Rohstoff Energie: Was habe ich damit zu tun?

Das Smartphone, das Auto, die Fabrik oder das Krankenhaus – ohne Energie steht unsere moderne Welt still. Wie können wir also verantwortlicher mit ihr umgehen, damit Ressourcen nicht unnötig verbraucht werden und wir auch morgen noch genug Energie zur Verfügung haben? Mit dieser Frage haben sich Azubis der Friedhelm Loh Group in ihren Projektarbeiten intensiv beschäftigt. Die besten Ideen und Ergebnisse wurden am 20. Januar in der Rittal Zentrale in Herborn vor einer Management-Jury um Prof. Dr. Friedhelm Loh präsentiert und ausgezeichnet.

Das Gewinner-Team (v.l.n.r.) mit Daniel Mischin, Jana Schönberger, Jaron Lehmann und Mia Laurentine Trinks sowie die Gratulanten Prof. Dr. Friedhelm Loh und Daniel Wirth, Leiter Nachwuchskräfte der Friedhelm Loh Group.

 

Der Strom kommt aus der Steckdose, für WLAN sorgt der Router und an der Tankstelle gibt es immer ausreichend Kraftstoff. Das sind nur drei von vielen Beispielen an Ressourcen, auf die wir täglich zugreifen, ohne wirklich darüber nachzudenken. Erst wenn sie uns mal nicht zur Verfügung stehen – wie etwa bei einem Stromausfall – merken wir, wie stark wir als Gesellschaft darauf ausgerichtet und von ihnen abhängig sind.

 

Blick über den Tellerrand als wichtiger Teil der Ausbildung

Genau mit dieser als Selbstverständlichkeit wahrgenommenen, permanenten Verfügbarkeit und Nutzung von Energie haben sich 2025 die Auszubildenden der Friedhelm Loh Group in ihren mehrmonatigen »Gnadenthal«-Projektarbeiten beschäftigt. Traditionell durchlaufen die Azubis der Unternehmensgruppe in ihrem zweiten Lehrjahr dieses nach dem Kloster Gnadenthal im Taunus bzw. ihrem dortigen, mehrtägigen Auftakt-Workshop benannte Projekt. Der Sinn dahinter: Die Auszubildenden sollen in Begleitung ihrer Ausbilder und Mentoren gesellschaftlich und wirtschaftlich relevante Themen miteinander ausarbeiten, um so über ihren beruflichen Tellerrand zu blicken und neue Perspektiven einzunehmen.

Prof. Dr. Friedhelm Loh sprach den Auszubildenden Mut für alles Kommende zu: »Nehmen Sie ihr Leben in die Hand. Jeder hat eine Chance!«

 

 

Dass sich das Thema Energie ideal dafür eignet, merkten die Auszubildenden schnell. Unter dem Arbeitstitel »Energie als Klebstoff der Gesellschaft« drehte sich alles um die Frage »Was hast du damit zu tun?«. Die Aufgabe für die Teilnehmer: Eine Energiesparwoche durchführen und die Erfahrungen als Marketing-Kampagne zusammenfassen. Das Ziel sollte sein, das eigene Umfeld zu einem verantwortlichen, bewussten Umgang mit Strom und Wärme zu motivieren. Ihre unterschiedlichen Ergebnisse präsentierten die zehn Arbeitsgruppen nun einer Jury, die aus Managern der Friedhelm Loh Group sowie dem Inhaber selbst bestand.

»Energie als Lebensader«: Jana Schönberger präsentiert der Jury und den Auszubildenden in beeindruckender Weise, wie ihr Team die eigenen Ideen umgesetzt hat und zu welchen Ergebnissen es gekommen ist.

 

 

Erkenntnisgewinn und Präsentation überzeugen Jury

Besonders überzeugen konnte dabei die Gruppe von Jana Schönberger, Mia Laurentine Trinks und Jaron Lehmann (alle drei Rittal) und Daniel Mischin (Loh Services) die als Sieger eine dreitägige Reise nach Leipzig gewannen – inklusive Besichtigung des Porsche-Werks. Und auch der zweite und dritte Platz wurde mit Gutscheinen goutiert. Für die Präsentation »Energie als Lebensader – Der soziale Motor unserer Zeit« bezog das Gewinner-Team ihr Umfeld in die Energiesparwoche ein, setzte eine digitale Umfrage zum Umgang mit Energie sowie eine Website auf – und kam so zu wichtigen Erkenntnissen: Ein kompletter Verzicht oder der Ausfall von Energie ist in der heutigen Zeit kaum tragbar, vor allem für Unternehmen und kritische Infrastruktur wie etwa Krankenhäuser. Enorm abhängig von Energie ist unsere Gesellschaft auch bei Mobilität und Transport von Gütern. Und: Die größte Hürde für einen bewussteren Umgang unserer Gesellschaft mit Energie ist unsere Bequemlichkeit – auch wenn die meisten Menschen sich der Problematik bewusst sind. Erkenntnisse also, die wachrütteln sollten.

Gespannt warteten die Auszubildenden auf die Bekanntgabe der ersten drei Plätze des Wettbewerbs und die Gratulation durch Prof. Dr. Loh.

