwickler in Deutschland bedeutet dies ein Potenzial von mehr als 26 Milliarden Euro jährlich.

90 Prozent der deutschen Führungskräfte sagen, dass Software-Innovation eine geschäftskritische Priorität ist. Für den effektiven Einsatz sollten Unternehmen sich auf sichere, wirkungsstarke Use Cases konzentrieren und Governance-Frameworks aufbauen. Die erfolgreichsten CTOs verfolgen einen plattformbasierten Ansatz – oft mit einem zentralen Team, das die Tools bereitstellt, die Produktteams nutzen können. Das Ziel: monotone Aufgaben automatisieren und Workflows optimieren. Genau dort macht KI den größten Unterschied.

 

KI-Agenten sind ebenfalls in aller Munde. Wie können CISOs heute die Grundlage für die erfolgreiche Einführung auf Unternehmensebene legen?

André Braun: CISOs sollten mit KI-Observability beginnen – die Fähigkeit, agentisches Verhalten über verschiedene Umgebungen hinweg zu verfolgen und zu auditieren. Identity-Richtlinien sind entscheidend: Die Identität eines KI-Agenten muss mit dem menschlichen Nutzer verknüpft sein, der ihn steuert. Das gewährleistet Verantwortlichkeit von Anfang an.

Umfassendes Monitoring ist genauso wichtig. Sie müssen wissen, was ein Agent in der Codebasis tut, aber auch seine Aktivitäten in Staging- und Produktionsumgebungen überwachen können – plus die zugehörigen Datenbanken und alle Anwendungen, auf die er zugreift.

Und schließlich: Eine Sicherheitskultur erfordert heute KI-Kompetenz. 88 Prozent der deutschen Führungskräfte sagen, dass Unternehmen die Schulung von Mitarbeitenden priorisieren sollten, um mit agentischer KI zusammenzuarbeiten. Die Kompetenzlücke wird wachsen, wenn wir nicht in Upskilling investieren – Modellverhalten verstehen, Prompt Engineering beherrschen, Inputs und Outputs kritisch bewerten.

 

Was ist die optimale Arbeitsteilung zwischen Menschen und KI in der Softwareentwicklung, und warum sprechen Experten von einem 50/50-Modell?

André Braun: 76 Prozent der deutschen Führungskräfte glauben, dass die optimale Partnerschaft mindestens 50 Prozent KI-Anteil haben sollte. Die Realität sieht anders aus: Menschen übernehmen immer noch drei Viertel der Arbeit oder mehr. Diese Lücke ist eine enorme Chance. Das 50/50-Modell bedeutet nicht, dass KI Entwickler ersetzt. Es geht darum, grundlegend zu überdenken, wofür Menschen ihre Zeit aufwenden sollten.

KI ist stark bei repetitiven Aufgaben – Boilerplate-Code generieren, Tests schreiben, häufige Sicherheitslücken erkennen. Menschen sind stark darin, Geschäftskontext zu verstehen, architektonische Entscheidungen zu treffen und neuartige Probleme zu lösen, die Kreativität erfordern. Wenn die Balance stimmt, werden Entwickler nicht mehr durch Routinearbeit gebremst und können sich auf echten Business Value konzentrieren.

 

Welche neuen Fähigkeiten benötigen Entwickler, um sich von ‹Codern/-Schreibern› zu strategischen Architekten zu entwickeln?

André Braun: Die Rolle verändert sich fundamental. KI übernimmt mehr vom Code-Schreiben, also müssen Entwickler weiter nach oben steigen und größer denken. Es entstehen zwei Karrierewege. Erstens: Cognitive Architects. Das sind Ihre besten Senior-Entwickler, die über ganze Systeme nachdenken – technische Komplexität und Business-Realität verstehen. Sie werden KI-Agenten orchestrieren, statt menschliche Teams zu managen. Sie schlüsseln komplexe Probleme auf und designen strukturierte Frameworks, die KI durch anspruchsvolle Implementierungen führen.

Zweitens: AI Guardians. KI demokratisiert Software-Entwicklung – jeder kann funktionale Anwendungen bauen, vom Entwickler bis zum Produktmanager. Jemand muss sicherstellen, dass diese Apps Unternehmensstandards erfüllen. AI Guardians validieren nicht-deterministische KI-Outputs, implementieren Testprotokolle für KI-generierten Code und halten die Qualität über den gesamten Lifecycle aufrecht.

