Wie viel Jobs gehen in den USA durch KI verloren?

Über 120.000 Arbeitsplätze sind laut Daten der Berufsberatungs-Firma Challenger, Gray & Christmas von Januar bis September in den USA auf Grund von künstlicher Intelligenz gestrichen worden – das entspricht einer Steigerung von 119 Prozent gegenüber dem gesamten Vorjahr. Damit ist KI derzeit der häufigste Grund für Stellenabbau. Dahinter folgen die Markt- beziehungsweise Wirtschaftslage sowie Geschäftsaufgabe. Das stärkste Wachstum verzeichnet indes ein anderer Grund. So sind die Jobverluste durch freiwilliges Ausscheiden beziehungsweise Abfindung um 820 Prozent auf fast 12.000 gestiegen. Und dieser Wert könnte in der näheren Zukunft noch erheblich steigen. Denn erst kürzlich hat der Software-Riese Microsoft angekündigt rund 60.000 seiner über 200.000 Angestellten ein Abfindungsangebot zu machen – davon betroffen sind vor allem Angestellte in den USA, Kanada, Großbritannien und Indien. Mathias Brandt

https://de.statista.com/infografik/36739/gruende-fuer-den-abbau-von-arbeitsplaetzen-in-den-usa/?lid=3f65r749dwi5

 

Wie viele Jobs streicht Microsoft aufgrund von KI?

Microsofts Zahlen für das erste Geschäftsquartal 2027 (Juli bis September 2026) sind gut, sehr gut sogar. Der Gewinn des Software-Riesen ist um 32 Prozent auf 36,6 Milliarden US-Dollar gestiegen. Trotzdem möchte das Unternehmen im erheblichen Umfang Personalkosten einsparen, wie kürzlich bekannt wurde. Demnach hat Microsoft rund 60.000 Mitarbeitern angeboten, das Unternehmen gegen eine Abfindung zu verlassen. Das entspicht einem Viertel der Belegschaft, wie der Blick auf die Statista-Grafik zeigt. Betroffen sind Arbeitsplätze in den USA, Kanada, Großbritannien und Indien. Als Grund für den Jobabbau werden in den Medien vor alllem die enormen Investitionen in den Ausbau der KI-Infrastruktur genannt. Allein Microsoft plant hier für das laufende Jahr mit Ausgaben in Höhe von fast 200 Milliarden US-Dollar. Mathias Brandt

https://de.statista.com/infografik/36741/anzahl-der-mitarbeiter-und-gewinnn-von-microsoft/

 

266 Artikel zu „Job KI Abbau“

Zwischen Produktivitätsschub und Jobabbau: Was KI wirklich mit der Wirtschaft macht

Kaum eine Technologie weckt derzeit so große Hoffnungen – und so viele Befürchtungen – wie künstliche Intelligenz. Unternehmen investieren Milliarden in Modelle, Rechenzentren und neue Arbeitsprozesse, während belastbare Aussagen über Produktivität und Beschäftigung weiterhin schwierig bleiben. Erste Daten deuten auf wachsenden Druck bei Berufseinsteigern hin, zugleich ist ein flächendeckender Arbeitsplatzabbau bislang nicht belegt. Für Entscheider…

KI und Arbeit: Warum der große Jobabbau ausbleibt – und was sich stattdessen verändert

Während viele vor einer KI‑bedingten Entlassungswelle warnen, zeigen Daten und Praxis ein deutlich widersprüchlicheres Bild. KI ersetzt bislang kaum Jobs, sondern verschiebt Aufgaben, scheitert aber an Datenqualität und schafft neue Rollen dort, wo Prozesse neu gedacht werden. Warum Angst schneller wächst als Produktivität – und weshalb Europas Herausforderung weniger im Personalabbau als in Qualifizierung und…

Jobs in der IT: Stellenabbau und Stellenaufbau durch KI

15 Prozent der Unternehmen rechnen mit Stellenabbau durch KI. 38 Prozent erwarten steigende Nachfrage nach IT-Fachkräften.   Wird KI zu Jobverlusten in der IT führen? In der deutschen Wirtschaft gibt es dazu aktuell unterschiedliche Einschätzungen. So gehen 15 Prozent der Unternehmen davon aus, dass es durch KI-Einsatz zu einem Stellenabbau bei IT-Fachkräften kommt. 20 Prozent…

Sauberes Datenfundament für KI in der Lieferkette – »Integration entscheidet über die Leistungsfähigkeit der Supply Chain«

Moderne ERP-, Lager- und Transportmanagementsysteme allein machen eine Lieferkette noch nicht leistungsfähig. Entscheidend ist, wie nahtlos Unternehmen, Lieferanten und Logistikpartner Daten austauschen und Prozesse miteinander verzahnen. Im Interview erklärt Tim Srock, CEO von Lobster, warum Integration die Grundlage für transparente, resiliente und KI-fähige Supply Chains bildet – und weshalb Unternehmen dabei Flexibilität vor Tempo stellen sollten.

