
Illustration Absmeier foto ki designer
Neues Whitepaper zeigt, wie der Handel mit KI-basierter Beratung Kaufabbrüche in Online-Shops reduzieren kann.
KI-basierte Shopping-Assistenten versprechen, Produktsuche, Beratung und Service im Online-Handel neu zu verzahnen. Die von Lufthansa Industry Solutions beauftragte Befragung zeigt ein deutliches Interesse – doch Akzeptanz allein schafft noch keinen Business Case. Händler müssen Datenqualität, Nutzerführung, Datenschutz, Transparenz und messbare Conversion-Effekte gemeinsam in den Griff bekommen.
Management Summary
- Hohe grundsätzliche Nachfrage: Laut LHIND finden 76 Prozent der Befragten digitale Shopping-Assistenten attraktiv – besonders gefragt sind Preisvergleiche, Alternativen und Zusatzinformationen.
- Suchfrust kostet Umsatz: Komplexe Entscheidungen und lange Prozesse treiben Nutzer zu Wettbewerbern, Suchmaschinen oder zurück in den stationären Handel.
- Beratung wird zum Datenkanal: Dialoge liefern Hinweise auf Kundenbedürfnisse, Sortimentslücken und relevante Services – sofern Daten rechtskonform und nachvollziehbar genutzt werden.
- Der Nutzen muss messbar sein: Entscheidend sind nicht Chatbot-Aktivität oder Gesprächslänge, sondern Conversion, Abbruchquote, Warenkorbwert, Lösungsquote und Kundenzufriedenheit.
- Vertrauen ist ein Designziel: Transparente KI-Kennzeichnung, erklärbare Empfehlungen, belastbare Produktdaten und eine einfache Übergabe an Menschen sind Voraussetzungen für nachhaltige Akzeptanz.
Laut einer aktuellen Umfrage im Auftrag von Lufthansa Industry Solutions (LHIND) fänden 76 Prozent der deutschen Verbraucher digitale Shopping-Assistenten attraktiv, die in Zukunft ihre Konsumwünsche und Alltagssituationen verstehen, passende Produktempfehlungen geben und sie mit hilfreichen Services unterstützen [1]. Noch brechen viele der Befragten den Online-Kaufprozess vorzeitig ab, weil er zu kompliziert ist oder zu lange dauert. Die Befragung unter mehr als 1.000 Personen ist Teil des neuen LHIND-Whitepapers »Shopping-Assistenten: Vom Suchen zum Verstehen und Finden«.
Norderstedt, 30. September 2026 – Online-Shopping ist etabliert und gehört zum normalen Kaufverhalten der Verbraucher. »Unsere Studienergebnisse zeigen aber tatsächlich eine deutliche Lücke zwischen Suchen und Kaufen«, sagt Marius Browarczyk, Head of Retail bei Lufthansa Industry Solutions. »Während drei von vier Befragten sich mindestens einmal wöchentlich in Online-Shops informieren, kauft am Ende aber nur jeder Zweite.« Online-Shops sind also längst nicht mehr nur Verkaufsflächen. Sie sind auch zentrale Orte für Vergleich und Orientierung. »Genau dort entsteht der Bedarf an intelligenter Unterstützung«, so Browarczyk weiter. »Denn Verbraucher erwarten konkrete Hilfe bei Auswahl, Bewertung und Entscheidung.«
Jeder Zweite wechselt nach Such-Frust zu einem anderen Online-Händler
Noch klaffen Wunsch und Realität aber regelmäßig auseinander. Ein Drittel der von LHIND befragten Verbraucher bricht häufig vor dem Kauf ab, weil die Entscheidung zu kompliziert wird. Und ein Viertel geht nach dem Abbruch lieber in ein Geschäft vor Ort. So entsteht ein hohes Abwanderungsrisiko für die Shops. Denn fast die Hälfte der Befragten wechselt nach einem frustrierenden Sucherlebnis zu einem anderen Online-Händler (45%) oder zu Google (43%). Etwa jeder vierte Befragte kauft vorerst lieber gar nichts.
