Künstliche Intelligenz und Banken: Eine Frage des geldwerten Vorteils

Illustration: Absmeier, Nattanan23

In der englischen Sprache gibt es den griffigen Ausdruck des »No-brainer«. Versuche der Übersetzung wie »Selbstverständlichkeit« oder »Kinderspiel« bringen es nicht ganz auf den Punkt. Ein No-Brainer bezeichnet unter anderem eine Situation, die eindeutig ist. Eine Entscheidung muss nicht groß überlegt werden. Alles spricht dafür – oder dagegen. Bei aller Komplexität der Umsetzung ist der Einsatz von KI-Anwendungen in Banken ein »No-brainer«. Denn Finanzhäuser bringen alles mit, was KI-Anwendungen benötigen: die Daten, die Aufgaben und die Business Cases. Trotzdem – so zeigen Studien und sagt das Bauchgefühl – geht es bei dem Thema mit angezogener Handbremse voran.

Die Finanzindustrie ist um das Verarbeiten von Daten herum aufgebaut. Ob einst auf Papier oder jetzt in Cloud-Infrastrukturen: Banken bewegen Daten. Die Wertschöpfung aus Daten ist ihnen in die Wiege gelegt. Das Sammeln, Aufbereiten, Verdichten, das Organisieren des Datenflusses, das Ableiten von Erkenntnissen – all das ist ureigenes Bankgeschäft. Wo andere erst Sensoren verbauen oder Maschinen vernetzen, da sitzen Banken auf einem wahren Datenschatz: von den Zahlungsströmen der globalen Finanzmärkte bis runter zu den Konsumgewohnheiten des einzelnen Kunden. Von historischen Datenreihen bis zu Prognosen. Dies ist der ideale Nährboden für KI. Denn: Ohne Daten keine KI. Es bedarf Daten, um diese KI-Anwendungen zu entwickeln, zu trainieren, zu testen und zu verbessern.

Neben Daten ist es die Komplexität der Aufgaben, die KI im Bankenumfeld in die Hände spielt. Denn KI-Verfahren eröffnen Einsatzmöglichkeiten für das Automatisieren von Prozessen. Prozesse, bei denen klassische, regelbasierte Softwaresysteme an ihre Grenzen kommen. Das Erkennen von Betrugsversuchen ist ein Beispiel dafür. Hier kommen die Gestaltungsleidenschaft der Gesetzgeber, der technische Fortschritt und insbesondere das kreative Potenzial von Kriminellen zusammen. Dem Tempo der Veränderung mit Regelwerken beizukommen, ist ein aussichtsloses Unterfangen. Irgendjemand oder -etwas ist immer einen Schritt schneller. Die Folge: Handarbeit, unterstützt durch unzureichende IT-Verfahren. KI-Anwendungen eröffnen einen Ausweg aus dieser Situation. Entsprechend trainiert erlauben sie es Banken, in der Betrugserkennung einen höheren Grad der Automatisierung und ein schnelleres Abwickeln der Prozesse zu erreichen.

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Betrugserkennung ist nur ein Bereich, in dem KI in einer Bank ihre Stärken ausspielen kann. Ob Prüfen von Anträgen, Marketingkommunikation oder Kundenservice: Der Einsatz von KI-Anwendungen rechnet sich schnell. Die Kosten sinken, das Tempo steigt, die Qualität wird besser. Für Banken tut sich eine Vielzahl von Möglichkeiten auf. Nicht das Finden eines Einsatzszenarios ist die Kunst, sondern die Auswahl aus den zahlreichen Optionen.

Trotz dieser Voraussetzungen sind umgesetzte Projekte mit signifikanten KI-Anteilen noch die Ausnahme. Das zeigt unsere Umfrage unter Verantwortlichen aus Banken über die KI-Situation in ihren Häusern. Vier von fünf geben an, dass KI bei ihnen noch in den Anfängen steckt. Was nicht daran liegt, dass sie den Technologien keine Bedeutung beimessen, im Gegenteil: 96 Prozent stimmen der Aussage zu, dass die Investition in KI mittelfristig zu Wettbewerbsvorteilen führt. Woher kommt dann diese Diskrepanz zwischen dem Möglichen und dem Realisierten?

