Die Glorreichen Sieben der Container-Ära – Welche Trends kommen im Bereich Container-Management für 2026?

Illustration Absmeier foto freepik ki

Container sind mittlerweile unverzichtbar für zeitgemäße Softwarebereitstellung und Betriebsprozesse. Damit rückt auch das Container-Management in den Fokus. Kubernetes spielt hier eine zentrale Rolle als Orchestrierungssystem, um die Verwaltung großer Container-Cluster zu vereinfachen. Kubermatic ermöglicht es Unternehmen und Dienstleistern, den Kubernetes-Betrieb in Hybrid- und Edge-Umgebungen zu automatisieren. Das in diesem Bereich spezialisierte Unternehmen hat einen direkten Einblick, um Trends abzuleiten, wie sich das Container-Management im Jahr 2026 weiterentwickeln wird.

CEO und Co-Gründer Sebastian Scheele sieht sieben zentrale Entwicklungen.

 

Kubernetes für Hybrid-Cloud und On-Prem

»Cloud Repatration«, der Ansatz der Rückführung von Workloads aus der Cloud in On-Prem-Umgebungen, entwickelt sich zu »Smart Hybrid«. Unternehmen hören auf, Workloads einfach blind zu verschieben, und beginnen, sie auf der Grundlage präziser Kosten-Leistungs-Kennzahlen zu platzieren. Der Trend geht in 2026 zu einer einzigen, einheitlichen Steuerungsebene, die Bare Metal am eigenen Standort genauso behandelt wie eine AWS-Region.

 

VMware-Alternativen etablieren sich und läuten die Post-Hypervisor-Ära ein

Die Migration herkömmlicher Virtualisierungsumgebungen zu modernen Alternativlösungen ist nicht mehr wie anfangs ein Experiment, sondern jetzt ein Standardprozedere, das sich noch weiter etablieren wird. KubeVirt ist hierbei zum Standard für die Ausführung von Legacy-Workloads geworden, und VM-Management ist nicht mehr länger eine von Container-Management getrennte Disziplin.

Die Zukunft gehört der konvergenten Infrastruktur. Nach der Massenflucht weg von Broadcom/VMware suchen immer mehr Unternehmen nach einer zuverlässigen »Landing Zone«. Kubermatic und andere Anbieter ermöglichen es IT-Teams, Legacy-VMs sofort in eine Plattform zu migrieren und sie zusammen mit Containern mit modernen GitOps-Workflows zu verwalten, wodurch teure proprietäre Hypervisoren überflüssig werden.

 

Softwaredefinierte Verteidigung

Moderne Kriegsführung und Verteidigungslogistik basieren auf »Tactical Edge«-Computing. Der Trend geht dahin, die Sicherheit von Rechenzentren mit robuster Air-Gap-geschützter Hardware zu verbessern. Die Sicherheit verlagert sich in 2026 und darüber hinaus von der »Perimeterverteidigung« hin zu einer in die Plattform integrierten Zero-Trust-Architektur.

 

Kubernetes für KI

Kubernetes wird zum »Betriebssystem für KI«. Der Fokus verlagert sich von der reinen Ausführung von Modellen auf die Optimierung teurer Hardware. Zu den Trends gehören dynamisches GPU-Slicing, Multi-Instance GPU (MIG), automatisierte Modelltrainings-Pipelines und »Inference at the Edge«. Mit der Erfolgswelle der KI hat die Bereitstellung einer robusten Unterstützung für GPU-beschleunigte Workloads höchste Priorität. Teure GPUs sollen zu 100 Prozent ausgelastet sein und nicht ungenutzt herumstehen.

Wir ermöglichen es Unternehmen, Modelle in der Cloud zu trainieren und Inferenz-Workloads in einem einzigen automatisierten Workflow sofort auf Edge-Geräte zu übertragen. Unsere Plattform bietet mehrere Funktionen, um die Verwaltung und den Betrieb von KI-/ML-Anwendungen zu optimieren. So wurden die erforderlichen Feature-Gates für die dynamische Ressourcenzuweisung (DRA) für alle erforderlichen Komponenten aktiviert und ebnen den Weg für eine besser ausgefeilte Ressourcenverwaltung durch Drittanbieter. Der Kueue-Job-Scheduler wurde zum Standard-Anwendungskatalog hinzugefügt und bietet leistungsstarke Funktionen für die Job-Warteschlange und das Ressourcenmanagement für Stapel- und KI/ML-Workloads. Das Dashboard analysiert und zeigt nun NVIDIA GPU Operator-bezogene Labels auf Nodes an, sodass Benutzer sofort einen Überblick über ihre GPU-Ressourcen erhalten.

Nach seiner offiziellen Einführung Ende 2025 wird das Certified Kubernetes AI Conformance-Programm 2026 zu einer zwingenden Voraussetzung für die Auswahl von Unternehmensplattformen. Die Ära des »Wilden Westens« in der KI-Infrastruktur, die durch fragmentierte Tools und proprietäre Stacks gekennzeichnet war, ist vorbei. Unternehmen verlangen nun den technischen Nachweis, dass ihre Plattform KI-Workloads effizient und ohne Herstellerabhängigkeit ausführen kann.

 

Akzeptanz für IDPs

Der Trend zur Einführung von IDPs (Internal Developer Platforms), also internen Entwicklerplattformen, wird 2026 voraussichtlich etwa 80 Prozent der Softwareunternehmen erreichen. »TicketOps« gehört damit vollständig der Vergangenheit an. Entwickler werden nie wieder mit einem rohen Kubernetes-Cluster interagieren. Der Trend geht hin zu servicebasierter Abstraktion, bei der Entwickler über eine API die benötigten Funktionen – wie zum Beispiel eine Datenbank oder eine sichere Umgebung – anfordern und die Plattform diese sofort bereitstellt. Somit verschwindet die Komplexität von Kubernetes und bleibt im Hintergrund der IDPs.

Servicebasierte Abstraktion bedeutet, dass Entwickler im Jahr 2026 nur noch selten mit rohen Kubernetes-Manifesten (YAML) interagieren werden. Stattdessen werden sie hochrangige APIs verwenden, um Anforderungen wie zum Beispiel »Ich brauche einen sicheren Backend-Service« zu starten. Die Plattform wird dann automatisch die erforderlichen Pods, Netzwerke und Sicherheitsrichtlinien im Hintergrund zusammenstellen.

 

Edge Computing

Edge Computing entwickelt sich weiter von »Geräte verbinden« zu »autonomem Betrieb«. Im Jahr 2026 benötigen der Einzelhandel und die Fertigungsindustrie zuverlässige Cluster, die wochenlange Unterbrechungen der Verbindung überstehen, sich selbst reparieren und über Zero-Touch-Provisioning (ZTP) aktualisieren können, ohne dass ein Techniker vor Ort sein muss.

 

Datenhoheit

Datenhoheit wird zu einer echten Priorität, da Unternehmen ihre Abhängigkeit von US-amerikanischen Cloud-Giganten überdenken. Unternehmen möchten kontrollieren, wo ihre Daten gespeichert werden, wie sie verarbeitet werden und wer darauf zugreifen kann. Viele entscheiden sich bereits für Private-Cloud-Implementierungen, um sensible Workloads innerhalb definierter geografischer und regulatorischer Grenzen zu halten – ein Trend, der sich 2026 fortsetzen dürfte.

 

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