KI für Kundendienst, Verkauf und Sicherheit

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Rund 50 Milliarden US-Dollar Umsatz werden 2020 laut einer IDC-Schätzung mit Anwendungen für künstliche Intelligenz (KI) erwirtschaftet. Wie die Statista-Grafik zeigt soll sich das Marktvolumen bis 2024 mehr als verdoppeln. »Unternehmen werden KI einführen – nicht nur, weil sie es können, sondern weil sie es müssen«, so Ritu Jyoti von IDC. Und weiter: »KI ist die Technologie, die Unternehmen dabei hilft, agil, innovativ und skalierbar zu sein.« Aktuell haben vier der häufigsten Anwendungsgebiete etwas mit Verkauf oder Abwehr von Cyberbedrohungen zu tun. Mit 11,3 Prozent des Marktvolumens liegt derzeit die Automatisierung von Kundendienstmitarbeitern vorne – damit sind vor allem Chat Bots gemeint. Es folgen die Automatisierung von Sales-Prozessen und die automatisierte Erkennung und Abwehr von Bedrohungen. Mathias Brandt

https://de.statista.com/infografik/22887/marktanteil-von-anwendungen-fuer-kuenstliche-intelligenz

 

Künstliche Intelligenz: Unternehmen geben Gas, Rahmenbedingungen bremsen

Künstliche Intelligenz gilt als eine der wichtigsten Technologien der Zukunft. Eine neue Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) in Kooperation mit dem Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) zeigt nun, wie sich KI im vergangenen Jahr in Deutschland entwickelt hat, wer sie antreibt – und was hemmt.

 

Mit künstlicher Intelligenz (KI) lassen sich Ressourcen sparen, Produktionsabläufe verbessern und Kunden besser erreichen. Dennoch hat die Technologie in Deutschland noch einen weiten Weg vor sich: Das zeigt der neue KI-Monitor, der in Kooperation mit dem BVDW entstanden ist und künftig jährlich veröffentlicht wird. Das IW hat dafür einen Index entwickelt, der untersucht, welche Rolle KI in der Wirtschaft, der Gesellschaft und der Politik spielt. Insgesamt hat die Bedeutung von künstlicher Intelligenz in Deutschland von 2019 auf 2020 zugenommen: Der KI-Index stieg um 7,85 Prozent auf 107,85. Das Wachstum ist vor allem der Bedeutung von KI in der Wirtschaft als größtem Treiber (+6,39 Prozent) und der Gesellschaft (+1,85 Prozent) zu verdanken. Die politischen Rahmenbedingungen haben sich hingegen um -0,39 Prozent verschlechtert.

Weniger Kooperationen, weniger in der Politik

Grund für die Verschlechterung sind vor allem weniger Kooperationen zwischen Forschung und Unternehmen, zudem beschäftigt sich die Politik seltener mit dem Thema. In einigen Bereichen gab es allerdings auch Verbesserungen: So gibt es deutlich mehr wissenschaftliche Publikationen zu KI, auch die digitale Infrastruktur hat sich positiv entwickelt. Weitere gute Nachrichten: Immer mehr junge Menschen absolvieren Informatik-Abschlussprüfungen.

Unternehmen treiben die Technologie voran

Die größten Treiber der Technologie sind Unternehmen, die KI positiv gegenüberstehen und vermehrt einsetzen. So nutzten im Herbst 2019 rund zehn Prozent der deutschen Industrieunternehmen KI, im Frühjahr dieses Jahres waren es fast 13 Prozent. Zudem stieg die Zahl der Unternehmen, die KI-Patente anmeldeten – Unternehmen forschen also auch selbst und bringen die Technologie so voran.

»Grundsätzlich freuen wir uns, dass sich KI weiterentwickelt«, sagt IW-Studienautor Henry Goecke. »Allerdings gibt es immer noch einige Hemmnisse. Beispielsweise stellt fehlende Rechtssicherheit für viele Unternehmen eine Herausforderung dar.« Es ist beispielsweise nicht immer klar, ob Unternehmen, die Maschinen mit KI-Technologie nutzen, für Fehler haften müssen – das schreckt ab. Viele Unternehmen befürchten zudem eine sogenannte Überregulierung, also etliche Gesetze, Vorschriften und Auflagen, die mit der KI-Nutzung einhergehen. Auch das würde den weiteren Ausbau beschränken – und international einen deutlichen Wettbewerbsnachteil bedeuten. »Es ist klar, dass für KI Regeln notwendig sind, die nun entwickelt werden müssen«, so IW-Studienautorin Vera Demary, »aber diese müssen so gestaltet sein, dass sie Freiraum geben für Innovationen.«

