Sprachassistenten: 2 von 5 Internetnutzern setzen auf Sprachbefehle

Smartphone wird für smarte Assistenten am häufigsten genutzt.

Geräte steuern per Stimme oder Informationen abfragen auf Zuruf – das leisten intelligente Sprachassistenten. Für viele Verbraucher sind sie aus dem Alltag nicht mehr wegzudenken. Unabhängig vom Gerät greifen zwei von fünf Internetnutzern (39 Prozent) zumindest hin und wieder auf Alexa, Bixby, Cortana, Google Assistent, Magenta und Siri zurück. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage im Auftrag des Digitalverbands Bitkom, die im Mai 2020 durchgeführt wurde [1].

Danach kommen die smarten Helfer vor allem auf dem Smartphone zum Einsatz. Zwei Drittel der Nutzer von Sprachassistenten (66 Prozent) geben darüber häufig oder sehr häufig Sprachbefehle ein. An zweiter Stelle folgen Tablet-Computer, zwei von fünf (41 Prozent) nutzen damit oft die Sprachsteuerung. Über smarte Lautsprecherboxen wie z. B. Amazon Echo, Google Home oder Apple HomePod ruft ein Viertel der Nutzer (26 Prozent) häufig Dienste ab, jeder Fünfte (21 Prozent) steuert per Stimme häufig oder sehr häufig den Smart-TV. Wenig verbreitet ist bislang die Sprachsteuerung über eine Smartwatch oder Kopfhörer, jeweils 7 Prozent der Nutzer von Sprachassistenten machen dies öfter. »Intelligente Sprachassistenten entwickeln sich rasant und sind in immer mehr Geräten verfügbar – von der Dunstabzugshaube bis zum Auto«, sagt Bitkom-Experte Dr. Sebastian Klöß. »Eine Gerätesteuerung per Stimme wird künftig so selbstverständlich sein wie das Knöpfedrücken oder Wischen auf einem Display.«

 

Jeder fünfte Nutzer bestellt per Sprachassistent Produkte im Internet

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Beliebteste Funktion unter den Sprachbefehlen ist die Musikwiedergabe auf Zuruf. Acht von zehn Nutzern der Assistenten (79 Prozent) spielen per Stimme Musik ab oder hören Radio. Drei Viertel (74 Prozent) steuern über Alexa, Siri & Co. Geräte im Haushalt, etwa die Beleuchtung, die Heizung oder Haushaltsroboter. Auch Informationen werden damit gerne abgerufen: Zwei von fünf (40 Prozent) erfragen die Abfahrtszeiten von öffentlichen Verkehrsmitteln oder lassen sich Verkehrsnachrichten durchgeben (38 Prozent). Ein gutes Drittel (36 Prozent) startet Internetsuchen per Stimme, drei von zehn halten sich so über aktuelle Sportergebnisse (31 Prozent) oder das Wetter (29 Prozent) auf dem Laufenden. Jeder Fünfte (19 Prozent) bestellt jeweils über Sprachassistenten Produkte im Internet oder ruft ein Taxi. 17 Prozent lassen sich von der künstlichen Intelligenz Mails vorlesen, erst wenige (7 Prozent) diktieren ihre Nachrichten per Spracheingabe.

Und wer intelligente Sprachassistenten für sich entdeckt hat, findet Gefallen daran. Mehr als jeder zweite Nutzer (56 Prozent) greift täglich darauf zurück, ein weiteres Drittel (32 Prozent) mehrmals pro Woche.

