
Illustration Absmeier foto ki designer
Physical AI bringt künstliche Intelligenz aus der digitalen Analyse in die reale Welt: Maschinen nehmen ihre Umgebung wahr, interpretieren Situationen und handeln selbstständig. Entscheidend ist nicht eine einzelne Technologie, sondern das orchestrierte Zusammenspiel von Sensorik, Edge Computing, KI, Konnektivität und Robotik. Für Entscheider eröffnet dies neue Potenziale bei Produktivität, Qualität und Resilienz – verlangt aber zugleich einen integrierten Architektur-, Daten- und Governance-Ansatz.
Management Summary
- Physical AI schließt den Regelkreis: Wahrnehmen, verstehen, entscheiden und handeln werden zu einem durchgängigen Prozess in der realen Welt.
- Fünf Technologien bilden das Fundament: Sensorik und Sensorfusion, Edge Intelligence, KI-Modelle, 5G/6G-Konnektivität sowie adaptive Robotik müssen als Gesamtsystem konzipiert werden.
- Echtzeitfähigkeit wird zum Wettbewerbsfaktor: Lokale Datenverarbeitung reduziert Latenzen, spart Bandbreite und ermöglicht unmittelbare Qualitäts- und Prozessentscheidungen.
- Hybride KI schafft Verlässlichkeit: Generative Modelle liefern Kontextverständnis und Planung; klassische Verfahren sichern deterministische Steuerung und präzise Ausführung.
- Der Business Case beginnt fokussiert: Unternehmen sollten klar messbare Pilotanwendungen priorisieren, Standards und Governance früh verankern und erfolgreiche Lösungen skalierbar industrialisieren.
Physical AI gilt als nächster Evolutionsschritt industrieller Digitalisierung, doch der Begriff bleibt oft abstrakt. Was genau versetzt Maschinen in die Lage, ihre Umgebung zu verstehen und eigenständig zu handeln? Ein Blick auf die zugrunde liegenden Technologien zeigt: Erst das Zusammenspiel weniger, aber entscheidender Bausteine macht aus datengetriebenen Systemen tatsächlich handlungsfähige Akteure. NTT DATA, ein weltweit führender Anbieter von KI-, digitalen Business- und Technologie-Services, verrät, welche fünf Technologien dafür notwendig sind.
Lange Zeit war Künstliche Intelligenz auf die Analyse von Daten beschränkt. Mit Physical AI erweitert sich dieser Ansatz um eine neue Dimension: Die Systeme erfassen ihre Umgebung direkt über Kameras, Lidar-Technologie und andere Sensoren. Dadurch können sie die reale Welt interpretieren und flexibel auf Veränderungen reagieren. Im Unterschied zur klassischen Automatisierung müssen nicht mehr alle Regeln und Szenarien im Vorfeld explizit definiert beziehungsweise programmiert werden. Damit diese Form der KI funktioniert, reicht es jedoch nicht aus, bestehende Technologien einfach weiterzuentwickeln. Physical AI entsteht erst dort, wo mehrere technologische Disziplinen ineinandergreifen und einen geschlossenen Regelkreis aus Wahrnehmung, Interpretation und Aktion bilden. Fünf Bausteine sind dabei besonders entscheidend:
- Sensorik und Sensorfusion als Grundlage der Wahrnehmung:
Physical AI beginnt mit der Fähigkeit, die reale Welt präzise zu erfassen. Moderne Sensorsysteme übernehmen dabei die Rolle eines fein abgestimmten Nervensystems: Sie messen Temperatur, Druck, Vibrationen, Positionen in Räumen oder optische Eigenschaften und wandeln physikalische Zustände in digitale Signale um. Entscheidend ist jedoch nicht der einzelne Sensor, sondern das Zusammenspiel vieler Datenquellen. Erst durch Sensorfusion entsteht ein konsistentes Gesamtbild, das Rückschlüsse auf komplexe Zusammenhänge erlaubt. In der industriellen Praxis bedeutet das beispielsweise, dass sich Zustände von Maschinen nicht mehr isoliert bewerten lassen, sondern im Kontext mehrerer Parameter interpretiert werden. Diese Fähigkeit ist essenziell, um Anomalien zuverlässig zu erkennen und adaptive Prozesse zu ermöglichen.
