
Illustration Absmeier foto ki designer
Wenn E-Mail, Videokonferenzen, Kalender und Cloud-Dokumente gleichzeitig ausfallen, steht nicht nur die IT still. Eine vorbereitete, unabhängige Kommunikationsumgebung hält Krisenstab, Mitarbeitende und Partner erreichbar – und macht digitale Resilienz zu einer messbaren Managementdisziplin.
Management Summary
- Kommunikation ist geschäftskritisch: Fällt der digitale Arbeitsplatz aus, werden aus technischen Störungen binnen kurzer Zeit operative, finanzielle und reputative Risiken.
- Abhängigkeiten gehören ins Risikomanagement: Die Konzentration des europäischen Cloud-Markts auf wenige außereuropäische Anbieter erhöht das Ausfall-, Zugriffs- und Sanktionsrisiko.
- Ein zweiter Kanal muss unabhängig sein: Eine sekundäre Plattform sollte technisch, organisatorisch und administrativ vom Primärsystem entkoppelt sein.
- Vorbereitung entscheidet: Zugänge, Rollen, Notfallkontakte, Mindestdaten und Aktivierungsprozesse müssen vor der Krise definiert, gepflegt und geübt werden.
- BCM ist Managementaufgabe: Die Geschäftsleitung muss Wiederanlaufziele, Verantwortlichkeiten, Tests und Budgets verbindlich festlegen.
Es ist 8:00 Uhr an einem normalen Arbeitstag. Doch Mitarbeitende können E-Mails weder abrufen noch versenden, nicht an geplanten Videokonferenzen teilnehmen und keine Dokumente in der Cloud bearbeiten. Darüber hinaus sind Kalender und Adressbücher nicht erreichbar. Innerhalb weniger Minuten wird deutlich: Nicht nur ein einzelner IT-Dienst ist ausgefallen, sondern die gesamte digitale Arbeitsumgebung, in der intern und extern kommuniziert und zusammengearbeitet wird, ist betroffen.
Ob Cyberangriff, technischer Großausfall, Zugriffsentzug oder Lizenzstopp: Das Risiko eines solchen Ausfalls ist keinesfalls theoretisch. Nach Berechnungen des BKA verursachten Cyberangriffe 2025 in der deutschen Wirtschaft Schäden von rund 202,4 Milliarden Euro 〈Q1〉. Mit 80 Prozent sind kleine und mittlere Unternehmen dabei laut BSI die bevorzugte Zielgruppe.
Europa ist strukturell von außereuropäischen Technologieanbietern abhängig: AWS, Microsoft Azure und Google Cloud halten zusammen etwa 70 Prozent des europäischen Cloud-Infrastrukturmarktes, wie eine Studie des ITRE-Komitees zeigt. Diese Abhängigkeit ist für Unternehmen und Behörden gleichermaßen gefährlich.
So zog etwa der Internationale Strafgerichtshof Konsequenzen und ersetzte Microsoft, nachdem das US-Unternehmen aufgrund von US-Sanktionen gegen seinen Chefankläger und mehrere Richterinnen und Richter deren Zugänge gesperrt hatte. Dem EU-US Data Privacy Framework droht mit dem Urteil des US Supreme Courts im Fall »Trump vs. Slaughter« der Kollaps.
Diese Entwicklungen zeigen, dass die Frage nicht lautet, ob man betroffen sein wird, sondern wann und wie gut man auf eine solche Situation vorbereitet ist. Ein Blick auf den möglichen Ablauf eines Ausfalls zentraler Kommunikations- und Arbeitswerkzeuge über mehrere Stunden oder gar Tage hinweg zeigt das folgenreiche Ausmaß eines solchen Ernstfalls.