Dabei sind die Erwartungen der Konsumenten an intelligente Shopping-Assistenten bereits klar umrissen. Zu den am meisten gewünschten Funktionen gehören Preisvergleiche, Alternativangebote und Zusatzinfos. Viele der befragten Verbraucher wünschen sich zudem die Möglichkeit, Fragen zu Bestellungen beantworten zu lassen.
Aus digitaler Beratung wird ein strategischer Zugang zum Kunden
Das LHIND-Whitepaper »Shopping-Assistenten: Vom Suchen zum Verstehen und Finden« zeigt dem Handel, wie er KI-basierte Shopping-Assistenten entwickeln und einsetzen kann, um die Customer Journeys seiner Kunden zu verbessern. Im Gegensatz zur klassischen Suche verstehen sie Ziele und Anforderungen. Kunden müssen also nicht unbedingt wissen, wie ein Produkt heißt. Sie können ein Problem (»Ich finde keine passenden Schuhe zu meinem neuen Kleid«) oder ein Projekt (»Ich möchte eine Holzterrasse bauen«) auch einfach nur beschreiben. Shopping-Assistenten schaffen damit Orientierung und vereinfachen Kaufentscheidungen.
Neben einer höheren Conversion Rate liefern Shopping-Assistenten den Händlern aber auch wertvolle Erkenntnisse. So erfahren diese, was Kunden wirklich benötigen und vermissen, wie sie suchen und welche Ansprache wann und bei wem funktioniert. Retail-Experte Marius Browarczyk: »Das ermöglicht eine präzise Personalisierung, zeigt Sortimentslücken auf und hilft bei Marketing, Service und Produktentwicklung. So wird aus digitaler Beratung ein strategischer Zugang zu Kunden.«
Vertiefende Hinweise zum Thema Shopping-Assistenten sowie weitere spannende Ergebnisse aus der Befragung finden sich im neuen LHIND-Whitepaper »Shopping-Assistenten: Vom Suchen zum Verstehen und Finden«, das hier kostenlos heruntergeladen werden kann:
Tipps für Händler
- Mit einem klaren Problem starten: Einen eng umrissenen Anwendungsfall wie Produktvergleich, Größenberatung oder Bestellstatus wählen und gegen einen definierten Ausgangswert testen.
- Produktdaten priorisieren: Verfügbarkeit, Preise, Varianten, Lieferzeiten und Rückgaberegeln müssen aktuell und konsistent sein; sonst skaliert der Assistent Fehler statt Beratung.
- Empfehlungen begründen: Kriterien, Alternativen und mögliche Zielkonflikte sichtbar machen, damit Nutzer Entscheidungen nachvollziehen können.
- Datensparsam personalisieren: Nur Informationen abfragen, die für die konkrete Beratung erforderlich sind, Einwilligungen dokumentieren und Löschfristen festlegen.
- Menschliche Übergabe einplanen: Bei Unsicherheit, Beschwerden, komplexen Produkten oder Zahlungsfragen unkompliziert an Mitarbeitende eskalieren.
- Mit Geschäftszahlen steuern: Conversion, Abbruchquote, Warenkorbwert, Lösungsquote, Rückfragen, Retouren und Zufriedenheit nach Kanal und Use Case messen.
- Risiken laufend prüfen: Halluzinationen, verzerrte Empfehlungen, manipulierte Produktdaten und unzulässige Aussagen mit Tests, Monitoring und Freigaberegeln begrenzen.
FAQ: KI-basierte Shopping-Assistenten
1. Was unterscheidet einen Shopping-Assistenten von einer klassischen Suche?
Eine klassische Suche reagiert vor allem auf Begriffe und Filter. Ein KI-Assistent kann dagegen ein Ziel oder Problem dialogisch erfassen, Anforderungen gewichten, Alternativen vergleichen und die Auswahl begründen. Der Mehrwert entsteht damit weniger durch ein zusätzliches Chatfenster als durch den Zugriff auf belastbare Produkt-, Preis-, Verfügbarkeits- und Servicedaten.