 

 

Für ihre professionelle Erarbeitung der Ergebnisse sowie die hervorragende Präsentation bekamen die Gruppenmitglieder viel Lob von der Jury, insbesondere auch von Prof. Dr. Loh. Er gab allen Auszubildenden im Anschluss an die Preisverleihung noch wichtige Impulse mit auf den Weg: »Die Energie, die in Ihnen allen steckt, ist wichtig. Machen Sie etwas mit Ihrer Energie, im Beruf, im Hobby, in Ihren Freundschaften. Denn die Zukunft ist heute!« Auch richtete er seine Dankbarkeit an diejenigen, die unseren heutigen Wohlstand erarbeitet haben und sprach von einem »Privileg, was wir heute alles haben«. Eng damit verknüpft appellierte er an die jungen Menschen, bei all den Informationen und Einflüssen der modernen Welt nicht den Blick für das Wesentliche zu verlieren: »Intelligenz besteht auch im Abschalten. Schalten Sie ab und konzentrieren Sie sich auf die Dinge im Leben, die für Sie wirklich wichtig sind.« Und er sprach den Azubis, die sichtlich beeindruckt waren von so vielen starken Worten, Mut für alles Kommende zu: »Nehmen Sie ihr Leben in die Hand. Jeder hat eine Chance!«

Quelle: Friedhelm Loh Group

 


Rittal fünf Mal in Folge unter Top 100-Innovatoren

 

Auch 2026 gehört die Rittal GmbH & Co. KG zu den innovativsten Mittelständlern in Deutschland. Der renommierte »Top 100«-Award geht bereits zum fünften Mal in Folge an das Unternehmen aus der Friedhelm Loh Group. Rittal setzt damit ein Ausrufezeichen und zeigt: Nachhaltige Innovationsfähigkeit gehört zu den wesentlichen Faktoren erfolgreichen Unternehmertums.

Die Geschäftsführer Mario De Marco (links) und Uwe Scharf mit der Auszeichnung Top 100: »Von unserer Innovationskraft und unseren Lösungen profitieren Kunden auf der ganzen Welt.«

 

Auch 2026 gehört die Rittal GmbH & Co. KG zu den innovativsten Mittelständlern in Deutschland. Der renommierte »Top 100«-Award geht bereits zum fünften Mal in Folge an das Unternehmen aus der Friedhelm Loh Group. Rittal setzt damit ein Ausrufezeichen und zeigt: Nachhaltige Innovationsfähigkeit gehört zu den wesentlichen Faktoren erfolgreichen Unternehmertums.

Bereits zum 33. Mal wurde mit dem Top 100-Wettbewerb untersucht, wie stark innovationsorientiert mittelständische Unternehmen aufgestellt sind bzw. danach handeln. Rittal überzeugte in der größten Klasse bereits zum fünften Mal und konnte seine Stärke vor allem in der Kategorie »Innovationsprozesse und Organisation« unter Beweis stellen.

 

Wissenschaftliches Auswahlverfahren mit 5 Kategorien

Wie viel Arbeitszeit reserviert sich die Geschäftsführung für das Thema Innovation? Wie viele innovative Ideen bringen die Mitarbeiter auf den Tisch? Um solche Fragen dreht sich das wissenschaftliche Auswahlverfahren von TOP 100. Im Detail untersuchen der Innovationsforscher Professor Nikolaus Franke und sein Team die fünf Kategorien Innovationsförderndes Top-Management, Innovationsklima, Innovationsprozesse und Organisation, Außenorientierung/Open Innovation sowie Innovationserfolg. Grundlage dafür ist ein Online-Fragebogen, den die teilnehmenden Unternehmen zuvor ausfüllen. Die fünf Kategorien spiegeln sich in mehr als 100 Prüfkriterien wider. »Bei TOP 100 analysieren wir gründlich und umfassend, wie innovationsorientiert die Bewerber sind. Und wer herausragend aufgestellt ist, bekommt es mit dem TOP 100-Siegel bestätigt«, sagt Professor Nikolaus Franke.

 

Rittal als Innovationstreiber für die Industrie der Zukunft

»Schon lange hat Rittal den Anspruch, Innovationsführer für eine zukunftsfähige Industrie zu sein. Gemeinsam mit den Schwesterunternehmen Eplan und Rittal Automation Systems (RAS) beschleunigen wir die industrielle Automatisierung, treiben die Digitalisierung voran und steigern sowohl die eigene als auch die Effizienz unserer Kunden.«, so Uwe Scharf, Geschäftsführer Vertrieb Deutschland und Europa bei Rittal.

Seit der Gründung 1961 steht Rittal für Mut zur Veränderung. Was mit der Standardisierung von Schaltschränken begann, ist heute ein globales Systemgeschäft mit ausgeprägter Software-Kompetenz. Die frühzeitige Investition in Eplan vor über 40 Jahren war dabei ein Meilenstein: Sie legte das Fundament für durchgängige, datengetriebene Prozesse in der Industrie. Diese Daten sind heute – ergänzt durch KI – der Schlüssel zur nächsten Stufe der industriellen Automatisierung.

 

Tempo für den Erfolg von Kunden weltweit

Im Steuerungs- und Schaltanlagenbau beschleunigen Rittal, Eplan und RAS mit durchgängigen Daten die gesamte Prozesskette – vom Engineering über die Fertigung mit Maschinen und Systemtechnik bis in den Betrieb. Mit Industrie-Know-how und fortschrittlicher Technologie steigern die Unternehmen so die Wettbewerbsfähigkeit ihrer Kunden.

»Beschleunigte Arbeitsprozesse, gesenkte Ressourcenverbräuche, größere Wettbewerbsfähigkeit: Von unserer Innovationskraft und unseren Lösungen profitieren Kunden auf der ganzen Welt«, weiß Mario De Marco, CSO bei Rittal. »Toll, dass Top 100 das bestätigt.«

 

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