Tag X: Von der technischen Störung zur Kommunikationskrise
In den ersten 30 Minuten herrscht vor allem Unklarheit. Mitarbeitende suchen nach der Ursache, interne Meetings fallen aus und Kunden warten vergeblich auf Gesprächspartner. Beschäftigte im Homeoffice weichen auf private Messenger und Geräte oder andere informelle Kanäle aus, die nicht DSGVO-konform sind und nach außen unprofessionell wirken. Eine zentrale Lagebewertung und eine abgestimmte interne oder externe Kommunikation sind unmöglich.
Nach zwei Stunden ist ein erheblicher Teil der Belegschaft faktisch arbeitsunfähig. Die Informationen fließen nicht mehr, weshalb die Abläufe im Büro und in der Produktion ins Stocken geraten. Führungskräfte und IT-Teams versuchen zu improvisieren. Zugleich stellen sich entscheidende Fragen: Ist der Notfallplan überhaupt erreichbar, wenn er nur im ausgefallenen Primärsystem gespeichert wurde? Und über welchen Kanal kann ein Krisenstab zusammentreten, wenn die gewohnten Kommunikationskanäle nicht funktionieren?
Bis zum Ende des Arbeitstags summieren sich operative und kommunikative Schäden. Aufträge bleiben liegen und Fristen werden verpasst. Mitarbeitende sind verunsichert, Kunden und Partner verlieren Vertrauen. Je länger der Ausfall anhält, desto größer wird das Risiko von Umsatzverlusten und Vertragsbrüchen. Gerade für kleine und mittlere Unternehmen mit begrenzten personellen und finanziellen Puffern kann dies schnell existenzbedrohende Auswirkungen haben. Für von NIS2 betroffene Organisationen kommt zusätzlicher Zeitdruck hinzu, da die Richtlinie bei erheblichen Sicherheitsvorfällen eine Frühwarnung innerhalb von 24 Stunden vorsieht.
Trotz der immensen Schäden, die ein solcher Stillstand mit sich bringt, betrachten viele Organisationen digitale Resilienz noch immer vor allem als Aufgabe der IT-Abteilung. Im Ernstfall zeigt sich jedoch, dass die Kommunikationsfähigkeit über die Handlungsfähigkeit des gesamten Unternehmens entscheidet.
Die Antwort: eine technisch und organisatorisch entkoppelte sekundäre Kommunikationsplattform
Eine sekundäre digitale Kommunikationslösung schafft in diesem Szenario Abhilfe. Sie wird vor einem möglichen Notfall eingerichtet und ist vom primären System komplett unabhängig. Im Krisenfall kann sie unmittelbar aktiviert werden und zentrale Funktionen wie E-Mail, Videokonferenzen, Cloud-Speicher, Office-Anwendungen, Kalender, Adressbuch und Aufgaben bereitstellen.
Entscheidend ist, dass eine solche Umgebung nicht erst während des Ausfalls konfiguriert oder beschafft wird. Mitarbeitende müssen vorab wissen, wie sie Zugang erhalten und welche Prozesse im Ernstfall gelten. Die sekundäre Plattform ist deshalb Teil des Business-Continuity-Managements einer Organisation und die auf ihr hinterlegten Inhalte – wie etwa Notfallpläne – sollten regelmäßig aktualisiert werden. Der BSI-Standard 200-4 verankert eine Notfallplattform als festen Bestandteil eines wirksamen Business-Continuity-Management-Systems.
Business Continuity und digitale Resilienz beginnen entsprechend nicht erst im Ernstfall. Wer seine Organisation vor kostspieligen Ausfallzeiten schützen will, muss unabhängige Strukturen frühzeitig aufbauen. Denn Resilienz zeigt sich dort, wo Organisationen auch im Ausnahmezustand kommunikations- und handlungsfähig bleiben.
FAQ: Digitale Resilienz und sekundäre Kommunikationsplattform
- Was ist eine sekundäre Kommunikationsplattform?