2. Wie belastbar ist das Interesse der Verbraucher?
Die LHIND-Erhebung berichtet 76 Prozent grundsätzliche Attraktivität. Andere Untersuchungen zeigen jedoch, dass Zustimmung stark von Altersgruppe, Definition und Fragestellung abhängt: Im Bitkom-Studienbericht 2026 würden 21 Prozent der Gesamtbevölkerung KI für Einkäufe nutzen; bei den 16- bis 29-Jährigen sind es 43 Prozent. Die Werte sind daher nicht direkt vergleichbar, sprechen aber für eine segmentierte Einführung statt eines pauschalen Roll-outs. [2]
3. Welche Funktionen sollten Händler zuerst umsetzen?
Geeignet sind Aufgaben mit klarem Kundennutzen und überprüfbaren Daten: Preis- und Produktvergleich, Alternativen, Größen- oder Kompatibilitätsberatung, Verfügbarkeiten, Lieferinformationen sowie Antworten zum Bestellstatus. Bitkom nennt unter anderem Produktvorschläge, Verfügbarkeitsprüfungen und Lieferfragen als typische Anwendungsfelder. [3]
4. Reduziert ein Assistent automatisch Kaufabbrüche?
Nein. Er kann Reibung in Suche und Beratung verringern, ersetzt aber keine gute Checkout-UX. Baymard beziffert die durchschnittliche dokumentierte Warenkorbabbruchrate auf rund 70 Prozent und nennt unter anderem Zusatzkosten, erzwungene Konten, Formfehler und Vertrauenslücken als beeinflussbare Ursachen. Händler sollten Beratung und Checkout deshalb getrennt messen und optimieren. [4] [5]
5. Welche Kennzahlen zeigen den wirtschaftlichen Nutzen?
Neben Conversion und Umsatz pro Sitzung sollten Händler Abbruchquote, Warenkorbwert, Lösungsquote ohne menschlichen Kontakt, Übergabequote, Retouren, Antwortqualität und Zufriedenheit beobachten. Sinnvoll sind kontrollierte Tests gegen eine Vergleichsgruppe und eine Auswertung je Use Case. So lässt sich erkennen, ob der Assistent zusätzliche Käufe ermöglicht oder nur bestehende Nachfrage anders verteilt.
6. Welche Datenbasis ist erforderlich?
Benötigt werden strukturierte und aktuelle Produktattribute, Preise, Bestände, Lieferzeiten, Varianten, Kompatibilitäten, Rückgabeinformationen und Servicewissen. Zusätzlich braucht es Zuständigkeiten für Datenqualität und Aktualisierung. Personenbezogene Daten sollten nur zweckgebunden, transparent und nach dokumentierten Regeln verarbeitet werden.
7. Wie lässt sich das Risiko falscher Empfehlungen senken?
Der Assistent sollte Antworten auf freigegebene Datenquellen stützen, Unsicherheit offen anzeigen, Belege oder Produktkriterien nennen und bei fehlenden Informationen nicht improvisieren. Regelmäßige Testfälle, Protokollauswertung, Grenzwerte für autonome Aktionen und eine menschliche Eskalation sind zentrale Kontrollen.
8. Welche Transparenzpflichten sind relevant?
Nach Artikel 50 des EU AI Act müssen Anbieter direkt interagierender KI-Systeme Nutzer grundsätzlich darüber informieren, dass sie mit KI interagieren, sofern dies nicht offensichtlich ist. Die EU-Kommission erläutert, dass diese Transparenzpflichten seit 2. August 2026 gelten. Die konkrete rechtliche Einordnung hängt vom System und Einsatzkontext ab und sollte fachjuristisch geprüft werden. [6]
9. Welche Rolle spielt der Digital Services Act?
Der DSA schafft für Online-Plattformen zusätzliche Verantwortungs- und Transparenzregeln, unter anderem für Online-Marktplätze, Werbung und Empfehlungssysteme. Welche Pflichten für einen einzelnen Händler greifen, hängt von dessen Rolle, Größe und Plattformmodell ab. Personalisierung sollte deshalb technisch dokumentiert und gemeinsam mit Datenschutz- und Compliance-Verantwortlichen bewertet werden. [7]