[1] Hinweis zur Methodik: Grundlage der Angaben ist eine Umfrage, die Bitkom Research im Auftrag des Digitalverbands Bitkom durchgeführt hat. Dabei wurden 1.004 Personen in Deutschland ab 16 Jahren telefonisch befragt, darunter 824 Internetnutzer. Die Fragestellungen lauteten: »Unabhängig davon mit welchem Gerät: Nutzen Sie zumindest hin und wieder die Möglichkeit, per Sprache Informationen abzufragen oder Geräte zu steuern?«, »Wie häufig nutzen Sie die folgenden Geräte für die Sprachsteuerung?«, »Zu welchem Zweck nutzen Sie die Sprachsteuerung?« & »Wie häufig nutzen Sie die Möglichkeit, per Sprache Informationen abzufragen oder Geräte zu steuern?«

 

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Sprachassistenten »Made in Germany«

Quelle: Fraunhofer Speaker. Illustration: Absmeier

Ob Gesundheitssektor, Finanzwesen oder Industrie: Sprachassistenten auf Basis von künstlicher Intelligenz (KI), die europäische Standards in puncto Datensicherheit und Datenhoheit adressieren, bieten für viele Unternehmen wichtige Zukunftsperspektiven. Unter der Leitung der Fraunhofer-Institute für Integrierte Schaltungen IIS und für Intelligente Analyse- und Informationssysteme IAIS entwickeln die Konsortialpartner des Projekts »SPEAKER« ab sofort eine deutsche Sprachassistenzplattform.

Ziel des vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie BMWi im Rahmen des KI-Innovationswettbewerbs geförderten Projekts ist es, Infrastruktur, Technologiebausteine und Standards für sprachgesteuerte Dialogsysteme für den Business-to-Business-Einsatz bereitzustellen. Zum Kick-off des Projekts kamen die beteiligten Partner am 7.4.2020 virtuell zusammen und setzten offiziell den Startschuss zur Umsetzung ihrer Sprachassistenzplattform »Made in Germany«.

Die natürliche Interaktion mit Technik über Sprache wird für viele Branchen und Wirtschaftszweige immer wichtiger – in der medizinischen Behandlung etwa können Sprachdialogsysteme es Ärzt*innen und Pfleger*innen erleichtern, Patientendaten freihändig abzufragen, berührungslos medizinische Geräte zu bedienen und Diagnosen via Spracheingabe zu dokumentieren. In der Industrie bringen Sprachassistenten bei der digitalen Inspektion und Qualitätssicherung von Maschinen, Fahrzeugen oder Infrastrukturen große Vorteile. Service- und Verwaltungsprozesse können mit dialogbasierten Assistenten effizienter gestaltet werden. Bei allen Anwendungen gilt es jedoch, Technologie und Datensouveränität optimal in Einklang zu bringen, damit besonders deutsche Unternehmen Sprachassistenzsysteme gezielt und sicher für sich nutzen können.

Eine Sprachassistenzplattform für die deutsche Industrie

»Mit SPEAKER schaffen wir eine maßgeschneiderte Lösung für die deutsche Industrie«, sagt Dr. Joachim Köhler, Abteilungsleiter am Fraunhofer IAIS. »Dabei liegt die Datensouveränität personenbezogener und unternehmensrelevanter Informationen allein bei den deutschen Unternehmen und entspricht europäischen Standards zur Datensicherheit. Durch die Integration von Kerntechnologien der Fraunhofer-Institute IIS und IAIS sowie vieler renommierter Projektpartner möchten wir eine national führende Sprachassistenzplattform für Unternehmen aufbauen.«

Oliver Hellmuth, Abteilungsleiter am Fraunhofer IIS ergänzt: »Speziell im B2B-Umfeld wird unsere Plattform in der Lage sein, an die jeweiligen Fachtermini, Workflows und Bedürfnisse der entsprechenden Branche angepasst zu werden. Damit können wir unseren Partnern aus Großindustrie, mittelständischen Unternehmen, Start-ups und Forschung den Einsatz von KI-Methoden in ihrem unmittelbaren Umfeld ermöglichen.«

In enger Abstimmung mit den späteren Nutzer*innen entwickeln die Projektpartner erste Pilotanwendungen, die direkt in der Praxis erprobt werden. So ist nach der dreijährigen Projektphase eine direkte Überführung der Prototypen in die produktive Anwendung vorgesehen.