KI verändert die Softwareentwicklung, der Bedarf an Entwicklern bleibt hoch

KI ist in der Softwareentwicklung angekommen – doch der Sprung vom Pilotprojekt in den produktiven Maßstab gelingt nur mit Governance, sicheren Prozessen und gezieltem Kompetenzaufbau. Eine Studie zeigt, wo Unternehmen im DACH-Raum stehen, welche Effekte bereits messbar sind und warum Entwickler weiterhin gefragt bleiben. Management Summary KI ist etabliert, aber kaum industrialisiert: 91 % der…

Unternehmen erwarten sinkende Löhne durch KI – ein Blick auf die nächsten fünf Jahre

Der Einsatz von künstlicher Intelligenz verändert die Arbeitswelt spürbar – und nach Einschätzung vieler deutscher Unternehmen wird er in den kommenden Jahren auch die Lohnentwicklung beeinflussen. Das zeigt eine aktuelle Auswertung des ifo Instituts, die auf den Antworten von mehr als 3.000 Unternehmen basiert, die KI bereits produktiv einsetzen. Die Ergebnisse zeichnen ein differenziertes Bild:…

KI: Menschliche Fähigkeiten sind der beste Schutz gegen den Jobverlust

Empathie, Kreativität und Anpassungsfähigkeit sind die wahren Treiber für zukunftssichere Berufe, was vielen Arbeitnehmern in Zeiten der Digitalisierung neue Hoffnung gibt.   Eine neue Analyse von LiveCareer, einer Plattform für Karriereberatung und Lebenslauferstellung, untersucht die Auswirkungen von künstlicher Intelligenz (KI) und Automatisierung auf den Arbeitsmarkt bis 2030, um aufzuzeigen, was Arbeitnehmer heute tun müssen, um morgen…

Wenn KI ihre eigenen Grundlagen frisst

Tech-Konzerne schichten Budgets in Richtung künstliche Intelligenz (KI) um. Wer dabei jedoch Personal und Know-how ausdünnt, schwächt dadurch die eigene Fähigkeit, KI verlässlich in Prozesse, Produkte und Compliance zu überführen.   Weltweit streichen Tech-Konzerne derzeit Tausende Stellen, allein im ersten Quartal 2026 waren es fast 80.000. Oft wird der Schritt mit notwendigen KI-Investitionen begründet. Die…

KI-Assistenz senkt Stress im Contact Center

Eine Felduntersuchung, gefördert von der Schweizer Agentur für Innovationsförderung, zeigt, dass »Agent Assist« von Spitch Contact-Center-Mitarbeitende genau dann entlastet, wenn der Druck am höchsten ist. Zudem hilft die KI-Assistenz beim Onboarding.   Die Arbeit im Kundenservice ist anspruchsvoll, besonders wenn Anrufer unfreundlich oder aggressiv werden. Eine neue, unabhängige Feldstudie des Instituts für Wirtschaftsinformatik der Universität…

Droht ein massiver Stellenabbau durch KI?

  Management Summary Die Bonner Wirtschafts-Akademie warnt vor einem massiven Beschäftigungsabbau in Deutschland durch die gleichzeitige Wirkung von Energiekrise, KI-Einsatz und strukturellem Wandel. KI wird aus Sicht der BWA nicht nur Büroarbeitsplätze verändern, sondern über humanoide Roboter künftig auch industrielle Tätigkeiten zunehmend automatisieren. Internationale CEO-Befragungen deuten auf deutliche Personaleinschnitte hin; BWA-Geschäftsführer Harald Müller erwartet vergleichbare…

Klassische Cyberabwehr gegen autonome KI-Systeme stößt an ihre Grenzen – Wenn Maschinen Maschinen kompromittieren

Die nächste große Sicherheitskrise wird nicht mit einem Klick beginnen. Nicht mit einer Phishing-Mail. Nicht mit einem kompromittierten Passwort. Nicht mit einem Mitarbeiter, der einen Fehler macht. Die nächste große Sicherheitskrise beginnt mit Maschinen, die selbstständig handeln. Genau das erleben Unternehmen derzeit. KI-Assistenten schreiben Code. Sie installieren Software. Sie analysieren Daten. Sie treffen Entscheidungen. Immer schneller. Immer autonomer. Und häufig mit weitreichenden Zugriffsrechten. Was als Produktivitätsgewinn begann, entwickelt sich zur neuen Angriffsoberfläche moderner Unternehmen.

KI-Agenten, Bots, Services: Warum klassisches IAM an Grenzen stößt

  Management Summary Nicht-menschliche Identitäten und KI-Agenten wachsen rasant – klassische IAM-Modelle stoßen damit an ihre operativen und sicherheitstechnischen Grenzen. Unternehmen müssen Berechtigungen für Bots, Services und agentenbasierte KI konsequent nach denselben strengen Regeln steuern wie für menschliche Nutzer. Zero Trust und Just-in-Time-Access werden zur Pflicht, um Zugriffe granular, zeitlich begrenzt und nachvollziehbar abzusichern. SSO-fähige…

Die verdrängte Frage der KI: Wer verliert?