10. Wie gelingt der Einstieg ohne Großprojekt?
Ein Pilot sollte einen begrenzten Sortimentsbereich, eine konkrete Nutzerfrage und wenige definierte Datenquellen abdecken. Nach vier bis acht Wochen lassen sich Qualität, Nutzung und Geschäftseffekt bewerten. Erst danach sollten weitere Sortimente, Kanäle oder autonome Aktionen folgen. Branchenanalysen zeigen, dass Skalierung häufig an Datenqualität, Datenschutz, Kompetenzen und Implementierungskosten scheitert – nicht am ersten Prototyp. [8]
Quellen
[1] Lufthansa Industry Solutions: Whitepaper »Shopping-Assistenten: Vom Suchen zum Verstehen und Finden« – https://www.lufthansa-industry-solutions.com/de-de/studien/whitepaper-retail-shopping-assistenten-vom-suchen-zum-verstehen-und-finden
[2] Bitkom: »Digitaler Handel in Deutschland«, Studienbericht 2026 – https://www.bitkom.org/Bitkom/Publikationen/Digitaler-Handel-in-Deutschland
[3] Bitkom: »Agentic Commerce: So verändert KI Online-Shopping« – https://www.bitkom.org/Presse/Presseinformation/Agentic-Commerce-So-veraendert-KI-Online-Shopping
[4] Baymard Institute: »50 Cart Abandonment Rate Statistics 2026« – https://baymard.com/lists/cart-abandonment-rate
[5] Baymard Institute: »How to Reduce Cart Abandonment« – https://baymard.com/blog/reduce-cart-abandonment
[6] Europäische Kommission: Leitlinien zu Transparenzpflichten nach Artikel 50 AI Act – https://digital-strategy.ec.europa.eu/en/policies/guidelines-ai-transparency-obligations
[7] EUR-Lex: Digital Services Act, Verordnung (EU) 2022/2065 – https://eur-lex.europa.eu/eli/reg/2022/2065/oj/eng
[8] McKinsey & Company: »LLM to ROI: How to scale gen AI in retail« – https://www.mckinsey.com/industries/retail/our-insights/llm-to-roi-how-to-scale-gen-ai-in-retail
Management Summary, FAQ und Bild wurden mit Hilfe von KI erstellt
975 Artikel zu „Shopping KI“
Business | E-Commerce | Geschäftsprozesse | Künstliche Intelligenz | News | Services | Whitepaper
Agentic Commerce: So verändert KI Online-Shopping
KI gilt für die Mehrheit der Online-Händler als Wettbewerbsfaktor. Whitepaper ordnet KI-Trends im Online-Handel ein und gibt Einblicke in die Praxis. Ob KI-Agenten, die Verfügbarkeiten von Artikeln prüfen, KI-Chatbots, die Fragen zur Lieferung beantworten oder virtuelle Anproben mithilfe von Augmented Reality: KI wird im Online-Handel zu einem zentralen Wettbewerbsfaktor. 61 Prozent der Händler gaben…
E-Commerce | IT-Security | News | Trends 2026 | Trends Security | Trends Services
KI-Betrug, Datenklau, Fake-Shops: Nur 14 Prozent der Deutschen machen sich keine Sorgen beim Online-Shopping
Fast die Hälfte der Befragten haben Bedenken vor betrügerischen Angeboten beim Einkaufen im Internet . Millennials haben deutlich mehr Angst beim Online-Shopping als Boomer. Echtheit bei Bewertungen, Käufern und Verkäufern wird immer wichtiger. Gerade zu Weihnachten boomt der digitale Handel. Fast 75 Prozent der Deutschen kaufen ihre Weihnachtsgeschenke online [1]. Dennoch fühlt sich nur…
Business | E-Commerce | Geschäftsprozesse | Künstliche Intelligenz | Logistik | News | Trends 2025 | Trends E-Commerce | Trends Services | Trends Wirtschaft
E-Commerce Trends Report 2025: KI und Social Media definieren das Onlineshopping neu
Zustellung bleibt Nr. 1 Konversionskiller: 81 % der Käufer (85 % in Deutschland) brechen ihren Einkauf ab, wenn bevorzugte Lieferoptionen nicht angeboten werden. Wandel bei Nachhaltigkeit: Jeder dritte Käufer (29 % in Deutschland) steigt aufgrund von Nachhaltigkeitsbedenken aus. Social Commerce steht im Mittelpunkt: 70 % der globalen Verbraucher (59 % in Deutschland) erwarten, bis 2030…
E-Commerce | IT-Security | News | Tipps
Online-Shopping: Formjacking – Die neue unsichtbare Bedrohung im Cyberspace
Wenn Millionen Menschen online auf Schnäppchenjagd gehen, schnappt die Falle zu. Die Rede ist von der neuen unsichtbaren Bedrohung im Internet: Formjacking, auch als E-Skimming bekannt. Dabei erbeuten Hacker auf Onlineshops mit gekaperten Bezahlformularen Kreditkarten- und Bankdaten. Der ahnungslose Kunde und das betroffene Unternehmen bekommen davon erstmal gar nichts mit – alles verläuft wie gewohnt.…
Digitale Transformation | Favoriten der Redaktion | Geschäftsprozesse | Künstliche Intelligenz | New Work | News | Services | Strategien
KI-Agenten: Wer haftet, wenn Systeme handeln?