Bei KI trifft in vielen Banken mangelnde Erfahrung auf mangelnde Risikobereitschaft. Für klassische Softwareprojekte greifen die Fachleute auf etablierte Verfahren und gelernte Technologien zurück. Sie bringen die Erfahrung aus zahlreichen vergleichbaren Projekten mit ein. Geht es um KI, fehlt all das noch. Hinzu kommt eine Besonderheit von KI-Anwendungen: Am Anfang ist nicht absehbar, ob die vorhandene Datengrundlage für die gewünschte Anwendung ausreicht. In der frühen Phase eines KI-Projekts führt am Experimentieren kein Weg vorbei. Und Experimente können scheitern. Die Bereitschaft, Risiken einzugehen, ist für das Entwickeln von KI-Anwendungen so wichtig wie das Beherrschen von Technologien. Verantwortliche müssen lernen, damit umzugehen. Erst dann können KI-Lösungen ihre Stärken im großen Maßstab ausspielen.

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Banken erfüllen alle formalen Bedingungen für den erfolgreichen Einsatz von KI-Technologien. Jetzt gilt es, die richtigen Rahmenbedingungen zu schaffen, in denen KI-Ideen und -Projekte gedeihen können. Und das ist keine Frage der Technologie, sondern des Wollens. Und des Mutes.

Volker Gruhn, Aufsichtsratsvorsitzender der adesso SE

 

Geschäfts- und IT-Abläufe durch intelligente Geschäfts­prozess­automatisierung perfekt aufeinander abstimmen, ohne Programmier­aufwand. Wie das funktioniert erklärt Dirk Pohla, Managing Director Deutschland, Österreich & Schweiz, Appian Software Germany GmbH im Interview. Die Covid-19-Pandemie hält die Welt weiterhin in Atem und stellt viele Unternehmen vor große Herausforderungen. Was ist für Sie die wichtigste Lektion, die Unternehmen im Rahmen…

Case Study: Nearshoring-Services für Softwareanbieter von SAP-Banking-Lösungen

Transparente Mittelverwendung und Abrechnungen sowie mitarbeiterorientierte Personalpolitik fördern langfristig erfolgreiche Zusammenarbeit. iBS setzt bei Softwareentwicklung und Softwarewartung auf Ressourcen von IT-Impulse.   Die iBS, Hersteller von SAP-basierter Standardsoftware für den Bereich Banking, nutzt seit 2010 bei der Softwareentwicklung Ressourcen des Nearshoring-Dienstleisters IT-Impulse. Angesichts des Mangels an IT-Experten in den Bereichen SAP und Banking sowie eines…

Online-Banking: Die Bank muss heute digital sein

Für Banken wird es immer wichtiger, dass sie digitale Angebote wie Online-Banking bieten. Laut einer aktuellen Umfrage des Bundesverbands Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien (Bitkom) achtet ein großer Teil der Kunden inzwischen auf entsprechende Service-Angebote. Die persönliche Beratung verliert dagegen weiter an Bedeutung. Im letzten Jahr hatten noch 73 Prozent der Befragten angegeben, dass ihnen…

So verbreitet ist Online-Banking in Europa

59 Prozent der Deutschen nutzten laut Angaben von Eurostat im vergangenen Jahr Online-Banking. Damit liegt die Begeisterung der Deutschen für Bankgeschäfte im Internet zwar über dem EU-Durchschnitt, ist aber im Vergleich immer noch recht überschaubar. Spitzenreiter beim E-Banking sind die skandinavischen Länder wie beispielsweise Dänemark mit einer Nutzungsreichweite von 89 Prozent. Ähnlich populär ist Online-Banking…