Ein Plädoyer für Ehrlichkeit und dafür, dass die Verwerfungen durch KI ein Auftrag an Unternehmen, Gesellschaft und Politik sind.   Kommentar von Stefan Maier*, Beirat bei Prior1 Kürzlich stand ich auf einer Bühne in Köln, beim Unternehmertreffen der Gemeinwohl-Ökonomie. Ich sprach über unsere Erfahrungen mit KI, über Chancen und Verantwortung. Und dann kam diese eine…

Zahlungsbereitschaft für KI: Erst 13 Prozent der KI-Nutzer zahlen

Im Schnitt liegen die Ausgaben bei 20 Euro pro Monat. Hauptmotiv ist Zugang zu leistungsfähigeren KI-Modellen.   Die Zahl derjenigen, die für künstliche Intelligenz Geld ausgeben, ist im vergangenen Jahr deutlich gestiegen. 13 Prozent der KI-Nutzerinnen und -nutzer zahlen für mindestens eine KI-Anwendung, im Vorjahr lag der Anteil erst bei 8 Prozent. Weitere 29 Prozent…

Wie viele Jobs sind in den USA durch KI gefährdet – oder werden neu geschaffen?

Rund 18 Prozent der Jobs in den USA sind kurzfristig einem erhöhten Automatisierungsrisiko durch künstliche Intelligenz ausgesetzt. Gleichzeitig zeigt die Infografik auf Basis eines aktuellen OpenAI-Reports [1], dass der größere Teil des Arbeitsmarkts differenzierter betroffen ist: 24 Prozent der Jobs dürften sich vor allem umstrukturieren, während 12 Prozent sogar von zusätzlichem Wachstum profitieren könnten. Mit…

Fünf Gründe, warum KI für CFOs zur Führungsfrage wird: KI rechnet sich – oder sie scheitert

Künstliche Intelligenz (KI) ist für CFOs von einer experimentellen Technologie zu einer zentralen Führungs‑ und Steuerungsfrage geworden. Angesichts von Volatilität, Effizienzdruck und Regulierung reicht »Pilotieren« nicht mehr aus; KI muss messbaren wirtschaftlichen Nutzen (ROI) liefern. Fünf Handlungsfelder zeigen wie CFOs KI pragmatisch, kontrolliert und wertschöpfend einsetzen können.

Kollege KI in der Praxis: Vier Beispiele, wie digitale Agenten den Alltag in der Fertigung erleichtern​

In vielen Industrieunternehmen verzögern sich Abläufe immer noch durch manuelle Routinetätigkeiten. Das Prüfen von Kundenaufträgen, das Überwachen von Lagerbeständen oder die Materialbeschaffung binden Mitarbeitende und ziehen Prozesse in die Länge. Dabei könnten all diese Aufgaben längst sicher und zuverlässig automatisiert erledigt werden. IFS zeigt in vier Praxisbeispielen, wie der „Kollege KI“ den Alltag erleichtert und…

KI sorgt häufiger für Beschäftigungswachstum als für Stellenabbau

Viele Unternehmen melden Beschäftigungswachstum durch KI.   Der Einsatz von künstlicher Intelligenz geht in deutschen Unternehmen häufiger mit Beschäftigungswachstum als mit Stellenabbau einher. Zu diesem Ergebnis kommt eine neue globale Studie von Snowflake, dem AI Data Cloud-Unternehmen, die in Zusammenarbeit mit dem Marktforschungsunternehmen Omdia veröffentlicht wurde. Für die Studie »The ROI of Gen AI and Agents«…

Agents of Chaos: KI-Agenten als neue Risikoklasse

Autonome KI‑Agenten auf Basis von Large Language Models (LLMs) entwickeln sich rasant von experimentellen Chatbots zu handlungsfähigen Systemen, die eigenständig Aufgaben ausführen, Werkzeuge nutzen, kommunizieren und Entscheidungen treffen. Das Paper »Agents of Chaos« analysiert erstmals systematisch, welche neuen Sicherheits‑, Datenschutz‑ und Governance‑Risiken dadurch entstehen [1].   Die Studie basiert auf einer zweiwöchigen Red‑Teaming‑Untersuchung mit realistisch…

Regulierung als KI-Skalierungsbooster

Regeln haben immer auch etwas Positives: Wie würden Geldgeschäfte ablaufen, wenn es dafür keine Gesetze gäbe? Erst Regeln führen zu einem zufriedenen, vertrauensvollen Miteinander. Bei KI ist es ähnlich: Wer komplexe Vorgänge an eine Maschine abgibt, sollte darauf vertrauen und prüfen können, dass sie verlässlich funktioniert. Dann lässt sie sich produktiv in vielen Situationen im…