 

Neue Möglichkeiten der Mensch-Maschine-Interaktion

Mit einer deutschen Sprachassistenzplattform wird eine neue Qualität in der Mensch-Maschine-Kommunikation möglich, die die deutsche Gesetzeslage zum Datenschutz berücksichtigt. Viele konkrete Anwendungsszenarien existieren bereits:

Ein Gesundheitslogbuch etwa soll es Patient*innen ermöglichen, ihren Gesundheitszustand lückenlos und möglichst barrierefrei via natürliche Sprache zu dokumentieren. Den behandelnden Ärzt*innen werden die darin enthaltenen Informationen zugänglich gemacht. Gerade bei der Diagnose und Behandlung von chronischen Erkrankungen ohne eindeutige Symptome, wie beispielsweise Rheuma, ist das von unschätzbarem Wert. Hier helfen KI-basierte Lösungen bei der Auswertung und Aggregation der Inhalte, um so den Mediziner*innen eine schnelle und qualitativ hochwertige Diagnose zu erlauben.

Smarte Sprachassistenten können auch im Kundenservice nützlich sein: Rund um die Uhr stehen sie für Mandanten von Steuerberatungskanzleien für Fragen und Informationen zu steuerrelevanten Themen zur Verfügung – so eines von mehreren Einsatzszenarien im Finanzwesen. Mit Hilfe einer Sprachassistenzlösung soll auch technisches und betriebliches Personal entlastet werden: Prozesse und Interaktionen – zum Beispiel das Erstellen von Wartungsprotokollen – sollen intuitiver und robuster werden, indem bereits während der Prüfung oder Reparatur die wesentlichen Informationen per Spracheingabe hinterlegt werden. Auch komplexe Ursachenanalysen können durch die KI-Technologien unterstützt werden.

 

Ökosystem aus Industrie, Mittelstand, Start-ups und Forschung stellt Innovationsfähigkeit sicher

»Die SPEAKER-Plattform wird eingebettet in ein umfassendes Ökosystem bestehend aus Großindustrie, mittelständischen Unternehmen, Start-ups und Forschungspartnern, die eine hohe Innovationsfähigkeit sicherstellen«, betont Oliver Hellmuth. Der Aufbau der Plattform und des Ökosystems wird durch die Fraunhofer-Institute IAIS und IIS gewährleistet, die bereits über entsprechende Technologien und langjährige Erfahrungen im Bereich Sprachassistenztechnologien, Plattformen (z.B. AI4EU – European Artificial Intelligence On-Demand Platform) und weltweite Vermarktungsstrategien für Sprach- und Audiotechnologien (z. B. mp3) verfügen.

Zum Projekt-Auftakt kamen über 50 Vertreter*innen des SPEAKER-Konsortiums virtuell zusammen, darunter die Konsortialführer (Fraunhofer IAIS und Fraunhofer IIS), der Fördergeber (BMWi), der Projektträger (DLR), die Begleitforschung (Institut für Innovation und Technik (iit), LoeschHundLiepold Kommunikations GmbH (LHLK), KI Bundesverband e.V.) und natürlich die Vertretungen der Konsortialpartner. Anlässlich des Projekt-Kick-offs präsentierten die Partner ihre Anwendungen und Technologiekomponenten, die sie in das Projekt einbringen. Erstmals wurde auch der geplante funktionale Umfang der zukünftigen Sprachassistenzplattform vorgestellt, der auf den zuvor ermittelten Anwendungsfällen der Partner basiert.

Am 1. April 2020 begann offiziell die Umsetzungsphase des Projekts. SPEAKER wurde 2019 beim Innovationswettbewerb »Künstliche Intelligenz als Treiber für volkswirtschaftlich relevante Ökosysteme« des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) als eines von 16 herausragenden Konzepten ausgezeichnet.

Zur Speaker-Projektwebsite: https://www.speaker.fraunhofer.de

 

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