
Cyberangriffe werden schneller, komplexer und schwerer erkennbar. Künstliche Intelligenz liefert den strategischen Vorsprung: Sie erkennt Muster früher, verdichtet Daten intelligent und unterstützt Analysten mit neuer Präzision.
Unternehmen und Behörden stehen unter einem kontinuierlichen Angriffsdruck. Moderne Angreifer arbeiten mit mehrstufigen Taktiken, Täuschungsmechanismen und hoher Automatisierung. Klassische Erkennungsmethoden greifen oft zu spät, weil sie Schadsoftware erst dann identifizieren, wenn diese bereits aktiv ist.
Hier verschiebt künstliche Intelligenz (KI) die Kräfteverhältnisse. »KI erkennt Bedrohungen nicht erst, wenn Schadsoftware sichtbar wird, sondern bereits anhand subtiler Verhaltensmuster über viele Datenquellen hinweg. Das verschiebt die Reaktionszeit entscheidend nach vorn und hilft, komplexe Angriffe schon im Ansatz zu stoppen«, so Michael Veit, Sicherheitsexperte bei Sophos.
Damit wird aus einem reaktiven Security Operations Center (SOC) ein proaktives Betriebszentrum, das Telemetriedaten aus Endpunkten, Netzwerken, E-Mail, Identitäten und Cloud konsolidiert und im Idealfall automatisch Gegenmaßnahmen einleitet.
Extended Detection and Response (XDR): Kontext schlägt Komplexität. XDR bündelt Signale aus vielen Systemen in einer zentralen Plattform und schafft so Transparenz über das gesamte Unternehmensnetz. KI spielt hierbei eine Schlüsselrolle, weil sie Muster in Echtzeit erkennt, die Menschen nur nach langwierigen Analysen finden könnten. Veit betont diesen Mehrwert: »Die Stärke von KI liegt in der Kombination aus maschinellem Lernen und Echtzeitanalyse. Es entsteht ein Lagebild, das Analysten sofort erkennen lässt, welche Vorfälle kritisch und welche nur Hintergrundrauschen sind.«
Das Ergebnis: weniger Datensilos, weniger Fehlalarme, mehr fundierte Entscheidungen in kürzerer Zeit.
Managed Detection and Response (MDR): Menschliche Expertise non stop. Nicht jedes Unternehmen kann ein eigenes Team für eine Rund-um-die-Uhr-Überwachung aufbauen. MDR schließt diese Lücke. Ein globales Analystenteam überwacht Systeme, bewertet Risiken und greift gegebenenfalls sofort ein.
Die Kombination aus menschlicher Expertise und künstlicher Intelligenz ist dabei entscheidend: KI liefert Geschwindigkeit und Präzision, Analysten setzen Maßnahmen um, prüfen Zusammenhänge und entscheiden über Eskalationen.
Der Mehrwert liegt in der kontinuierlichen Beobachtung, die auch dann funktioniert, wenn interne Teams schlafen, im Urlaub sind oder andere Aufgaben priorisieren müssen.
Die Entlastung im Alltag: Von der Alarmflut zur klaren Falllage. Viele SOCs leiden unter einer Flut von Warnmeldungen. Je größer die Menge an Sensoren, desto größer das Grundrauschen. Doch mehr Alarme bedeuten nicht automatisch mehr Sicherheit.
KI übernimmt hier die erste Filterung. Sie fasst zusammen, priorisiert, ergänzt Kontextinformationen und formt aus Einzelmeldungen verständliche Fälle. Dadurch sinkt die Zahl der manuellen Analyseschritte drastisch.
Für erfahrene Analysten liefern KI-Assistenten relevante technische Details, sie korrelieren Daten und heben Auffälligkeiten hervor. Für weniger erfahrene Nutzer bieten sie klare Workflows, die sie Schritt für Schritt durch eine Untersuchung führen — also eine echte Demokratisierung von Security Operations.
Der neue Arbeitsplatz für Analysten: Künstliche Intelligenz als Co-Pilot. Künstliche Intelligenz verändert nicht nur die Erkennung, sondern auch den Arbeitsalltag der Analysten. Moderne Assistenten begleiten Sicherheitsfachkräfte durch komplette Untersuchungen: von der Kontextanreicherung über die Analyse verdächtiger Befehlszeilen bis hin zu Maßnahmenvorschlägen und Berichten.
