Business

Unternehmen erwarten grundlegenden Wandel durch agentische KI, bremsen deren Autonomie jedoch selbst aus

  Agentische KI gilt als nächster großer Produktivitätssprung, doch Unternehmen bremsen sich selbst aus: Während 80 % einen grundlegenden Wandel erwarten, verbleiben Systeme überwiegend unter menschlicher Aufsicht. Investitionen steigen schneller als die organisatorische Reife: Europäische Unternehmen erhöhen ihre Ausgaben deutlich, nutzen jedoch weiterhin ungeeignete, klassische Produktivitätskennzahlen.   Vertrauen und Verantwortlichkeit sind der zentrale Engpass: Nur rund…

Digitale Souveränität zwischen Anspruch und Wirklichkeit – Was die CPT 2026 über Europas Handlungsfähigkeit im Cyberzeitalter verrät

Die digitale Souveränität ist zur entscheidenden geopolitischen und wirtschaftlichen Machtfrage geworden – Europa gerät ohne eigene technologische Alternativen in kritische Abhängigkeiten. Er? macht deutlich, dass echte Souveränität weniger durch politische Bekenntnisse als durch konsequente Investitionsentscheidungen, europäische Anbieter und ein strategisches Verständnis von Cybersicherheit als Führungsaufgabe entsteht.

Ein weiterer Krisenfaktor: Die internationale Abhängigkeit von der Produktion von Computer-Chips in Taiwan

  Globale Chipabhängigkeit von Taiwan wird zum geopolitischen Risikofaktor Die weltweite Halbleiterproduktion ist hochgradig konzentriert – und Taiwan bildet mit rund 60 % der globalen Chipfertigung sowie über 90 % der High‑End‑Chips das strategische Zentrum dieser Industrie. Der Artikel zeigt, wie geopolitische Spannungen, militärische Drohkulissen und wirtschaftliche Rivalitäten die Abhängigkeit westlicher Volkswirtschaften in ein systemisches Risiko verwandeln.…

Fünf Gründe, warum KI für CFOs zur Führungsfrage wird: KI rechnet sich – oder sie scheitert

Künstliche Intelligenz (KI) ist für CFOs von einer experimentellen Technologie zu einer zentralen Führungs‑ und Steuerungsfrage geworden. Angesichts von Volatilität, Effizienzdruck und Regulierung reicht »Pilotieren« nicht mehr aus; KI muss messbaren wirtschaftlichen Nutzen (ROI) liefern. Fünf Handlungsfelder zeigen wie CFOs KI pragmatisch, kontrolliert und wertschöpfend einsetzen können.

Cybersouveränität ist das neue Geschäftsmodell für digitale Vertrauenswürdigkeit

Cybersouveränität wird zur Vorstandsagenda: Nicht Regulierung, sondern die veränderte Natur von Daten (Cloud, Echtzeit-Replikation, KI) macht Souveränität zum zentralen Hebel für digitale Vertrauenswürdigkeit. »Kontrolle« ist oft nur eine Illusion: Region-Settings, Verschlüsselung und Backups reichen nicht, wenn Policy-Steuerung, Key-Ownership und Recovery-Prozesse nicht transparent und unter Realbedingungen getestet sind. Resilienz = nachweisbare Wiederherstellbarkeit: Prävention bleibt Pflicht –…

Der Mittelstand zwischen Cloud, KI und Regulierung – Der schleichende Verlust digitaler Kontrolle

Digitale Souveränität ist längst kein politisches Schlagwort mehr, sondern entwickelt sich zur Überlebensfrage für Unternehmen, die zwischen geopolitischen Spannungen, neuen EU‑Regeln und rasanter KI‑Nutzung bestehen müssen. Abhängigkeiten von globalen Cloud‑Konzernen, rechtliche Grauzonen beim Datenschutz und unkontrollierte Schatten‑KI entpuppen sich dabei als reale Risiken für Sicherheit, Compliance und Wettbewerbsfähigkeit. Der Mittelstand sollte jetzt handeln– und sich Schritt für Schritt von der technologischen Abhängigkeit lösen.