Sie ist eine vorab eingerichtete Ausweichumgebung für zentrale Arbeits- und Kommunikationsfunktionen. Ihr Zweck ist, im Ausfall des Primärsystems mindestens Krisenkommunikation, Koordination und Zugriff auf notwendige Unterlagen zu ermöglichen. - Welche Funktionen sollten zuerst verfügbar sein?
Priorität haben Alarmierung, E-Mail oder Messenger, Audio- und Videokonferenzen, Kalender, Verzeichnisse, Aufgaben sowie ein geschützter Ablageort für Notfallpläne. Der konkrete Mindestumfang ergibt sich aus der Business-Impact-Analyse. - Wie unabhängig muss die Zweitplattform sein?
Sie sollte gemeinsame Ausfallursachen vermeiden: Dazu gehören getrennte Identitäten und Administrationskonten, ein anderer technischer Stack oder Anbieter, unabhängige Zugangspfade und offline verfügbare Aktivierungsinformationen. - Reicht ein Backup des Primärsystems aus?
Nein. Ein Backup unterstützt die Wiederherstellung von Daten, stellt aber während eines laufenden Ausfalls nicht automatisch einen nutzbaren Kommunikationskanal bereit. Business Continuity verlangt zusätzlich Verfahren für Betrieb und Koordination während der Störung. - Welche Rolle spielt der BSI-Standard 200-4?
Der Standard bietet eine praxisnahe Anleitung zum Aufbau und zur Etablierung eines Business-Continuity-Management-Systems und verbindet BCM mit Informationssicherheit und Krisenmanagement. 〈Q2〉 - Welche NIS-2-Frist ist im Ernstfall besonders wichtig?
Artikel 23 der NIS-2-Richtlinie sieht für erhebliche Sicherheitsvorfälle grundsätzlich eine Frühwarnung innerhalb von 24 Stunden nach Kenntniserlangung vor; weitere Meldestufen folgen. Ob und wie dies für eine Organisation gilt, hängt von Anwendungsbereich und nationaler Umsetzung ab. 〈Q3〉 - Warum ist Anbieterabhängigkeit ein Managementrisiko?
Eine 2025 für den ITRE-Ausschuss des Europäischen Parlaments erstellte Studie beziffert den gemeinsamen Anteil von AWS, Microsoft Azure und Google Cloud am EU-Markt für Cloud-Infrastruktur auf rund 70 Prozent. Konzentration und Lock-in können Wechsel, Wiederanlauf und Verhandlungsspielräume erschweren. 〈Q4〉 - Was lehrt der Fall des Internationalen Strafgerichtshofs? 〈Q5〉
Berichte über die Trennung des sanktionierten Chefanklägers von Microsoft-Diensten zeigen, dass geopolitische und sanktionsrechtliche Faktoren in die Kontinuitätsplanung gehören. 〈Q5〉 Microsoft erklärte zugleich, die Dienste für den Gerichtshof als Institution nicht eingestellt zu haben. Der Fall sollte daher differenziert und nicht als Beleg für eine vollständige Abschaltung dargestellt werden. - Ist das EU-US Data Privacy Framework bereits weggefallen? 〈Q6〉
Nein. 〈Q7〉 Das Urteil des US Supreme Court in »Trump v. Slaughter« vom 29. Juni 2026 hat Fragen zur Unabhängigkeit der FTC und damit zur Tragfähigkeit des Frameworks aufgeworfen. Das Framework fällt dadurch nicht automatisch weg; Unternehmen sollten jedoch alternative Transfermechanismen und ihre Risikobewertung prüfen. - Wie lässt sich Einsatzbereitschaft nachweisen?
Durch dokumentierte Aktivierungstests, regelmäßige Übungen, aktuelle Notfallkontakte, definierte Wiederanlaufziele, protokollierte Mängel und deren Nachverfolgung. Entscheidend ist nicht nur, dass Technik vorhanden ist, sondern dass Rollen, Zugänge und Abläufe unter realistischen Bedingungen funktionieren.