Sichere APIs für Open-Banking-Partnerschaften: Referenzarchitektur für Cybersicherheit

Wie können Finanzinstitute und FinTechs neue Technologien am besten einführen und gleichzeitig den Vorgaben und Gesetzen der Europäischen Union (EU) entsprechen?   In seinem ersten Beitrag beschreibt der Autor, Open Banking-Berater und Trainer, Jon Scheele welche Ansätze man braucht um Cybersicherheit in Partnerschaften zwischen Finanzinstituten und FinTechs zu integrieren. Sein zweiter Artikel beleuchtet die Auswirkungen der…

Das Pro und Contra von Blockchain-Technologie in Banking und Vermögensverwaltung

  Die Blockchain- beziehungsweise Distributed-Ledger-Technologie (DLT) hat das Potenzial, die Welt zu verändern. Dabei ist die DLT keine brandneue Idee, sondern eine clevere Kombination aus Technologien vergangener Jahrzehnte. Die Verkettung von kryptographischen Hashes zum Versiegeln von Daten stammt bereits aus den 1970er-Jahren und führte schließlich zur Bitcoin-Blockchain. Gerade in der Finanzdienstleistungsbranche kann die Blockchain-Technologie das…

Banking im Umbruch

IT ist der Schlüssel für erfolgreiches Customer Onboarding. Bankgeschäfte online abwickeln – das ist heute in vielen Bereichen selbstverständlich. Während FinTech-Unternehmen mit nutzerfreundlichen und schnellen Lösungen am Markt punkten, hinken viele etablierte Banken noch hinterher. Vor allem, wenn es darum geht, Leistungen über digitale Kanäle schnell und einfach abzuwickeln. Christian Brüseke, General Manager bei Avoka,…

Mobile Banking löst (langsam) Online-Banking am PC ab

■  Jeder Zweite nutzt das Tablet zum Online-Banking, vier von zehn das Smartphone. ■  Mehr als die Hälfte hat dafür eine App installiert. Schnell von unterwegs das Konto checken oder eben mal eine Überweisung veranlassen, ohne extra den Laptop hochzufahren? Mit Smartphone oder Tablet wird aus Online-Banking Mobile Banking. Jeder Zweite nutzt inzwischen sein Tablet…

Übersichtlich, intuitiv und sicher: Online-Banking-Nutzer sind zufrieden

■  73 Prozent der Internetnutzer erledigen Bankgeschäfte online. ■  Drei Viertel macht ihr Online-Banking Spaß. ■  Ebenso viele bewerten ihr Online-Banking als sicher.   Die Bankgeschäfte bequem vom heimischen Sofa aus erledigen, per Video-Chat über die Finanzen beraten lassen und unterwegs schnell eine Überweisung tätigen: 73 Prozent der Internetnutzer setzen auf Online-Banking (2016: 70 Prozent).…

Internet: Online-Banking ist überwiegend stationär

Fast jeder Zweite Deutsche (49 Prozent) wickelt Finanz- und Bankgeschäfte auch online ab. Das geht aus einer aktuellen Studie der Prüfungs- und Beratungsgesellschaft EY hervor. Gegen Internet-Banking sprechen für die Befragten vor allem Defizite bei der Sicherheit von Apps und Onlineangeboten. Diejenigen, die sich davon nicht abschrecken lassen, nutzen für digitale Finanzangebote vor allem Personal…

Online-Banking: Zurückhaltung und Skepsis

Vom Online-Banking lassen viele Deutsche immer noch lieber die Finger. Erst knapp die Hälfte (49 Prozent) wickelt ihre Finanzgeschäfte auch online ab. Ausgerechnet mit dem Smartphone ist die Zurückhaltung der Nutzer sogar noch größer: Nur 20 Prozent tätigen darüber ihre Bankgeschäfte. Dabei nutzen vier von fünf Deutschen ein Smartphone – kein anderes internetfähiges Gerät ist…

Digital Banking: Wer übernimmt die Führung bei der digitalen Zusammenarbeit in der Immobilienfinanzierung?