Mit dem »AI Assistant« etabliert Sophos nun einen neuen Standard. Veit bringt diesen Ansatz so auf den Punkt: »Mit dem Sophos AI Assistant entsteht gewissermaßen ein ChatGPT für Analysten – gespeist aus der Schwarmintelligenz des größten Managed-Detection-and-Response-Anbieters weltweit. Das Sophos-Sprachmodell lernt aus Millionen realer Vorfälle und liefert dadurch einen enormen Erfahrungsvorsprung im Sicherheitsalltag.«
Der Assistent orientiert sich also nicht an synthetischen Trainingsdaten, sondern an echter Angriffstelemetrie – ein entscheidender Vorteil für Qualität, Präzision und Sicherheit.
Organisatorische Effekte: Skalierbarkeit, Risikosenkung, Investitionsschutz. Künstliche Intelligenz wirkt nicht nur technisch, sondern auch organisatorisch:
- Sie entlastet erfahrene Fachkräfte, sodass diese mehr Zeit für komplexe Aufgaben haben.
- Sie befähigt weniger erfahrene Mitarbeitende, schneller und sicherer zu arbeiten.
- Sie stabilisiert den Betrieb, weil Fehlerquoten sinken und Reaktionszeiten kürzer werden.
- Sie reduziert Risiken und Folgekosten, weil Vorfälle früh erkannt und begrenzt werden.
- Sie schützt Investitionen, da eine KI-native Plattform bestehende Lösungen einbindet statt ersetzt.
Diese Faktoren machen KI zu einem strategischen Instrument für Unternehmensführung und Behörden.

Der Weg in die Praxis: Drei Stufen zu einer KI-gestützten Sicherheitsarchitektur. Die Einführung einer modernen, KI-gestützten Cyberabwehr ist kein einzelner Technologiesprung, sondern ein strukturierter Reifeprozess. In der Praxis haben sich drei Entwicklungsstufen etabliert, die aufeinander aufbauen und gemeinsam die Grundlage für nachhaltige Sicherheitsverbesserungen bilden.
1. Sichtbarkeit herstellen – die unverzichtbare Basis jeder Erkennung.
Künstliche Intelligenz kann nur so gut sein wie die Daten, aus denen sie lernt. Deshalb beginnt jede moderne Sicherheitsstrategie mit umfassender Telemetrie. Unternehmen müssen sämtliche sicherheitsrelevanten Signale erfassen: von Endpunkten über Firewalls und Switches bis hin zu Cloud-Workloads, Identitäten, E-Mail-Verkehr und mobilen Geräten. Eine immer wichtigere Telemetriequelle sind auch Daten aus NDR-Systemen (Network Detection and Response), mit denen Insider-Bedrohungen, Lieferkettenangriffe sowie Angriffe auf IoT/OT-Systeme erkannt werden können. Ziel ist ein durchgängiges Lagebild ohne blinde -Flecken.
Fehlt zum Beispiel die Telemetrie aus Identitätssystemen, bleiben Anomalien wie ungewöhnliche Anmeldestandorte oder laterale Bewegung unentdeckt. Ohne Endpoint-Daten fehlen Hinweise auf Prozessanomalien, unerwartete Skriptausführungen oder Speicherzugriffe. Ohne Netzwerkdaten wiederum bleiben exfiltrierte Datenmengen oder Command-and-Control-Kommunikation verborgen. Erst wenn diese Signale in einer XDR-Plattform zusammenlaufen, kann KI Muster erkennen, Verhaltensanalysen durchführen und Risiken frühzeitig priorisieren.
2. Operative Exzellenz etablieren – Managed Detection and Response als zweite Verteidigungslinie.
Auch mit bester Telemetrie bleibt ein Problem: Sicherheitsvorfälle treten unberechenbar auf. Sie halten sich nicht an Bürozeiten, Feiertage oder Ressourcenplanung. Daher ist die zweite Entwicklungsstufe der Aufbau operativer Exzellenz – durch ein Team, das Angriffe jederzeit erkennt, bewertet und stoppt.
MDR erfüllt genau diese Aufgabe. Es kombiniert die Geschwindigkeit künstlicher Intelligenz bei Analyse und Mustererkennung mit der Erfahrung eines globalen Analystenteams, das rund um die Uhr arbeitet. Während die Plattform Indikatoren priorisiert, führt das Team tiefgehende Ermittlungen durch, isoliert kompromittierte Systeme, stoppt Ausbreitungsversuche und initiiert Bereinigungsschritte.