Quellen
〈Q1〉 Bundeskriminalamt: Bundeslagebild Cybercrime 2025
〈Q2〉 BSI: BSI-Standard 200-4 – Business Continuity Management
〈Q3〉 EUR-Lex: Richtlinie (EU) 2022/2555, insbesondere Artikel 23
〈Q4〉 Europäisches Parlament/ITRE: European Software and Cyber Dependencies
〈Q5〉 Politico: Microsoft und der Internationale Strafgerichtshof
〈Q6〉 Skadden: Auswirkungen von Trump v. Slaughter auf EU-US-Datentransfers
〈Q7〉 IAPP: EDPB fordert Prüfung des EU-US Data Privacy Framework
Management Summary, FAQ und Bild wurden mit Hilfe von KI erstellt
Über mailbox
mailbox ist der digitale Arbeitsplatz für sichere Kommunikation und steht für digitale Souveränität aus Deutschland für die Welt. Die mailbox Suite integriert E-Mail, Kalender, Kontakte, Office, Videokonferenzen und Drive in einer intuitiven Lösung, die ausschließlich in deutschen Rechenzentren betrieben wird. Mit EVAC bietet mailbox auch eine Business-Continuity-Lösung an.
Als europäischer Anbieter verzichtet mailbox konsequent auf Werbung, Tracking und Datenmonetarisierung und richtet sich an Unternehmen, Behörden, Bildungseinrichtungen, Reseller sowie Privatpersonen mit höchsten Ansprüchen an Datenschutz und digitale Unabhängigkeit. mailbox ist ISO 27001-zertifiziert und BSI C5-testiert.
Hinter mailbox steht die Heinlein Gruppe, die seit über 30 Jahren Experte für freie und sichere Kommunikation ist.
2250 Artikel zu „digitale Resilienz“
Business | Business Process Management | Cloud Computing | Digitalisierung | Favoriten der Redaktion | Geschäftsprozesse | IT-Security | News | Strategien
DORA und die Grenzen formaler Compliance: Digitale Resilienz ist eine Architekturfrage
Management Summary Formale Compliance schafft keine Sicherheit: DORA definiert einen verbindlichen Rahmen, doch echte digitale Resilienz entsteht erst, wenn Governance, Technologie und Betrieb architektonisch verzahnt sind – Checklisten allein reichen nicht. Komplexe, historisch gewachsene IT‑Landschaften erhöhen das Risiko: Fragmentierte Zertifikate, dezentrale Schlüsselverwaltung und inkonsistente Identity‑Konzepte erschweren operative Steuerbarkeit und machen Institute anfällig für Angriffe. Identitäten…
Ausgabe 1-2-2026 | IT-Security | News | Security Spezial 1-2-2026
Warum DDoS-Abwehr heute geschäftskritisch ist – Digitale Resilienz stärken
Gezielte DDoS-Angriffe auf Unternehmen und öffentliche Verwaltungen nehmen rasant zu und bedrohen nicht nur die technische Infrastruktur, sondern auch Geschäftserfolg und Reputation – Standardlösungen stoßen dabei zunehmend an ihre Grenzen. Nur dedizierte, intelligente und skalierbare Abwehrsysteme sichern digitale Resilienz und schützen nachhaltig vor finanziellen Schäden und Vertrauensverlust.