Agentische KI macht aus Empfehlungen operative Entscheidungen – und aus Modellqualität eine Frage von Governance, Kontrolle und Haftung. Der EU AI Act gibt den regulatorischen Rahmen vor; Unternehmen müssen ihn jetzt in belastbare Rollen, Berechtigungen, Protokolle und Freigaben übersetzen. Management Summary Verantwortung bleibt beim Unternehmen: KI-Agenten sind keine Rechtssubjekte; haftungsrelevant sind Entwicklung, Bereitstellung, Betrieb und…
Business | Favoriten der Redaktion | IT-Security | Kommunikation | News | Tipps
Messaging-Scams: Wie industrialisierte Betrugsmodelle Vertrauen, Geschwindigkeit und KI ausnutzen
Messaging-Scams entwickeln sich zu einem industriell organisierten Risiko für Verbraucher, Unternehmen und Markenvertrauen. Entscheidend ist nicht nur die technische Abwehr, sondern ein Managementansatz, der Geschwindigkeit herausnimmt, Identität überprüfbar macht und Melde- sowie Reaktionsprozesse fest im Alltag verankert. Management Summary Messaging-Scams sind kein Randphänomen mehr, sondern ein skalierbares Geschäftsmodell. Kriminelle industrialisieren bekannte Betrugsmuster über SMS, Messenger,…
Business | Business Process Management | Geschäftsprozesse | Infrastruktur | IT-Security | News | Rechenzentrum | Strategien
Datenresidenz und Datensouveränität im Zeitalter der KI
Datenresidenz allein reicht im KI-Zeitalter nicht mehr aus. Wer Souveränität ernst nimmt, muss Speicherort, Rechtszuständigkeit, operative Kontrolle, Verschlüsselung, Provider-Abhängigkeiten und Governance-End-to-End zusammendenken. Für IT-Entscheider wird Datensouveränität damit von einer Compliance-Frage zur strategischen Architekturentscheidung. Management Summary Datenresidenz ist nicht Datensouveränität: Der Standort eines Rechenzentrums beantwortet nicht die entscheidende Frage, wer rechtlich, technisch und operativ Zugriff auf…
Business | IT-Security | Kommunikation | Künstliche Intelligenz | Marketing | News | Trends 2026 | Trends Security
KI-gestützte Markenimitation: Vertrauensverlust wird zum Business-Risiko
KI-gestützte Markenimitation entwickelt sich für Unternehmen vom reinen Security-Thema zum unmittelbaren Vertrauens- und Reputationsrisiko. Wenn Cyberkriminelle Markenkommunikation über WhatsApp, SMS oder soziale Plattformen täuschend echt nachbilden, geraten nicht nur Kundendaten und Geldbeträge in Gefahr, sondern auch die Glaubwürdigkeit digitaler Kundenkanäle. Unternehmen müssen deshalb Prävention, klare Kommunikationsregeln, Monitoring und schnelle Gegenmaßnahmen als festen Bestandteil ihrer Marken-…
Digitalisierung | E-Commerce | Künstliche Intelligenz | News | Services
KI und Social Commerce: Was Technologie beim Schenken wirklich leistet
KI-Tools, Messaging-Apps und digitale Geschenkkarten verändern das Schenken schneller, als viele Händler vorbereitet sind. Entscheidend ist jedoch nicht der Hype um Agentic AI, sondern die Frage, welche Technologien heute schon Reibung reduzieren, Kaufentscheidungen erleichtern und in bestehende Kundengewohnheiten passen. Management Summary KI ist im Geschenkekauf angekommen: 34 Prozent der deutschen Konsumenten nutzen Anwendungen wie ChatGPT,…