- Edge Intelligence und energieeffiziente Chips für Echtzeitentscheidungen:
Die Verarbeitung großer Datenmengen direkt dort, wo sie entstehen, ist eine zentrale Voraussetzung für Physical AI. Moderne Sensoren und eingebettete Systeme verfügen zunehmend über eigene Rechenkapazitäten und führen Machine-Learning-Modelle lokal aus. Diese Verlagerung von Intelligenz an den Rand des Netzwerks reduziert Latenzen erheblich und ermöglicht Reaktionen in Millisekunden. Voraussetzung dafür sind hochspezialisierte, energieeffiziente Chips, die selbst komplexe KI-Modelle unter begrenzten Ressourcen ausführen können. Solche Architekturen sind darauf optimiert, Muster in Datenströmen unmittelbar zu erkennen – etwa um Verschleiß frühzeitig zu identifizieren oder Qualitätsabweichungen direkt im Produktionsprozess zu korrigieren. Gleichzeitig sinkt der Bedarf, große Datenmengen zentral zu übertragen, was sowohl Bandbreite als auch Energie spart.
- Künstliche Intelligenz als analytischer Kern:
Die eigentliche Wertschöpfung von Physical AI entsteht durch die Fähigkeit, Daten nicht nur zu sammeln, sondern in verwertbares Wissen zu überführen. Hierfür kommen Verfahren des maschinellen Lernens, der Mustererkennung und zunehmend auch generative KI-Modelle ins Spiel. Insbesondere Foundation Models und sogenannte Vision-Language-Action-Modelle (VLA) verändern die Entwicklung intelligenter Umgebungen grundlegend. Anstatt jede Anwendung mit großen Mengen spezifischer Daten von Grund auf neu zu trainieren, können Unternehmen auf bereits vortrainierte Modelle aufbauen und diese gezielt für komplexe Einsatzszenarien anpassen. Dadurch verkürzen sich die Entwicklungszeiten erheblich und neue Anwendungsfälle lassen sich schneller produktiv umsetzen. VLA-Modelle interpretieren wiederum visuelle Informationen, Sprache und Kontext gemeinsam. Das bedeutet, dass die Maschinen gesprochene Befehle verstehen, auf unerwartete Situationen reagieren und konkrete Aktionen für Greifarme oder Antriebe auslösen können. Für deterministische Steuerungs-, Regelungs- und Sicherheitsaufgaben bleiben klassische KI-Verfahren jedoch weiterhin unverzichtbar. Das größte Potenzial entsteht dort, wo beide Ansätze zusammenwirken: Generative Modelle übernehmen Wahrnehmung, Kontextverständnis und Planung, während klassische KI-Methoden eine präzise und verlässliche Ausführung sicherstellen.
- Vernetzung durch 5G/6G und industrielle Kommunikationsstandards:
Damit Physical-AI-Systeme konsistent arbeiten können, müssen Daten in hoher Geschwindigkeit und mit minimaler Verzögerung sicher übertragen werden. Moderne Kommunikationsinfrastrukturen wie 5G und perspektivisch 6G schaffen dafür die Grundlage. Sie ermöglichen eine zuverlässige, latenzarme Vernetzung von Maschinen, Sensoren und IT-Systemen – selbst in hochdynamischen Produktionsumgebungen. Parallel dazu gewinnen standardisierte Protokolle und Datenmodelle an Bedeutung, etwa zur semantischen Beschreibung von Maschinendaten und zur Sicherstellung von Interoperabilität. Nur wenn unterschiedliche Systeme dieselbe »Sprache« sprechen, lassen sich Daten effizient integrieren und weiterverarbeiten. Diese durchgängige Konnektivität ist entscheidend, um isolierte Insellösungen zu vermeiden und eine ganzheitliche Sicht auf Produktionsprozesse zu schaffen.
- Fortschrittliche Robotik und adaptive Aktorik:
Während Sensorik und KI die Wahrnehmung und Entscheidungsfindung übernehmen, liegt die physische Umsetzung in der Hand moderner Robotiksysteme. Neue Generationen von Robotern sind nicht mehr auf starre Abläufe beschränkt, sondern reagieren flexibel auf ihre Umgebung. Möglich wird das durch verbesserte Aktorik, präzisere Steuerungssysteme und die enge Integration von KI-Modellen. Kollaborative Roboter, autonome Transportsysteme oder adaptive Greifsysteme sind in der Lage, ihre Bewegungen dynamisch anzupassen und auch in unstrukturierten Umgebungen zuverlässig zu agieren. Damit schließt sich der Regelkreis: Systeme erfassen ihre Umwelt, interpretieren die Daten und setzen Entscheidungen unmittelbar in physische Aktionen um.