Die Immobilienfinanzierung ist eine Produktkategorie von Banken und Sparkassen, in der digitale Innovationen noch rar zu sein scheinen. Dass sich noch kein FinTech explizit an die Immobilienfinanzierung gewagt hat, deutet auf die Herausforderungen hin, die dieses Produktfeld mit sich bringt. Die Digitalisierung dieses Feldes bietet eine Vielzahl von thematischen Möglichkeiten – aber auch für neue…

Kriminelle Hacker räumen Konten leer – Gängige Authentifizierungsverfahren beim Mobile Banking nicht sicher

Süddeutsche Zeitung berichtet über weitreichenden Hackerangriff. PSD2-Richtlinie verschärft Anforderungen an eine starke Authentifizierung. Multi-Faktor Out-of-Band Authentifizierungsverfahren sicherste Option. Bei der südafrikanischen Nedbank war seit Einführung der Out-of-Band-Technologie im Jahr 2012 kein einziger Phishingangriff erfolgreich.   Wie die Süddeutsche Zeitung in ihrer Ausgabe vom 3. Mai 2017 berichtete, ist es kriminellen Hackern erneut gelungen, Sicherheitslücken zu…

Deutschland auf dem Weg zur digitalen Republik: Apps, Online Banking, Smartphone und Co.

Fast drei Viertel aller Bundesbürger im Netz. Mehr als die Hälfte mobil auf Smartphone und Tablet aktiv. Nahezu jeder Zweite nutzt Online Banking. Das Internet hat sich doch durchgesetzt. Zumindest in Industrieländern wie Deutschland, wo laut jüngsten Studien nahezu 60 Millionen Menschen, und damit dreimal mehr als vor 15 Jahren, regelmäßig die weltweiten Datenautobahnen befahren.…

Digital Banking: Die Blockchain kommt – nur der Zeitpunkt ist ungewiss

Die Blockchain-Technologie gibt es in der Praxis erst seit 2009. Mit der Einführung der Kryptowährung Bitcoin wurde das Konzept der Blockchain erstmals umgesetzt. Es eröffnen sich durch diese Technologie jedoch auch zahlreiche weitere Anwendungsmöglichkeiten: So sind beispielsweise »smart contracts« oder gar eine komplette Umstrukturierung der Finanzdienstleistungsbranche denkbar. Im aktuellen ibi Blitz Digital Banking ging ibi…

Banking-Apps: Sieben Sicherheitslöcher pro App

Untersuchung zeigt: Mobile Bankanwendungen sind hochgefährdet. 500 Millionen Nutzer weltweit betroffen. Pradeo Lab, ein Unternehmen im Bereich Sicherheit von Terminals und mobilen Anwendungen, hat 50 Apps der Top-100-Banken weltweit auf Sicherheitslücken hin überprüft. Das Ergebnis ist alarmierend: Jede Anwendung weist im Durchschnitt sieben verschiedene Gefahrenstellen auf. Keine einzige überprüfte App ist ohne Sicherheitsmangel. Gerade für…

Banking: Klassische Filialbank ist kein Auslaufmodell

Repräsentative Studie mit 1.013 Befragten untersucht, wie mit Bankfilialen Kunden gewonnen werden können. Die klassische Bankfiliale hat noch längst nicht ausgedient, denn zwei Drittel der Deutschen möchten sie entweder exklusiv oder gleichberechtigt neben dem Onlinebanking nutzen. Eine Studie untersucht nun genauer, welche Rolle die Filiale in der Customer Journey von Bankkunden spielt und welche Erwartungen…