3. Assistenten und Automatisierung integrieren – Geschwindigkeit, Qualität und Effizienz steigern.
Die dritte Stufe entfaltet die volle Wirkung künstlicher Intelligenz: Sie bringt intelligente Assistenten und automatisierte Arbeitsabläufe in den operativen Alltag der Teams. »KI-Assistenten wie der Sophos AI Assistant analysieren verdächtige Befehlszeilen, erklären ungewöhnliche Netzwerkverbindungen, erstellen Zusammenfassungen und führen Analysten durch jede Phase eines Vorfalls. Sie unterstützen bei Hypothesenbildung, Maßnahmenauswahl und Berichterstellung – und sorgen so für konsistente Qualität über alle Erfahrungslevel hinweg«, so Veit.
Parallel dazu beschleunigt Automatisierung Routineaufgaben:
- Priorisierung von Alarmen
- Zusammenführen von Telemetriedaten
- Isolierung kompromittierter Hosts
- Erstellung technischer und strategischer Reports
Dadurch sinkt der manuelle Aufwand erheblich, die Fehleranfälligkeit wird reduziert und wichtige Entscheidungen erfolgen schneller und fundierter.
Die dritte Stufe schafft somit ein Sicherheitsniveau, das traditionelle Arbeitsweisen nicht erreichen können: Analysten arbeiten mit höherer Effektivität, die Abwehr reagiert schneller auf Bedrohungen und Unternehmen gewinnen eine deutlich höhere Resilienz gegenüber modernen Angriffen.
Fazit: Künstliche Intelligenz ist ein Hebel – kein Selbstzweck. XDR liefert Kontext, MDR liefert Betriebsstärke. KI verbindet beides zu einer Abwehr, die schneller, lernfähiger und belastbarer ist als traditionelle Ansätze. KI erweitert die Fähigkeiten menschlicher Teams, senkt Reaktionszeiten und liefert tiefere Einblicke in moderne Angriffsmuster – und wird damit zu einem zentralen Baustein jeder zukunftssicheren Cyberstrategie.
Stefan Mutschler,
freier Journalist
Illustration: © Aliaksandr Lobach | Dreamstime.com
8835 Artikel zu „KI Sicherheit“
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KI beschleunigt Cyberangriffe – Unternehmen müssen Sicherheit neu denken
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IBM hat den 2026 X-Force Threat Intelligence Index veröffentlicht, aus dem hervorgeht, dass Cyberkriminelle grundlegende Sicherheitslücken in dramatisch höherem Maße ausnutzen, was nun durch KI-Tools beschleunigt wird, mit denen Angreifer Schwachstellen schneller als je zuvor identifizieren können [1]. IBM X-Force beobachtete einen Anstieg von 44 % bei Angriffen, die mit der Ausnutzung öffentlich zugänglicher Anwendungen…
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Immer mehr Security Operation Centers (SOC) setzen im Kampf gegen Hacker und Downtimes auf die Hilfe künstlicher Intelligenz. KI-Agenten, die wie SOC-Teams miteinander autonom kollaborieren, sind in diesem Zusammenhang die neueste Evolutionsstufe. Ontinue, der führende Experte für Managed Extended Detection and Response (MXDR), wirft einen Blick unter die Haube solcher Multi-Agenten-Systeme. Multi-Agenten-Systeme (MAS), bestehend…
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Cloudspeicher können sich perspektivisch zu intelligenten Assistenzsystemen entwickeln. KI-gestützte Frühwarnmechanismen und automatisierte Sicherheitsfunktionen gelten dann als zentrale Bausteine für Vertrauen und digitale Souveränität. Plötzlich sind die Daten aus dem Cloudspeicher weg. Das Fotoarchiv ist verschwunden, die Diplomarbeit gelöscht oder die Präsentation für den nächsten Tag nicht aufzufinden. Was ist passiert? Jemand hat es geschafft,…
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Wie wird die Cybersicherheitslandschaft im Jahr 2026 und in der Zukunft aussehen? Auch im Jahr 2026 wird sich das Schlachtfeld der Cybersicherheit weiterentwickeln. Internetnutzer und Unternehmen werden einer Vielzahl von Bedrohungen und Herausforderungen gegenüberstehen. Karolis Arbaciauskas, Produktleiter des Cybersicherheitsunternehmens NordPass, gibt uns einen Expertenausblick auf das laufende Jahr. »Künstliche Intelligenz wird sowohl die Tools…
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Digitale Souveränität, Sicherheit, KI: Wie sich Europas IT-Strategien neu ausrichten