»In klassischen Fertigungsumgebungen war das mechanische Zusammenspiel der Maschinen jahrzehntelang der entscheidende Faktor für Effizienz und Produktivität. Stückzahlen, Taktzeiten und Materialfluss bestimmten das Geschehen auf dem Shopfloor. Zwar hat sich die Perspektive heute nicht grundlegend verschoben, denn nach wie vor zählt das Ergebnis. Verändert hat sich jedoch unser Verständnis von Automatisierung insgesamt«, erklärt Oliver Köth, Managing Director Technology & Innovation DACH bei NTT DATA. »Mit Physical AI lassen sich Systeme schaffen, die eigenständig mit Unsicherheit und Varianz umgehen und daraus die richtigen Entscheidungen ableiten. Gerade im Fertigungsbereich sind solche Fähigkeiten gefragt. Voraussetzung dafür ist das Zusammenspiel mehrerer technologischer Entwicklungen. Erst wenn Sensorik, KI, Konnektivität und Robotik nahtlos ineinandergreifen, entstehen Systeme, die ihre Umgebung verstehen und eigenständig handeln können.«
FAQ: Physical AI
- Was ist Physical AI?
Physical AI bezeichnet KI-Systeme, die ihre physische Umgebung erfassen, interpretieren und durch Robotik oder Aktorik gezielt beeinflussen. - Worin unterscheidet sie sich von klassischer Automatisierung?
Klassische Automatisierung folgt vorab definierten Regeln; Physical AI kann auf Variationen und unerwartete Situationen adaptiv reagieren. - Welche fünf Technologien sind zentral?
Sensorik und Sensorfusion, Edge Intelligence und effiziente Chips, KI-Modelle, 5G/6G und industrielle Standards sowie fortschrittliche Robotik und Aktorik. - Warum ist Sensorfusion wichtig?
Sie verbindet unterschiedliche Messwerte zu einem belastbaren Gesamtbild und verbessert damit Erkennung, Kontextverständnis und Entscheidungsqualität. - Welche Rolle spielt Edge Computing?
Es verarbeitet Daten direkt an der Maschine, reduziert Reaktionszeiten und verringert Bandbreiten- sowie Energiebedarf. - Was leisten Foundation- und VLA-Modelle?
Foundation Models beschleunigen die Anpassung an neue Aufgaben; Vision-Language-Action-Modelle verknüpfen Bilder, Sprache, Kontext und Aktionen. - Warum bleibt klassische KI relevant?
Sie sorgt bei zeitkritischen Steuerungs-, Regelungs- und Sicherheitsaufgaben für deterministische und überprüfbare Ergebnisse. - Weshalb sind 5G/6G und Standards entscheidend?
Sie ermöglichen latenzarme Kommunikation und interoperable Datenflüsse zwischen Maschinen, Sensoren und IT-Systemen. - Welche Einsatzfelder bieten schnellen Nutzen?
Besonders attraktiv sind Qualitätsprüfung, vorausschauende Instandhaltung, autonome Logistik, adaptive Montage und flexible Handhabung. - Wie sollten Unternehmen starten?
Mit einem eng umrissenen Anwendungsfall, klaren Erfolgskennzahlen, belastbarer Datenbasis, Sicherheits- und Governance-Konzept sowie einem skalierbaren Zielbild.