Onlinebanking ohne Trolle

Immer öfter tappen Bankkunden in die E-Mail-Falle. In der Inbox finden Sie eine Nachricht ihrer vermeintlichen Bank mit der Aufforderung, einen Umsatz zu prüfen, oder Kontodaten zu bestätigen. Dazu sollen Sie auf einen Link klicken. Und genau dies sollten Sie niemals tun! Nicht aus Neugier, nicht weil Sie sich unter Druck gesetzt fühlen. Denn der…

Anforderungen an digitale Banking-Lösungen im Firmengeschäft steigen rasant

Studie: Banken kommen den digitalen Wünschen ihrer Geschäftskunden nach schnellen Services und flexiblen Produkten noch nicht ausreichend nach. Der Druck auf Banken ist ungebrochen. Die Ansprüche der Kunden steigen, die Loyalität nimmt ab und das Marktumfeld wird zunehmend schwieriger. Aktuell führt dies zur Ausdünnung von Filialnetzen und macht neue Ertragsquellen erforderlich, um Anbietern wie FinTechs…

Payment-Ranking 2016: Deutsches Start-up schlägt die deutschen Banken

Erstmals hat iBusiness ein umfassendes Ranking der deutschsprachigen Payment-Dienstleister herausgegeben. Das deutsche Start-up Sofortüberweisung.de musste sich nur dem globalen Marktführer Paypal geschlagen geben Mit 73.000 Akzeptanzstellen kommt Paypal auf Platz eins, gefolgt von Sofortüberweisung und Visa. Größter Paymentservice-Provider in Deutschland, Österreich und der Schweiz ist EVO Payment. iBusiness hat darum erstmals die deutschsprachigen Payment-Anbieter nach…

Banking-Malware: KRBanker nimmt Angriffsziele mittels Adware und Exploit-Kits ins Visier

Online-Banking ist seit vielen Jahren ein bevorzugtes Ziel von Cyberkriminellen – und die Angriffe nehmen weiter zu. Die Verbrecher, die hinter diesen Kampagnen stecken, nehmen gezielt Online-Banking-Nutzer ins Visier, um ihre Anmeldeinformationen zu stehlen und finanzielle Gewinne zu erzielen. Unit 42, das Malware-Analyseteam von Palo Alto Networks, verfolgt die Malwarekampagne »KRBanker«, auch bekannt als »Blackmoon«.…

Digitales Banking braucht neue Technologien und neue Anbieter

Plattformtechnologien von Start-ups werden zu Erfolgsfaktoren für digitale Initiativen. Banken stehen unter großem Druck,  ihre digitalen Dienstleistungen effizienter zu machen und die Kosten  gering zu halten. Gleichzeitig stellen sich etablierte Softwareanbieter bislang nur geringfügig auf die neuen Anforderungen ein, so das IT Research- und Beratungsunternehmen Gartner. Gartner prognostiziert, dass bis Ende 2019 rund 25 Prozent…

Traditionelle Banken laufen Gefahr Marktanteile beim Internet-Banking zu verlieren

Banken müssen reinvestieren, um ihre Marktanteile angesichts von neuen, innovativen Mobile-Banking-Akteuren zu halten. Die Berichtsaison der Banken ist beendet und viele Analysten haben mit großem Interesse beobachtet, wie sich die wichtigsten Institute in der Zeit des Umbruchs schlagen. Während die Kunden einen ortsunabhängigen Rund-um-die-Uhr-Service erwarten, hängt der künftige Erfolg von Banken daran, wie gut sie…

Die aktuellen Herausforderungen im Mobile Banking

Zahl der Smartphone- und Tablet-User wächst und wächst. Für das Online-Banking bringt diese Entwicklung Chancen, aber auch Herausforderungen mit sich. Welche Bedeutung haben mobil optimierte Websites für die Finanzwelt? Mobile Banking bietet Finanzinstituten die Möglichkeit, besonders zielgerichtet und personalisiert mit ihren Kunden zu interagieren. Um davon zu profitieren, müssen Finanzinstitute schnelle, hochverfügbare, reichhaltige und vor…