 

Dr. Vera Demary, Leiterin des Kompetenzfelds Digitalisierung, Strukturwandel und Wettbewerb

Dr. Henry Goecke, Leiter der Forschungsgruppe Big Data Analytics

 

Zur Studie: https://www.iwkoeln.de/studien/gutachten/beitrag/vera-demary-henry-goecke-status-quo-der-kuenstlichen-intelligenz-in-deutschland.html

 

Zusammenfassung

Künstliche Intelligenz (KI) ist die Zukunftstechnologie der Weltwirtschaft. Doch obwohl in KI großes Potenzial liegt, welches trotz mehr als sechs Jahrzehnten Forschung nicht annähernd ausgeschöpft ist, fehlt es einem Großteil der Unternehmen, der Gesellschaft und der Politik bislang an einem Grundverständnis von KI und an konsistenten Kennzahlen und Messwerten, die KI und ihre Entwicklung quantifizierbar und damit nachvollziehbar machen. Diese Messbarkeit ist jedoch essenziell, um Entwicklungswege aufzuzeigen und KI zu gestalten. Insbesondere können empirische Analysen der KI-Entwicklung auch den Erfolg der KI-Strategien auf deutscher und europäischer Ebene überprüfen und bei entsprechender Nachjustierung der Maßnahmen unterstützen.

Diese Studie misst Status quo sowie Entwicklung von KI in Deutschland und entwickelt darauf basierende politische Handlungsempfehlungen. Dabei nimmt sie die zentralen Bereiche ins Visier, welche die Entwicklung von KI beeinflussen und die auch selbst von ihr betroffen sind: Rahmenbedingungen, Wirtschaft und Gesellschaft. Die Rahmenbedingungen bestimmen, wie KI in Wirtschaft und Gesellschaft ausgestaltet und genutzt werden kann. Sie nehmen sowohl infrastrukturelle als auch politische Gegebenheiten und verfügbares Know-how ins Visier. In den Kategorien Wirtschaft und Gesellschaft wird abgebildet, wie Unternehmen und Bevölkerung KI wahrnehmen und nutzen. Für jede der Kategorien werden Indikatoren aus verschiedenen Quellen identifiziert, die die Entwicklung von KI aktuell und passgenau abbilden.

Die Ergebnisse des Index für das Jahr 2020 sind in Abbildung 4-1 dargestellt. Der Index-Wert für 2019 wurde auf 100 normiert, um Veränderungen im Vergleich zu diesem Basisjahr darstellen zu können. Im Vergleich zu 2019 ist der Index-Wert um nahezu acht Prozent auf 107,85 Punkte gestiegen. KI in Deutschland entwickelt sich also insgesamt deutlich positiv.

 

Dieser Anstieg ist vor allem auf die Kategorie Wirtschaft zurückzuführen, die sich als Treiber der Entwicklung von KI erwiesen hat: Von einem niedrigen Niveau startend hat der Einsatz von KI in den Unternehmen von 2019 auf 2020 deutlich zugenommen. Die deutschen Unternehmen haben zudem eine nahezu unverändert positive Einstellung zu KI. Ebenfalls merklich angestiegen ist die Nachfrage nach KI-relevanten Fähigkeiten auf dem Arbeitsmarkt. Mit einer Zunahme von mehr als 50 Prozent trugen KI-Patentanmeldungen am stärksten zur positiven Entwicklung der Kategorie Wirtschaft bei. Die abnehmende Thematisierung von KI in den Geschäftsberichten der DAX-30-Unternehmen deutet auf ungenutztes Potenzial hin. Zur Ausnutzung der noch bestehenden Potenziale und des positiven Momentums resultieren folgende Empfehlungen:

− Die Hemmnisse bei der Implementierung von KI, gerade im Mittelstand, sollten verringert werden.

− Dazu sollten Anreize geschaffen werden, im eigenen Unternehmen KI-Know-how aufzubauen.

− Die Datenverfügbarkeit sollte in der Breite verbessert werden. Dazu müssen Unternehmen animiert werden, sich organisiert mit ihren Daten zu beschäftigen und Daten zu teilen.

− Netzwerke mit unterschiedlichen Realisierungspartnern aus Wirtschaft, Forschung und Gesellschaft sollten gestärkt werden.