Von KI-Implementierung zu Business Value: Was Unternehmen jetzt richtig machen müssen

Management Summary KI-gestützte Software-Innovation ist laut GitLab-Studie ein konkreter Produktivitätshebel: Unternehmen berichten von durchschnittlich rund 29.000 Euro eingesparter Entwicklerzeit pro Mitarbeitendem und Jahr – hochgerechnet ergibt sich für Deutschland ein Potenzial von über 26 Milliarden Euro jährlich. Für CTOs verschiebt sich der Fokus von «­KI einführen­» zu «­Business Value realisieren­»: Erfolgreiche Organisationen priorisieren wenige, wirkungsstarke…

Souveränitäts-Check und Lösungen zur Sicherung des Geschäftsbetriebs

Neue Souveränitätsdienste helfen Unternehmen, IT-Abhängigkeiten zu erkennen, Risiken zu bewerten und den Betrieb abzusichern.   Kyndryl, ein Anbieter geschäftskritischer IT-Dienstleistungen, launcht das »Kyndryl Sovereignty Solutioning.« Das Angebot umfasst Beratung, Implementierung und Managed Services, darunter auch eine Analyse zur Souveränitätsbereitschaft von Organisationen. Ziel ist es, Unternehmen dabei zu unterstützen, Abhängigkeiten in ihren IT-Systemen besser zu verstehen…

Digitale Souveränität: Eine strategische Frage mit Auswirkungen auf die Architektur – Kontrolle statt Illusion von Unabhängigkeit

Digitale Souveränität ist eines der meistdiskutierten Themen der IT-Branche – und gleichzeitig eines der am häufigsten missverstandenen. Zwischen regulatorischem Druck, geopolitischen Unsicherheiten und technologischen Abhängigkeiten wächst der Handlungsdruck auf Unternehmen. Doch was bedeutet digitale Souveränität konkret – und wie lässt sie sich realistisch und angemessen erreichen?

KI-Kompetenzen werden auch in nicht-technischen Berufen zum Standard

Viele Beschäftigte fühlen sich nicht ausreichend vorbereitet.   Generative AI (GenAI) hält in immer mehr Unternehmen Einzug – auch außerhalb von IT- und Technologieunternehmen, wie aktuelle Arbeitsmarktdaten zeigen: Klassische Bürojobs verzeichnen einen deutlichen Zuwachs bei Stellenausschreibungen mit KI-bezogenen Anforderungen. Konkret hat sich dieser Anteil in Deutschland zwischen Januar und November 2025 im Marketing (+123 Prozent),…

Digitale Souveränität braucht auch einen professionellen Aufenthaltsrahmen

Digitale Souveränität wird meist über technische und strategische Fragen definiert. Datenstandorte, Cloud-Architekturen, Zugriffsrechte, Security-Konzepte, Plattformabhängigkeiten und Compliance gelten zu Recht als zentrale Bausteine. Im Unternehmensalltag zeigt sich aber, dass Souveränität nicht nur in Systemen entsteht. Sie zeigt sich auch in den Rahmenbedingungen, unter denen Entscheidungen vorbereitet, diskutiert und abgestimmt werden. Gerade bei sensiblen Themen reicht…

Digitale Souveränität: Kontrolle statt Illusion der Unabhängigkeit

Warum Unternehmen jetzt klare Architektur-entscheidungen treffen müssen.   Digitale Souveränität wird oft mit vollständiger Unabhängigkeit verwechselt – doch in der Realität geht es um etwas anderes: die Fähigkeit, Abhängigkeiten bewusst zu steuern. Zwischen regulatorischem Druck, geopolitischen Risiken und wachsender Marktkonzentration müssen Unternehmen ihre IT‑Architektur neu bewerten. Entscheidend ist nicht Abschottung, sondern Kontrolle.   Digitale Souveränität…

Exit-Strategie – Warum Souveränität jetzt Priorität hat

Die wachsende Abhängigkeit von Hyperscalern wird für Unternehmen zunehmend zum strategischen Risiko – technologisch, rechtlich und geopolitisch. Digitale Souveränität entwickelt sich daher vom Ideal zur Notwendigkeit, wobei europäische, offene Cloud‑Lösungen als Schlüssel für Sicherheit, Kontrolle und Zukunftsfähigkeit gelten.