Wie ein Banking-Trojaner Unternehmen infizieren kann

Der vom Application Defense Center (ADC) herausgegebene Hacker Intelligence Initiative (HII) Report unter dem Titel »Phishing Trip to Brazil« liefert einen detaillierten Blick auf einen Cyberangriff, der auf Anwender abzielt, die von einem Banking-Trojaner infiziert sind [1]. Der Report veranschaulicht, dass über Angriffe auf einzelne Arbeitnehmer, die möglicherweise sogar eine Anti-Malware-Abwehr einsetzen, trotzdem leicht in…

Sicheres Onlinebanking

Repräsentative Studie in vier Ländern zeigt unterschiedliche Präferenzen und Angewohnheiten bei Finanztransfers im Internet. Onlinebanking ohne Sicherheitssoftware? Für viele Deutsche unvorstellbar: Rund 69 Prozent stellen sicher, dass sie während des Onlinebankings eine aktive Virensoftware installiert haben. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage [1] des europäischen Security-Software-Herstellers ESET in Deutschland, Russland, Großbritannien und den USA.…

Online-Banking-Malware Dridex ist zurück

Eine Reihe von Forschungsinstituten sowie das FBI und die UK National Crime Agency meldeten die Rückkehr von Dridex – einer Malware, die in diesem Jahr auch deutsche Nutzer angegriffen hat. Mit 20 Prozent aller Dridex Infektionen ist Deutschland weltweit auf Platz 3 (hinter den USA und Japan) und somit klar im Fokus der Malware. Dridex,…

Angriff auf Mobile-Banking-Kunden in Deutschland

Warnung vor gefährlichem Banktrojaner – unter anderem Commerzbank- und PayPal-Kunden betroffen. Trend Micro warnt vor einem aktuellen Angriff auf Mobile-Banking-Kunden in Deutschland. Zurzeit machen täuschend echt aussehende Spam-Nachrichten in deutscher Sprache die Runde, die zum Installieren eines Updates installierter Android-Apps für Mobile Banking auffordern. Dabei haben die Angreifer Kunden von PayPal, der Commerzbank, der ING…

Sicherheitsforscher entdecken extrem gefährlichen Banking-Trojaner

Shifu-Trojaner attackiert derzeit Banken aus Japan, Österreich und Deutschland. »Monster-Malware«: neues, bisher nicht gekanntes Gefährdungspotenzial. »Shifu« nennen die Japaner einen Dieb und ein solcher ist der gleichnamige Trojaner, den IBM-Sicherheitsexperten jetzt entdeckt haben. Momentan hat es die Malware, die Code mit kyrillischen Schriftzeichen enthält, auf 14 japanische Banken sowie auf Banking-Plattformen in Europa abgesehen –…

Online-Banking wird immer beliebter

73 Prozent der Internetnutzer erledigen Bankgeschäfte online. Auch jeder zweite Internetnutzer ab 65 Jahren macht Online-Banking. Per Mausklick den Kontostand checken oder eine Überweisung veranlassen – für viele Menschen ist Online-Banking heute selbstverständlich. Fast drei Viertel aller Internetnutzer (73 Prozent) erledigen Bankgeschäfte im Internet, wie eine repräsentative Befragung im Auftrag des Digitalverbands Bitkom ergeben hat.…

Banking-Trojaner Dyre greift aktuell auch Nutzer in Deutschland an

Eine neue weltweite Spam-Kampagne zur Verbreitung des Banking-Trojaners Dyre greift aktuell auch Nutzer in Deutschland an. Unter anderem könnten Kunden der Deutschen Bank, Valovis Bank oder volkswagenbank.de betroffen sein. Das haben Malware-Analysten des Sicherheitsspezialisten Bitdefender herausgefunden. Bei dem Trojaner handelt sich zwar um einen alten Bekannten, nämlich den Banking-Trojaner Dyreza – auch bekannt als Dyre…