Unternehmen in Europa stehen vor einem Dilemma: Entweder sie halten am Status quo fest und riskieren eine folgenschwere Abhängigkeit von einzelnen Anbietern – oder sie akzeptieren die tiefgreifenden technologischen Veränderungen und machen ihre IT wirklich zukunftsfähig. Das Festhalten an proprietären Single‑Vendor‑Lösungen ist längst nicht mehr nur eine Frage der Technologie. Es ist ein finanzielles Risiko und kann zur Bedrohung für das…
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KI-gestützte Ausfallsicherheit: Die Zukunft des Site Reliability Engineering
Die Integration von KI in das Site Reliability Engineering revolutioniert die Arbeitsweise von SRE-Teams, indem sie von reaktiver Problemlösung zu proaktiver Systemoptimierung übergehen. KI automatisiert nicht nur repetitive Aufgaben wie Patch-Management und Log-Analyse, sondern ermöglicht auch eine vorausschauende Fehlerdiagnose und effizienteres Incident Management. Entscheidend für den Erfolg ist jedoch, dass KI als strategischer Partner eingesetzt…
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Psychologische Sicherheit für KI-Initiativen macht KI-Projekte erfolgreich(er)
83 Prozent der Führungskräfte sehen messbare Effekte psychologischer Sicherheit für KI-Initiativen. Psychologische Sicherheit ist ein entscheidender Erfolgsfaktor für KI-Initiativen, da sie Innovation fördert und Ängste vor Fehlern abbaut. Trotz technischer Fortschritte und Investitionen hemmt fehlende psychologische Sicherheit die Umsetzung von KI-Projekten, da Mitarbeitende aus Angst vor negativen Konsequenzen zögern, Verantwortung zu übernehmen oder neue Ideen…
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Cybersicherheit 2026: KI und Regulierungen verändern das Spiel
Zum Ende des Jahres 2025 analysieren Experten die wachsende Bedeutung von künstlicher Intelligenz (KI) für die Cybersicherheit und im Kontext der Cyberbedrohungen. Während Unternehmen in einer zunehmend komplexen Landschaft zahlreicher und ausgeklügelter Cyberbedrohungen agieren, erweist sich KI als ein mächtiges Instrument für die Verteidigung. Gleichzeitig ist sie aber auch zu einer Waffe für Cyberkriminelle geworden,…
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Sicherheitsprognosen für 2026: Der Kampf um Realität und Kontrolle in einer Welt der agentischen KI
Wie agentische KI Cyberbedrohungen und Abwehrmaßnahmen im Jahr 2026 transformieren wird. Die Leistungsfähigkeit und das Potenzial agentischer KI-Systeme, die adaptiv, automatisiert und autonom agieren, dominierten die Diskussionen in der Sicherheitsbranche in diesem Jahr. Barracuda befragte daher Experten, die weltweit leitende Funktionen in den Bereichen Cyberbedrohungen und Sicherheit bei Barracuda innehaben, was sie von agentischer…
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KI-Browser: Komfort oder kritischer Sicherheitsblindfleck?
»Ich habe nichts angeklickt. Der Browser hat das von selbst gemacht.« Das hörte ein Sicherheitsanalyst, nachdem der KI-gestützte Browser eines Benutzers ohne Erlaubnis auf sensible Daten zugegriffen hatte. KI-Browser sollen das digitale Leben einfacher machen. Marktprognosen zeigen, dass sie schnell wachsen – von 4 Milliarden US-Dollar im Jahr 2024 auf fast 77 Milliarden US-Dollar im…
News | Favoriten der Redaktion | IT-Security | Künstliche Intelligenz | Ausgabe 9-10-2025 | Security Spezial 9-10-2025
Zero Trust wird 15 und ist im Zeitalter von KI aktueller denn je – Zeitlose Sicherheitsstrategie
News | IT-Security | Künstliche Intelligenz | Ausgabe 9-10-2025 | Security Spezial 9-10-2025
Cybersicherheit mit KI – Hybride SOC-Modelle gegen Cyberbedrohungen
Künstliche Intelligenz (KI) birgt großes Potenzial für die Cybersicherheit in Unternehmen. Insbesondere im Security Operation Center (SOC) kann KI Prozesse optimieren, Analysten entlasten und Bedrohungen frühzeitig erkennen. Das gelingt jedoch nur in Synergie mit menschlichem Know-how und umfassender Cybersecurity-Erfahrung.