 

Welche Führungsstile sind für verschiedene Phasen der KI-Reise am vielversprechendsten – Builder, Strategist oder Guardian?

André Braun: Das hängt davon ab, wo ein Unternehmen steht. Early-Stage-Unternehmen und solche, die gerade mit KI beginnen, brauchen Builder. Diese Leader bauen die technische Kernarchitektur auf und innovieren mit KI. Sie arbeiten direkt in der Umsetzung, validieren Annahmen durch Kundenfeedback und bewegen sich schnell.

Wenn Unternehmen reifen, werden Strategists unverzichtbar. Sie kombinieren technische Tiefe mit Business-Wissen, bauen Plattformen, entwickeln langfristige Visionen und pflegen strategische Partnerschaften. Sie machen KI zu einem dauerhaften Teil der Unternehmensplattform.

Für Unternehmen mit komplexen IT-Infrastrukturen und großen Kundenstämmen sind Guardians der richtige Fit. Sie sorgen für Stabilität, Sicherheit und operative Effizienz. Sie implementieren KI-Governance und Sicherheitsmaßnahmen, etablieren Prozesse und Standards für maximale Effizienz.

 

Herr Braun, vielen Dank für dieses Gespräch!

André Braun ist Vice President & Managing Director EMEA bei GitLab. Die vollständigen Studienergebnisse finden Sie unter https://about.gitlab.com/de-de/blog/software-innovation-study-germany/ .

 

5882 Artikel zu „KI Software Entwicklung“

KI‑Agenten statt Offshoring: Softwareentwicklung steht vor einem Paradigmenwechsel

93 Prozent der Tech-Entscheider sehen agentenbasierte KI als Alternative zur traditionellen Softwareentwicklung.   Reply veröffentlicht die Studie »From Code to Control: AI’s Takeover of Software Development Lifecycle«, eine von Forrester Consulting durchgeführte Untersuchung [1]. Dafür wurden 536 IT-Führungskräfte in Europa und den USA befragt. Die Ergebnisse zeigen den schrittweisen Übergang von einfachen KI-Coding-Assistenten zu autonomen…

KI, Low-Code und die Zukunft der Softwareentwicklung: Wie Unternehmen 2026 auf Erfolgskurs bleiben

Raymond Kok, CEO von Mendix, ein Siemens-Unternehmen, ordnet die relevanten KI-Trends in der Softwareentwicklung im Gespräch ein und gibt IT-Entscheiderinnen und IT-Entscheidern in Unternehmen klare Empfehlungen, welche Weichen sie 2026 neu stellen müssen, um auf Erfolgskurs zu bleiben.    Herr Kok, wie sieht die Zukunft der Anwendungsentwicklung aus und wie sollten sich Unternehmen darauf vorbereiten?…

Das KI-Paradox in der Softwareentwicklung

Künstliche Intelligenz revolutioniert die Softwareentwicklung und beschleunigt die Code-Erstellung, bringt jedoch neue Herausforderungen bei Qualität, Sicherheit und Compliance mit sich. Das sogenannte KI-Paradox zwingt Unternehmen dazu, ihre operativen Frameworks zu überdenken und intelligente Orchestrierungslösungen zu etablieren. Die Studie zeigt, dass menschliche Kontrolle und Expertise trotz flächendeckendem KI-Einsatz weiterhin unverzichtbar bleiben.   GitLab hat seinen aktuellen…

Die Top Software & Testing Trends für 2026: Wie verändert KI Entwicklung und Qualitätssicherung?

