Zukunft aus der Corona-Krise gestalten: Digitalisierung kann auch die Sparkassen nach vorn bringen

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In vielen Branchen sorgt die Herausforderung einer weltweiten Pandemie dafür, dass binnen kürzester Zeit Arbeitsabläufe neu aufgesetzt werden müssen, wo bisher nur teilweise oder gar nicht auf digitale Prozesse umgebaut wurde. Die Krise zwingt zu einem radikalen Umdenken Richtung digitale Arbeitsfähigkeit, digitaler Angebote und Geschäftsmodelle. Banken und Sparkassen stehen vor doppelten Herausforderungen: Zum einen brauchen sie digitale Tools, um die Geschäfte aufrecht zu erhalten, zum anderen sind sie von der sich anbahnenden Wirtschaftskrise und drohenden Kreditausfällen direkt betroffen. Doch erste Halbjahresbilanzen weisen darauf hin, dass die Sparkassen trotz vieler Unkenrufe dank ihres hohen Eigenkapitals gut aufgestellt sind, um auch diese Krise zu bewältigen, ihre Arbeitnehmer zu schützen und die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit zu erhalten.

 

Wenn Schneidereien binnen kürzester Zeit ihre Produktion auf Mundschutzmasken umstellen und den Vertrieb mittels eines neuen digitalen Kanals voranbringen, Barkeeper Onlinekurse im Cocktailmixen geben oder Physiotherapie-Praxen Trainings für Firmen via Internet anbieten, dann kann man diese Umstände auch als Beispiel für Erfolgsgeschichten in der Krise sehen. »Diese Fälle zeigen, wie vielfältig die Möglichkeiten für Firmen in der aktuellen Zeit sein können. Größere Unternehmen stehen mit ihren Produkten und Anwendungen dabei nicht immer vor einfach zu lösenden Aufgaben«, so Oliver Vogt, Geschäftsführer bei der Digitalagentur TEAM23 aus Augsburg. »Innovative Digitalstrategien und deren strukturierte Umsetzung können einen großen Erfolg und Chancen versprechen, auch und gerade jetzt in der Krise.« So bestehen in der Coronakrise vor allem Möglichkeiten, die globale Pandemie in Handel, Behörden und Wirtschaft als Startschuss zu Erneuerungen zu nutzen. Gerade Banken und Sparkassen können hier Potenziale nutzen.

Kleine, regionale Kreditinstitute stehen in der aktuellen Situation vor großen Herausforderungen, wie eine Studie des Leibniz-Instituts für Wirtschaftsforschung in Halle (IWH) herausfand: Genossenschaftsbanken und Sparkassen geben Kredite meist an regionale, kleinere und damit krisenanfälligere Unternehmen sowie an Branchen, die unter dem Lockdown besonders litten, etwa Gastronomie oder Einzelhandel. Hier sei mit hohen Kreditausfällen zu rechnen. Sprecher der Sparkasse sehen die Institute dank ihrer Vorsorge und Kapitalausstattung aber gut vorbereitet.

Erste Halbjahresbilanzen zeigen, dass Sparquoten und Vermögensbildung steigen: Die Bürger legen das Geld zurück, das sie während des Lockdowns nicht ausgegeben haben. Das Kreditwachstum setzt sich fort – gerade die Nachfrage auf dem Immobilienmarkt ist ungebrochen.

 

Neue Herausforderungen für Unternehmen und Finanzbranche

Zentral für alle ist die Bereitstellung der technischen Voraussetzungen, die nötig sind, um überhaupt in einem digitalen Umfeld arbeiten zu können und dem Kunden online zur Verfügung zu stehen. Fragen nach den passenden Arbeitsmitteln, nach der digitalen Abbildbarkeit ihrer Arbeitsprozesse oder der Befähigung von Mitarbeitern, unter diesen Umständen arbeitsfähig zu bleiben, sind Kernelemente der digitalen Infrastruktur, die aus der Krise heraus geschaffen werden müssen. »Das Geschäftsmodell muss auch digital funktionieren oder zumindest transformierbar sein«, so Vogt. »Bei kleineren Unternehmen genügt vielleicht eine übersichtliche Landingpage, in größeren Firmen aber ist eine umfassendere Projektierung nötig, um alle Unternehmensbereiche optimal miteinzubeziehen.«

In jedem Fall führt die Krise derzeit dazu, dass sich nun sämtliche Marktteilnehmer fokussiert mit der Digitalisierung beschäftigen müssen. »Dabei steht besonders die schnelle und flexible Aktualisierungsmöglichkeit der Onlinepräsenz im Fokus«, erläutert Fabian Ziegler, Gründer und Geschäftsführer von TEAM23. »Diese ‚Digitale Story‘ gilt es für alle Bereiche kontinuierlich weiterzuentwickeln. Ob und wie ein Geschäftsmodell digitalisiert werden kann, hängt letztlich davon ab, ob Waren und Dienstleistungen auch für den Onlinekunden in gleicher Qualität und Anzahl zur Verfügung gestellt werden können.«

Gerade die Sparkassen spüren einen enormen Schub bei der Nachfrage nach Online-Banking wegen der Krise: Manche Institute berichten, dass über drei Viertel ihrer Kunden die Online-Angebote nutzen – und über 35 Prozent greifen auf die Sparkassen-App zurück, um ihren Zahlungsverkehr abzuwickeln. Der Trend geht außerdem hin zur bargeldlosen Zahlung via Karte, Handy oder sogar der Smartwatch.