IT-Security | Künstliche Intelligenz | News | Strategien | Tipps
Wenn KI Cyberangriffe beschleunigt: Diese Maßnahmen sollten Unternehmen jetzt für mehr digitale Resilienz ergreifen
Mit der rasanten Entwicklung künstlicher Intelligenz (KI) erreicht auch die Cyberkriminalität eine neue Dimension. Was früher erheblichen technischen Aufwand und personelle Ressourcen erforderte, lässt sich heute mithilfe intelligenter Algorithmen automatisieren, skalieren und gezielt optimieren. Angriffe werden personalisierter, dynamischer und deutlich schwerer zu erkennen. Unternehmen sehen sich damit einer neuen Qualität digitaler Bedrohungen gegenüber, die klassische…
Ausgabe 11-12-2025 | Cloud Computing | News | Strategien
EuroCloud Pulse Check 2025 – Digitale Resilienz made in Europe – Strategien für eine souveräne Cloud-Zukunft
Cloud-Technologie ist längst kein IT-Trend mehr, sondern die Grundlage moderner Wertschöpfung. Künstliche Intelligenz, Automatisierung und datenbasierte Entscheidungen wären ohne sie kaum denkbar. Doch während internationale Hyperscaler weiterhin die Infrastruktur dominieren, setzen deutsche Unternehmen zunehmend auf Diversifikation, Datensouveränität und Resilienz – die zentralen Schlagworte des EuroCloud Pulse Check 2025, einer Studie von techconsult im Auftrag von EuroCloud, A1 Digital, IONOS und Plusserver [1].
Digitalisierung | Infrastruktur | IT-Security | News | Services | Whitepaper
Digitale Resilienz aufbauen – So sichern wir digitale Netze und Services
Dänemark gilt als Vorreiter, wenn es um Digitalisierung und moderne Kommunikationsinfrastruktur geht. Ein aktuelles Whitepaper, das von der GlobalConnect Gruppe für Dänemark veröffentlicht wurde, zeigt jedoch eindrücklich: Selbst in hochentwickelten Volkswirtschaften sind digitale Netze verwundbar – und zwar nicht nur durch technische Fehler, sondern durch systemische Risiken. Und in jüngerer Zeit – vor dem Hintergrund…
Business | IT-Security | News | Services
NIS2-Umsetzung: Mehr digitale Resilienz für Europa
Experten begrüßen Kabinettsbeschluss – Dänemark als mögliches Vorbild für nächste Schritte? Ende Juli hat die Bundesregierung den Kabinettsbeschluss zur Umsetzung der EU-NIS2-Richtlinie gefasst und damit den Weg für strengere IT-Sicherheitsanforderungen in Deutschland geebnet. Doch während Deutschland hierbei noch ganz am Anfang steht, hat unser Nachbarland Dänemark die Richtlinie bereits vollständig in nationales Recht umgesetzt…
Digitalisierung | Geschäftsprozesse | IT-Security | News | Rechenzentrum | Services | Strategien | Tipps
Warum digitale Resilienz jetzt zur Pflicht wird: So bauen Unternehmen digitale Standfestigkeit
Die zunehmende Digitalisierung und externe Faktoren wie Klima, Krieg oder KI setzen digitale Systeme massiv unter Druck. Unternehmen müssen daher ihre digitale Resilienz stärken, um auf unerwartete Störungen vorbereitet zu sein. Resilienz bedeutet nicht nur, dass Systeme schnell wieder anlaufen, sondern dass Geschäftsprozesse unter allen Umständen aufrechterhalten werden können. Die Temperaturen steigen – nicht…
Ausgabe 5-6-2025 | Infrastruktur | IT-Security | News | Security Spezial 5-6-2025
Wie ALM sicherheitskritische Systeme zukunftsfähig macht – Digitale Resilienz beginnt im Engineering
Infrastruktur | IT-Security | News
Hohe digitale Resilienz schützt den Einzelhandel vor Verlusten