Künstliche Intelligenz wird 2026 zum dominierenden Thema in der Software-Entwicklung und Qualitätssicherung. Nachdem Unternehmen erste Erfahrungen gesammelt haben, suchen sie jetzt nach Möglichkeiten, um wirkliche Kosten- und Produktivitätsvorteile zu erzielen. Roman Zednik, Field CTO bei Tricentis, zeigt, wo im kommenden Jahr die größten Potenziale liegen und warum menschliche Kontrolle unverzichtbar ist.   Risikobasiertes Testing löst…

Generative KI könnte Produktivität in der Softwareentwicklung um bis zu 74 Prozent steigern

Fehlende Priorisierung von Tests und mangelnde Integration generativer KI-Tools sorgen für Bedenken, vor allem wegen des zunehmenden Drucks durch KI-Agenten. Über die Hälfte der Software-Profis ist überzeugt, dass Gen-AI-Tools ihre Produktivität deutlich steigern. Dennoch geben 23 Prozent an, dass ihre Entwicklungsumgebung (IDE) keine integrierten Gen AI-Tools enthält. Fast zwei Drittel der Nutzer, die 2025 generative…

Entwicklung von Maschinensoftware und KI-Modellen mittels Model-Based Design – Software Defined Factories

Software ist bereits heute das Kernelement im Maschinen- und Anlagenbau. Zukünftig wird in der Produktion immer mehr »Software Defined Functionality« zu finden sein – also Funktionen, die auf SPSen oder anderen Industriesteuerungen, Edge Devices und in der Cloud laufen, Maschinenabläufe definieren und kontinuierlich mit neuen Bausteinen erweitert werden. Die Umsetzung ganzer »Software Defined Factories« rückt damit in greifbare Nähe.

2025: KI in Operations, Softwareentwicklung und Compliance

Im Jahr 2025 wird die Rolle der künstlichen Intelligenz (KI) in Operations, Softwareentwicklung und Compliance rasant voranschreiten und transformative Auswirkungen auf verschiedene Branchen haben. Heath Newburn, Global Field CTO bei PagerDuty, sieht eine nahe Zukunft, in der KI nicht nur sich wiederholende Aufgaben automatisiert, sondern auch grundlegend verändert, wie Abteilungen zusammenarbeiten. Dadurch können sie sich…

Generative KI hat enorme Auswirkungen auf Softwareentwicklung und Softwaresicherheit

Seit der Veröffentlichung von ChatGPT im November 2022 arbeitet die Technologiebranche daran, solche auf annähernd menschlichem Level funktionierenden Konversationsschnittstellen zu etablieren und praktisch zu nutzen. Fast jedes größere Unternehmen verbindet heute seine interne oder produktbezogene Dokumentation mit einem großen Sprachmodell, sogenannten »Large Language Models« oder kurz LLMs, um Fragen möglichst schnell zu beantworten. Gleichzeitig kommen…

Welchen Einfluss hat KI auf die Softwareentwicklung?

Seit seinem Debüt Ende 2022 hat ChatGPT die Welt im Sturm erobert und die Fantasie zukunftsorientierter wie risikoscheuer Menschen gleichermaßen beflügelt. Parallel dazu hat die Veröffentlichung wichtige und zum Teil überfällige Diskussionen zum Thema künstliche Intelligenz (KI) insgesamt befeuert – über positive Einsatz- und Anwendungsmöglichkeiten, negative Auswirkungen und ethische Fragen. Die Technologie wird zweifelsohne für…

Security und KI am wichtigsten bei der Softwareentwicklung

Cyber-Security muss von Anfang an in jede Softwareentwicklung einfließen Künstliche Intelligenz verlangt nach Gesellschaft und Gesetzgeber »Software-Entscheidungen« gehören zum Alltag Der Schutz vor Angriffen aus dem Internet als integraler Bestandteil der Entwicklung stellt den mit Abstand wichtigsten Trend in der Softwareentwicklung dar. Dies hat eine aktuelle Expertenumfrage zutage gefördert, die die internationale Technologie- und Innovations­beratungsgesellschaft…

Whitepaper: Wie KI-basierte Telefonie-Funktionen das Business entlasten

STARFACE KI-Whitepaper informiert über die smarte Kommunikation von morgen. KI wird zum Innovationstreiber in der Business-Kommunikation. Transkription, IVR und Warteschlange als erste Use Cases.   Künstliche Intelligenz entwickelt sich zunehmend zum entscheidenden Innovationstreiber in der Business-Kommunikation. Das neue STARFACE Whitepaper „Telefonie neu gedacht: 3 Wege, wie KI den Unterschied macht“ zeigt auf, wie Unternehmen KI…