Business | Business Process Management | E-Commerce | Geschäftsprozesse | Künstliche Intelligenz | News | Services
Wenn KI-Agenten einkaufen, wird Unternehmenswissen zur neuen Verkaufsfläche
KI-Agenten verändern den digitalen Handel grundlegend: Sie suchen, vergleichen und empfehlen Produkte nicht mehr nur entlang klassischer Shop-Strukturen, sondern auf Basis maschinenlesbarer Daten und verfügbarem Unternehmenswissen. Für Händler und Marken entsteht damit eine neue strategische Aufgabe: Produktinformationen, Markenargumente und Kontextwissen müssen so aufbereitet werden, dass sie nicht nur für Menschen, sondern auch für KI-Systeme verständlich,…
Business | Business Process Management | Effizienz | Favoriten der Redaktion | Geschäftsprozesse | Industrie 4.0 | Künstliche Intelligenz | New Work | News | Services | Tipps
Der Einkauf als agentische KI-Blaupause im produzierenden Mittelstand
Agentische KI wird im Mittelstand nicht zuerst an der großen Vision gemessen, sondern an belastbaren Prozessen. Der Einkauf bietet dafür ideale Bedingungen: wiederkehrende Vorgänge, klare Regeln, spürbaren Effizienzdruck und eine Datenbasis, die im ERP-System bereits vorhanden ist. Wer hier sauber startet, schafft die Grundlage für autonome Prozessketten in Produktion, Vertrieb und Supply Chain. Management Summary…
IT-Security | Künstliche Intelligenz | News | Services | Trends 2026 | Trends Mobile | Trends Services
Reiseziel, Restaurant, Route: Wo KI zum Reisebegleiter wird
Ein Viertel lässt sich Urlaubsziele bereits von KI vorschlagen, für weitere 41 Prozent kommt es infrage. Mehrheit ist offen für KI-Tipps zu Sightseeing, Ausflügen und Events. Ein Viertel bearbeitet Urlaubsfotos mit KI. Von der ersten Urlaubsidee über die Planung bis zum Aufenthalt vor Ort: Viele Reisende wollen sich von Künstlicher Intelligenz auch bei ihrem…
Business Process Management | Effizienz | Geschäftsprozesse | Künstliche Intelligenz | News | Services
ROI-Logik bei KI ist anders: Denkfehler bei der Bewertung von KI
Warum die klassische ROI-Logik bei KI versagt und worauf es jetzt ankommt. Viele Unternehmen investieren massiv in künstliche Intelligenz, bewerten ihren wirtschaftlichen Erfolg aber weiterhin mit klassischen ROI-Modellen. Genau darin liegt ein Denkfehler: KI entfaltet ihren Nutzen erst im produktiven Einsatz, in veränderten Prozessen und über laufend überprüfte Ergebniskennzahlen. Wer den Business Case zu…
Favoriten der Redaktion | IT-Security | News | Services | Tipps
Betrug mit echten Buchungsdaten: Phishing-Angriffe bei Booking.com
Wer kurz vor der Reise unerwartet eine WhatsApp-Nachricht seines gebuchten Hotels erhält, sollte misstrauisch werden. Dahinter steckt oft kein technischer Fehler, sondern raffinierter Betrug mit echten Buchungsdaten, berichtet das IT- und Technikmagazin c’t. Die Ursache sind kompromittierte Hotelkonten im Verwaltungssystem von Booking.com. Die Experten raten: niemals auf Links in solchen Nachrichten klicken – im…
IT-Security | Künstliche Intelligenz | News | Tipps
KI-Betrug im Sommer erkennen: Vier Tipps von Experten