News | IT-Security | Künstliche Intelligenz | Ausgabe 9-10-2025 | Security Spezial 9-10-2025
KI und Cyberresilienz: Die Zukunft der IT-Sicherheit – Cyberresilienz als strategische Priorität
Kathrin Redlich, Vice President DACH & CEE bei Rubrik, betont die Notwendigkeit von Cyberresilienz in Unternehmen, da Cyberangriffe unvermeidlich sind. Dabei ist die schnelle Wiederherstellung der Geschäftskontinuität nach einem Angriff entscheidend für die langfristige Wettbewerbsfähigkeit. Die Integration von KI in Sicherheitslösungen wird eine wichtige Rolle bei der Abwehr von Cyberangriffen spielen.
News | Trends 2025 | Trends Security | IT-Security | Künstliche Intelligenz
Eigeninitiative bei KI-Nutzung birgt Sicherheitsrisiken: Mitarbeiter oft auf sich allein gestellt
Learning by Doing im KI-Zeitalter – Eigeninitiative von Mitarbeitern kann zu schweren Sicherheitsrisiken führen. 85 Prozent halten KI-Sicherheit für sehr wichtig, doch viele werden bei Einführung und Fortbildung oft sich selbst überlassen. Bei dem Großteil der Deutschen kommt KI bereits im Arbeitsalltag zum Einsatz, 62 Prozent nutzen Tools wie ChatGPT sogar täglich. Doch bisher wird…
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Warum KI ein Teil der Cybersicherheit von Unternehmen sein sollte
Künstliche Intelligenz beschleunigt die Reaktion auf Cyberangriffe und hilft bei der Entwicklung von Verteidigungsstrategien, die auf neue Bedrohungen zugeschnitten sind. Expertenkommentar von Joel Carusone, Senior Vice President of Data and Artificial Intelligence bei NinjaOne KI ist ein mächtiger Verbündeter im Kampf gegen Cyberbedrohungen. In einer aktuellen Umfrage des Ponemon Institute geben 56 Prozent…
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Neues Reputationsranking: Deutsche IT-Sicherheitsfirmen wenig sichtbar – ausländische Anbieter dominieren
Schwache Management-Sichtbarkeit gefährdet Reputation: IT-Security-Unternehmen nutzen ihr Management kaum als Stimme im öffentlichen Diskurs. Nachhaltigkeit bleibt Randthema: Trotz wachsender Bedeutung für Vertrauen und Resilienz spielt sie bei Security-Unternehmen und Systemintegratoren bisher nur eine Nebenrolle. Arbeitgeberattraktivität unterbewertet: Fachkräftemangel trifft auf geringe öffentliche Wahrnehmung als Arbeitgebermarke. Deutsche Anbieter von IT-Sicherheitslösungen fallen im internationalen Vergleich zurück. Das…
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Insider-Bedrohungen und KI-blinde Flecken befeuern Dateisicherheitsrisiken
Einheitliche, mehrschichtige Plattformen zur resilienten Verteidigung werden immer wichtiger. Eine neue Studie zeigt, dass Unternehmen zunehmend mit Sicherheitsrisiken durch Insider-Aktivitäten, veralteten Tools und die wachsende Komplexität von KI konfrontiert sind [1]. Die von OPSWAT in Auftrag gegebene Studie, die vom unabhängigen Ponemon Institute durchgeführt wurde, ergab, dass 61 Prozent der Unternehmen in den letzten…
News | Business Process Management | IT-Security | Künstliche Intelligenz | New Work | Services
KI birgt Gefahren und Chancen für die Anwendungssicherheit