137 Artikel zu „Physical AI“
Trends 2026 | News | Business Process Management | Trends Infrastruktur | Digitalisierung | Effizienz | Favoriten der Redaktion | Industrie 4.0 | Künstliche Intelligenz
Unternehmen sehen Physical AI als Wendepunkt für Robotereinsatz
60 Prozent der Unternehmen sind überzeugt, dass Physical AI den Einsatz von Robotik in Bereichen ermöglicht, die bislang unwirtschaftlich oder unpraktikabel waren – zum Beispiel bei gefährlichen Tätigkeiten, in der Logistik oder im Pflegebereich. 43 Prozent der Führungskräfte interessieren sich für Physical AI als Unterstützung für industrielle Produktion im eigenen Land. Bereits 79 Prozent der…
News | Industrie 4.0 | Infrastruktur | Künstliche Intelligenz | Logistik | Whitepaper
Physische KI erreicht den industriellen Mainstream
Unternehmen sichern ihre Budgets für physische KI und treiben den unternehmensweiten Rollout konsequent voran. 77 Prozent der Befragten erwarten die größten Veränderungen in der Lagerhaltung, gefolgt von der Montage und der Fertigung (75 Prozent). 42 Prozent der Betriebe setzen die Technologie gezielt zur Entlastung und zum Schutz der Belegschaft in Gefahrenbereichen ein. Tata Consultancy…
News | Infrastruktur | Logistik | Produktmeldung | Services
Arvato stärkt europäisches Fulfillment-Netzwerk, um Kundenwachstum in wichtigen Märkten zu unterstützen
Ausbau der Kapazitäten in Deutschland, Spanien und Polen stärkt technologiegetriebene und kundenorientierte Supply-Chain-Services in Europa. Neue Standorte für Hightech-, Fashion- und Lifestyle-Marken schaffen zusätzliche Kapazitäten in europäischen Wachstumsmärkten. Strategische Standorte unterstützen schnelle, resiliente und skalierbare Lieferketten in ganz Europa. Angesichts geopolitischer Unsicherheiten, sich verändernder Handelsströme sowie steigender Anforderungen an Geschwindigkeit und Flexibilität investieren Unternehmen…
News | Business | Business Process Management | Favoriten der Redaktion | Geschäftsprozesse | Künstliche Intelligenz | New Work | Services | Strategien
KI ohne blinde Flecken: Das Context Model im Enterprise‑AI‑Stack
Context Models schließen die operative Wissenslücke von KI‑Systemen, indem sie reale Prozessabläufe, Entscheidungslogiken und Unternehmenswissen strukturiert abbilden. Klassische KI‑Modelle scheitern ohne Kontext, da sie zwar Muster erkennen, aber nicht verstehen, wie ein Unternehmen tatsächlich arbeitet. Das Context Model kombiniert Context Graph (Prozessrealität) und World Model (Simulation & Prognose) zu einer deterministischen, auditierbaren Wissensbasis. Unternehmen profitieren…
News | Business Process Management | Effizienz | Geschäftsprozesse | Künstliche Intelligenz | Strategien
»Wirksamer, strategischer Hebel im daily business«
Florian Bauer (Bauer Immobilien Unternehmensgruppe) über KI-Integration und Immobilien. KI als strategischer Hebel: Künstliche Intelligenz wird bei der von Florian Bauer geführten Unternehmensgruppe nicht experimentell, sondern gezielt als wirksamer, strategischer Hebel im Tagesgeschäft eingesetzt. Fokus auf operativen Mehrwert: KI‑Anwendungen konzentrieren sich klar auf operative Kernprozesse wie Vertrieb, Dokumentenprüfung, Vertragsgestaltung, Workflow‑Beschleunigung und Kundenkommunikation. Pragmatische Implementierung:…
News | Künstliche Intelligenz | Nachhaltigkeit
Stefanini Group to Showcase AI-First Solutions for Industrial Energy Efficiency at Hannover Messe 2026
Trends 2026 | News | Business | Trends Wirtschaft | Digitale Transformation | Lösungen | New Work
Souveränität für europäische Tech-Ökosysteme: »Top 100 Rising European Startups« Ranking
Nach dem Erfolg der ersten Ausgabe der »Top 100 Rising European Startups« präsentiert VivaTech die zweite Ausgabe des Rankings. Zwölf Länder sind vertreten, wobei das Vereinigte Königreich (28), Frankreich (23) und Deutschland (23) als bedeutende Brutstätten für Unternehmen hervorstechen. Die sechs am stärksten vertretenen Sektoren sind Artificial Intelligence (unterteilt in sechs Unterkategorien); FinTech; Cybersecurity; HealthTech;…
News | Effizienz | Infrastruktur | Produktmeldung | Rechenzentrum
Vertiv stattet NVIDIA Vera Rubin DSX AI Factories mit konvergenter physischer Infrastruktur aus
Simulationsfähige Modelle für Stromversorgungs- und Kühlungsinfrastruktur beschleunigen die Bereitstellung und minimieren Ausführungsrisiken. Vertiv, ein weltweit agierender Anbieter für kritische digitale Infrastrukturen, stellt die Weiterentwicklung konvergierter physischer Infrastrukturdesigns für das Referenzdesign der NVIDIA Vera Rubin DSX AI Factory und den NVIDIA Omniverse DSX Blueprint vor. Da KI-Fabriken hinsichtlich Dichte, Komplexität und Strombedarf immer größer werden, stehen Betreiber unter…
News | Business | Künstliche Intelligenz | Tipps
In sieben durchdachten Schritten zum GenAI-Glück
Die Einführung generativer KI verspricht enorme Vorteile. Der Weg zum Erfolg bedarf allerdings einer guten Vorbereitung. Welche sieben Schritte Unternehmen gehen müssen, um von der Zukunftstechnologie zu profitieren, erläutert KI- und Enterprise-Search-Spezialist Intrafind. Künstliche Intelligenz kann ein Segen für Unternehmen sein. Das gilt insbesondere, wenn sie an sinnvoller Stelle in die Infrastruktur und die…
News | Digitalisierung | Industrie 4.0 | Künstliche Intelligenz | Lösungen
Werkbank 4.0: Sechs smarte Einsatzszenarien für GenAI und Co.