Management Summary KI-gestützte Betrugsversuche werden durch täuschend echte Stimmen, Videos und Gesprächsskripte immer schwerer erkennbar. Der Beitrag zeigt vier unmittelbar anwendbare Prüfmethoden: spontane Folgefragen stellen, die reale Umgebung im Video einbeziehen, Augen- und Lippenbewegungen kontrollieren sowie mit Ironie oder unerwartetem Humor testen, ob das Gegenüber den Kontext versteht. Für potenzielle Opfer lautet die zentrale…
Kommunikation | Künstliche Intelligenz | News | Services
KI im Kundenservice: Viele Unternehmen bauen Bots vor kaputte Prozesse
Warum KI im Kundenservice nicht an der Sprache scheitert, sondern an der Integration. Zum Ferienstart steigt das Anfragevolumen in vielen Servicecentern deutlich. Airlines, Reiseanbieter, Mobilitätsdienste und Versicherer müssen Umbuchungen, Statusfragen, Reklamationen und kurzfristige Änderungen schnell bearbeiten. Genau hier zeigt sich, ob KI im Kundenservice produktiv eingebunden ist oder nur eine weitere Dialogschicht bildet.…
Kommunikation | Künstliche Intelligenz | News | Services | Whitepaper
KI-Assistenz senkt Stress im Contact Center
Eine Felduntersuchung, gefördert von der Schweizer Agentur für Innovationsförderung, zeigt, dass »Agent Assist« von Spitch Contact-Center-Mitarbeitende genau dann entlastet, wenn der Druck am höchsten ist. Zudem hilft die KI-Assistenz beim Onboarding. Die Arbeit im Kundenservice ist anspruchsvoll, besonders wenn Anrufer unfreundlich oder aggressiv werden. Eine neue, unabhängige Feldstudie des Instituts für Wirtschaftsinformatik der Universität…
Künstliche Intelligenz | New Work | News | Trends 2026 | Trends Geschäftsprozesse | Whitepaper
Fachkräfte sind bereit für agentische KI; Unternehmen jedoch noch nicht
Künstliche Intelligenz hat den Schritt von der Experimentierphase in den Arbeitsalltag geschafft. Die meisten Unternehmen sind allerdings noch immer auf den Einsatz isolierter KI-Assistenten ausgerichtet und nicht auf vernetzte, KI-gestützte Arbeitsweisen. Zu diesem Ergebnis kommt The Agentic Age, eine neue globale Studie von Valtech [1]. Die Studie basiert auf einer Befragung von 1.003 Fachkräften…
Business | Digitalisierung | Favoriten der Redaktion | Kommentar | New Work | News | Strategien
Droht ein massiver Stellenabbau durch KI?
Management Summary Die Bonner Wirtschafts-Akademie warnt vor einem massiven Beschäftigungsabbau in Deutschland durch die gleichzeitige Wirkung von Energiekrise, KI-Einsatz und strukturellem Wandel. KI wird aus Sicht der BWA nicht nur Büroarbeitsplätze verändern, sondern über humanoide Roboter künftig auch industrielle Tätigkeiten zunehmend automatisieren. Internationale CEO-Befragungen deuten auf deutliche Personaleinschnitte hin; BWA-Geschäftsführer Harald Müller erwartet vergleichbare…
Business Process Management | Digitalisierung | New Work | News | Services | Trends 2026 | Trends Services
KI-Code wird im Review gelobt – bis zum Go-live
Der »2026 State of AI Coding Report« von New Relic zeigt: KI-generierter Code wird im Moment der Überprüfung als qualitativ hochwertiger eingestuft und liefert messbar schlechtere Ergebnisse, sobald er in die Produktion gelangt. Der »2026 State of AI Coding Report« deckt einen zentralen Widerspruch der Vibe-Coding-Ära auf: Während beim Review 94 Prozent der befragten…