Netzwerkprobleme sind Gift für das Geschäft. Das gilt insbesondere für den Einzelhandel, wo Ausfälle direkte und weitreichende Konsequenzen haben. Vier Schritte sorgen für eine höhere digitale Resilienz. Der Einzelhandel setzt immer mehr auf eine digitalisierte Einkaufserfahrung. Große Unternehmen, etwa globale Anbieter von Luxusmarken, verwalten dafür ihre Läden über eine zentrale IT. Ihr Ausfall gleicht…
Business Process Management | Infrastruktur | IT-Security | News | Rechenzentrum | Trends 2026 | Trends Infrastruktur | Trends Security
Digitale Infrastruktur: Warum Rechenzentren mehr Resilienz gegen Cyberrisiken und Energieengpässe brauchen
Digitale Infrastrukturen werden zum Rückgrat von Wirtschaft, KI und vernetzten Geschäftsmodellen. Doch mit dem Wachstum von Rechenzentren steigen auch die systemischen Risiken: Cyberangriffe, Energieengpässe, Klimafolgen und Lieferkettenstörungen wirken immer häufiger zusammen. Die Studie von Economist Enterprise und FM zeigt, dass Unternehmen zwar in Resilienz investieren, aber komplexe Krisenszenarien noch zu selten ganzheitlich testen [1]. Management…
Digitalisierung | Industrie 4.0 | News
Digitale Befähigung als Schlüssel zur Resilienz
Knapp jedes dritte Industrieunternehmen in Deutschland sieht laut ifo-Studie seine Wettbewerbsfähigkeit schwinden. Parallel stieg die Zahl der Unternehmensinsolvenzen 2025 auf 24.064 und damit auf den höchsten Stand seit zehn Jahren. Besonders hart traf es die Branchen Logistik und Automotive. Aktuell drehen sich Diskussionen über Gegenmaßnahmen häufig um Energiepreise, Bürokratie oder Geopolitik. In der Industrie…
Ausgabe 1-2-2026 | Industrie 4.0 | IT-Security | News | Security Spezial 1-2-2026
PKI und OT: Vom digitalen Zertifikat zur Cyberresilienz – Schwierige Gratwanderung
Klassische IT-Sicherheitsansätze lassen sich nicht einfach auf OT übertragen – stattdessen sind hybride, pragmatische Lösungen sowie ein angepasstes Security Posture Management erforderlich. Es gilt den Fokus auf Transparenz und Kontinuität zu legen, anstatt eine perfekte PKI zu fordern, um die Resilienz und Sicherheit kritischer Infrastrukturen zu stärken.
Favoriten der Redaktion | IT-Security | News | Strategien | Tipps
Cyberresilienz als Schlüssel zur Zukunftssicherung: Schutz, Wiederherstellung und Anpassungsfähigkeit im digitalen Zeitalter
Ransomware-Angriffe gehören mittlerweile zum Standardrepertoire von Cyberkriminellen. So weit – so bekannt. Weniger bekannt ist die Erkenntnis, dass 90 Prozent der erfolgreichen Angriffe von nicht-verwalteten Geräten ausgehen [1]. Mithin Geräte, für die die Eigentümer voll verantwortlich sind, einschließlich aller Betriebssystemupdates, Sicherheitspatches und Softwareprodukte. Und damit stellen sie eine Sicherheitsgefahr für Unternehmen dar. Organisationen sollten daher…
IT-Security | News | Trends 2025 | Trends Security | Whitepaper
Softwarestücklisten als Schlüssel zur digitalen Resilienz
Die Software Bill of Materials (SBOM) ist in Unternehmen noch nicht weit verbreitet, wird aber durch den Cyber Resilience Act (CRA) bald zum Standard. Viele Firmen stehen noch am Anfang – und können mit SBOMs ihre Cyberresilienz stärken. Immer mehr Geräte sind mit dem Internet verbunden, vom Smart Home bis zur Industrie 4.0, und…
Digitale Transformation | Favoriten der Redaktion | IT-Security | Kommentar | News | Strategien
Cybersicherheit neu denken – Mehr digitale Souveränität und Resilienz