KI-Kompetenzen werden auch in nicht-technischen Berufen zum Standard

Viele Beschäftigte fühlen sich nicht ausreichend vorbereitet.   Generative AI (GenAI) hält in immer mehr Unternehmen Einzug – auch außerhalb von IT- und Technologieunternehmen, wie aktuelle Arbeitsmarktdaten zeigen: Klassische Bürojobs verzeichnen einen deutlichen Zuwachs bei Stellenausschreibungen mit KI-bezogenen Anforderungen. Konkret hat sich dieser Anteil in Deutschland zwischen Januar und November 2025 im Marketing (+123 Prozent),…

Enterprise-KI auf souveräner Cloud-Infrastruktur: Modelloffene Ansätze für regulierte Umgebungen

Der Einsatz generativer künstlicher Intelligenz (KI) in Unternehmen gewinnt zunehmend an Bedeutung. Gleichzeitig stehen Organisationen – insbesondere in Europa – vor der Herausforderung, Anforderungen an Datenschutz, regulatorische Konformität und technologische Unabhängigkeit mit dem Wunsch nach innovativen KI-Anwendungen zu vereinbaren. Vor diesem Hintergrund rücken modelloffene Plattformen und souveräne Cloud-Infrastrukturen verstärkt in den Fokus.   Ein aktuelles…

NEURA Robotics und AWS treten in strategische Zusammenarbeit ein, um physische KI in großem Umfang zu beschleunigen

AWS wird als primärer Cloud-Anbieter von NEURA fungieren und die Neuroraverse-Plattform für Physical-AI-Schulungen, Echtzeit-Datenverarbeitung und gemeinsame Intelligenz über Roboterflotten hinweg hosten. NEURA Gym wird sich in AWS-Services, einschließlich Amazon SageMaker, integrieren, um Schulungspipelines zu beschleunigen, die reale Sensordaten mit High-Fidelity-Simulation kombinieren. NEURA wird über das AWS Partner Network mit AWS zusammenarbeiten, um die Markteinführungsaktivitäten für…

KI verbreitet sich schneller als Unternehmen sie kontrollieren oder absichern können

KI wird in vielen Unternehmen bereits eingesetzt, auch ohne offizielle Freigabe. Mitarbeitende nutzen entsprechende Anwendungen häufig eigenständig und ohne Einbindung der IT. So entsteht sogenannte Schatten-KI, die schwer zu kontrollieren ist und Risiken für Steuerung und Sicherheit mit sich bringt.   Der aktuelle „Work Reborn Report“ von Lenovo, Leading Your Workforce to Triumph with AI,…

Verhaltensanalysen für KI-Agenten in Cloud-Umgebungen: Transparenz und Anomalieerkennung als Sicherheitsfaktor

Wie Security-Teams autonome Software-Agenten über den Lebenszyklus hinweg beobachten, Normalverhalten modellieren und Abweichungen frühzeitig erkennen können.   Mit der zunehmenden Verbreitung von KI-Agenten in Unternehmen entsteht eine neue Herausforderung für die IT-Sicherheit: Autonome Systeme handeln eigenständig, interagieren miteinander und greifen auf Daten sowie Dienste zu – häufig bei eingeschränkter Nachvollziehbarkeit von Entscheidungen und Aktionen. Klassische…

LLM prägt das Zusammenspiel von Analyse, Automatisierung und Nutzerverhalten neu – KI verändert E-Mail-Sicherheit und Awareness

Generative künstliche Intelligenz entwickelt sich rasant zu einem bestimmenden Faktor der Cybersicherheit. Während Angreifer Sprachmodelle nutzen, um täuschend echte Phishing-Nachrichten in großer Zahl zu erzeugen, reagieren Sicherheitsanbieter mit neuen Analyseverfahren, automatisierter Kontextbewertung und verhaltensorientierten Schulungskonzepten.

Kompetenzen im Umgang mit KI messbar machen

Als erste Hochschule in Deutschland setzt die IU auf einen systematischen Ansatz, um Kompetenzen im Umgang mit KI messbar zu machen. Fünfstufiges KI-Kompetenzmodell im Lehrplan verankert: von grundlegender Nutzung bis zur strategischen Zusammenarbeit mit KI. Internationale Befragung bestätigt: 61,5 Prozent der Befragten bewerten das Modell gegenüber vergleichbaren Frameworks (z.B. WEF) als effektiver. Seit April nehmen…