Um sich kundenfreundlich zu positionieren, müssen die Infrastruktur und das Online-Angebot zur Erwartungshaltung der User passen und flexibel anpassbar sein: So ist zum Beispiel die Nachfrage nach Telefon- und Videoberatung statt persönlichen Gesprächen in den Filialen vor Ort gestiegen. Sparkassen sind hier gut beraten, ihre Bemühungen zu intensivieren und die Kundencenter personell gut auszustatten, um die Kunden auch digital abzuholen und an sich zu binden.

 

Auf dem Weg zur krisensicheren digitalen Struktur

Perfektionismus allerdings erweist sich in der Krise und im Einleiten von Gegenmaßnahmen eher als Hürde auf dem Weg zu einer schnellen Lösung. »Better done than perfect« als Losung für die digitale Umsetzung ihrer Unternehmenswebsite ist für viele Unternehmen im ersten Moment schwieriger als gedacht«, so Ziegler. Es widerspricht der hiesigen Kultur, ein unfertiges Produkt auf den Markt zu bringen. »Dabei ist genau diese flexible Umsetzung aber meist der Schlüssel zum Erfolg«, setzt Ziegler hinzu.

In jedem Fall ist eine übergeordnete Digitalstrategie notwendig, bei der Ziele definiert werden müssen und bei der online wie offline die Zielgruppen zu analysieren sind. Wer allerdings vor der Krise nicht schon dafür gesorgt hat, dass eine digitale Abteilung integraler Bestandteil der eigenen Unternehmenskultur geworden ist, sollte dringend in eigene Prozesse, eigene Mitarbeiter und das entsprechende Budget investieren. »Auch kleine Unternehmen können sich der agilen Methoden der Global Player bedienen und sind dabei sehr erfolgreich«, so Vogt. Die Erwartungshaltung an die digitale Präsentation eines Unternehmens und dessen Website beim Kunden steigt. Es gilt also, für alle Unternehmen, die erfolgreich am zukünftigen Markt beteiligt sein wollen, stetig auch die schon vorhandene Digitalstrategie und IT-Infrastruktur zu hinterfragen.

Das gilt auch für Sparkassen. Diese können nicht nur dem Mittelstand beistehen, indem sie seine Liquidität sichern. Jetzt ist der Zeitpunkt, Investitionen in die Digitalisierung und die Infrastruktur anzugehen – Pläne liegen meistens schon in der Schublade. So kann eine stabile Struktur weiterentwickelt werden.

 

Den Notfallmodus beenden und Zukunft digital gestalten

»Nach der Krise ist auch immer vor der Krise«, sagt Vogt. »Egal wann und wie die Pandemie sich weiter entwickelt. So oder so muss sich die Industrie und Wirtschaft damit auch in Zukunft arangieren.

Was bleiben wird, ist das Thema der langfristigen Strategie und die Entwicklung einer gewissen Resilienz gegen diese äußeren Störfaktoren des Wirtschaftssystems.« Um dafür gut aufgestellt in die Zukunft gehen zu können, bedarf es einer Analyse der vorhandenen digitalen Komponenten und Strukturen innerhalb eines Unternehmens. Ideen und Lösungen, die jetzt kurzweilige Lösungsansätze darstellten, könnten aufgegriffen und weiterentwickelt werden.

Die Nutzererwartung wird weiterhin steigen und die Onlineauftritte werden komplexer und leistungsfähiger. »Der klassische rechnerbasierte Softwareeinsatz weicht inzwischen immer mehr der Webapplikation, die einen weltweiten Zugriff der Mitarbeiter auf das Arbeitsumfeld und damit den Remotearbeitsplatz ermöglicht. Die Technologie ermöglicht eine stetig bessere Zentralisierung und damit auch ein beschleunigtes Wachstum«, nennt Ziegler als mögliche Potenziale, die gehoben werden können. Auch Optimierungen hinsichtlich Onboarding und Skalierung werden so möglich. Auf webbasierte Software umzustellen, erweist sich daher langfristig als sinnvoll, um für zukünftige Marktanforderungen gewappnet zu sein. »So können Unternehmen optimale Prozesse für Onlineanwendungen entwickeln, um flexibel durch die nächsten Krisen zu kommen«, so Vogts Ausblick.

Robert Karl Fellmer, IT-Journalist für Wordfinder PR

Weitere Informationen: www.team23.de

 

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