Künstliche Intelligenz ist auch beim Erstellen von Anwendungs-Code beliebt wie nie und mittlerweile allgegenwärtig. Doch wo liegen die Gefahren für die Application Security beim unbedachten Einsatz als Coding-Hilfe? Wo die Chancen für den AppSec-Bereich? Cycode hat die Lage analysiert. Generative künstliche Intelligenz verbreitet sich rasant und erleichtert den Arbeitsalltag in vielen Branchen. Teils stößt…
357 Artikel zu „Cyberabwehr „
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Proaktive Cyberabwehr durch künstliche Intelligenz und maschinelles Lernen
Angesichts der immer komplexer werdenden modernen Cyberbedrohungslandschaft steigen auch die Anforderungen an die heutigen Sicherheitsexperten. Darüber hinaus werden die Angreifer immer schneller – so lag die schnellste E-Crime-Breakout-Time im Jahr 2024 bei gerade einmal 51 Sekunden [1]. Zudem werden die Angriffe immer ausgefeilter, da die Angreifer zunehmend künstliche Intelligenz (KI) einsetzen, die ihnen eine noch…
News | IT-Security | Lösungen
Thalia stärkt seine Cyberabwehr: Warum MXDR für IT-Verantwortliche unverzichtbar ist
Eine hohe Verfügbarkeit der IT ist nicht nur im Onlinegeschäft eine zentrale Voraussetzung für wirtschaftlichen Erfolg. Auch im klassischen Buchhandel setzt Thalia auf eine hochverfügbare IT für Bestellungen. Um das gesamte Netzwerk vor Cyberattacken oder anderen Ausfällen zu schützen, nutzt das Familienunternehmen Managed Extended Security Services von G DATA CyberDefense: G DATA 365 | MXDR …
News | IT-Security | Lösungen
Cyberabwehr ist inzwischen Chefsache
Die Bedrohungslage steigt rapide. Es wird höchste Zeit, Cybersecurity auch in den Vorstandsetagen höchste Aufmerksamkeit zu schenken. 2023 machten in Deutschland rund 60 Unternehmen Cyberattacken öffentlich. Die Dunkelziffer ist wohl weitaus höher. Und dennoch kämpft Cybersecurity noch immer darum, auf die Tagesordnung von Vorstandssitzungen zu kommen. Einen großen Anteil daran, hat auch die Wahrnehmung,…
News | IT-Security | Tipps
Permanente Hackerangriffe sind die neue Normalität: Fünf Tipps für Cyberabwehrstrategien
In den vergangenen zwei Jahren ist es Angreifern gelungen, in die Systeme von 78 Prozent der deutschen Unternehmen einzudringen. Das zeigt die »Data Risk Management«-Studie von Veritas Technologies. Besonders beunruhigend daran ist, dass KI-Tools wie WormGPT es Angreifern erleichtern, ihre Social-Engineering-Angriffe durch KI-generierte Phishing-E-Mails zu verfeinern. Doch damit nicht genug: KI-gesteuerte, autonome Ransomware-Angriffe werden auch…
News | IT-Security
Compromise Assessment: So stärken Sie Ihre Cyberabwehr
Die jüngsten Zahlen des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) sind dramatisch: Für 2022 gab es eine Zunahme um 116 Millionen neue Schadprogramm-Varianten. Zudem entfielen 15 Millionen Meldungen auf Infektionen deutscher Systeme. Dabei findet eine deutliche Professionalisierung der Cyberangriffe statt. So kommt das BSI in seinem Lagebericht zu der alarmierenden Einschätzung, dass sich die IT-Sicherheitslage immer mehr zuspitzt.