Auch die Entwicklungen in der Kategorie Gesellschaft tragen positiv zur Entwicklung von KI in Deutschland von 2019 auf 2020 bei. Dies beruht vor allem auf einer gestiegenen Bekanntheit des KI-Begriffs in der Bevölkerung sowie in geringerem Maße auf einem erhöhten Interesse an diesem Thema, welches sich in vermehrten Google-Suchanfragen manifestiert. Die Deutschen sind somit zu einem überwiegenden Teil bereits mit KI vertraut und nach wie vor am Thema interessiert. Für eine Einschätzung der Einstellung der Bevölkerung zu KI wurde auf die Messung der Tonalität in Printmedien sowie bei Diskussionen auf Twitter zurückgegriffen. Beide Indikatoren sind im Vergleich zum Wert 2019 nahezu unverändert und deuten auf eine neutrale Einstellung gegenüber KI hin. Zur Verbesserung der Bekanntheit und damit der Akzeptanz von KI in der Gesellschaft empfiehlt sich:

− Die Gesellschaft ist als wichtige Mitträgerin der KI-Entwicklung wahrzunehmen und als solche auch einzubeziehen. Sie sollte intensiver über KI und deren Potenziale informiert werden. Ihr Vertrauen in die KI sollte gestärkt werden.

− Zur Stärkung des Vertrauens kann ein KI-Ethiklabel beitragen, im Sinne einer Selbstverpflichtung der Unternehmen, das auf transparenten Guidelines beruht.

− Auch eine Zertifizierung hochriskanter KI-Systeme kann allen beteiligten Stakeholdern mehr Sicherheit im Umgang mit KI verschaffen und dadurch zur mehr Offenheit und Akzeptanz beitragen.

 

Die Kategorie Rahmenbedingungen hat sich von 2019 auf 2020 leicht verschlechtert. Dies gilt jedoch nicht für alle Einzelindikatoren: Insbesondere wissenschaftliche Publikationen und die digitale Infrastruktur haben sich positiv entwickelt. Auch die Verfügbarkeit von Know-how gemessen an bestandenen Informatik-Abschlussprüfungen hat sich verbessert. Die negativen Entwicklungen bei den Kooperationen zwischen Forschung und Unternehmen und die abnehmende Thematisierung von KI in der Politik trüben dieses positive Bild jedoch deutlich. Bei Letzterem ist zu beachten, dass KI unter anderem mit der KIStrategie der Bundesregierung im Basisjahr 2018 sehr viel Raum im politischen Diskurs eingenommen hat und damit ein Rückgang im Jahr 2019 zu erwarten war. Die Verschlechterung bei den Kooperationen ist jedoch besonders negativ zu beurteilen, da sie darauf hindeutet, dass hart erarbeitete Verbesserungen bei digitaler Infrastruktur und international exzellente Forschungserkenntnisse möglicherweise nicht in der Wirtschaft ankommen. Empfehlungen, um die Rahmenbedingungen zu verbessern, sind:

− Die zögerliche Umsetzung des Breitbandausbaus sollte endlich beschleunigt werden. Die Vereinfachung des Antragsverfahrens für Fördergelder ist nur einer der möglichen Ansatzpunkte.

− Noch nicht geklärte Rechtsfragen hinsichtlich der KI sollten schnell und unter der Berücksichtigungder besonderen Eigenschaften von KI beantwortet werden. Dabei gilt es Überregulierung zu vermeiden, welche Forschung und Innovationen behindert.

− Das Know-how zu KI sollte auf allen Ebenen der schulischen und beruflichen Bildung gestärkt werden.

− Der KI-Forschungsstandort Deutschland sollte mit finanziellen Ressourcen und attraktiven Arbeitsbedingungen ausgestattet werden.

− Die Durchlässigkeit zwischen Forschung und Wirtschaft sollte verbessert werden. KI-Testzentren,

in denen Forschungsergebnisse schnell unter realistischen Bedingungen getestet werden, können eine Maßnahme sein, einen besseren Austausch und Abgleich der Bedarfe zu ermöglichen. Diese Handlungsempfehlungen sind ebenso wie die installierten politischen Maßnahmen der deutschen und europäischen KI-Strategie und Regulierung regelmäßig in ihrer Umsetzung und Wirkung zu überprüfen. Dazu wird der KI-Monitor in den kommenden Jahren mit einer jährlichen Aktualisierung beitragen.

 

 

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