Alle Artikel zu Lexta

bITte – RECHT, freundlich – Die Informations­rechts-Kolumne: Geschäftsgeheimnisse

»СВАКС… Когда вы забатите довольно воровать настоящий лучший« (»Wenn Du gut genug bist, um das Beste zu stehlen«) – schon in den 80er Jahren wurde im Bereich der IT-Technologie fleißig kopiert und wurden fremde Geschäftsgeheimnisse genutzt, wie die auf die CPU-Platine des CVAX 78034 aufgebrachte Nachricht der Entwickler an die Ostblockstaaten beweist. Auch im IT-Outsourcing werden vertrauliche Informationen ausgetauscht – der Schutz eben dieser sollte nicht nur vertraglich, sondern auch faktisch abgesichert werden.

Kultur- und Kommunikations­unterschiede – Unsichtbare Hürden beim globalen IT-Sourcing

Globalisierung lässt viele Menschen Geld dafür ausgeben, dass sie andere Kulturen entdecken dürfen. Paradoxerweise ist das Gegenteil der Grund, warum diese Länder für Auftraggeber im IT-Sourcing so spannend sind. Hier lassen sich meist Qualitätssteigerungen und Kosteneinsparungen erzielen. Die Herausforderungen durch mögliche Kulturunterschiede des möglichen Dienstleisters werden aber meist außer Acht gelassen.

Enterprise Architecture Management – Übertriebener Formalismus oder nützliches Werkzeug?

Gibt es in Ihrem Unternehmen einen IT-Architekten oder gar ein Architektur-Team? Wenn Ihre Antwort »nein« heißt, steht Ihr Unternehmen damit nicht allein da. Und falls Sie einen Architekten haben: Wie wichtig ist er oder sie für den Erfolg der IT und des Unternehmens a) in seiner eigenen Wahrnehmung und b) in der Wahrnehmung des Unternehmens?

Beitrag zur Wahrung des Vertragsfriedens: Benchmarking-Klauseln – Wettbewerbsfähigkeit langfristig absichern

In Verträgen sind immer häufiger Benchmarking-Klauseln verankert, die einen gegenseitigen Vertrauensvorschuss in eine gute Zusammenarbeit der Vertragspartner darstellen sollen. Sie eröffnen den Vertragspartnern die Möglichkeit, Anpassungen an technische Entwicklungen, marktübliche Leistungsumfänge und Preisentwicklungen vornehmen zu können.

Geschäfts­geheimnis­gesetz – Know-how richtig schützen

Die sogenannte EU-Know-how-Richtlinie (Richtlinie (EU) 2016/943 [1]) sollte durch die EU-Mitgliedsstaaten bis zum 9. Juni 2018 in nationales Recht umgesetzt werden. Für Deutschland liegt bisher nur der Regierungsentwurf zum »Gesetz zum Schutz von Geschäftsgeheimnissen« [2] (GeschGehG) vor, so dass bis zur Verabschiedung dieses Gesetzes die Anforderungen der Richtlinie durch richtlinienkonforme Auslegung Anwendung im deutschen Recht finden werden. Absehbar ist, dass der bisher in §§ 17 ff. UWG enthaltene Schutz von Know-how durch eine eigene Rechtsvorschrift einen höheren Stellenwert erhalten wird. Die konkrete Umsetzung dürfte jedoch Unternehmen einiges an Kopfzerbrechen bereiten.

Work-Life-Balance – Warum Managementberatung und Familie vereinbar sind

Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist grundsätzlich und nicht nur in Deutschland ein schwieriges Thema. Gleichzeitig gilt die Management­beratung als eine der Branchen, in denen es besonders schwierig ist, Familie und Beruf in Einklang zu bringen und dabei nicht auf der Strecke zu bleiben. Maßnahmen, mit denen die Balance gelingt.

Wie sich der Erfolg agiler Entwicklung messen lässt

Alle Unternehmen, die wir bislang kennenlernen durften, setzen heute agile Entwicklungsmethoden ein oder denken darüber nach, sie einzusetzen. Die agile Entwicklung ist aus der IT überhaupt nicht mehr wegzudenken und breitet sich auch in anderen Unternehmensbereichen aus, etwa in Form von agilem Projektmanagement. Woran aber erkennt man, dass die Einführung agiler Vorgehensweisen wirklich zu einer Verbesserung geführt hat?

Überraschungen vermeiden – Startklar für die IT-Transition

Eine IT-Transition, das heißt der Übergang von IT-Services vom Bestandsdienstleister zu einem neuen IT-Dienstleister, ist nicht selten die erste Zerreißprobe für die neue Partnerschaft. Eng getaktete Migrations- und Projektpläne geben wenig Spielraum für Überraschungen. Um diese von vornherein zu vermeiden, ist eine frühzeitige und konsequente Analyse der Transition-Fähigkeit des Auftraggebers notwendig.

Audits im Outsourcing – »Vertraue, aber prüfe nach«

Im Rahmen einer Outsourcing-Beziehung ist gegenseitiges Vertrauen unabdingbar. Gleichzeitig haben mehrere Beispiele in der jüngeren Vergangenheit gezeigt, dass »blindes« Vertrauen in die Lieferantenbeziehung auch auf die Auftraggeber zurückfällt: beispielhaft seien die Kontroversen um das besondere elektronische Anwaltspostfach bei der Bundesrechtsanwaltskammer oder aber auch der Einsturz einer Textilfabrik in Sabhar 2013 mit anschließenden massiven Reputationsschäden für die Textilkonzerne genannt.

IT-Sourcing erfolgreich gestalten: Teil 2 – IT-Sourcing & Psychologie: Gruppenverhalten

Sourcing-Projekte gehen immer mit Veränderung einher. Innerhalb von Veränderungsprozessen wirken zwei gegenteilige Bewegungen, eine begünstigende und eine hemmende. Eine Möglichkeit, begünstigende Kräfte zu stärken und hemmende abzuschwächen, wurde im ersten Teil dieser Serie erläutert: Kommunikation. Darüber hinaus gibt es noch weitere Möglichkeiten aus dem Bereich der Psychologie, die helfen können, ein IT-Sourcing erfolgreich zu gestalten. Welche dies sind und wie Sie diese für sich nutzen können, erfahren Sie in diesem Artikel.