Generative KI, Agentic AI und Physical AI bringen frischen Wind in die Industrie. Während klassische KI längst für Predictive Maintenance und Qualitätskontrolle eingesetzt wird, eröffnen diese Technologien ganz neue Möglichkeiten entlang des gesamten Fertigungsprozesses – von der Konstruktion über den laufenden Betrieb bis hin zur Mensch-Roboter-Interaktion. Die Fertigung erlebt gerade einen tiefgreifenden Wandel. Maschinen,…
Trends 2026 | News | Business | Trends Wirtschaft | Digitalisierung | Infrastruktur | Strategien
Investitionen in humanoide Roboter: Deutliches Wachstum
Wie entwickeln sich die Investitionen in humanoide Roboter? Der Markt für humanoide Roboter wächst zuletzt deutlich, wie sich an den Investitionen in entsprechende Startups ablesen lässt. So wurden im ersten Halbjahr des Jahres 2026 mit 4,39 Mrd. US-Dollar mehr in Startups für humanoide Robotik investiert als im gesamten Jahr 2025. Das zeigt die Statista-Infografik mit…
News | Business Process Management | E-Commerce | Geschäftsprozesse | IT-Security | Logistik
Cybersicherheit in der Lieferkette als Wettbewerbsvorteil für Unternehmen
Unternehmen versuchen auf viele Weisen, ihr Kerngeschäft vor Cyberattacken zu schützen. Doch längst sind ihre Lieferketten zum bevorzugten Angriffsziel geworden. Die Gefahr droht nicht mehr nur in der Firmenzentrale, sondern an der Peripherie durch sogenannte Supply-Chain-Attacken. Das Berliner Sicherheitsunternehmen Maconia sieht eine verantwortlich und schnell handelnde Unternehmensführung als wichtigsten Faktor für die Sicherheit im gesamten…
News | Business | Business Process Management | Favoriten der Redaktion | Geschäftsprozesse | New Work | Services | Strategien | Tipps
Prozesslogik: Warum Einkaufsregeln in der digitalen Beschaffung maschinenlesbar werden müssen
Regeln müssen maschinenlesbar werden: Einkaufsrichtlinien entfalten ihre Wirkung erst, wenn sie nicht nur dokumentiert, sondern als Entscheidungslogik im Prozess hinterlegt sind. Automatisierte Prüfungen ersetzen manuelle Kontrollen und schaffen konsistente Compliance im Moment der Bedarfserfassung. Automatisierung beginnt im Backend – nicht beim Nutzer: Wertgrenzen, Rollen, Pflichtattribute, Routing‑Regeln und Ausnahmepfade müssen systemisch modelliert sein. Erst dann…
News | Business | Digitalisierung | Favoriten der Redaktion | Kommentar | New Work | Strategien
Droht ein massiver Stellenabbau durch KI?