Die Cybersicherheitslandschaft in Europa verändert sich deutlich. Unternehmen stehen vor einer Zeitenwende, die von steigenden Bedrohungen, der Durchdringung künstlicher Intelligenz und einem wachsenden Bewusstsein für digitale Souveränität geprägt ist. Der HarfangLab State of Cybersecurity Report 2025 zeigt, dass 40 Prozent der befragten Unternehmen ihr Cyberbedrohungsniveau als »extrem ernst« oder »sehr ernst« einschätzen [1]. Zugleich ist…
IT-Security | News | Services | Trends 2024 | Trends Security | Whitepaper
Cybersecurity Report 2025: Resilienztest für die digitale Gesellschaft
Trotz eines starken Rückgangs in der zweiten Jahreshälfte steigt die Anzahl schädlicher Requests im Gesamtjahr 2024 um 25 Prozent. Bots und Hacktivismus: Einflussnahme auf Wahlen und die Bevölkerung nimmt zu. Öffentlicher Sektor bleibt Cyberhotspot: Mehr als die Hälfte der Überlastungsangriffe (55,8 Prozent) sind erfolgreich. Die Bedrohungslage im Internet verschärft sich trotz vereinzelter positiver…
Business Process Management | Digitale Transformation | Geschäftsprozesse | News | Trends 2023 | Trends Services
Digitale Transformation entscheidet über Grad der Resilienz des Einkaufs
Wie zukunftsfit sind die Einkaufsteams der DACH-Region? Setzen sie die neuen digitalen Instrumente schon wirksam ein und nutzen alle verfügbaren Technologiehebel zur Optimierung ihrer Beschaffungsprozesse? Diesen und weiteren Fragen geht die Studie »Einkaufsbarometer Mittelstand 2023« nach. Neben dem jährlichen Lagebild zu Beschaffungsprozessen werden die konkreten Handlungsfelder und Maßnahmen zur Umsetzung von Versorgungsicherheit in Zeiten…
Ausgabe 7-8-2020 | Business | Digitalisierung | Lösungen | News
Digitale DNA – Digital First als Strategie für Business-Resilienz
Aufgrund der Niedrig- und Nullzinsen sucht heute jeder nach Alternativen zu klassischen Anlageformen. Doch die Investition in Immobilienprojekte bringt für Privatanleger traditionell Hindernisse mit sich, wie beispielsweise den schwierigen Zugang zu geeigneten Immobilienprojekten, fehlende Expertise, hohe Mindestinvestitionen oder beträchtliche Transaktionskosten. Dank des Ansatzes von Exporo, Immobilien digital zu demokratisieren, wird die Zugangsschwelle zu diesem Markt abgeschafft und es jedem ermöglicht, bereits kleine Beträge zu investieren. Das 2014 gegründete, in Hamburg ansässige Unternehmen ist heute eine der führenden Crowdinvestment-Plattformen Europas für digitale Immobilien-Investitionen, auf der bereits mehr als 600 Millionen Euro Kapital vermittelt wurden.
Digitale Transformation | IT-Security | News
Digitale Transformation und Cyberresilienz im Unternehmen: Wo stehen wir?
Die digitale Transformation, die mittlerweile als unerlässlich für die Gewährleistung von Geschäftskontinuität, Wettbewerbsfähigkeit und Unternehmenswachstum gilt, ist seit mehreren Jahren ein Schwerpunkt für Unternehmen. Infolgedessen könnte man annehmen, dass diese Entwicklung der Organisationen und ihrer Arbeitsweise heute im gesamten wirtschaftlichen und institutionellen Gefüge, unabhängig vom Land, weit verbreitet ist. Aber ist dies wirklich der Fall?…
Business Process Management | Digitale Transformation | Infrastruktur | News | Trends 2019 | Trends Infrastruktur | Trends Security
Erfolgreiche digitale Transformation braucht IT-Resilienz
Für den »State of IT-Resilience Report 2019« wurden weltweit 500 Führungskräfte sowohl aus der IT als auch aus anderen Geschäftsbereichen befragt [1]. Die Teilnehmer kamen aus über zehn unterschiedlichen Branchen und äußerten sich zu den derzeitigen Herausforderungen von IT-Resilienz im Rahmen der digitalen Transformation. Die Ergebnisse der Befragung geben Einblick in den Stand der Dinge…