Alter Wein in neuen Schläuchen: Banking-Malware wieder auf dem Vormarsch

Nutzer von Online-Banking in Deutschland, Österreich und der Schweiz fühlen sich in der Regel sicher. Starke Authentifizierungsmechanismen und kaum Schadsoftware sind der Grund für dieses Gefühl. Online-Gangster wollen das jedoch offenbar ändern und weiten ihre Angriffe auf Anwender auch in Zentraleuropa deutlich aus – mit runderneuerten Schädlingen, die sich gut zu tarnen wissen und nicht…

Mobile Banking entwickelt sich zum Standard

Die zunehmende Verbreitung von mobilen Endgeräten wie Tablets oder Smartphones erfordert eine Anpassung der Interaktionskanäle für Banken und Sparkassen. Eine Vielzahl der Kunden möchte Finanzgeschäfte nicht nur online, sondern auch mobil erledigen. Kreditinstitute reagieren auf diesen Trend und bieten Lösungen für das Mobile Banking an. In einer von ibi research durchgeführten Expertenbefragung geben rund 90…

FinTech Start-ups und Digital Banking

Der digitale Strukturwandel im Bereich der Internet-Technologien erhöht den Druck auf traditionelle Banken deutlich und rüttelt an der Rolle der Bankenindustrie als Finanzintermediär. Immer mehr FinTech Start-ups (Financial Technologies) und Non-Banks attackieren die Geschäftsmodelle der Bankenindustrie auf allen (profitablen) Geschäftsfeldern durch innovative Services in Bereichen wie Banking & Corporate Finance, Capital Markets & Trading, Crowd-Funding…

Online-Banking in Europa im Vergleich

49 Prozent der Deutschen nutzten laut Angaben von Eurostat im vergangenen Jahr Online-Banking. Das entspricht einem Plus von zwei Prozentpunkten gegenüber 2013. Damit ist die Begeisterung der Deutschen für Bankgeschäfte im Internet vergleichsweise überschaubar. Spitzenreiter beim E-Banking sind die skandinavischen Länder wie beispielsweise Norwegen mit einer Nutzungsreichweite von 89 Prozent. Ähnlich populär ist Online-Banking in…

Studie zeigt: Junge Verbraucher suchen Alternativen zu traditionellem Banking

Millennials, also die Gruppe der nach 1980 Geborenen, nehmen alternative Bankdienstleistungen öfter in Anspruch als ältere Generationen [1]. Bei der im August 2014 durchgeführten Online-Umfrage unter 908 US-Bankkunden wurde die Akzeptanz nicht-traditioneller Bankdienstleistungen untersucht. Darunter fallen mobile Bezahlverfahren, alternative Zahlungsdienste und Peer-to-Peer-Kredite, die über Kreditbörsen vergeben werden. 32 Prozent der im Rahmen der Studie befragten…

IT-Strategien im Digital Banking

Fiducia IT AG und GAD eG haben die strategische und operative Neuausrichtung ihres Geschäftsmodells angekündigt und die Fusion mit Wirkung zum 1. Januar 2015 zur »Fiducia & GAD IT AG« mit Sitz in Frankfurt am Main beschlossen (»Full-Service-Provider«). Nach einer Integrations- und Migrationsphase von fünf Jahren (2015 – 2019) sollen Kostensynergien durch technologische und organisatorische…

Malware-Trend: Mehr Banking-Attacken – auch mobil

Zwischen Juli und September 2014 wurde über ein Viertel (28,3 Prozent) der deutschen Teilnehmer des Kaspersky Security Networks (KSN) [1] mindestens einmal beim Surfen im Internet attackiert. Zudem vereinen die deutschen KSN-Nutzer die drittmeisten weltweit durchgeführten Angriffe durch Finanzschädlinge auf sich. Diese Zahlen und Trends gehen unter anderem aus dem aktuellen Malware-Report für das dritte…