Konzentrationskrise in der Wissensarbeit: Wie Unternehmen Aufmerksamkeit zurückgewinnen

Warum digitale Reizüberflutung unsere kognitiven Fähigkeiten schwächt – und welche Strategien wirklich helfen.   Die Aufmerksamkeitsspanne vieler Menschen ist heute nur noch ein Drittel so lang wie 2004. Smartphones, Kurzvideos, permanente Benachrichtigungen und KI‑Tools beschleunigen die kognitive Überlastung – mit spürbaren Folgen für Produktivität, Entscheidungsqualität und mentale Gesundheit. Unternehmen müssen jetzt handeln: Konzentration wird zum…

Konzentrationsprobleme vieler Menschen: Strategien gegen den Verlust der Aufmerksamkeit

Die Aufmerksamkeitsspanne ist massiv gesunken: Studien zeigen, dass Menschen heute nur noch rund ein Drittel der Aufmerksamkeitsspanne von 2004 besitzen – ein strukturelles Problem in einer digital überreizten Welt. Digitale Technologien verstärken kognitive Überlastung: Smartphones, Kurzvideos, Push‑Benachrichtigungen und Endlos‑Feeds erzeugen permanente Ablenkung und verhindern tiefe Konzentration. Kritisches Denken nimmt messbar ab: Untersuchungen belegen steigende Schwierigkeiten…

Nach dem Hype: AI-bedingte Entlassungen?

AI wird zunehmend als Begründung für Stellenabbau genutzt – oft verkürzt oder irreführend: Unternehmen wie Atlassian, Block oder Meta führen KI als Treiber für Entlassungen an, doch die tatsächlichen Ursachen liegen meist in Kostendruck, Marktveränderungen und strategischer Neuausrichtung. Technologie‑ und SaaS‑Modelle geraten unter strukturellen Druck: Sinkende Zahlungsbereitschaft für standardisierte Software, der „SaaS‑pocalypse“-Effekt und fallende Aktienkurse…

Selektive Datenmigration ist nur so intelligent wie die Datenentscheidungen, die dahinterstehen

Selektive Datenmigration (SDT) ist nicht automatisch sicherer als eine 1:1-Übernahme – Sicherheit entsteht durch bewusste, kontextbezogene Datenentscheidungen. Ohne Business-Kontext wird SDT oft zur verkleinerten „Lift-and-Shift“-Migration, die Alt-Komplexität nahezu unverändert nach SAP S/4HANA überträgt. Traditionelle SDT-Ansätze scheitern häufig an fehlender Relevanzprüfung: Es werden Daten ohne operativen/analytischen Mehrwert migriert, was Systeme aufbläht und Kosten erhöht. Schlechte Datenqualität…

Warum die Qualität der KI trotz steigender Adoption nicht Schritt hält

KI‑Adoption steigt – Qualität stagniert oder sinkt: Trotz breiter Einführung von KI‑Features scheitert über die Hälfte der KI‑Initiativen am Übergang in den produktiven Betrieb; Halluzinationen und Fehlinterpretationen nehmen wieder zu. Teststrategien kommen nicht hinterher: Unternehmen setzen zwar stärker auf KI‑gestützte und menschliche Testmethoden, doch die Geschwindigkeit und Komplexität der KI‑Entwicklung überfordern klassische QA‑Prozesse. Multimodale KI…

Revenue Intelligence: Wie KI Transparenz in umsatzrelevante Kommunikationsprozesse bringt

In vielen Vertriebsorganisationen entstehen täglich große Mengen an Kommunikationsdaten – aus Telefonaten, Videomeetings, Chats oder E‑Mails. Obwohl diese Interaktionen einen entscheidenden Einfluss auf Abschlussquoten, Kundenbindung und Forecast-Genauigkeit haben, bleiben die darin enthaltenen Informationen häufig ungenutzt. Moderne Revenue‑Intelligence‑Ansätze setzen genau an dieser Stelle an und zielen darauf ab, Kommunikationsdaten systematisch auszuwerten und für vertriebsnahe Entscheidungen nutzbar…

Be tougher than the rest – Live is a sales talk: Das Management-by-Chaos- Phänomen

Stagnation ist kein Schicksal, sondern eine Entscheidung – und sie kostet im Vertrieb täglich Abschlüsse. Denk‑ und Managementfehler lassen Unternehmen im Kreis laufen, vom fehlenden Follow‑up bis zur reaktiven Kundensteuerung. Ein pointierter Appell für mehr Haltung, Strategie und Mindset: Denn Erfolg beginnt nicht beim Produkt, sondern beim Menschen.