Management Summary Die Bonner Wirtschafts-Akademie warnt vor einem massiven Beschäftigungsabbau in Deutschland durch die gleichzeitige Wirkung von Energiekrise, KI-Einsatz und strukturellem Wandel. KI wird aus Sicht der BWA nicht nur Büroarbeitsplätze verändern, sondern über humanoide Roboter künftig auch industrielle Tätigkeiten zunehmend automatisieren. Internationale CEO-Befragungen deuten auf deutliche Personaleinschnitte hin; BWA-Geschäftsführer Harald Müller erwartet vergleichbare…
News | Business Process Management | ERP | Geschäftsprozesse | Künstliche Intelligenz | Logistik | Services
Prozess- und Datentransparenz: Wirksamer Einsatz künstlicher Intelligenz im Lieferketten-Management
Die Einführung künstlicher Intelligenz im Supply Chain Management verspricht Effizienzsteigerungen, höhere Prognosequalität und eine verbesserte Entscheidungsunterstützung. Der tatsächliche Nutzen entsprechender Anwendungen hängt jedoch wesentlich von der Reife der zugrunde liegenden Prozesse sowie von der Qualität, Konsistenz und Verfügbarkeit relevanter Daten ab. Die digitale Transformation industrieller Wertschöpfungssysteme ist eng mit der Erwartung verbunden, operative Prozesse…
News | Business | Business Process Management | Geschäftsprozesse | Services | Strategien
Warum GRC für Unternehmen vom IT-Thema zur Führungsaufgabe geworden ist
Fari Ganji, CIO von Swiss GRC AG: »Erfolgskritische Säule der wettbewerbsorientierten Digitalwirtschaft« Regulierung galt lange als Pflichtprogramm für Spezialisten. Inzwischen entscheidet sie mit darüber, wie widerstandsfähig Unternehmen wirklich sind. »Wer hier zögert oder auf ein falsches Pferd setzt, wird gerade in der jetzigen Konjunkturphase im DACH-Raum ernsthafte wirtschaftliche Probleme bekommen«, sagt Fari F. Ganji,…
News | Business | Digitale Transformation | Lösungen | Outsourcing | Services
Indien als Deutschlands strategischer Transformations-Hub
Zusammenfassung: Indien als Deutschlands strategischer Transformations-Hub Kernaussage Deutschland steht unter starkem wirtschaftlichem und strukturellem Druck: Fachkräftemangel, digitale Defizite, hohe Energiekosten und wachsender internationaler Wettbewerb schwächen die industrielle Wettbewerbsfähigkeit. Indien entwickelt sich deshalb zunehmend zu einem strategischen Partner für deutsche Unternehmen – nicht mehr nur als Outsourcing-Standort, sondern als zentraler Innovations-, Engineering- und Transformations-Hub. Wichtigste Argumente…
News | Digitalisierung | Infrastruktur | Künstliche Intelligenz | Rechenzentrum | Services
NEURA Robotics und AWS treten in strategische Zusammenarbeit ein, um physische KI in großem Umfang zu beschleunigen
AWS wird als primärer Cloud-Anbieter von NEURA fungieren und die Neuroraverse-Plattform für Physical-AI-Schulungen, Echtzeit-Datenverarbeitung und gemeinsame Intelligenz über Roboterflotten hinweg hosten. NEURA Gym wird sich in AWS-Services, einschließlich Amazon SageMaker, integrieren, um Schulungspipelines zu beschleunigen, die reale Sensordaten mit High-Fidelity-Simulation kombinieren. NEURA wird über das AWS Partner Network mit AWS zusammenarbeiten, um die Markteinführungsaktivitäten für…
News | Digitalisierung | Favoriten der Redaktion | Industrie 4.0 | Infrastruktur | New Work | Services
Humanoide Roboter: Deutschland hat die Technik – aber verliert das Rennen ums Gehirn
Humanoide Roboter sind bereits in Pilotprojekten angekommen; Europas Stärke liegt aktuell vor allem in Mechanik, Sensorik und Präzisionstechnik. Die eigentliche Wettbewerbsentscheidung fällt im „Brain“: KI-Foundation-Models und Trainingsdaten machen Roboter adaptiv und wirklich intelligent. Europa/Deutschland droht hier abhängig zu werden, weil US- und chinesische Anbieter Foundation Models dominieren und Europas eigene Systeme kaum vorhanden sind. Zentrales…
Trends 2026 | News | Effizienz | Trends Mobile | Trends Services | Nachhaltigkeit | Services | Tipps
Tipps zur Entsorgung von Altgeräten
Deutsche horten noch 167 Millionen Alt-Handys. Zahl der eingelagerten ungenutzten Geräte geht weiter zurück. 86 Prozent bewahren mindestens ein ungenutztes Handy oder Smartphone zu Hause auf. Die Schubladen leeren sich nur langsam: Die Zahl ungenutzter Handys und Smartphones in deutschen Haushalten ist zwar weiter gesunken – von 195 Millionen im Vorjahr auf aktuell 167…