News | IT-Security | Veranstaltungen
Damovo auf der it-sa: Ganzheitliche Security Services zur Cyberabwehr
Vorstellung der Studie »Cybersecurity 2022«. Security Services über den kompletten Lebenszyklus hinweg stellt Damovo Deutschland auf der it-sa (25.-27.10.2022) in Nürnberg vor. In Halle 7A an Stand A-418 (Cisco-Stand) informiert der international agierende ICT-Dienstleister über Konzeptionierung, Aufbau und Etablierung einer integrierten IT-Sicherheitsstrategie und technische Lösungen. »Die stark gewachsene Angriffsfläche, getrieben durch eine immer digitaler ausgerichtete…
News | IT-Security | Tipps
Fünf Tipps: Log4j erfordert einen langen Atem der Cyberabwehr
Log4j ist und bleibt auch fast drei Monate nach ihrer Bekanntgabe eine gefährliche Schwachstelle. Und selbst wenn noch keine Angriffe laufen, sollten IT-Sicherheitsverantwortliche damit rechnen, dass die Cyberkriminellen Zugang zu IT-Systemen gefunden haben. Für eine effektive Abwehr bevorstehender Attacken wird es in den kommenden Monaten daher nötig sein, sowohl unmittelbar Schwachstellen zu lokalisieren und zu…
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Neue Fachpublikation: »Cyberabwehr für vernetzte Autos«
Spezialisten bekämpfen Hackerangriffe auf Fahrzeuge. Aufbau eines Security Operation Centers (SOC) für die Automobilindustrie. Die Gefahr von Hackerangriffen auf moderne Autos steigt. Der neue Leitfaden »Cyberabwehr für das vernetzte Fahrzeug« beschreibt, wie Autohersteller zum Schutz vernetzter Autos ein Security Operation Center (Automotive-SOC) aufbauen können. Ein solches Cyberabwehrzentrum sammelt alle sicherheitsrelevanten Daten rund um das…
News | Veranstaltungen
FTAPI vereint Cybersecurity-Elite und gesellschaftlichen Diskurs in der Allianz Arena
Unter der Federführung des Münchner Software-Unternehmens FTAPI ging die CPT 2026 (Connect. Protect. Transform.) erfolgreich zu Ende. Knapp 500 Top-Entscheider, CISOs und Geschäftsführer aus verschiedenen Branchen nutzten die exklusive Atmosphäre in der Allianz Arena München, um die Weichen für die digitale Zukunft Europas zu stellen. Die Konferenz unterstrich eindrucksvoll, dass Cybersicherheit heute für Unternehmen und…
Ausgabe 1-2-2026 | Security Spezial 1-2-2026 | News | IT-Security | Services
Ein Blick in die Arbeitsweise eines Managed Security Operations Centers – Wo Cyberangriffe ihr Ende finden
Jeden Tag werden Unternehmen von Cyberkriminellen angegriffen. Ein Managed Security Operations Center (Managed SOC) ermöglicht das Entdecken und Stoppen von Attacken bereits in der Frühphase. Dafür ist ein Analystenteam eines Dienstleisters rund um die Uhr im Einsatz. Sie haben alles, was im Netzwerk passiert, genau im Blick und greifen sofort ein, wenn sie einen Cyberangriff aufdecken.
News | IT-Security | Künstliche Intelligenz | Strategien | Tipps
Wenn KI Cyberangriffe beschleunigt: Diese Maßnahmen sollten Unternehmen jetzt für mehr digitale Resilienz ergreifen
Mit der rasanten Entwicklung künstlicher Intelligenz (KI) erreicht auch die Cyberkriminalität eine neue Dimension. Was früher erheblichen technischen Aufwand und personelle Ressourcen erforderte, lässt sich heute mithilfe intelligenter Algorithmen automatisieren, skalieren und gezielt optimieren. Angriffe werden personalisierter, dynamischer und deutlich schwerer zu erkennen. Unternehmen sehen sich damit einer neuen Qualität digitaler Bedrohungen gegenüber, die klassische…
News | Digitalisierung | IT-Security | Lösungen
Hochleistungstechnologien – Cybersicherheit in der Formel 1
Ein Formel-1-Rennstall steht für innovative Technologie und eine große Öffentlichkeit. Er ist ein mittelständisches Hightech-Unternehmen mit entsprechendem Bedarf an IT-Sicherheit. Hacker sollten nicht das Tempo in Sachen Cyberrisiken bestimmen. Deshalb muss ein Partner für IT-Sicherheit spezifische Gefahren erkennen, analysieren und auf sie reagieren können. So kann ein Team wie Scuderia Ferrari HP Cyberangreifer ausbremsen und…
News | Trends 2026 | Trends Security | IT-Security | Tipps
Ein kompromittiertes System kann mit einem Schritt 85 Prozent der Umgebung erreichen
