Gebrauchtsoftware-Käufer mögen keine Cloud-Modelle

Rund die Hälfte der Unternehmen, die Gebrauchtsoftware kaufen, tun dies aus Abneigung gegen Cloud- und Abo-Modelle. Wichtigstes Kriterium für den Kauf gebrauchter Lizenzen ist und bleibt aber der Preis.

 

Der Gebrauchtsoftware-Anbieter usedSoft hat in einer aktuellen Umfrage Einkaufsentscheider bei Unternehmen und Behörden zum Gebrauchtsoftware-Markt befragt. Unter den Teilnehmern, die bereits Erfahrung mit dem Kauf gebrauchter Lizenzen hatten, waren sowohl usedSoft-Kunden als auch solche, die noch nie bei usedSoft bestellt haben.

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Besonders deutlich fiel das Ergebnis nach der Frage aus, warum sich die Unternehmen für den Kauf von gebrauchter Software entscheiden: 94 Prozent der Befragten nannten den niedrigeren Preis im Vergleich zum Neukauf als Grund. Weiteres wichtiges Kriterium war für fast die Hälfte der Befragten (rd. 46 Prozent) die Abneigung gegen die Abo- und Cloud-Modelle der Hersteller. Sie nutzen den Gebrauchtmarkt als Alternative. Ein Drittel gab zudem an, dass die Softwareversion, die sie suchten, nur auf dem Gebrauchtmarkt erhältlich sei. Dort gibt es auch ältere Versionen, die von den Herstellern häufig nicht mehr angeboten werden.

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Bei der Entscheidung für einen bestimmten Gebrauchtsoftware-Händler sind für die große Mehrheit (rd. 94 Prozent) vor allem der Preis und die Produktauswahl ausschlaggebend. Aber auch eine langjährige Erfahrung am Markt gaben 84 Prozent der Befragten als wichtiges und eher wichtiges Kriterium an. usedSoft hat den Gebrauchtsoftware-Markt in Europa als Pionier etabliert und wurde 2003 als erster Gebrauchtsoftware-Anbieter gegründet. 83 Prozent der Befragten gaben an, bereits mindestens einmal gebrauchte Lizenzen über usedSoft bezogen zu haben. Alle (100 %) zeigten sich dabei zufrieden beziehungsweise eher zufrieden mit der Produktauswahl und dem Preis. 98 Prozent zeigten sich zufrieden beziehungsweise eher zufrieden mit der Lieferzeit und rd. 97 Prozent mit der Lieferzeit sowie insgesamt.

Gut angenommen wird außerdem das Informationsangebot, das usedSoft bereitstellt. Die Umfrage ergab, dass rd. 92 Prozent der Befragten grundsätzliches Interesse an den Erklär-Videos und Tutorials haben, die usedSoft auf seinem YouTube-Kanal www.youtube.com/Gebrauchtsoftware bereit stellt. Zu den Top-Videothemen gehören u.a. Tutorials zu Installation und Aktivierung von Produkten (rd. 72 Prozent) sowie Erklärvideos zu unterschiedlichen Softwareversionen (rd. 68 Prozent). Die Umfrage fand im März 2020 statt. Teilgenommen haben knapp 100 Personen.

Eine Video-Zusammenfassung der Umfrage-Ergebnisse finden Sie unter https://www.youtube.com/watch?v=mpgVvaUeG9Q

 

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Gebrauchtsoftware-Top-Ten: »Office 2016« an der Spitze

Keine gebrauchte Software-Lizenz hat sich im vergangenen Jahr häufiger verkauft als »Microsoft Office 2016«. Dies teilte der europäische Gebrauchtsoftware-Anbieter usedSoft mit. In 2018 waren noch »User CAL« für verschiedene Microsoft-Server die Spitzenreiter im usedSoft-Angebotsportfolio.

 

Die Verkäufe der Editionen »Office 2016 Standard« und »Office 2016 Professional« sind 2019 im Vergleich zum Vorjahr um insgesamt knapp 25 Prozent gestiegen. usedSoft-Geschäftsführerin Jennifer Schneider erklärt dies mit dem Support-Ende für Windows 7: »Die Unternehmen stellen nach und nach ihre Systeme auf Windows 10 um, möchten aber beim Umstieg auf neuere Office-Versionen die hohen Kosten für die aktuelle 2019-Lizenz vermeiden. Da liegt es nahe, auf Office 2016 auszuweichen, die im Vergleich zur 2019-Version weniger als ein Drittel kostet und nur in den Details brauchbare Neuerungen bietet.« usedSoft hat als erster europäischer Anbieter den Software-Gebrauchthandel im B2B-Markt erschlossen und nimmt heute eine Spitzenposition im Markt ein.

 

Allerdings können Unternehmen auch beim Erwerb von 2019-Lizenzen bis zu 50 Prozent im Vergleich zum Neupreis sparen. Jennifer Schneider erwartet deshalb, dass im nächsten Jahr auch Office 2019 in den Top Ten zu finden sein wird.

Die wachsende Nachfrage bei Office-Lizenzen bedeutet aber nicht, dass der Verkauf von »User CAL« (»Client Access License«) zurückgegangen ist. Dabei handelt es sich um Lizenzen, die Unternehmen erwerben müssen, damit die einzelnen Anwender auf eine Server-Software zugreifen dürfen. Im Gegenteil ist der Absatz von User CAL in den usedSoft-Top-Ten sogar um knapp 10 Prozent gestiegen. »Die Nachfrage für Zugriffslizenzen ist so etwas wie ein Konjunkturindikator«, erläutert Jennifer Schneider. »Wenn Wirtschaft und Beschäftigung wachsen, wächst auch der User CAL-Absatz.«

 

Nicht mehr in den Gebrauchtsoftware-Top-Ten vertreten waren im vergangenen Jahr Office-2013-Lizenzen. »Nach Office 2013 wird immer weniger gefragt, aber die Lizenzen sind weiterhin bei usedSoft zu haben – und das außerordentlich günstig«, so Jennifer Schneider. »Es kann sich also durchaus lohnen, diese ältere Version zu kaufen, sofern die Kompatibilität zu den vorhandenen Betriebssystemen zuvor positiv geprüft wurde.«

 

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