Ein erfolgreicher Angriff auf ein Unternehmensnetzwerk ermöglicht es Angreifern oft, in kürzester Zeit einen Großteil der Umgebung zu kompromittieren, da sie legitime Zugriffswege und administrative Protokolle nutzen. Das größte Risiko besteht nicht im initialen Eindringen, sondern in der schnellen und weitreichenden lateralen Bewegung innerhalb des Netzwerks, wobei klassische Sicherheitsmetriken wie die Anzahl der Alarmmeldungen das…
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Prävention statt Reaktion: KI-gestützt Angriffsflächen minimieren
Sicherheitsverantwortliche müssen zunehmend komplexe und volatile Angriffsflächen verteidigen und Risiko- und Compliance-Management oft mit zu knappen Ressourcen und Budgets abbilden. Dem gegenüber steht eine steigende Angriffsflut, die durch den Missbrauch von Tools auf Basis künstlicher Intelligenz in ihrer Frequenz und Qualität noch an Gefahr gewinnt. Es benötigt daher neue Ansätze, die Angriffsflächen deutlich minimieren und…
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Automatisierte vs. konventionelle Mikrosegmentierung – die Komplexität überwinden
Die Entwicklung der Mikrosegmentierung geht von traditionellen, komplexen und wartungsintensiven Ansätzen hin zu modernen, automatisierten und agentenlosen Lösungen, die auf vorhandenen Netzwerkfunktionen aufbauen und sich dynamisch anpassen. Moderne Mikrosegmentierungslösungen bieten eine schnelle, unterbrechungsfreie Implementierung, reduzieren den manuellen Aufwand erheblich und ermöglichen umfassende Transparenz sowie adaptive Abwehrmaßnahmen. Besonders praktisch sind die automatisierte Richtlinienerstellung, die Integration von…
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KMU und IT-Dienstleister: Zu groß, zu klein – oder genau richtig?
7 Fragen, mit denen der Mittelstand seinen IT- und KI-Partner findet. Deutschlands Mittelstand will digitalisieren und dabei verstärkt auf KI setzen. Technisch wäre bereits heute vieles möglich: von adaptiver Prozessautomatisierung bis zu KI-gestütztem Wissensmanagement. In der Praxis scheitern viele Projekte jedoch zumeist weniger an technischen Hürden, als an ungeeigneten Lösungsansätzen, an fehlender Detailabstimmung mit…
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Mikrosegmentierung zur Verhinderung erfolgreicher Angriffe
Ransomware befeuert ein cyberkriminelles Geschäftsmodell, dessen weltweites Volumen auf Billionen US-Dollar geschätzt wird. Die Angreifer nehmen weiterhin Unternehmen jeder Größe und Branche ins Visier. Herkömmliche Netzwerkverteidigungen, die darauf ausgelegt sind, Eindringlinge fernzuhalten, anstatt deren Aktivitäten nach dem Eindringen einzudämmen, reichen nicht mehr aus. Zero Networks rät daher zur Umsetzung modernisierten Mikrosegmentierung, die seitliche Bewegungen automatisch…
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Diese KI-Anbieter gelten als Maßstab
Neue Forschungsberichte untersuchen fast 30 KI-Technologiewettbewerber und zeigen die aktuell führenden Unternehmen in zentralen Segmenten auf. Vor dem Hintergrund des zunehmend intensiven Wettbewerbs unter KI-Anbietern hat Gartner jene Unternehmen identifiziert, die in nahezu 30 KI-Technologiewettbewerben in fünf Kategorien als »die zu schlagenden Player« gelten. »Diese Unternehmen, die es zu schlagen gilt, werden anhand einer…
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Wie viele Menschen profitieren von KI-Tools?
Rund ein Viertel der für die Statista Consumer Insights befragten Deutschen profitieren im Alltag von Tools, die auf künstlicher Intelligenz basieren (wie zum Beispiel ChatGPT). Damit liegt die Bundesrepublik im Ländervergleich im unteren Mittelfeld. In Indien hat jeder zweite Befragte angegeben, von KI-Tools zu profitieren, in China und Südkorea sind es immerhin noch mehr als…
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WALLIX erweitert KI-Kompetenz durch Übernahme von Malizen
WALLIX, Anbieter von Cybersicherheitslösungen für Identitäts- und Zugriffsschutz in digitalen und industriellen Umgebungen, gibt die Übernahme von Malizen bekannt – einem französischen Unternehmen, das sich auf die Analyse von Cybersecurity-Daten mittels künstlicher Intelligenz spezialisiert hat. KI für proaktive Cybersicherheit Mit Sitz in Rennes – einem Zentrum der französischen Cyber-Exzellenz und Standort eines WALLIX-F&E-Hubs –…
